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Hier mal ein Beitrag zum Thema Zuständigkeit, welches gestern in den Foren wieder diskutiert worden ist. Ich denke, daß wir vor THMJW keine Einigung sehen werden (leider!), da sie einfach nicht die Jurisdiction hat über diese Streitpunkte zu verhandeln. Das wurde auch schon mal von einigen hier und auf a-base (bringt die seite wieder zum laufen, ich fühl mich so "nackt" ;)) angesprochen und wird jetzt wieder ein wichtiges Thema. SG müssen das Ding da weg bekommen, sonst hocken wir hier noch bis ultimo oder bis POR 70.4. Aber das wird sie, die Richterin, nicht zulassen. Die Argumente sind jetzt da und ich bin gespannt wie SG das Verfahren hier wegbuxiert.
Anbei ein guter Beitrag von biomont. Den Teil zur Jurisdiction habe ich so gut es geht übersetzt.
Salút
P.
biomont:
"A few thoughts on Jurisdiction issue...
Listened to the Hearing live this morning and thought that it was a good day for equity. The issue of the valuation of the NOL's, in my opinion, is more about proving that the Debtors did not fulfill their fiduciary responsibility of maximizing the resources of the estate for the benefit of all classes of claim holders.
In addition, I think this will tie in later with the SNH's and the fact that they conspired with the Debtors to minimize the value of the estate in this Court so that the hedgefunds would control 100% of re-organized company and the billions in NOL's that would be discreetly discovered after the fact.
The issue of jurisdiction was brought up by TPS at the start and Judge Walrath acknowledged the landscape has changed. She said something to the effect of, "But I can still report findings to the District Court, right"? So I see this as an acknowledgement that the SC Case infers the responsibility of BK judges to settle what they can, make recommendations based on evidence presented and the vital role of "finding fact" which can be passed to the higher court and, in theory, expedite the proceeding at the higher Court.
Die Frage der Gerichtsbarkeit wurde von TPS angebracht und Richterin Walrath räumte ein, daß sich die Umstände geändert haben. Sie sagte etwas dahingehend "Aber ich kann noch dem District Court Befunde melden, stimmt´s?" Also, ich sehe das als Bestätigung, daß der SC Fall rückschließen lässt (?) auf die Verantwortlichkeit der BK Richter, das beizulegen, was in ihrem Ermessen liegt, Empfehlungen auszusprechen basierend auf präsentierten Beweisen und wichtige Rolle der Faktenfindung, welche an die höhere Instanz weitergegeben werden können, und theoretisch, das Verfahren am höheren Gericht beschleunigt.
According to Judge Walrath's 1/7/11 Opinion:
"Compromises are generally favored in bankruptcy. See, e.g.,
Myers v. Martin (In re Martin), 91 F.3d 389, 393 (3d Cir. 1996)
(finding that compromises help expedite case administration and
minimize litigation). The approval of a settlement under Rule
9019 of the Federal Rules of Bankruptcy Procedure is committed to
the discretion of the bankruptcy court."
Gemäß Richterin Walrath´s Opinion:
"Kompromisse sind allgemein in Konkursfällen favorisiert. Siehe, e.g., Myers v. Martin (in re Martin)91 F.3d 389, 393 (3d Cir. 1996) (Kompromisse zu finden helfen die Fallverwaltung zu beschleunigen und den Rechtsstreit zu minimieren) Die Bewilligung eines Settlements unter Vorschrift 9019 des Bundesverfahrensordnung für Konkursfälle unterliegt dem Ermessen des Konkursgerichtes."
And this is a vital role the BK Court can continue to play. If the issues can be settled at the lower level then the higher Court, obviously, would not have to be involved.
Und das ist eine wichtige Rolle die der BK Court weiterhin spielt. Wenn die Streitpunkte auf der unteren Ebene beigelegt werden können, dann muß das höhere Gericht offensichtlich nicht mit einbezogen werden.
Judge Walrath's handling of, and re-action to, this issue of jurisdiction will be precedent setting coming so close to the SC's recent decision, and she has a vested interest to ensure that BK Courts, in general, remain relevant. Hear the arguments (which also happens to "buy time" for a possible agreement among the parties), find fact and make recommendations that can be passed to higher Court to expedite the process there.
Richterin Walrath´s Umgang, und Reaktion, mit der Frage der Gerichtsbarkeit wird richtungsweisend sein, so nah an die kürzliche SC´s Entscheidung kommend (?), und natürlich hat sie ein persönliches Interesse daran sicherzustellen, daß BK Gerichte allgemein relevant bleiben. Die Argumente zu hören (auch um, für eine mögliche Einigung zwischen den Parteien, "Zeit zu gewinnen"), die Fakten zu finden und Empfehlungen auzusprechen, damit dies an das höhere Gericht abgegeben werden kann und dort den Prozess beschleunigt.
She even joked, to a chuckle from the crowd that (paraphrasing), "the District Court would not like it if I sent EVERYTHING on to them".
Sie selbst hat gegenüber einer Bemerkung aus der Menge einen Witz gemacht, der das umschreibt: "der District Court würde es nicht gerne sehen, wenn ich ihm ALLES hoch schicke."
My two cents. "
messages.finance.yahoo.com/...;mid=796296&tof=18&frt=2
ist ein sch.... gegen WAMU ... irre wie lang sich das alles schon zieht! lese ja seit langer langer zeit mit - schon interessant wie langsam die mühlen der justiz & co mahlen können... hoffentlich gibts ein happy end! ;)
Mein Vorschlag, nicht ganz ernst gemeint, ja, die WMI auflösen und die Steuervorteile komplett an JPM, weil die können sie wenigstens vollständig nutzen
ne ne, ich sag nur "ownership change"
*KA*
zitat:
Reinhold gibt zu dass er es noch nie erlebt hat, dass die IRS auf Basis von 269 entschieden hat. Reinhold sagt, dass sein Report nur eine "user-friendly"-Kurzfassung sei. Daher wäre er auch nur kurz auf das Thema Kontrollwechsel eingegangen. Reinhold sagt, dass es zwar richtig sei, dass zum Zeitpunkt der Übergabe an die Gläubiger noch nichts passieren würde, aber die Steuergesetzgebung würde den zeitlichen Ablauf nicht beachten. Man wüsste immer erst im Nachhinein, nachdem man das Kapital erhöht habe, ob man nun die NOLs behalten darf oder nicht. Reinhold gibt zu, dass es keine harte Grenze für die Höhe der Kapitalerhöhung gäbe, die zur Anwendung von 269 führt. Die Gesamtheit der Fakten würde von der IRS stattdessen beachtet.
Der Anwalt kommt auf andere Fälle zu sprechen, die Reinhold in seiner deposition als ähnlich angegeben hat. Walrath unterbricht ihn, und sagt ihm er soll ihn einfach fragen, ob er Fälle kennt, die direkt verwandt seien. Reinhold sagt, dass er einen solchen Fall nicht kennt.
Der Anwalt fragt ihn nochmals ob er meint, dass die IRS auf jeden Fall 269 verwenden würde, wenn die creditors das Kapital auf das Doppelte oder mehr erhöhen. Reinhold wiederholt, dass das nicht sicher sei, aber die Wahrscheinlichkeit nehme zu, je mehr Kapital hereingenommen werde.
Der Anwalt fragt, ob die debtors ein ruling der IRS eingeholt hätten. Reinhold sagt, dass die IRS sich immer weigern würde über 269 im Vorhinein Auskunft zu erteilen.
zitatende:
*KA*
Guten Morgen,
nachdem sich meine arg strapazierten Gehirnzellen nach dem drögen Monolog von Zellin und dem Wolldecken-Gemurmel von Seth Ard über Nacht - und unter Zuhilfenahme einer Dosis Aspirin - wieder regeneriert hatten, habe ich das gestrige Hearing noch einmal Revue passieren lassen. Obwohl ich insbesondere von Ard nicht so überzeugt war und scharfe Nachfragen vermisst habe, scheint er nach eingehener Überlegung mit seiner stoischen Fragerei einen bestimmten Zweck verfolgt zu haben. Zellin hat unumstößlich zugegeben, dass es für die Reorg-Company keinen Business-Plan gibt, demzufolge es auch nicht angedacht ist, Manager und Angestellte zu beschäftigen (BOD ausgenommen). Vielmehr ist die Reorg-Company eine passive Rückversicherungsgesellschaft, im Grunde genommen nur eine mit NOL's gefüllte "Hülle".
Ich denke, dass das EC damit zweigleisig fährt: Einerseits zeigt es durch die Reports von Anderson und Maxwell auf, wie die X-Millarden an NOL's wirklich gewinnbringend verwertet werden können. Andererseits greift es den Punkt 28 seiner Objection (Seite 13) auf: "...WaMu war einstmals die größte Sparkasse der USA mit einem Kapital von 300 Millarden...die sogenannte 'reorganisierte' WMI hätte kein aktives Geschäft...diese passive Rückversicherungsgesellschaft 'reorganisierte Washington Mutual' zu nennen ist absurd...hinter der Fassade ist das eigentliche Ziel, die Ausschüttung von 7 Millarden an WMI-Kapital gemäß den Prioritäten im Plan...DIESER PLAN IST EINE LIQUIDATION, SCHLICHT UND EINFACH!...Im Grunde genommen haben die Schuldner damit eine Liquidation erreicht, ohne die dafür erforderlichen Bestimmungen einhalten zu müssen (Stichwort Releases etc.)..."
Ich kann mich ja täuschen, aber ich denke die WMI-Experten sind gestern genau in diese Falle getappt. Zwei Punkte der EC-Objection (Reorg-Company ist unterbewertet und der Plan ist kein Reorg-Plan, sondern nichts anderes als eine "versteckte" Liquidation) wurden durch die gestrigen Kreuzverhöre untermauert, wenn nicht sogar bewiesen! IMHO
die Antwort auf Deine Frage steht im bankrupcy code:
Es ist verboten, einen POR zu genehmigen, der vorwiegend die Nutzung von Steuervorteilen zum Ziel hat!
Menno...hab ich doch alles schon erklärt.
*KA*
"ich denke die WMI-Experten sind gestern genau in diese Falle getappt. Zwei Punkte der EC-Objection (Reorg-Company ist unterbewertet und der Plan ist kein Reorg-Plan, sondern nichts anderes als eine "versteckte" Liquidation) wurden durch die gestrigen Kreuzverhöre untermauert, wenn nicht sogar bewiesen!"
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