Der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson Inc. (J&J) (ISIN
US4781601046/ WKN
853260) hat einem Pressebericht zufolge eine Kartellklage gegen die Amgen Inc. (ISIN
US0311621009/ WKN
867900), das weltweit größte Biotechnologie-Unternehmen, eingereicht. Wie die "New York Times" (Donnerstagausgabe) berichtet, wirft J&J ihrem Konkurrenten illegalen Vertriebspraktiken vor, um Kliniken dazu zu bewegen, das Amgen-Präparat Aranesp statt des J&J-Medikaments Procrit zu nutzen. So habe Amgen den Kauf von Aranesp an höhere Rabatte bei seinen Medikamenten Neulasta und Neupogen gekoppelt.
Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald´s Corp. (ISIN
US5801351017/ WKN
856958) meldete am späten Mittwoch ihre vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal, die u.a. aufgrund starker Umsätze in Europa über den Markterwartungen liegen. Demnach rechnet der US-Konzern, dessen vergleichbare Umsätze im September weltweit um 3,9 Prozent gestiegen sind, für ! das dritte Quartal mit einem Gewinn von 58 Cents pro Aktie (einschließ lich Einmalerlös von 2 Cents pro Aktie
Die Internet-Suchmaschine Google Inc. (ISIN US38259P5089/ WKN A0B7FY) und der Kabelfernsehbetreiber Comcast Corp. (ISIN
US20030N1019/ WKN
157484) könnten bis zu 5 Mrd. Dollar für eine Minderheitsbeteiligung an den Website-Netzwerk- und Instant Messaging-Geschäften der America Online Inc. (AOL) bieten. Dies berichtet das "Wall Street Journal" heute. Der Zeitung zufolge konzentrieren sich die Gespräche bezüglich eines Einstiegs bei der Internet-Tochter des Medienkonzerns Time Warner Inc. (ISIN US8873171057/ WKN 592629) auf das AOL-Netzwerk von Websites, darunter AOL.com, sowie auf den AOL Instant Messenger. Dabei gehe es weniger um das rückläufige Internet-Zugangsgeschäft. In einer möglichen Variante, so die Zeitung, würden Google und Comcast gemeinsam die Hälfte des Website-Geschäfts von AOL übernehmen, obwohl die Muttergesellschaft Time Warner noch immer an einer mehrheitlichen Beteiligung festhalte.
Der amerikanische Chip-Herstell! er Fairchild Semiconductor International Corp. (ISIN
US3037261035/ WKN
924930) musste aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen für das dritte Quartal einen Verlust ausweisen. Wie der Konzern heute bekannt gab, lag der Verlust im Berichtsquartal bei 20,8 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 13,4 Mio. Dollar bzw. 11 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von restrukturierungsbedingten Einmaleffekten lag der Verlust bei 3,00 Mio. Dollar bzw. 3 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 32,0 Mio. Dollar bzw. 26 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor lediglich einen Verlust von 1 Cents je Aktie erwartet.
Gruß Moya 