oder was man kurz über die steuerlich anrechenbaren verluste wissen sollte.
wmih hat nach eigenen angaben etwa 6 mrd an nols (net operating losses, betriebsverluste). diese verluste sind angeblich bis märz 2014 nicht vollständig nutzbar, da wmih trotz gegenteiliger versicherungen beim verlassen der konkursverwaltung angeblich einen vom finanzamt angerechneten eigentümerwechsel "erlitten" hat.
diese zweijahresfrist ist angeblich eine maximalfrist, sie könnte wahrscheinlich jederzeit reduziert werden, wenn die in einem treuhanddepot gehaltenen aktien für noch zu entscheidende forderungen (claims) freigegeben würden.
weiters hat wmih mit ziemlicher sicherheit kapitalverluste, ncl (net capital losses) in unbekannter höhe, die schätzungen von laien wie mir schwanken in den foren zwischen 4 mrd und 24 mrd dollar. wer es schaft, dazu von den gaunern bei der wmih genaue angaben zu erhalten, hat bei mir eine flasche wein gut, grins.
zur verwertung dieser steuerlich anrechenbaren verluste muss wmih gewinne machen. denn dann würden die für diese zukünftigen gewinne anfallenden steuern nicht bezahlt werden müssen, da man sie mit den vorhandenen verlusten verrechnen kann.
da gibt es ein limit, für ncl sind es angeblich 5 jahre, für nols 20 jahre.
dazu gibt es nun für die wmih drei möglichkeiten, erstens, sie finden ein geschäft, das ihnen innnerhalb der erlaubten frist gewinne in höhe der anrechenbaren verluste "beschert". ziemlich unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
da würden nun in den nächsten 5 jahren keine steuern auf kapitalgewinne in höhe von 4-24 mrd anfallen, und in den nächsten 20 jahren keine steuern für gewinne in höhe von 6 mrd dollar anfallen. bei finanzunternehmen sind das im mittel etwa 35%, die da an steuern anfallen würden, also könnte wmih etwa 2 mrd dollar bei den nols einsparen, und etwa 1,4 - 8,4 mrd bei den ncls. das wäre bargeld, und würde direkt den aktionären zugutekommen.
zweitens, die wmih besorgt sich kapital, und kauft eine andere firma, die gewinne macht.
da muss mann dann die oben erwähnten steuereinsparungen mit den geldgebern teilen, über das verhältnis kann man nur spekulieren, aber ich nehme mal an, dass die geldgeber ein drittel der steuerersparnisse für sich haben wollen. damit würde für die aktionäre der wmih zwischen 1,4 mrd für die nols und 1-5,7 mrd abfallen.
drittens, die wmih schliesst sich mit einer gewinnbringenden firma zusammen, da müssten dann die aktionäre der wmih die nichtzuzahlenden steuern mit den aktionären dieser gewinnbringenden firma teilen. zum verhältnis, da sind wir wieder bei zweitens.
wann und wieviel da wirklich bei den wmih aktionären ankommt, da streikt meine kritallkugel, grins.
"ein silber panda oder ein silber kookaburra kann die welt verbessern, grins" crasht jpm