hab leider nicht viel Zeit, da aber über die Gründe spekuliert wird, warum abgebrochen wurde, möchte ich noch mal zwei Gedanken hervor heben:
(i) Gouldings Aussage, das er die Chapter 7 Regeln für die Bewertung der Vermögenswerte von WMI herangezogen hat, was zu einer Herabstufung der Vermögenswerte geführt hat, es gab ja auch zwei Waterfall Grundmodelle für den Liquidation Trust, wo einmal nur mit $5.2 Mrd. und im anderen Fall mit $7 Mrd. gerechnet wurde und dies für Blackstone die Rechengrundlage und Bewertung der reorg. WMMRC dargestellt hat, wonach auch Zellin auf diese niedrigen Vermögenswerte die NOL Nutzung berechnet hat,
(ii) jetzt kommt Maxwell mit einem anerkannten Morgan Stanley Report an, der aufzeigt, das seit 2008 die FJR mit %tualler steigender Form für solche Chapter 11 Fälle angewandt wird, um das Eigenkapital einer reorganisierten Gesellschaft zu berechnen und Maxwell kann obendrein noch vielleicht einen potenziellen Investor vorweisen, der durch Einbringung von Eigenkapital und Schulden, um die vollständige Nutzung der NOL`s damit zu ermöglichen.
Das könnte bedeuten, das Goulding hierzu absichtliche Manipulation für den Liquidation Trust betrieben hat, Kosturos aller Wahrscheinlichkeit weitere Informationen dazu an die Hedgefonds weitergegeben hat, die wiederrum ja auch Vertragspartei des GSA waren. Blackstone sich nun mit den Zahlen zu dem verbliebenen Restvermögen der PIERS Ansprüche (Hedgefonds), sich mit den Hedgefonds zu der Ausarbeitung für die reorg. WMMRC zusammengesetzt hat. Hierbei hat dann Blackstone absichtlich für die Hedgefonds dieses Grundmodell einer Run-Off Company gewählt, um die Nutzung der NOL`s nur im geringen Umfang nutzen zu können, weil einer andersweitige Nutzung der NOL`s den Verdacht auf illegale Bereicherung dargestellt hätte, deswegen hat Zellin auch diese Bundesfinanzregel 269 auf den Tisch gebracht.
Das bedeutet, würde nach dem Grundmodell wie es Blackstone vorschlägt, oder vielmehr eingebracht hat, vorgegangen werden, hätte dieses Modell zur Folge, das die Hedgefonds in einer Run-Off Company die restlichen Vermögen liquidiert hätten, um somit noch einmal Kasse für sich zu machen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sie der reorg. WMMRC im PoR 7 auch $160 Mio. für Akquisitionen zur Verfügung gestellt haben, um damit dann auch noch ein paar Mio. oder gar Mrd. an NOL`s für sich verwerten zu können. Blackstone und die Hedgefonds hatten mit ihrem Grundmodell nie die Absicht, die reorg. WMMRC am Leben zu erhalten, sondern sich nur über 10 Jahre an den restlichen Vermögen und an den zu verwertenen NOL`s zu bereichern.
Mit Maxwells Grundmodell wäre das so nicht durchführbar, da Maxwells Grundmodell eine On-Going Company darstellt und somit die Absicht hat, einen weiteren Investor zu etablieren, um mit deren Einlagen aus Eigenkapital und Schulden, die NOL`s im vollen Umfang zu nutzen. Maxwell mit seinem Grundmodell eine überlebensfähige Firma auf die Beine stellt, was bedeutet, das die Vermögen im Sinne für die Firma genutzt werden und nicht so, wie es Blackstone und die Hedgefonds geplant haben, diese für sich zu nutzen uns zu liquidieren, um sich daran zu bereichern.
Es sind nur Gedanken dazu, aber ich glaube das könnte der Grund sein, warum die Hedgefonds-Anwälte so unruhig reagiert haben, weil sie Gefahr laufen, wenn Mary Walrath dies zur Beweisführung zu lässt, sich eventuell auch hierzu durch eine ON-Going Company weitere Klagen durch die Eigentümer, also Aktionäre, im Anschluss an das Chapter 11 Verfahren ermöglichen würde. Somit dann auch Klagen gegen JPMC und die FDIC geführt werden könnten. All das dann ohne die Hedgefonds Kontrolle, das sie dann so wie so als Miteigentümer wegfallen.
Es muss sich aufjedenfall um diesen Morgan Stanley Report handeln, der die Anwälte so aufgescheucht hat, den Blackstone und auch die Hedgefonds nicht in ihren Berechnungen mit einbezogen haben. Dieser Report scheint ein weiterer Schlüssel zu sein, um die Alleinherschaft der Hedgefonds in dieser Run-Off Company zu knacken. Vielleicht kann ja jemand das mal recherieren, was es mit solch einem Morgan Stanley Report auf sich hat, vielleicht könnten wir daraus schon etwas ableiten, um selber zu begründen, was die Anwälte da so aufgescheucht hat. Nur so eine Idee von mir.
Wünsche nun allen noch einen ruhigen Abend und drücke uns für morgen ganz doll die Daumen, das wir wieder in das Fahrwasser stoßen, wo wir Freitag leider zum Stehen gekommen sind.
Gruss Qash