hat wohl heute nach vorläufiger Berechnung von Demographen das Licht der Welt erblickt.....
Vor lauter Freude und Euphorie haben die Menschen wohl dabei vergessen, daß andererseits
die Zukunftsforscher seit vielen Jahren Alarm schlagen und zu bedenken geben, daß die
einzig` derzeit bekannte und für uns Menschen bewohnbare Erde auf welcher wir nunmal
leben und damit wohl vorläufig keine zweite Ausweichwelt mit den für uns notwendigen Lebensbedingungen zur Verfügung steht, lediglich für maximal etwa 3-4 Milliarden Menschen ausgelegt ist.
In jeder Minute wächst die Weltbevölkerung statistisch um stattliche 156 Menschen.
Indien hatte noch vor wenigen Jahren 700 Millionen Einwohner und heute 1,2 Milliarden.
Man schätzt, daß Indien im Jahre 2020 China bevölkerungsmäßig überholt, zumal auch
dort schon erhebliche Teile der Bevölkerung unterversorgt sind und selbst in an
Metropolen nur jeder Dritte über ausreichend Trinkwasser verfügt.
Allein seit 1999 bis heute im Jahre 2011 wuchs die Weltbevölkerung -soweit man das
wegen unsicherer Kennzahlen überhaupt in etwa abschätzen kann-, um eine weitere
Milliarde Menschen. Das bedeutet, daß der Recourcenverbrauch in Punkto Energien
wie Gas, Kohle, Öl, Holz aber auch das lebensnotwendige saubere Wasser sowie vieles andere weit über die Maßen verbraucht wird und weiter rapide steigt.
Die Endlichkeit der aus der Erde zu Tage geförderter Energien wird offensichtlich weltweit nur ungenügend thematisiert. Umweltprobleme, Treibhauseffekte, Ozonloch u.v.a.m. werden
bisher scheinbar aus verschiedensten Interessen heraus bislang offensichtlich ganz einfach ausgeblendet.
Daraus ergeben sich weltweit zwei wesentliche Probleme:
Der übermäßige Konsum durch die Industrieländer sowie der Schwellenländer, welche immer schneller wachsen und daraus resultierend auch deren Bedarf sowie das übermäßig starke Bevölkerungswachstum in armen Ländern bzw. Erdteilen wie z.B. Afrika und Indien. Hierdurch nehmen sich solche Gebiete selbst jede Entwicklungschance !
Die wirtschaftliche Entwicklung wird als einziger Weg angesehen, daß übermäßige, schädliche Bevölkerungswachstum zu bremsen.
Von dem weltweit anerkannten Forscher Herrn Klingholz war zu lesen, daß es in den
letzten 50 Jahren kein Land gegeben habe, das sich wirtschaftlich entwickelt hätte,
ohne daß die Geburtenrate zurückgegangen sei. Offensichtlich gibt es einen ganz klaren Zusammenhang, und man weiß heute, daß die Länder, die es geschafft haben, durch
Programme für Familienplanung, durch Bildung und durch Schaffung von Arbeitsplätzen
den Menschen Ihres Landes schlicht und einfach ganz andere Optionen und Perspektiven
eröffnet haben, als ausschließlich viele Kinder in die Welt zu setzen in dem Irrglauben
und oftmals lediglich einer Stammestradition folgend, die da lautet, möglichst viele
Kinder sind meine eigene Zukunftssicherung für`s Alter, ohne dabei -was auch für extrem Bildungsferne nur allzu logisch erscheinen müßte weil sie selbst sehen, es funktioniert nicht-,
zu berücksichtigen, daß wenn man für zwei Bündel über den Tag gesammeltes Reisig
nurmehr so wenig Geld bekommt, um damit zwei Hände voll Reis einkaufen zu können, davon aber eine 6-10-köpfige Familie logischerweise nicht auf Dauer ernährt werden kann.
Trotz dem Versuch, trotz Bildung und teilw. Gleichstellung der Frau in den Entwicklungs-
ländern diese ungesunde Entwicklng deutlich zu beeinflussen, ist man in der Vergangen-
heit nicht deutlich weiter gekommen. Zwar sei es eines der Milliennumsziele der
Vereinten Nationen, möglichst allen Kindern wenigstens den Schulbesuch zu ermöglichen,
jedoch reicht das nicht aus um das Überbevölkerungsproblem in den Griff zu bekommen.
Trotz alledem ist bedauerlicherweise immer wieder festzustellen, daß in alle Diskussionen
von UN- und anderen Gremien sowie Welthungerverbänden und ähnlich gelagerten
Initiativen großenteils nur in die eine Richtung gehen, nähmlich: Wie schaffen wir es
in der Zukunft, die weltweit weiter rapide ansteigende Bevölkerungsmassen mit
den notwendigen -und vor allem auch für sie bezahlbaren- Lebensmitteln zu versorgen.
Wie könnte man Agrarflächen ertragsträchiger machen, wie könnte man mehr aus
den Landwirtschaftsböden herausholen ? Problem hierbei das Auslaugen der Böden.
Andere Fachleute hingegen argumentieren, es gibt genug Lebensmittel, diese würden
nur von den Spekulanten an den Börsen künstlich knapp gehalten, nur um den
maximalen Gewinn zu realisiern. Damit wurden schon in der Vergangenheit die
Preise für Weizen, Soja, Mais, Reis etc. in für arme Länder astronomisch hohe unerschwingliche Spären getrieben und werden dadurch zunehmend für arme
Länder bzw. deren Bewohner unerschwinglich.
Also wäre es deshalb nicht viel wichtiger, daß man die Diskussionen darüber auf
eine andere Ebene verlagert, nähmlich dahingehend, diese Länder und deren Bewohner
versucht davon zu überzeugen, daß dies gemäß ihrer ureigenen Vergangenheitserfahrung
einen Irrweg darstellt und im weiteren zu immer mehr sich auswachsenden Hungerproblem
führt und auf Dauer die "reichen" Länder der Welt vielleicht sich nicht auf ewig bereit
erklären könnten, diese Regionen zu Großteilen zu ernähren.
Man könnte doch vielleicht die die Bewohner dieser Länder mit dem Beispiel China
davon überzeugen und von ihren Stammesgewohnheiten abzurücken.
Ergo: Also wie sehr sollten wir uns über den siebtmilliardsten Erdenbürger freuen,
oder uns nicht doch langsam vor Augen führen was wir da eigentlich mit unserer
Welt treiben und wir nicht schon längst am Rande eines Tiefen Abgrundes stehen
und -erst einmal im Fallen begriffen-, die Entwicklung dann unumkehrbar sein könnte.
Vielleicht sind wir ja gerade auf dem besten Wege, den eigenen Untergang vorzu-
bereiten frei nach dem Motto, "gestern standen wir noch am Abgrund, schon heute
sind wir einen Schritt weiter"..............
Gruß an alle
Schwarzwälder