ich hoffe, diese gauner verbrennen sich da ordentlich die finger, und das ist erst der anfang.
@tokatci: kannst du bei united mal anfragen, ob sie einen antrag auf ablösung der manager von alvarez& marshal einbringen wollen?
die idee dahinter ist der entweder vorsätzlich oder fahrlässig erfogte betrug bei den dimeqs.
die dimeqs sind papiere, die bei einem bestimmten verhandlungserfolg den inhabern anspruch auf zahlungen garantieren.
zur vorgeschichte: wamu hat die dime bank in den 90`ern des letzten jahrhunderts gekauft. zu diesem zeitpunkt hatte dime eine klage gegen die fdic/usstaat laufen. nun wurde den dime aktionären für ihre zustimmung zum kauf der dime bank durch wamu aktien der wamu angeboten, und zusätzlich noch die dimeq, falls die klage durch wmi zum erfolg führt.
wmi hat dann die wmb beauftragt, die klage weiterzuverfolgen. das wird noch wichtig.
die klage wurde gewonnen, im sommer 2008, aber die kläger haben berufen, da sie mit der entschädigung nicht zufrieden waren (sie wolten mehr).
die berufung wurde auch gewonnen, aber in der zwischenzeit ist wamu, wie wir alle wissen, in konkurs gegangen.
nun haben die dimeqs ihre forderungen bei wmi angemeldet, etwa 280 mio entschädigung, 40 mio anwaltshonorar, und dazu diezu zahlende steuer in höhe von ungefähr 180 mio dollar.
wmi hat diese forderung bestritten, da ihrer meinung die dimeqs nicht als gläubiger, sondern als aktionäre behandelt werden sollten, da ihr papier auch ein bezugsrecht von wmi aktien statt bargeld beinhaltet hat. typisch rosensche krumme touren.
nun wäre es am einfachsten, und am besten für die aktionäre, gewesen, die dimeq forderungen durch wmi einzufordern.
aber in ihrem gsa (global settlement agreement) haben wmi und jpm die schlechteste lösung gewählt.
sie haben vereinbart, das jpm die etwa 500 mio zahlungen behalten kann (mit der begründung, das wmb als agent für wmi die klage durchgebracht hat, völlig hirnrissig, aber bitte) und wmi die 320 mio für die dimeqs bezahlt.
ohne jetzt auf die rechtmässigkeit der forderung von jpm einzugehen, wmi hätte bei einer anderen abwicklung die möglichkeit gehabt, die 180 mio des steueranteils zu "verdienen".
nochmal, bei der jetzigen lösung erhält jpm 500 mio, muss 180 mio steuen bezahlen, und behält 320 mio. wmi muss 320 mio bezahlen.
bei einer lösung mit der bezahlung der summe an wmi, und der spende der 500 mio an jpm (dieselbe lösung wie bei den steuerrückvergütungen) hätte aber wmi die mögöichkeit gehabt, ihre steuerverluste mit den zu zahlenden steuern zu verrechnen, und damit etwa 180 mio zu "verdienen". jpm kann das nicht, sie haben keine verluste.
oder nur von wmi gestohlene, grins.
diese verhandlungs"erfolge" solten also die möglichkeit geben, gegen alvarez&marshal, insbesondere gegen kosturos, vorzugehen.
zu fordern wäre
- eine ablösung von a&m
- eine rückforderung der bezahlten honorare
- eine schadensersatzklage entweder wegen fahrlässigkeit oder wegen vorsätzlichen betrugs
frag mal bei den spezialisten von united usa an, ob charles brown III da was vor gericht machen kann?
"ein silber panda oder ein silber kookaburra kann die welt verbessern, grins" crasht jpm