Schaut mal in den SolarHybrid-Prospekt zur Zulassung am geregelten Aktienmarkt nach.
Vgl. The-Link im Nachbarthread:
www.solarhybrid.ag/uploads/media/...kt-General_Standard_01.pdf
Auf Seite 16 des Prospektes ist die aktuelle Situation (Stand 09.11.2001) am US-Markt beschrieben. Dort steht unter anderem, daß SolarHybrid eine Projekt-Partnerschaft mit First Solar und/oder Stahlschmidt anstrebt. SolarHybrid tut das, wozu der Solartrust of America selbst anscheinend nicht fähig gewesen sein soll. Was man wissen muß, ist, daß die Projektentwicklungstochter des Solartrusts, die Solar Millennium LLC in Oakland im selben Gebäude wie First Solar sitzt. Der Uwe T. Schmidt versucht sich das US-Geschäft vom Solartrust billigst möglich unter den Nagel zu reißen und schafft sich auf diese Weise gleich neue Perspektiven. Die Teile des STA, die er gebrauchen kann, werden wahrscheinlich mitgenommen, der Rest verbleibt bei Solar Millennium oder wird aufgelöst. Wieso läßt Solar Millennium dem Uwe T. Schmidt hier noch freie Hand. Die Kooperation mit First Solar hätte man doch auch selbst aushandeln können. Der tatsächliche Wert der gesicherten Land-flächen mit den noch umzustellenden Genehmigungen liegt nach meiner Schätzung bei bis zu 300 Millionen Dollar, wenn man 5% der gesamten Investitionskosten für ein Groß-Kraftwerk für das gesicherte Land ansetzt. Meiner Meinung nach findet hier ein Ausverkauf statt. So wie es aussieht, droht Solar Millennium tatsächlich die bilanzielle Überschuldung, denn sonst hätte man es nicht so eilig an Geld zu kommen.
Interessant sind auch die Differenzen zwischen den Informationen von Solar Millennium im Vergleich zu den Angaben von SolarHybrid im SHL-Prospekt auf Seite 16. SolarHybrid spielt ganz offensichtlich auf Zeit.
Gruß
Rhapsodie