Mary Walrath schickt alle Parteien zurück an den Verhandlungstisch und verlangt einen neuen Vergleich
Jetzt mal abgesehen davon, dass unklar ist, wie allfällige Insidertransaktionen das GSA beeinflusst haben sollte -- wie denkst Du sieht das Resultat aus, wenn die Parteien zurück an den Verhandlungstisch gehen? Ich sag's Dir -- ganz genauso. Für eine Beteiligung des ECs an solchen Verhandlungen spricht überhaupt nichts. Das Equity hat mit den Insidergeschichten NULL zu tun.
Die Settlement Noteholder fungierten als die Architekten des gesamten GSA’s Konstruktes, welcher die ganze Basis für den Reorganisationsplan darstellt und von dem für uns am meisten abhängt.
Ich glaube kaum, dass man diese Jungs als "Architekten" bezeichnen kann. Siehe auch Kosturos declaration beim letzten confirmation hearing. Es war offenbar so, dass die debtors diese Hedgefonds überhaupt erst darauf aufmerksam machten, wie man diese Geschichte angehen müsste. Das hat das EC im letzten confirmation hearing genüßlich thematisiert. Aber abgesehen davon: die settlement noteholder haben sich mittlerweile vom GSA distanziert. Dennoch ist es immer noch da. Die ganze Beziehung Insidertransaktionen zu GSA ist an den Haaren herbeigezogen und reines Hoffnungsdenken.
mit den richtigen Beweisen würde hier wieder das volle Programm drin liegen: $ xx /per share (+ RICO-Charges). Nachteil: Der Prozess könnte sich auf mind. 3-4 Jahre erstrecken mit einem ungewissem Ausgang für alle.
Und, wenn ich ergänzen darf: irgendwer muss Susman & Freunde diese 3-4 Jahre lang durchfüttern. Werdet Ihr das übernehmen? Wenn nicht, wer sonst?
Wie bereits vom EC angekündigt, werden hier spätestens am Confirmation-Hearing Argumente Pro-FJR vorgebracht werden. Wie die Richterin schlussendlich entscheiden wird, steht derzeit noch in den Sternen.
Welche Argumente Pro-FJR fallen Dir denn ein? Sag jetzt nicht sowas wie "warten wir einfach ab was das EC bringt". Das ist Deine Aufgabe als Börsenspekulant. Wenn Du da sagst "abwarten", "das ist nicht meine Aufgabe" usw., stellt sich die Frage, ob Du nicht auch das Halten der preferred, die Du ja angabegemäß hast, besser anderen überlassen solltest, die davon eine klarere Vorstellung haben. Mir ist jedenfalls völlig unklar, wie man hier schlüssig auf FJR argumentieren kann, auch wenn es prinzipiell richtig ist, dass eine solche Entscheidung für die Richterin möglich wäre.
Das Disclosure Statement muss mit einer genauen Auflistung (a) aller Subsidiaries (sowie non-debtors Subs) sowie (b) aller in WMI Besitz befindenen Immobilien versehen bzw. ergänzt werden. Hierzu könnte im besten Falle endlich Solomon ins Spiel kommen und die Blackstone Zahlen widerlegen.
Das hat mit Blackstone nix zu tun. Die bewerten nur die reorgWMI, nicht die verbliebenen subsidiaries. Die einzige Möglichkeit, wie die Auflistung von Subsidiaries und Immobilien "Geld reinspülen" könnte, wäre dass Rosen (und alle anderen Beteiligten) einen massiven bankruptcy fraud versucht hätten, in dem sie Mittel des estates veruntreuen. Soll sich jeder überlegen wie realistisch das ist. Meine Prognose: diese Offenlegung wird ne herbe Enttäuschung.
Wiederum verwundert es daher nicht, dass sich ein Grossteil der Investoren nicht für Cash, sondern Beteiligungen an der neuen WMI entschieden haben.
Hö?? Ein Grossteil hat sich für Aktien entschieden?? Ich habs nicht im Kopf, aber ich glaube es waren so zirka 5 % der Gläubiger, die sich bei der ersten Wahl für Aktien entschied. Das (nunmehr abgesagte) Optionsangebot blieb ebenfalls massiv unter der verfügbaren Zahl von Aktien. Kein Schwein will diese ach-so-wertvollen Aktien mit ihren ach-so-wertvollen NOLs, das ist einfach die Realität.
Des Weiteren wird der Debtors die WMI möglicherweise in einem „Fire-Sale“ gleich nach der Reorganisation verkaufen. Anscheinend sollen dem Debtors bereits Angebote vorliegen. Gemäss WMI wird da mit einem möglichen Verkaufspreis von rund $ 50.00 Millionen gerechnet, was unser EC aber als viel zu tief bewertet.
Diese 50 Millionen sind ein rein hypothetischer Wert in der liquidation analysis. Das ist lt. debtors der wahrscheinliche Erlös wenn man in Chapter 7 Liquidation wäre. Der Streit um diese Summe ist völlig uninteressante Augenauswischerei.
Auch wenn Rosen der Meinung ist, dass die Frage mittlerweile längst geklärt wurde mit der damaligen Fusion rund um die WMCT 2001, ist das EC hier noch weiterhin am Recherchieren und wird zu gegebener Zeit neue Dokumente/Exhibits vorlegen. (s. DS-Objection page #12: „The Equity Committee is currently engaged in discovery on this issue and will present any appropriate arguments in connection with confirmation of the Modified Plan.”).
Träum weiter. Das Zitat ist einfach nur ein Eingeständnis, dass man absolut nichts diesbezüglich gefunden hat. Aber das schreibste natürlich nicht in eine Objection rein. Warum die EC-objections nie "zwischen den Zeilen gelesen" werden, versteh ich nicht.