Zeitpunkt: 29.04.11 11:30
Kommentar: beleidigend - Wortwahl sehr unangemessen!
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Dude44 hat es mit seinem Beitrag #131459 auf den Punkt gebracht.
Meine Empfehlung: Nicht Abstimmen bzw. vor allem auf keinen Fall Releases erteilen, zumindest vorerst nicht.
Warum?
Der Plan wurde von den Vorzugsaktionären bereits das letzte Mal mit über 90% abgelehnt. Warum sollte das Ergebnis dieses mal bei beinahe identischem Plan anders ausfallen? Erteilt man die Releases, besteht die Chance einer Distribution nur noch durch den im Plan vorgesehenen Liquidating Trust. Nach den Schätzungen des Debtors zufolge sind das zwischen 0 – 1% Nennwert-Recovery. Das wären im „best-case“ Szenario $ 10.00 pro WAMPQ bzw. $ 0.25 pro WAMKQ. Selbst wenn es im Laufe der Liquidation dem im Trust beiwohnenden Vorzugsaktionär-Vertreter gelingt, die Recovery Widererwarten zu steigern, so bewegen wir uns immer noch im 1-stelligen Prozentbereich und jenseits von attraktiven Distributions im Bereich von 50% aufwärts.
Meine Strategie bei der ganzen Sache lautet abwarten. Denn bevor wir uns überhaupt die Köpfe darüber zerbrechen, was nach der Plan-Confirmation geschieht, muss dieser zuerst einmal abgesegnet werden! Sollte der Plan tatsächlich von Mary Walrath dieses Mal genehmigt werden, so gibt es für mich 2 maßgebliche Punkte für eine Entscheidung:
A) Wie hoch fällt der Erlös aus dem Liquidating-Trust aus?
Macht es Sinn die Releases im Nachhinein zu erteilen um an der aus dem Trust
resultierende Recovery zu partizipieren?
B) Kommt es zu allfälligen Klagen von Shareholdern?
In welchem Verhältnis stehen die Chancen, dass wir durch eine Klage eine Summe erstreiten
können, welche diejenige aus dem Liquidating-Trust outperformt?
Zuletzt noch zur Handelssperre:
Ich gehe davon aus, dass der Markt der Vorzugsaktien (WAMPQ&WAMKQ) nach der Abstimmung ohnehin so gut wie ausgetrocknet sein wird und es daher keine grosse Rolle spielt, ob die Papiere noch handelbar sind oder nicht. Wenn der Plan abgelehnt wird, so werden die Papiere automatisch wieder freigegeben. Wenn er genehmigt wird, steht Jeder vor der obgenannten Entscheidung, sofern er beim Voting keine Releases erteilt hat.
Lg,
Affliction
"We Think Outside The Box"
"Over the years, we have been able to work extremely well with existing counsel while bringing a fresh and creative perspective to the case. We can quickly assess a case and make strategic judgments about what must be done in order to win. That doesn't mean throwing money or teams of lawyers at a problem. Legal fees often are lower after we enter a case than before, because we try to focus our efforts like a laser, rather than using a "shotgun approach."
Schön, gehen wir nochmals darauf ein.
Wie Du gesehen hast, behauptet der Typ drüben auf Yahoo in Beantwortung meiner Frage (ich bin dort wirklich "jumbopfandbrief"), dass das Ballot inzwischen geändert wurde. Ich kann das nicht prüfen, denn da ich keine preferred mehr habe, habe ich natürlich das Ballot nicht bekommen. In meinen Erläuterungen hier bin ich immer vom Ballot ausgegangen, welches unter www.kccllc.net/documents/0812229/0812229110328000000000002.pdf , Seite 1411, abgedruckt ist.
Wenn das das Ballot ist, war alles was ich sagte, auch korrekt. Sollte es tatsächlich so sein, dass man ein anderes Ballot kriegt, wo es bei Item 3, Releases, sowohl ein "opt-in" als auch ein "opt-out" Feld gibt, mit entsprechender Erläuterung, dass beides freilassen eine Aufschiebung der Releases Entscheidung bedeutet, dann ergibt sich dadurch die Möglichkeit, abzustimmen, ohne sich bezüglich des releases zu entscheiden, und damit eine Sperrung der Aktien zu verhindern.
Nochmal, ich kann es nicht prüfen, es muss dann wirklich jeder das tun was ich sage (LEST DAS BALLOT), bzw. was auch mein "Gegner" auf Yahoo, dieser "thomas.painter" sagt (READ YOUR BALLOT).
Abschließend noch eines: Es ist materiell vollkommen gleichgültig ob man abstimmt oder nicht. Es ändert NICHTS. Die preferred lehnen den Plan SOWIESO ab. Wer sollte ihn denn annehmen?? Und man bräuchte eine zwei Drittel Mehrheit für eine Annahme. Selbst bei einer noch so geringen Wahlbeteiligung wird das nicht geschehen. Ergo ändert die eigene Stimme überhaupt nichts.
Und selbst wenn man die absurde Angst hat, die preferred würden den Plan als Klasse annehmen: auch DAS würde nichts ändern. Es müsste immer noch ein cram-down geben.
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