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15:03 Uhr. Los gehts. Rosen.
Wir beginnen mit einer housekeeping Sache, mit der Order bezüglich der Aufhebung der Handelsbeschränkung der CCB guarantees ist irgendwas schiefgegangen, der effective date soll da geändert werden. Eine Anwältin von Tricadia meldet sich dazu. Walrath sagt dass das okay geht.
Nun gehts los, status conference zur mediation.
Rosen sagt, dass sich die letzten 30 Seiten von Walraths Opinion mit der standing motion befassen. Danach hätte dann Walrath diese Sache an mediation verwiesen, aber auch andere Dinge die mit confirmation in Verbindung stünden. Viele Leute hätten sich gefragt, was das zu bedeuten hätte. Darüber würde man heute diskutieren wollen.
Rosen sagt, dass sie die Opinion durchgegangen seien, und alle Schritte die noch zur confirmation notwendig seien in einem Chart festgehalten haben. Rosen verteilt Kopien davon.
Rosen nennt als noch notwendige Verbesserungen die Frage der Fees, den liquidating trustee. Er gibt an, wie sie das angehen wollen. Rosen verweist auf das neue liquidation trust agreement. Eine weitere Änderung sei die Änderung der Bewertung der reorgWMI von 160 auf 210 Millionen, aber hier sei keine Planänderung nötig, weil der Plan das ohnehin vorgesehen hätte.
Schließlich sei da die Frage des post-petition interest rate. Rosen sagt, dass der Plan bereits einen Waterfall beinhaltete, in dem man das sehen konnte.
Rosen sagt, dass sich, wenn man am 31. Oktober effective date hätte, die Auszahlungen an die creditors kaum ändern würden gegenüber dem bisherigen Datum des 31. Juli. Rosen sagt, dass sie stets das Ziel verfolgt hätten, confirmation so schnell wie möglich zu erreichen, damit die Gelder ausgezahlt werden können.
Rosen betont, dass der POR, dessen Draft vorliegt, noch nicht offiziell gefilt wurde, weil die debtors erst die Haltung Walraths kennenlernen wollen bevor sie das tun.
Rosen sagt, dass sie schon erwartet hätten, dass die beiden Parteien, die gegen den Plan seien, dagegen widersprechen würden. Das EC hätte auch diesmal wieder die Dinge aufs Tapet gebracht, die längst entschieden seien. Natürlich wären die debtors froh, wenn JPM oder andere mehr bezahlen würden, die debtors glauben aber nicht dass das passieren kann, weil JPM mit den jetzigen Streitigkeiten überhaupt nichts zu tun hat, sagt Rosen.
Gifting an Equity wäre unmöglich, behauptet Rosen. Rosen sagt, dass insbesondere ja die commons nichts bekommen könnten, weil da noch 7,5 Milliarden preferred davor stehen.
Rosen weist darauf hin, dass die Behauptung des ECs und TPS, dass preferred equity nur 50 Millionen aus dem Geld sei, nicht berücksichtigt, dass es noch weitere Ausgaben geben wird. Auch das Argument mit den Zinsen, die WMI für die Cashbestände kassiert (hallo jump!) wäre unsinnig, weil man da nur Zinsen von weit unter 1 % bekäme.
Walrath fragt Rosen ob es mehr unlimited NOLs gäbe, wenn das abandonment der WMB stocks im Januar erfolge. Rosen verneint das. Durch die ständigen Verzögerungen sei dieses Thema nun nicht mehr so wichtig wie vorher.
Rosen sagt, dass sie dieses Thema nachher nochmal behandeln wollen.
Rosen erklärt sich dazu bereit, Änderungen am liquidating trust agreement vorzunehmen, um Bedenken des ECs zu begegnen.
Rosen sagt, dass es überhaupt keine claims der settlement noteholders an WMI gäbe. Vielmehr hätten die indenture trustees claims, und diese würden sie kassieren, und an DTC weiterleiten, über die sie dann an die Halter der Bonds gehen würden. Daher ginge die ganze insidertrading Streiterei das Estate eigentlich gar nichts an.
Rosen kritisiert die "persönlichen Angriffe" des ECs auf Kosturos, der als liquidating trustee vorgesehen ist. Das sei ganz irrelevant, denn der liquidating trustee sei ohnedies verpflichtet, Aktien die er selbst hält (für disputed claims) genauso abzustimmen wie die bereits verteilten Aktien. Ausserdem handle es sich dabei nur um eine Summe von wenigen hunderttausend Dollar.
Ferner gäbe es ja ein board des liquidating trust, und dieses board treffe die Entscheidungen.
Rosen verweist darauf, dass nach dem neuen Plan das EC nach effective date insofern weiterbestehen würde, als noch litigations offen seien. Sie würden insofern auch weiter kompensiert werden. Das sei also auch kein Hindernis für confirmation.
Rosen wendet sich der TPS Eingabe zu. Das sei überhaupt nicht ernstzunehmen, diese Leute wiederholen einfach nur ihre Argumente, die sie schon vorgebracht haben und die abgelehnt wurden. Die debtors würden sich aber nur um die Probleme die Walrath hat, kümmern, das sei alles worauf es ankäme.
Rosen sagt dass Equity mit heutigem Stand 82 Millionen aus dem Geld ist. Das werde aber ständig mehr. Es sei ihr Ziel diesen Abfluss baldmöglichst zu stoppen.
Rosen ist fertig.
Jetzt ein Anwalt des creditors committees.