Ablauf vor Gericht, mal ne Frage, wie würdet ihr euch verhalten, wenn ihr eine Straftat begangen habt und dann vor einem Gericht befragt werdet?
Bei Vorladung oder Festnahme, hat man euch gesagt: sie haben das Recht zu schweigen und sie müssen nichts aussagen, was sie selbst belasten würde.
Euer Anwalt rät: erst mal die Klappe halten, wenn es "kritisch" wird und möglichst nur entlastende oder nichtssagende Aussagen machen!
Außerdem ist in Amerika jede kleinste Kleinigkeit wichtig! Verfahrensfehler können dazu führen, dass eindeutige Beweise nicht zugelassen werden!
Erinnere mich gut an O.J. Simpson, der auf der Flucht, nach Verfolgungsjagt mit Hubschraubern, mit blutigen Handschuhen erwischt wurde, zuhause lag die Ehefrau mit zertrümmertem Schädel zusammen mit tausenden Spuren die auf O.J. hingewiesen haben. Verfahrensfehler und Fehler bei der Festnahme, haben dann einen Freispruch erwirkt.
Im Moment wird einfach nur gesammelt und später beim Plädoyer werden dann die Widersprüche und Lügen, am besten durch stichhaltigen Beweise, aufgedeckt.
Da unsere Gegner vermutlich nicht genau wissen, was das EC/Susman alles in Händen hält, ist es für sie im Moment sehr schwer und auch besser, erst mal nichts mehr zu wissen. Das kann man keinem vorwerfen, wenn man ein schlechtes Gedächtnis hat.
Also, hoffentlich haben unsere Anwälte eindeutige Unterlagen/Beweise und können später richtig auftrumpfen! Wenn nicht, dann sch...!
Wie gesagt, im besten Fall läuft es dann so, Herr (HF-Manger) hat gesagt, dass er nicht mehr genau wissen, was bei der Sitzung am ..... besprochen wurde!? Hier haben wir das, von ihm unterschriebene, Sitzungs/Gesprächs-Protokoll.
Oder, Herr (HF-Manager) hat gesagt, dass er nicht mehr wisse, ob er dem Tag mit XY geprochen habe. Hier haben wir jetzt den E-Mail Verkehr, für die betreffenden Tage.
Natürlich muss das EC/Susman/Anwälte auch immer beweisen, dass die Beweise legal (ohne Verfahrensfehler) beschafft wurden, ansonsten werden sie (auch wenn 100% eindeutig) nicht vom Gericht zugelassen!
Bisher war es wohl eher so, dass das EC/Anwälte nur behaupteten, dass sie genügend Beweise hätten um den IT zu bestätigen/nachzuweisen. Daraufhin gab es ein relativ großzügiges Angebot der HFs. Eine ReorgWMI die quasi den Alt-Aktionären gehört, ausgestattet mit Startkapital. Sehr großzügig und völlig unerwartet!
Wenn man sich den weiteren Verlauf anschaut, dann haben die HFs dieses Angebot vollständig zurückgezogen!? Warum wohl? Meine Antwort, man hat wieder die Strategie gewechselt und setzt jetzt auf Zusammenhalt und starke Gedächtnislücken (vielleicht hat man auch die "Hilfszusage" eines starken Partners bekommen? JPM/FDIC?).
Abwarten was das EC/Susman/Anwälte wirklich hat und dann kann man das immer noch torpedieren.
Was ich etwas komisch fand, war die Aussage, dass Rosen den HFs gesagt/bestätigt hätte, dass sie, an betreffenden Tagen, ruhig handeln dürfen??? Was ist/soll das denn???
War Rosen einer der "Todengräber" WaMu`s?! es bleibt spannend!