Das wird dir aber in keinem Forum beantwortet werden können. Das würde wenn in sowas wie einem "Gewinnbeteiligungsvertrag" zwischen der WMB und WMI stehen, oder in irgendwelchen Unternehmensvereinbarungen.
Na gut..., aber nehmen wir mal folgendes Szenario an und nehmen wir an, wir kennen uns etwas mit der Funktion einer Bank aus:
Eine Bank hortet Geld. Soweit klar. Von wem ? Von Menschen wie du und ich, von Firmen, sämtlichen Institutionen (Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Hotels, Gewerbe, etc.). Wie bringt nun eine Bank jemanden dazu ausgerechnet zu ihr zu kommen... sie bietet Finanzprodukte an, wie Girokonten, Sparbücher, Festgeldkonten, Kredite zu "attraktiven" Zinsen, besonderen Service, eine bestimmte Höhe an Einlagensicherheit, etc..
So, unser Geld liegt nun dort. Nun ist sie uns aber für unsere versprochenen Zinsen Geld "schuldig". Dieses muss sie also erstmal erarbeiten. Wie macht sie das? Zum Beispiel in dem sie Hypotheken, Dispokredite, Darlehen, Kredite mit horrenden Zinsen, Gebühren etc. ausgibt bzw. einnimmt. Dieses ausgegebene verliehene Geld muss, bzw. kann sie sich aus den Einlagen (Deposits) nehmen.
Jetzt stelle man sich Betrag X (=Hypotheken) vor,welcher in einem Jahr ausgegeben wird. Dieser Betrag fehlt also der Bank aus den Kundeneinlagen (das wissen wir ja schon, dass die Bank mit unserem Geld arbeitet). Nun rechnet die Bank aber auch und muss damit sogar rechnen, daß nicht alle Hypotheken gleich oder vollständig zurück gezahlt werden können (zB. durch mangelnde Liquidität, Arbeitslosigkeit, Unfall, Tod, Insolvenz, ...). Sie muss sich also überlegen, wie sie ihre Einlagen oberhalb eines kritischen Levels hält, d.h. wenn es zB. zu einer Zeit zu größeren Abhebungen oder weniger Einnahmen kommen sollte, muss sie Geld vorrätig haben. Um das Ausfallrisiko zu mindern und Geld einzunehmen gibt sie m.M.n. diese Hypotheken-rückversicherten Wertpapiere an Investoren aus, sicherlich zu einer attraktiven Verzinsung, vielleicht laufzeitgebunden.
Um auf den Punkt zukommen - für mich sieht es in diesem Moment so aus, als ist die WMB alleiniger Urheber, Verwalter, Besitzer, Herausgeber, was auch immer, dieser Hypotheken und der rückversicherten Wertpapiere. Und wenn man nun annimmt, daß das Geld aus Kundeneinlagen der Bank stammt (ergo, die Bank nur Verwalter von Deposits ist) dann ist eben heute JPMC rechtmäßiger Verwalter dieser Kundeneinlagen, bzw. Hypotheken.
Mir leuchtet deshalb nicht ein, wie sich eine Übertragung von 165 Mrd. $ an die ehemalige WMI, nun WMIHC, erklären lassen soll, welches Geld dann noch nicht mal dort weiter verwaltet wird (und das nebenbeigesagt ohne Banklizens), sondern laut einiger IHUBler an Escrowbesitzer verteilt werden soll? Das ist keine Summe aus irgendeinem Gewinn, Geld was übrig ist. Das sollten zum großen Teil Kundeneinlagen sein. Aber ich lasse mich auch gerne berichtigen.
Howgh, habe gesprochen...