Rohstoff News, Charts, Analyssen ect.

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Pate100: Rohstoff News, Charts, Analyssen ect.
6
01.04.05 09:35
#1

in diesen Thread stelle ich interessante Artikel zu allen möglichen Rohstoffen ein.

Die Achtjahreszyklik bei Gold

Die Entstehung der Achtjahreszyklik bei Gold

Beim Edelmetall Gold lässt sich seit der Entkoppelung des Goldpreises vom Dollar (Beginn mit der Auflösung des Goldpools zum Zwecke der Goldpreisintervention der Notenbanken im Jahre 1968; endgültige Auflösung des Bretton Woods Abkommens im Jahre 1973) eine Achtjahreszyklik feststellen. Fraglich ist, ob sich der bestehende Achtjahreszyklus bei Gold, welcher sich seit 1976 in einen dreijährigen Aufwärtstrend und einen fünfjährigen Abwärtstrend untergliedern lässt, in diesem Muster fortsetzen wird.

Der erste Achtjahreszyklus begann mit dem Tief im Dezember 1969, dem darauffolgenden Hoch im Dezember 1974 und einem Tief im August 1976 (5 Jahre aufwärts und 1¾ Jahre abwärts, Gesamtdauer 6¾ Jahre). Der zweite Zyklus erstreckte sich vom Tief im August 1976 über das bisherige Allzeithoch im Januar 1980 bis zum Tief im Februar 1985 (3½ Jahre aufwärts und 5 Jahre abwärts, Gesamtdauer 8½ Jahre). Der dritte Zyklus setzte sich mit dem Tief im Februar 1985 fort. Das dazugehörige Hoch wurde im Dezember 1987 und das nächste Tief im Januar 1993 erreicht (2¾ Jahre aufwärts und 5 Jahre abwärts, Gesamtdauer 7¾ Jahre). Das Tief im Januar 1993 mit dem Hoch im Februar 1996 und dem nächsten Tief im April 2001 markieren den vierten und letzten abgeschlossenen Zyklus (3 Jahre aufwärts und 5¼ Jahre abwärts, Gesamtdauer 8¼ Jahre).

Der nachfolgende Chart 1 zeigt die Achtjahreszyklik bei Gold seit 1969.



Chart 1: Die Achtjahreszyklik bei Gold von 1969 bis 2004 (Quelle: www.adenforecast.com)

Auffallend ist, dass sowohl die signifikanten Hochs als auch Tiefs des Achtjahreszyklus zumeist zum Jahreswechsel in den Monaten Dezember bis Februar auftreten.


Der Primärtrendwechsel

Gold befand sich von 1969 bis 1980 im primären Aufwärtstrend (Bullenmarkt) und markierte im Januar 1980 ein V-Top als Umkehrformation. Dieser Primärtrendwechsel war ursächlich für den primären Abwärtstrend (Bärenmarkt) von 1980 bis 2001 (siehe Chart 2). In den Jahren 1999 bis 2001 bildete sich eine W-Umkehrformation aus. Das Tief im April 2001 bei 255,95 $/oz (London PM Fixing) unterbot nicht das Tief vom Juli 1999 bei 252,80 $/oz. Das Achtjahreszyklustief im April 2001 markiert somit auch den zweiten Wendepunkt der W-Umkehrformation.


Chart 2: Gold von 1969 bis 2004 (Quelle: Der Goldbrief & Goldminen-Spiegel)

Am 02.12.2004 wurde ein neues Zwischenhoch bei 454,20 $/oz (London PM Fixing) markiert (siehe Chart 3). Ob es sich hierbei um ein signifikantes neues Hoch der Achtjahreszyklik handelt, ist jedoch strittig.


Chart 3: Gold in $/oz von März 2004 bis März 2005 (Quelle: www.taprofessional.de)


Das zukünftige Verlaufsmuster

Ein Großteil der Analysten, die sich mit der Achtjahreszyklik derzeit beschäftigen, sehen eine Fortsetzung des Zyklus im Muster 3 Jahre aufwärts und 5 Jahre abwärts als weiterhin für gegeben an.

Ginge man von dieser Konstellation aus, dann hätte der Goldpreis somit im Dezember 2004 bei 454,20 $/oz ein neues Hoch markiert und müsste dann bis zum Jahr 2009 fallen, um dort wieder ein Tief zu machen und den Zyklus zu vollenden (gestrichelter Zyklenverlauf in Chart 4 von 2001 bis 2009 mit Hoch 2004, strittig).


Chart 4: Der Achtjahreszyklus bei Gold, Verlauf von 1975 bis 2001 mit angedeutetem Verlauf bis 2009 Goldpreis nominal (blau) und real in 2003er US-Dollars (rot) Quelle: Stephen J. Williams, CyclePro



Diese Annahme ist jedoch meiner Ansicht nach vollkommen abwegig.
Die eben erwähnte Theorie berücksichtigt nicht, dass es bereits vor 1976 ein anderes Verlaufsmuster gegeben hat (5 Jahre Aufwärtsmarkt, 1¾ Jahre Abwärtsmarkt).

Die Translationsverschiebung bei der Achtjahreszyklik

Es ist somit fraglich, ob sich die Achtjahreszyklik bei Gold mit dem zuletzt gewohnten Muster drei Jahre aufwärts und fünf Jahre abwärts (3/5) fortsetzen wird. Wie aus den bisherigen Zyklen ersichtlich ist, wechselt die Länge des Aufwärtstrends zum Abwärtstrend innerhalb eines kompletten Achtjahreszyklus bei einem Wechsel von einem Bullen- zum Bärenmarkt (Translationsverschiebung, siehe Chart 5). Dies muss natürlich auch umgekehrt gelten.


 

Chart 5: Die Translationsverschiebung von einem Bullen- zum Bärenmarkt
Quelle: John J. Murphy, Technische Analyse der Finanzmärkte,
FinanzBuch Verlag München 2000, S. 357



In einem primären Aufwärtstrend (Bullenmarkt) verlaufen die Chartbewegungen in langen Anstiegen mit kurzen Korrekturen (rechtsseitige Translation), wobei in einem primären Abwärtstrend (Bärenmarkt) die langen Kursverfälle von kurzen Aufwärtsbewegungen gefolgt werden (linksseitige Translation).

Da man Zyklen von Tief zu Tief bestimmt, kam es während des 2. Zyklus zwischen 1976 und 1985 mit dem Hoch 1980 zu einer Translationsverschiebung von 5/3 (1. Zyklus) zu 3/5 (2. bis. 4. Zyklus). Von einer derartigen Translationsverschiebung ist auch bei dem erneuten Primärtrendwechsel durch die W-Umkehrformation von 1999 bis 2001 auszugehen.

Sofern der Achtjahreszyklus weiterhin Bestand hat, muß man folglich wieder ab dem Tief 2001 von einem Zyklus mit Muster 5 Jahre aufwärts und 3 Jahre abwärts rechnen. Dies bedeutet, dass mit Vollendung der W-Umkehrformation im Jahr 2001 der neue Achtjahreszyklus mit einem Zyklushoch 2006 und dem voraussichtlichen Zyklusende 2009 begonnen hat. De facto ergibt sich nach diesem Szenario ein signifikantes, neues nominales Goldhoch für das Jahr 2006. Dies sollte schätzungsweise über dem alten nominalen Hoch von 850 $/oz liegen.

Diese Theorie passt zur gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Betrachtungsweise eines kollabierenden Dollars, einer unlösbaren weltweiten Verschuldungsproblematik, der exorbitanten Geldmengenausweitung der USA, der brandgefährlichen Lage in Nahost (Iran, Syrien) und des explodierenden Rohölpreises, welcher in starker positiver Korrelation zum Goldpreis steht.

Wie aus Chart 6 ersichtlich, ergibt sich alleine aus der positiven Korrelation von Rohöl zu Gold schon jetzt ein aufgestautes Potential beim Goldpreis bis auf ca. 900 $/oz bei einem derzeitigen Rohölpreis von über 50 $/Barrel.


 

Chart 6: Die positive Korrelation von Rohöl zu Gold (Preise real in 2004er Dollars)
Quelle: www.ZealLLC.com



Aus der nachfolgenden Abbildung 1 kann man die genauen Hoch- und Tiefpunkte, den Goldpreis zum jeweiligen Wendepunkt, die Gesamtdauer der Achtjahreszyklen bei Gold (Aufwärtsmarkt/Abwärtsmarkt) sowie eine Prognose für die Zukunft entnehmen.


 

Abbildung 1: Die Achtjahreszyklen bei Gold seit 1969 mit Prognose bis 2017
Daten: www.markt-daten.de, Goldpreise London PM Fixing (Quelle: ArgentumInvest)



Wie bei Zyklen üblich, kann sich die Gesamtlänge um mehrere Monate verkürzen oder verlängern. Somit ist eine genaue Zukunftsprognose monatsgenau nur schwer möglich. Als grobes Raster für die zukünftige Entwicklung der nächsten Goldpreishochs und Tiefs kann die Zyklik aber gute Dienste leisten. Ich gebe bewusst keine Preisprognose für 2013/14 ab, da dies rein eine Frage der Inflation bzw. des Dollarwertverfalls bis zu diesem Zeitpunkt ist. Da man aber bis 2013/14 von einem neuen Preishoch ausgehen kann, ist natürlich durchaus die Frage berechtigt, ob es in dem zukünftigen 6. Zyklus wieder zu einem Primärtrendwechsel und damit zu einer Translationsverschiebung kommen wird. Nach dem Muster des 2. Zyklus ergäbe dies dann ein Zyklushoch bereits 2012, was nach der Theorie der langen Wellen der Wirtschaft genau dem nächsten Depressionstief im 4. Kondratieff entsprechen würde.
(vgl. Richard Mayr, „Die Kondratieff-Krise“ in: Chart! Newsletter für Technische Analyse, 02/2004,)


Fazit: "Goldene Aussichten"

Wenn man den Achtjahreszyklus bei Gold und die starke positive Korrelation zu Rohöl in Betracht zieht, sollte der Goldpreis spätestens im 1. Quartal 2006 ein neues, signifikantes nominales Hoch über dem alten nominalen Hoch von Januar 1980 bei 850 $/oz markieren.
Wie in den 1970er Jahren erwarte ich daher eine kurze, exponentielle Entwicklung (vgl. Chart 6, Entwicklung des Goldpreises von 1969 bis 1974), bevor die nächste Korrektur von zwei bis drei Jahren Länge eingeleitet wird. Ein Überschießen bis auf 1.000 oder 1.200 $/oz ist durchaus möglich und wird nicht zuletzt von der weiteren Entwicklung des Rohölpreises abhängig sein.

Man muß sich immer vor Augen halten, daß der reale Preis des Goldes von 1980 noch in weiter und vor allem vierstelliger Ferne liegt. Real liegt das alte Goldhoch nämlich bei aktuell über 1.600 $/oz! Ein nominales neues Goldhoch von mehr als 1.000 $/oz ist somit die logische Konsequenz zu neuen Rohölpreishochs über 50 $/Barrel, die schon Realität sind.

Der Fortbestand des Achtjahreszyklus hängt auch vom Fortbestand des ungedeckten US-Dollars ab. Sollte gegebenenfalls in der Zukunft der US-Dollar kollabieren und die alte Weltwährungsordnung komplett verschwinden und eine neue Weltleitwährung entstehen, die an Gold gekoppelt ist, so wird dieser Zyklus in jedem Fall sein Ende finden.

Das Problem heute ist, dass es zu viele Analysten gibt, die sich der Tragweite von Primärtrendwechseln nicht bewusst sind. Ein Bärenmarkt am Aktienmarkt dauert nicht nur fünf Jahre nach einem vorangegangen Bullenmarkt von 18 Jahren. Ebenso ist ein Gold- und Rohstoffbullenmarkt nach einer 21-jährigen Baisse nicht nach vier Jahren zu Ende. Gerade bei Gold befinden wir uns erst am Beginn der Public Phase, erste Anleger haben neben den "Gold Bugs" und den Antizyklikern das Edelmetall für sich als Inflationsschutz entdeckt.
There is more to come – auch wenn Investmentlegenden darüber nicht vor einem Mikrophon sprechen wollen oder dürfen...


© Richard Mayr 2005 (www.Argentuminvest.de)



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Kicky: Platin heilt Magenkrebs
 
24.05.05 09:52
#73
Laut einer neueren Studie habe sich eine auf Platin basierte Behandlung von Magenkrebs als sehr zuverlässig herausgestellt. Bei einem Treffen vieler wichtiger Mediziner in den USA sei eine neue Methode der Chemotherapie, zusammen mit einer Platinbehandlung vorgestellt worden. Gegenüber der herkömmlichen Behandlung von Magenkrebs habe die neue Methode signifikante Verbesserungen erzielt. Des Weiteren habe bei dieser Neuentwicklung der Anteil von unerwünschten Nebenwirkungen drastisch reduziert werden können. Ein Professor habe gesagt, dass man mit dieser neuen Methode den Krebs nicht nur besser bekämpfen könne, sondern es auch für die Patienten leichter mache, damit zu leben. Eine in Japan durchgeführte Studie mit dieser neuen Form der Krebsbehandlung habe eine sehr gute Erfolgsquote von 76% zu Stande gebracht. Der Markt für Produkte zur Behandlung von Magenkrebs sei riesig. Allein in den USA würden jährlich 21.000 Leute erkranken, von denen knapp die Hälfte daran sterben würden.
Eine Feinunze Platin wurde gestern zeitweise für 865 USD gehandelt, Plus 5 USD, so die Experten vom "Rohstoff Express". Während der Handelssitzung in Hongkong habe das Edelmetall bei 860 USD eröffnet, sei jedoch sofort auf 850 USD zurückgefallen. Nach einer längeren Bodenbildung, die die Sitzungen in Hongkong und Zürich angedauert habe, habe sich das Metall wieder erholt. An der New Yorker COMEX hätten Höchstkurse von 866 USD erreicht werden können.Nächstes Kursziel 880?
Kicky: Gold wird manipuliert
 
24.05.05 10:10
#74
Laut einem neuesten Bericht der GATA (Gold Anti Trust Action), hätten gezielte Interventionen am Goldmarkt durch Regierungen und andere große Spekulanten massiv zugenommen. In der letzten Woche sei von der Bank for International Settlements` (BIS) ein neuer Halbjahresbericht veröffentlicht worden. Mehrere GATA-Berater, unter anderem James Turk, Gründer von Gold Money und Herausgeber des Freemarket Gold & Money Report, Michael Bolser, Herausgeber des Interventional Analysis Newsletter und Reginald H. Howe, ein Goldmarktanalyst, hätten diesen Bericht studiert. Sie seien zu dem Schluss gekommen, dass die Finanzderivate im Vergleich zu Gold in schwindelerregende Höhen gestiegen seien. Mittlerweile würden sich die gesamten derivativen Positionen auf 369 Milliarden Dollar zum Jahresende 2004 belaufen. Dies entspreche einem Zuwachs von 51 Milliarden Dollar in sechs Monaten, da zum Halbjahr 2004 die Höhe der Positionen bei "nur“ 318 Milliarden Dollar gelegen habe. Im Zusammenhang mit dem Dehedging-Programm der Goldminen zeige dieser Zuwachs, dass hier ausschließlich Großbanken und Spekulanten am Werk seien. In seinem Gold-Newsletter schreibe Frank Veneroso, dass es eigentlich nur eine Erklärung gäbe, weswegen die immer weiter steigende Nachfrage aus allen Bereichen nicht zu einer starken und nachhaltigen Goldpreisrallye führe. Laut Veneroso, seien die anhaltenden Verkäufe der Bullion Banks verantwortlich für dieses "Price Capping“. Allerdings gehe er davon aus, dass die Banken nicht mehr genügend Gold zur Verfügung hätten, um noch viel länger den Preis zu "deckeln“. Um einen nachhaltigen Preisanstieg des Goldes zu verhindern, müsste der Markt mit physischem Metall überschüttet werden. Dies sei allerdings nicht möglich und so könnten die Banken nur Gold in Form von Papierkontrakten an der COMEX verkaufen. Hintergrund dieser ganzen Sache sei, dass die Regierungen, allen voran die amerikanische, einen Anstieg des Goldpreises würden verhindern wollen. Ein steigender Goldpreis weise normalerweise auf steigende Inflationsgefahren und wirtschaftliche Probleme hin.  
permanent: Silber
 
25.05.05 10:39
#75
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Nachfrage-Impulse kommen vor allem aus China
Experte erwartet stark steigende Silberpreise
Von Udo Rettberg
Eine weiterhin positive Entwicklung der Silberpreise prognostizieren die auf Edelmetallmärkte spezialisierten Fachleute von GFMS in London. In einer für das Silver Institute in Washington erstellten Studie kommt das von Philip Klapwijk geführte Analysten-Team zu der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderungen in der Angebots/Nachfrage-Situation eine Fortsetzung des Aufwärtstrends am Silbermarkt erwarten lassen.
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FRANKFURT/M. „Der Silberpreis wird im Jahr 2005 das Hoch des vergangenen Jahres von fast 8,30 Dollar je Feinunze übersteigen“, sagte Klapwijk in einem Handelsblatt-Gespräch. Der durchschnittliche Silberpreis war im Jahr 2004 von 4,88 auf 6,66 Dollar in die Höhe geschossen. Das war der höchste Durchschnittspreis seit 17 Jahren. „Trotz unserer positiven Preisprognose glauben wir nicht, dass sich ein solch 36-prozentiger Preissprung im Jahr 2005 wiederholen wird“, sagte Klapwijk. In den ersten Monaten dieses Jahres lag Silber im Mittelwert bei sieben Dollar.

„Entscheidend für die zuletzt positive Preisentwicklung war die stabile Nachfrage der Silberverarbeiter und das starke Interesse der Anleger“, sagt Klapwijk. Er sieht deutliche Anzeichen dafür, dass sich die Investoren auch in diesem Jahr weiter stark für Silber als alternative Kapitalanlage interessieren werden.

Die Silbernachfrage des verarbeitenden Gewerbes (industrielle Verarbeitung, Fotobranche, Schmuckbranche, Prägeanstalten für Münzen und Medaillen) sei im Jahr 2004 zwar um zwei Prozent gefallen, doch sei dies vor dem Hintergrund des hohen Preises ein Erfolg. Die Nachfrage der Fotoindustrie sei 2004 im fünften Jahr in Folge deutlich gefallen und werde auch 2005 rückläufig sein. Der Fachmann erwartet für das laufende Jahr einen starken Anstieg der Silbernachfrage aus Indien und China.

Der Preis des optisch günstigsten Edelmetalls sei auch durch einige positive Entwicklungen auf der Angebotsseite gestützt worden. So seien die Verkäufe aus offiziellen Regierungsbeständen – nicht zuletzt wegen der deutlich geringeren Abgaben Chinas – im vergangenen Jahr weltweit deutlich niedriger ausgefallen. Andererseits sei die weltweite Minenproduktion jedoch um 23,2 auf 634,4 Mill. Feinunzen gestiegen. Der Experte von GFMS weist darauf hin, dass das weltweite Silberangebot wegen der Eröffnung neuer Minen ab 2006 wieder stärker steigen dürfte.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 25. Mai 2005, 09:37 Uhr

permanent: Obwohl Gold der große Bruder des Silbers
 
01.06.05 17:26
#76
Hand in Hand mit dem Euro den Rückwärtsgang eingelegt hat erfreut sich Silber starker Nachfrage.
In den letzten Tagen ist es zu einem starken Anstieg der Notierungen gekommen.

gruss

permanent
permanent: Silber steigt
 
02.06.05 13:24
#77
Pate100: Cot Report (24.06.05)
 
01.07.05 18:17
#78

wie ich finde ganz interessanter Artikel...
hab aber leider momentan keine Zeit den Thread weiter zu pflegen.
Schade aber der Job geht vor...

Interpretation der aktuellen "Commitment of Traders" (CoT)-Reports

Unsere Interpretation der aktuellen "Commitment of Traders" (CoT)-Reports erscheint regelmäßig im Rahmen unserer Montags-Frühausgabe. Den Report vom vergangenen Montag veröffentlichen wir hiermit als Wochenend-Wellenreiter. Er zeigt ganz gut, wir wir eine solche Interpretation angehen.

In diesem Zusammenhang führen wir am 14. Juli in Oberursel/Ts. Eine Veranstaltung durch, auf der wir unsere Methoden und Erkenntnisse mit aktuellem Bezug näher erläutern. Die Veranstaltung ist - mit Ausnahme des Verzehrs - kostenlos.

Zeitpunkt: 19:30 h, Dauer der Veranstaltung: ca. 2 Stunden
Ort: Alt-Oberurseler Brauhaus, Ackergasse 13, 61440 Oberursel;
Wegen Kapazitätssteuerung wird dringend um Voranmeldung gebeten. Kurze E-Mail an rrethfeld@wellenreiter-invest.de genügt.


Der nachfolgende Report besteht aus sechs Abschnitten: Aktien, US-Anleihen, Währungen, Energie, Edelmetalle und sonstige Rohstoffe. Eine Einführung in die CoT-Interpretation finden Sie unter www.wellenreiter-invest.de (PDF)



Interpretation des aktuellen CoT-Reports

Der aktuelle CoT-Report vom 14.06.2005 weist neue Extrempositionierungen der Commercials im Devisen-, Edelmetall- und Agrarbereich auf.


US-Aktienmarkt: in Aufwärtsbewegung, erste bearishe Divergenzen werden sichtbar

Der US-Aktienmarkt notierte im Betrachtungszeitraum wie in der Vorwoche mit Ausnahme der Technologiewerte fester. Bei den Standardwertenindizes stieg der Dow Jones Industrial um 64 auf 10.547 Punkte, die Commercials haben ihre Longpositionierung trotz steigender Preise marginal ausgebaut.



Der S&P 500 stieg um 6 auf 1.203 Punkte, die Commercials haben ihre Shortpositionierung leicht abgebaut.



In beiden Standardwerteindizes fallen die wöchentlichen Veränderungen so gering aus, dass sie kaum erwähnenswert sind. Es überwiegt aber der positive Aspekt, da die Commercials trotz langsam steigender Preise keinen höheren Absicherungsbedarf gesehen haben.

Der Nasdaq 100 gab um 7 auf 1.524 Punkte nach, die Commercials haben ihre Longpositionierung weiter abgebaut und nähern sich damit deutlich einer neutralen Positionierung.



Da die Positionierung der Commercials wenig verändert ausfällt, erscheinen andere Aspekte für die weitere Entwicklung erwähnenswert.

In den beiden Vorjahren markierte der S&P 500 am 17.06. (2003) bzw. am 23.06. (2004) ein vorläufiges Preishoch, bevor eine Korrekturphase auftrat. Eine solche Korrekturphase im dritten Quartal (Juli/August) wird auch in diesem Jahr sehr wahrscheinlich eintreten, dafür sprechen bereits zwei Aspekte.

Der Smart Money Flow Indikator zeigt eine deutliche bearishe Divergenz zum Dow Jones Industrial an, da er den Ausbruch aus der Handelsspanne nach oben nicht nachvollzieht und deutlich zurückhinkt. Der Ausbruch aus der Handelsspanne nach oben beim Dow Jones wird zudem (noch) nicht vom spekulativen Geld an der Nasdaq oder von den Halbleitern bestätigt, der Nasdaq Composite notiert weiterhin noch unterhalb seiner Widerstandszone von 2.100 Punkten.

Auf der positiven Seite ist weiterhin die positive Marktbreite, die neue Jahreshochs in etlichen Indizes (Versorger, Biotechnologie, Hausbau) mit sich bringt, und ein positiver Torschlussindex, der anzeigt, dass weiterhin Kaufneigung gegen Ende der Börsensession vorhanden ist, zu nennen. Der S&P 500 zeigt relative Stärke zum Dow Jones Industrial und befindet sich bereits inmitten einer Beschleunigungsphase nach oben, nachdem er zuvor bereits langsam anstieg und nicht seitwärts lief wie der Dow Jones. Insofern überwiegen kurzfristig noch die positiven Aspekte.


US-Bondsmarkt: Konsolidierung, Test des alten Preishochs wahrscheinlich

Der US-Bondsmarkt notierte im Betrachtungszeitraum schwächer. Die zehnjährigen Bonds fielen um 1,05 auf 112,13 Punkte, die dreißigjährigen Bonds fielen um 2,02 auf 116,04 Punkte. Die Commercials haben den Preisrückgang überwiegend zum Positionsaufbau genutzt.



In den dreißigjährigen Anleihen haben die Commercials ihre Shortpositionierung auf ein Minimum reduziert, so dass die Aussage vom CoT-Report am 24.05.2005, dass der faire Wert der dreißigjährigen Anleihen im Bereich von 4,45-4,50% anzusiedeln ist, in dieser Woche Bestätigung findet.

In den zehnjährigen Anleihen hat sich die Longpositionierung der Commercials erhöht, indem Absicherungen reduziert wurden.



Das Verhalten der Commercials signalisiert, dass der Bondsmarkt in der Nähe seines fairen Wertes notiert, aber auf mittelfristige Sicht noch über etwas Potential verfügt. Ein Anlauf auf das bisherige Jahreshoch erscheint nach der kurzen Korrektur der letzten Tage weiterhin wahrscheinlich. Auf eine solche Entwicklung deutet auch das Verhalten der zinssensitiven Aktien hin, da sowohl Versorger-, als auch der Hausbausektor in den USA neue Jahreshochs erzielen konnten.


Euro: Politische Nachwehen beim Euro denkbar, Gegenbewegung beim US-Dollar aus technischen Gründen zu erwarten

Der US-Dollarindex stieg um 1,77 auf 89,26 Punkte, die Commercials haben ihre auf Rekordniveau befindliche Shortpositionierung noch einmal marginal erhöht.



Die Commercials besitzen damit ein weiteres Mal die größte Shortpositionierung aller Zeiten.

Der Euro fiel um 0,0239 auf 1,2038 US-Dollar, die Positionierung der Commercials hat sich überraschend sehr stark verändert, indem aus einer Long- eine Shortpositionierung wurde.



Dieses Verhalten ist höchst ungewöhnlich und wird von den anderen Währungen in keinster Weise bestätigt. Eine ähnlich seltsame Bewegung konnte zuletzt vom 07. auf den 14.12.2004 beobachtet werden, als die Commercials unmittelbar am Preishoch aus ihrer Shortpositionierung eine marginale Longpositionierung gemacht haben. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass der Euro (auf Basis seines ersten Preishochs Anfang Dezember) nach 6 Monaten ein Preistief ausgebildet hat und nun wieder fester notieren würde.

Aufgrund der Saisonalität - der US-Dollarindex bildet normalerweise im Juni sein Preishoch und tendiert dann in der zweiten Jahreshälfte schwächer - und der Positionierung der Commercials in den anderen Währungen wäre eine solche Entwicklung denkbar, wir wollen diesen Gedanken aber zunächst einmal zurückstellen, da die politische Entwicklung durch den gescheiterten EU-Gipfel für die Finanzplanung der nächsten Jahre (2007-2013) zum Stresstest in der kommenden Woche wird, ob wirklich bereits alle negativen Nachrichten in den letzten Wochen eingepreist wurden. Dies ist denkbar, da nach dem doppelten Nein zur EU-Verfassung durch Frankreich und die Niederlande nun das Scheitern der Finanzplanung einen vorläufigen Strich unter die politische Seite zieht, da diese beiden offenen Fragen realistischerweise erst in 2006 wieder angegangen werden. Neuverhandlungen werden sehr wahrscheinlich erst in 2006 durchgeführt, da der britische Premierminister Blair die EU-Ratspräsidentschaft von Luxemburg am 01.07. übernimmt und die britische Haltung ein wichtiger Aspekt für das Scheitern der Finanzplanung war.

In den anderen Währungen ergeben sich neue Rekordlongpositionierungen der Commercials im Britischen Pfund, Schweizer Franken und Japanischen Yen. Im Britischen Pfund besitzen die Commercials die größte Longpositionierung seit drei Jahren. Im Schweizer Franken haben die Commercials ihre Longpositionierung noch einmal marginal ausgebaut.



Es ist weiterhin die zweitgrößte Longpositionierung der Commercials aller Zeiten. Im Japanischen Yen haben die Commercials in dieser Woche die größte Longpositionierung aller Zeiten aufgebaut.

Die kommende Woche wird zum Stresstest für den Euro. Sofern es keine neuen Tiefs mehr geben sollte, steht zumindest eine kurze, aber kräftige Gegenbewegung an, die die technische Belastung beim US-Dollarindex neutralisieren wird.


Edelmetalle: Technische Seite bei den Edelmetallen sehr unterschiedlich, Silber weiterhin mit erheblicher Belastung

Der Goldpreis stieg um 2 auf 426 US-Dollar, während der Silberpreis um 0,28 auf 7,25 US-Dollar nachgab.



Die Commercials haben bei Gold ihre Shortpositionierung angesichts des Preisanstiegs erhöht.



Bei Silber haben die Commercials trotz des kurzfristigen und deutlichen Preisrutsches ihre relativ hohe Shortpositionierung kaum abgebaut.

Bei Platin besitzen die Commercials in dieser Woche die größte Shortpositionierung seit einem Jahr und übertreffen damit die bisherige Shortpositionierung vom 26.04. marginal.



Bei Palladium erreicht die Positionierung der Commercials hingegen nahezu das niedrigste Niveau seit einem Jahr.



Der Edelmetallsektor bietet somit ein sehr heterogenes Bild bei der Positionierung der Commercials. Insbesondere bei Silber fällt das jüngste Verhalten der Commercials bearish aus. Es ähnelt sehr dem Verhalten bei Gold, als Ende April eine sehr hohe Shortpositionierung trotz niedrigerer Hochpunkte vorlag. Dieser Umstand kann der unterschiedlichen Saisonalität dieser beiden Edelmetalle geschuldet sein, da Silber oftmals erst gegen Ende Juni ein saisonales Tief ausbildet.

Betrachtet man den Silberpreis neben der reinen Nettopositionierung der einzelnen Marktteilnehmer anhand des Open Interest, so zeigt der Chart eine interessante Divergenz an.



Das Open Interest in dieser Woche zeigt ein höheres Niveau an als an den beiden Preishochs am 06.04. 2004 (OI lag bei 120.507) oder am 07.12.2004 (OI lag bei 125.722). Bereits damals bestand angesichts eines leicht niedrigeren Preishochs im Dezember eine kleine bearishe Divergenz. Angesichts eines aktuell deutlich niedrigeren Preishochs bedeutet das neue Hoch im Open Interest mit 128.442 Kontrakten eine deutliche spekulative Entwicklung, die angesichts der niedrigeren Preishochs eine deutliche Belastung von der technischen Seite für den Silberpreis darstellen wird.

Bei den Minenaktien hat Newmont Mining die entstandene Kurslücke bei 40 US-Dollar geschlossen und somit das Minimumziel erfüllt, das Kursziel der inversen SKS kann mit 42 US-Dollar angegeben werden. Bei den Goldminen fällt bereits eine Mine durch ein neues Allzeithoch und damit deutlicher relativer Stärke auf: Randgold Resources (WKN 725199; Kürzel GOLD.NAS). Das Gros des erwarteten Potentials mit einem Rücklauf an die 200-Tageslinie im XAU und HUI haben die Minenaktien aber bereits vollzogen, so dass vor dem Hintergrund des bearishen Bildes bei Silber und dem erreichten Aprilhoch bei Gold ein Preishoch in Reichweite liegt.


Erdöl: Steigende Energiepreise bleiben für den Sommer ein "heißes" Thema, Erdöl über 60 US-Dollar nur eine Frage der Zeit

Im Betrachtungszeitraum stieg der Erdölpreis um 1,24 auf 55,01 US-Dollar an.



Die Commercials haben ihre Longpositionierung leicht abgebaut, bleiben aber noch immer marginal long positioniert. Der Chart zeigt an, dass der Ölpreis keine Spekulationsprämie enthält.

Der Ölpreisanstieg wird durch das Verhalten der Ölaktien und Ölserviceaktien voll bestätigt, beide Indizes haben bereits neue Jahreshochs erzielt, bei beiden Indizes handelt es sich zudem um neue Allzeithochs.

Beim Ölpreis ist eine Frage der Zeit, bis er die Marke von 60 US-Dollar überwinden wird. Kurzfristig könnte er erstmal daran scheitern und einen kurzen Pulback absolvieren, aber spätestens im Anschluss daran ist der steigende Ölpreis das Thema des Sommers 2005.


Rohstoffen: Neue Signale bleiben weiterhin Mangelware

Wie in der Vorwoche haben die Commercials bei magerem Schwein ihre auf Allzeitrekordniveau befindliche Longpositionierung weiter ausgebaut.



Neue Shortpositionierungen auf einem Einjahresrekordniveau ergeben sich bei Sojabohnen und Sojabohnenmehl.

Aufgrund der extremen Longpositionierung der Commercials bleibt Weizen in Chicago beobachtenswert. Die dieswöchige Longpositionierung liegt auf dem Niveau von Anfang Februar, als der Preissqueeze, der dann wieder komplett in sich zusammenfiel, begann.


Fazit und Ausblick

Das "Problemkind" bleibt der Ölpreis, der aufgrund der inversen Korrelation zum Aktienmarkt bei einem Ausbruch auf neue Höchstkurse die Aktien unter Druck setzen würde wie zuletzt in der Zeitperiode Juli/August sowie Oktober 2004 und März 2005. Die Schwächeperiode der Aktien, die 3-5% Abschläge mit sich brachte, wurde jeweils durch den Ausbruch auf neue Allzeithochs ausgelöst, der dann insgesamt deutliche Preisschübe von 6-9 US-Dollar mit sich brachte. Insgesamt zeigt der US-Aktienmarkt gegenüber dem Ölpreisanstieg jedoch eine beeindruckende relative Stärke, da der Dow Jones Industrial auf dem gleichen Preisniveau wie vor 12 Monaten notiert (der S&P 500 als marktbreiter Index zeigt einen Zugewinn von 7% an und zeigt relative Stärke) und dies bei einem Ölpreisanstieg von 50%. Die jüngste Abkopplung vom Aktienmarkt vom steigenden Ölpreis kann zum einen ein Hinweis sein, dass der Versuch, die psychologische Marke von 60 US-Dollar direkt zu überwinden, scheitern wird. Eine Abkopplung wie in der ersten Aprilhoch, als der Ölpreis nach einem Doppelhoch bereits fiel und der Aktienmarkt ebenfalls für kurze Zeit (3 Wochen) fiel, erscheint zwar möglich, ist aber wenig wahrscheinlich und besäße dann umso mehr Aufholpotential im Juli.

Die kommende Woche wird bei den Konjunkturnachrichten in den USA verhältnismäßig datenarm sein, so dass der Ölpreis wesentlich stärker im Fokus der Investoren stehen wird.


Soweit der Report von Alexander Hirsekorn. Nahezu alle gezeigten Charts findet man unter www.wellenreiter-invest.de/cot.html. In unserem Abonnentenraum zeigen wir zusätzlich folgende Charts:

  • Commercials und Preis langfristig
  • Open Interest und Preis
  • Commercials/Open Interest und Preis
  • Small Specs und Preis




© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de

Pate100: Die Zeit ist gekommen
 
01.07.05 18:25
#79
bin kurzfristig!! aber eher short bei silber...

Wöchentlicher Kommentar: Die Zeit ist gekommen
Es sollte keine Überraschung sein, dass ich diese Artikel schreibe um die Leute zu ermutigen in neuen Wegen über Silber zu denken.

Ich möchte neue Begründungen dafür liefern, warum es für Sie gut ist Silber zu besitzen. Im Jahr 1972 gab der Club of Rome eine Studie mit dem Namen „Grenzen des Wachstums“ in Auftrag. Diese Studie warnte vor den Umweltschäden und den Belastungen für Naturressourcen, durch ungebremstes wirtschaftliches Wachstum. Diese Studie schien prophetisch, weil sie kurz vor dem ersten OPEC Ölpreisschock und der Rohstoffinflation der 1970er veröffentlich wurde. Es waren Einflüsse der alten Malthusischen Theorie, dass das Bevölkerungswachstum die Welt in ihrer Fähigkeit sich selbst zu ernähren, erschöpfen würde.

Zu dieser Zeit sorgten die hohen Rohstoffpreise für eine größere Rohstoffproduktion. Trotz Wirtschaftswachstum verfügte die Welt über eine adäquate Rohstoff und Energieversorgung. Die Prophezeiung des Club of Rome wurde verachtet. Es schien so, dass niedrige Rohstoff- und Energiepreise für ewig anhalten würden. Dies hielt über 20 Jahre an, bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts.

Ich denke, dass wir uns nun in der neuen Ära eingefunden haben, die der Club of Rome vor 30 Jahren vorhergesagt hat. Der Preis von Mineralrohstoffen, von Metallen bis Energie, befand sich in einem unbarmherzigen Preisanstieg. Nun sehe ich, anders als zu irgendeiner anderen Zeit in den letzten 30 Jahren, keine plötzlichen Angebotsanstiege. Vorher war jeder große Anstieg bei den Rohstoff- und Energiepreisen das Ergebnis einer unerwarteten aber kurzfristigen Störung des Angebots. Dieses Mal spielt die Musik bei der Nachfrage. Tatsächlich hebt sich diese starke Nachfrage bei annähernder Rekordproduktion von Rohstoffen immer noch hervor.

Ich habe ebenfalls bemerkt, dass sich höhere Preise trotz des unbarmherzigen Anstieges der Energie- und Rohstoffpreise nicht in einer zurückgehenden Nachfrage manifestieren. Es erscheint mir, dass wir uns trotz der Preisanstiege die wir bereits gesehen haben, noch nicht hoch genug befinden um die Nachfrage einzubremsen. Sicher hat es einige Kürzungen beim Ölverbrauch in den USA gegeben, mit nachlassendem Verkauf von benzinverschwenderischen Geländewagen und LKWs, aber weltweit betrachtet hat es keine Reduktion in der Ölnachfrage gegeben. Der Lebensstandard wächst in China und Indien fortlaufend und dieser Trend hat eine profunde Auswirkung auf die Rohstoffe. Mit einer Bevölkerung zehn Mal so groß wie die USA, ist es nicht schwer auszurechnen wohin dieser Trend führt.

Ausgenommen es kommt zu einer bedeutenden Störung des Weltwirtschaftwachstums, sollte die Nachfrage nach Naturressourcen weiter stark bleiben. Wie es nun aussieht streifen wir fast überall die weltweiten Produktionskapazitäten. Ein kürzlich von der Internationalen Energieagentur veröffentlichter Bericht prognostiziert schwerwiegende und weit verbreitete Engpässe bei der Weltenergieerzeugung. Es liegt auf der Hand. Wir treten in eine neue Ära ein, in der alle Naturressourcen langfristig auf einem viel höheren Niveau bepreist und bewertet werden.

Erinnern Sie sich daran, dass alle Mineralrohstoffe in ihrer Existenz begrenzt sind. Wenn Sie einmal von der Erde entfernt wurden, sind sie effektiv weg. Sie füllen sich nicht von selbst wieder auf. Natürlich werden neue Minerallagerstätten gefunden und ausgebeutet werden, aber der einfachsten und billigsten Minerallagerstätten wurde bereits entwickelt. Neue Mineralfunde werden um ein Vielfaches teuerer sein zu entwickeln.

Angenommen, dass ich mit meiner Analyse richtig liege, wie sollten Sie sich für dieses Zeitalter positionieren? Für die meisten Naturressourcen ist es nicht praktikabel den tatsächlichen Rohstoff zu erwerben. Sie können keine Fässer voll Rohöl, Kupferkathoden oder Kilowatt Elektrizität kaufen. Gehebelte Rohstofffutures sind erhältlich, aber mehr als 90 % der nicht-professionellen Teilnehmer verliert Geld beim Handel mit Futures. Das machte diese Alternative unbrauchbar für den durchschnittlichen Anleger. Unternehmensanteile an Produzenten von Naturressourcen sind eine weitere Alternative, bei diesen Aktien kann man auf Grund einer großen Anzahl von Gründen (inklusive unternehmensspezifisches Risiko) aber nicht davon ausgehen, dass sie die Entwicklung der Rohstoffe selbst erreichen.

Weit wichtiger ist, dass man auf den Preis und den Wert jeder Naturressource sieht. Beispielsweise ist Petroleum, egal wie bullisch man langfristig dafür ist, bei USD 55 je Fass wahrscheinlich nicht unterbewertet. Dasselbe gilt bei Kupfer. Auf dem aktuell hohen Niveau ist es nicht unterbewertet und das Kaufen, wenn der Preis unter dem wirklichen Wert liegt, ist der Schlüssel zu langfristigen Anlageerfolg.

Während es sinnvoll ist, zu behaupten, dass Naturressourcen mit der Zeit wertvoller werden, macht der durchschnittliche Anleger was? Grundlegend ist die einzige praktikable Wahl für direkten Besitz von Gold, Silber, Platin und Palladium. Ich glaube nicht, dass ich die Fundamentaldaten von Platin oder Palladium kenne, und seitdem diese noch seltener erhältlich sind, überspringe ich diese (obwohl Palladium billig erscheint). Daher bleiben uns nur Gold und Silber übrig.

Während das kommende Zeitalter der Naturressourcen für Gold sehr positiv sein sollte, ist es Dynamit für Silber. Silber ist der Inbegriff von wertvollen Naturressourcen. Es ist der perfekte Weg am kommenden Boom der Naturressourcen teilzuhaben. Es ist unbedingt notwendig für eine wachsende Wirtschaft und für steigenden Lebensstandard. Es hat einfach alles! Eine starke Nachfrage und geringes Angebot. Laut dem US Geological Survey ist Silber das begrenzteste Mineral überhaupt.

Noch besser als das ist, dass Silber verglichen mit allem anderen günstig aussieht. Es ist einfach zu kaufen und zu halten. Es befindet sich nicht auf dem Radar der Investmentwelt, das heißt das die Investment-Verrücktheiten und die Blase erst noch am entstehen ist. Seine Produktionskosten steigen und werden weiterhin steigen und machen Silber jeden Tag wertvoller. Ich habe oft über die historisch gesehen riesigen Shortpositionen und die fortlaufende Manipulation geschrieben, was erklärt wie solch ein wertvolles Mineral im Vergleich zu seinem wirklichen Wert dermaßen unterbewertet sein kann.

Wenn Sie mir zustimmen, dass Naturressourcen langfristig wertvoller werden, denke ich, dass Sie ebenfalls zum Schluss kommen werden, dass Silber der beste Stellvertreter für die neue Ära ist. Ich glaube, dass in den jetzt stattfindenden Boom der Naturressourcen Silber den Investoren den größten Gewinn auf Ihren Einsatz bringen wird. Die industrielle Nachfrage wird Silber zusammen mit anderen Naturressourcen nach oben heben, aber wenn die Welt letztendlich begreift wie wenig wir übrig haben, wird das Feuerwerk erst wirklich beginnen. Wenn die Silberbenützer beginnen sich um Silber zu streiten, muss eine Preisexplosion stattfinden. Wenn die ganzen Leerverkäufer und Finanzinstitute, die Silber, dass sie nicht hatten, verkauft haben, sich eindecken müssen wird die Silberwelt nie mehr die gleiche sein.

Ich vermute, dass über den Silberpreisanstieg jahrelang geschrieben werden wird. So viele positive Faktoren arbeiten für Silber, dass es für Sie Sinn macht intensiver darüber zu lesen und nachzudenken, als Sie es bei jedem anderen Rohstoff gemacht haben. Wenn Sie sehen, was ich sehe: Da ist Silber am Ende des Regenbogens.

© Theodore Butler
Pate100: Die Goldleihe
 
28.08.05 11:58
#80

Die Goldleihe

--------------------------------------------------

Es gibt Daten und Zahlen, die angeben wieviel Goldreserven die verschiedenen Zentralbanken der Staaten halten.
Bei diesen Zahlen handelt es sich aber nicht wirklich um das Gold das die Zentralbanken besitzen, sondern mal bessesen haben.

Hier nun der Versuch einer näheren Erklärungen.


Die Goldleihe


Erstmal gibt es bei dem Geschäft drei Beteilligte.

1.) Die Zentralbank eines Staates, die die Goldreserven verwaltet.

2.) Eine Geschäftsbank (z.B. Deutsche Bank, Dresdner Bank usw.)

3.) Eine Goldmine (Goldproduzent)



Ablauf des Geschäftes (Beispiel)

1.) Die Zentralbank besitzt Gold, welches zwar unter Umständen im Wert steigt, aber keine Zinsen abwirft. Wenn sie es also nicht verkaufen will aber trotzdem einen Gewinn mit dem Gold erwirtschaften will, verleiht sie
es an eine Geschäftsbank für 1 Jahr zu einem Zinssatz von 1,5%. Nach Ablauf des Jahres möchte sie ihr Gold wiederhaben.
GEWINN für die Zentralbank 1,5%.

2.) Die Geschäftsbank verkauft nun das geliehene Gold auf dem Markt und legt den Erlös in Aktien oder anderen Investments an, die vielleicht 10% Zinsen bringen.
Gleichzeitig kauft sie einer Goldmine die zukünftige Produktion zu einem Preis ab, der 4% über dem aktuellen Goldpreis liegt.
Die Mine geht, wenn sie von fallenden oder gleichbleibenden Goldpreis ausgeht auf das Geschäft ein, da sie ja dann das Gold 4% über Wert verkauft.
Als Beispiel:
Der aktuelle Goldpreis liegt bei 300$ pro Unze. Die Bank bietet der Mine an, in einem Jahr Gold für 312$ pro Unze zu kaufen. Wenn die Mine nun von fallenden oder gleichbleibenden Goldpreisen in einem Jahr ausgeht, geht sie auf das Geschäft ein.

Nach einem Jahr verkauft die Geschäftsbank ihre Aktien oder anderen Investments die sie aus dem Erlös des Goldverkaufs gekauft hat und kauft das Gold der Mine zu dem vor einem Jahr ausgehandelten Preis zurück.
Dieses Gold gibt sie dann der Zentralbank zurück.

Obwohl die Geschäftsbank die Zinsen an die Zentralbank zahlen muß und der Mine verspricht das Gold 4% über aktuellem Preis zu kaufen, macht sie noch ausreichend Gewinn das sich das Geschäft lohnt.
Die Geschäftsbank gewinnt also auch an dem Geschäft.

3.)
Die Mine erwartet einen fallenden bzw. gleichbleibenden Goldpreis und verkauft ihre Goldproduktion im voraus und macht ebenfalls einen Gewinn.


Alle Beteiligte haben also gewonnen. Super Geschäft.


Dieses System drückt aber den Goldpreis.

Warum?

Die Minen haben ihre Goldproduktion verkauft, bevor das Gold überhaupt gefördert wurde. Dieses Gold erscheint auf dem Markt obwohl die Zentralbank es als vorhanden führt. Es kommt zu einem künstlichen Überangebot.

Es gibt aber viele Risikenbei dem Geschäft-

Wenn z.B. die Aktien crashen, kann die Geschäftsbank das verliehene Gold nicht zurückaufen

Außerdem funktioniert das System natürlich nur, solange der Goldpreis sinkt oder zumindest gleichbleibt.

Würde der Goldpreis steigen, hätten die Geschäftsbanken große Schwierigkeiten das Gold zurückzukaufen das sie der Zentralbank schulden. Es könnte passieren, dass sie dazu finanziell nicht mehr in der Lage ist.

Hat sie jedoch den Preis für das Gold mit der Mine fest ausgehandelt, verliert die Mine und geht unter Umständen pleite.

Als Beispiel:
Die Geschäftsbank leiht sich Gold bei der Zentralbank und verkauft es für 300$. Nach einem Jahr muß sie es für 360$ zurückkaufen da der Goldpreis gestiegen ist. Da sie dies finanziell jedoch nicht kann, wird der Leihvertrag in Hoffnug auf zukünftig fallende Goldpreis verlängert.

Hat sie vorher mit der Mine einen Preis von 312$ ausgehandelt, steht die Mine kurz vor dem Zusammenbruch, da sie nun das Gold erheblich unter Marktwert verkaufen muß.

Die Zentralbank hofft ebenfalls auf einen gleichbleibenden, auf keinen Fall steigenden Goldpreis, da sie sonst befürchtet ihr verliehenes Gold nie wiederzusehen.

Alle haben also ein Interessen daran, dass der Goldpreis nicht steigt.



Jetzt ist aber gerade das die letzten zwei Jahre passiert.
Der Goldpreis ist gestiegen und die Minen sind nicht mehr bereit zu hedgen (d.h. ihr Gold zu einem festgelegten Preis der etwas über aktuellem Goldpreis liegt in die Zukunft zu verkaufen)

Im Gegenteil; sie verkaufen ihr Gold nicht nur nicht mehr im voraus, sondern sie kaufen es auch noch vom Markt zurück, um den finanziellen Verlust bei bestehende Verträgen einzudämmen.

Als Beispiel:

Die Mine verkauft bei einem aktuellen Kurs von 300$ ihr Gold im voraus und bekommt 312 dafür "versprochen".
Wenn das Gold dann in einem Jahr immer noch 300$ kostet macht die Mine einen Gewinn.
Wenn das Gold aber 350$ kostet einen dicken Verlust.

Wenn die Mine nun nach Abschluß des Geschäftes nun doch von einem steigenden Goldpreis ausgeht, kauft sie es lieber für 320$ vom Markt auf.

Sie kann dann ihr gefördertes Gold später für 350$ am freien Markt verkaufen und das für 320$ gekaufte muß sie dann für 312$ an den Geschäftspartner laut Vertrag abgeben.

Durch diesen "zurückkaufen" des Goldes wird ein zusätzlichen Nachfrageschub ausgelöst.
peter47: Trader wetten auf eine Rallye bei GFI und GOLD
 
10.08.08 13:13
#81
Ein sehr interessanter Artikel in dem WALL STREET JOURNAL am 08.08.2008.

Die Bewegung bei dem Goldpreis erhöhte auch die Aktivität bei den Aktien von Randgold Resources Ltd., ein Minen- und Explorationsunternehmen.

Das Trading bei Randgold erhöhte sich auf das vierfache von dem normalen Niveau, indem die Investoren 12,000 Calls und 2,000 Puts kauften. Den größten Teil von der Aktivität gab es bei den September $50 Calls, die bei $1.15 gepreist wurden und ins Geld gehen, wenn die Aktie von Randgold Resources über $51,15 steigt. Die Aktie von Randgold hat die Sitzung bei $42,87 beendet, sie ist am Freitag an der Nasdaq um 10%.
peter47: nächste Woche Rallye bei Randgold Resources
 
25.10.08 16:30
#82
Gold:$Gold

200-day SMA: 0,0498
aktuell: 0,0353

Randgold Resources ist gegenüber dem Basiswert Gold momentan so was von spottbillig, dass ich in der nächsten Woche eine Rallye bei Randgold Resources erwarte.  
buran: Randgold Resources "overweight" - HSBC
 
28.04.10 10:02
#83
halber Tausender
kann garnicht hinsehen
carpe_diem: Lage in Mali verschärft sich!
 
25.03.12 17:53
#84

Mali Army Officers Say Toure Government Has Been Overthrown

By Diakaridia Dembele and Franz Wild 
März 22, 2012 11:49 AM EDT
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Gunfire continued in Mali’s capital, Bamako, after army officers said they toppled President Amadou Toure’s government and suspended the constitution amid a dispute over the handling of a Touareg insurgency in the north.

The National Committee for the Recovery of Democracy and the Restoration of the State will organize elections in Africa’s third-biggest gold producer and power will be restored to a democratically elected leader, spokesman Lieutenant Amadou Konare, surrounded by about two dozen soldiers with some holding machine guns, said in a broadcast on state television today. Elections were previously planned for next month.

“Facing our duty to safeguard the constitution, we decided to take our responsibilities in ending the incompetent regime” of President Toure, Konare said. “Our mission in no way constitutes a usurpation of power and we are committed to restoring power to a democratically elected president.”

Soldiers in the West African cotton producer have complained about their lack of preparation and resources in a campaign to quash a two-month uprising by the Azawad National Liberation Movement, which seeks autonomous rule in northern Mali. Hundreds of soldiers’ wives last month marched on the presidential palace to protest the danger their husbands are being exposed to in the military campaign.
Gold Companies


Mali vies with Tanzania to be Africa’s biggest gold producer after South Africa and Mali. Companies including AngloGold Ashanti Ltd. (ANG), the world’s third-largest producer of the metal, and Randgold Resources Ltd. (RRS), have operations in the country. Mali produced about 44 metric tons of gold in 2011.

Randgold’s shares dropped the most in more than three years, slipping as much as 16.6 percent and were trading 12 percent lower at 5,810 pence at 3:45 p.m. in London. AngloGold declined 1.9 percent to close at 297.37 rand in Johannesburg. Gold for immediate delivery was down 0.6 percent at $1,639.80 an ounce.

Troops blocked roads around the presidential palace in Bamako yesterday. The shooting erupted before a meeting between Malian fighters and the country’s defense minister to discuss Azawad’s ethnic Touareg rebellion. Gunfire continued throughout the night and sporadically this morning.

Soldiers manned key crossroads near closed shops as they sought to enforce a curfew, even as some residents looked on from the streets. “We firmly condemn all acts of looting or vandalism,” Captain Amadou Sanogo, one of the coup leaders, said in the television address.
‘Deep Divisions’

“I saw two civilians running and a military soldier following them with guns shooting in the air,” said Jens Schwarz, who witnessed the commotion from inside a bank near the TV station yesterday. “At the crossroads there was a wounded solider continuing to shoot in the air from the ground. I heard shooting all around,” he said in an interview today.

“It’s not simply a small mutiny,” David Zounmenou, a researcher in the African conflict prevention program at the Pretoria, South Africa-based Institute for Security Studies, said in a phone interview today. “There are very deep divisions about how to deal with the insurgency in the north and we could see some instability while this plays out.”

President Toure is himself a former soldier who in 1991 led a military coup, before organizing civilian elections. He came to power in 2002 after winning elections and was due to step down after next month’s vote, having served two terms in office.
Condemnation

The U.S. said it stands by the legitimately elected government of Toure and denied reports that the leader had sought refuge at its embassy in Bamako, according to an e-mailed statement. Earlier, the Lettre du Continent reported the leader was there, without saying where it got the information. Toure is safe at a military camp, the Associated Press reported, citing a ministerial adviser.

African Union Commission Chairman Jean Ping said he “strongly condemns this act of rebellion, which seriously undermines constitutional legality and constitutes a significant setback for Mali and for the ongoing democratic processes on the continent,” according to an e-mailed statement.

The Economic Community of West African States Commission said it “strongly condemns” the mutiny, calling it “reprehensible,” according to a statement on its website yesterday.

The clashes between the army and the Touareg rebels forced tens of thousands of civilians to flee, according to the International Committee of the Red Cross.
Weapons

The “precarious security situation” in the Sahel desert in northwest Africa has been “exacerbated” by the return of fighters who had supported Libyan leader Muammar Qaddafi following his death in October, according to a report by United Nations Secretary-General Ban Ki-Moon to the Security Council on Jan. 18.

Weapons and ammunition from Libyan stockpiles, including anti-aircraft artillery and explosives, were smuggled into Mali, Niger and Burkina Faso, Ban said. Nigerian President Goodluck Jonathan last month said arms from Libya have also reached his country’s north and are being used by anti-government militias there.

Mali is “heavily dependent” on foreign aid and has close ties with its former colonial power, France, increasing the likelihood of international intervention in support of Toure’s government, Samir Gadio, an emerging-markets strategist at Standard Bank Group Ltd., said by phone from Lagos, Nigeria.
‘Threat of Retaliation’

“There is a threat of retaliation coming from abroad as I don’t think France, the U.S. would like to see the military take power in Mali,” Gadio said.

Kenyan Foreign Minister Moses Wetangula, who is currently in Bamako to attend an AU meeting on peace and security, said on his Facebook page that gunfire could be heard from his hotel in the city.

Randgold Chief Executive Officer Mark Bristow said from Mali today the company’s mines are unaffected and he expects future governments to follow “due process.”

AngloGold’s operations “are some distance from Bamako” and haven’t been affected, company spokesman Alan Fine said in an e-mailed response to questions today. Illovo Sugar Ltd. (ILV) said its presence in Mali isn’t affected by the military action, according to an e-mailed statement.

To contact the reporters on this story: Diakaridia Dembele in Bamako at ddembele@bloomberg.net; Franz Wild in Johannesburg at fwild@bloomberg.net

To contact the editor responsible for this story: Paul Richardson at pmrichardson@bloomberg.net 

Quelle: http://mobile.bloomberg.com/news/2012-03-22/...ategory=/news/mostread

 

Trinkfix: Massiver Abverkauf
 
09.05.12 10:53
#85
von André Rain
Dienstag 08.05.2012, 20:57 Uhr Download -
+ Randgold - Kürzel: GOLD - ISIN: US7523443098

Börse: Nasdaq in USD / Kursstand: 77,55 $

Die Randgold Aktie befindet sich seit März in einer dynamischen Abwärtsbewegung, zuletzt kippte der Wert am letzten Ausbruchslevel bei 91,04 - 91,75 $ nach unten hin ab. Die Folge ist jetzt ein Abverkauf auf neue Jahrestiefs, der sich noch weiter bis 73,10 und 70,18 $ hinziehen könnte.

Erst bei einer Rückkehr über 85,00 $ wäre eine erneute Erholung zum Ausbruchslevel bei 91,04 - 91,75 $ möglich. Oberhalb davon liegen bei 96,00 und 100,00 $ die nächsten Widerstände.

Kursverlauf vom 10.05.2011 bis 08.05.2012
Trinkfix: zu #85
2
09.05.12 10:53
#86
Trinkfix: Chance für Long-Einstieg
2
13.07.12 18:36
#87
von Christian Stern
Freitag 13.07.2012, 18:12 Uhr Download -
+ Randgold - Kürzel: GOLD - ISIN: US7523443098

Börse: Nasdaq in USD / Kursstand: 92,12 $

Schon gestern zeigte sich die Aktie stark und konnte deutlich zulegen. Heute können die Bullen den Anschluss finden und auch das Hoch bei 91,45 $ überwinden.

Über dem Hoch bei 92,22 $ könnte weitere Dynamik, mit Ziel bei zunächst 94,10 $, in die Bewegung kommen. Ein enger Stop-Loss ist unter der Untestützung bei 91,45 $ denkbar.

Kursverlauf vom 26.08.2012 bis 13.07.2012
Trinkfix: zu #87
2
13.07.12 18:36
#88
Trinkfix: Vom Long- zum Shortkandidat
2
24.07.12 08:27
#89
von Christian Stern
Montag 23.07.2012, 18:59 Uhr Download -
+ Randgold - Kürzel: GOLD - ISIN: US7523443098

Börse: Nasdaq in USD / Kursstand: 83,78 $

Nach einer inversen SKS-Bodenbildungsformation waren wir in der Randgold-Aktie positiv gestimmt. Nachdem das Papier im Juni zum Schluss der Kurslücke angesetzt hat, fielen die Kurse und die letzten Bewegungstiefs wurden abverkauft. Der gesamte Gold-Sektor sowie die dazugehörigen Indizes zeigen sich jüngst mit relativer Schwäche.

Vom aktuellen Niveau aus könnte es zu einer Korrektur kommen, der Test der Unterstützung bei rund 81,00 $ scheint jedoch in den nächsten Wochen wahrscheinlich. Erst bei Kursen über dem Hoch bei 94,10 $, und somit über dem EMA 200, winken Kursgewinne bis 105,24 $.

Kursverlauf vom 19.03.2012 bis 23.07.2012
Trinkfix: zu #89
2
24.07.12 08:28
#90
Trinkfix: mit Gold im Aufwärtssog...!
 
11.09.12 17:10
#91
Randgold - Volltreffer, JETZT auf das Volumen achten!
von Christian Stern
Dienstag 11.09.2012, 16:39 Uhr Download -
+ Randgold - Kürzel: GOLD - ISIN: US7523443098

Börse: Nasdaq in USD / Kursstand: 111,56 $

http://www.godmode-trader.de/nachricht/...ary-Shares,a2918768,b2.html
carpe_diem: # All-in Costs
 
18.04.13 18:07
#92

The True All-In Cost To Mine Gold: Complete 2012 Figures

Apr 17 2013, 07:27  | 126 comments   |  includes: ABX, CEF, GG, GLD, GTU, PHYS, SGOL
Disclosure: I am long SGOL, PSLV, GG, AGI, SIVR. (More...)

Over the last few months we have been analyzing and posting the gold industry's true all-in costs for each mined ounce of gold. We have analyzed almost all of the major publicly traded gold producers, with a total production of over 25 million ounces (around 800 tonnes) of gold for 2012. According to the USGS, the world mined an estimated 2700 tonnes of gold in 2012, so the results of this analysis incorporates 30% of total 2012 gold production. Although we have our doubts about the accuracy of the USGS estimate, we believe our numbers represent a large enough portion of mined production to extrapolate as a general figure across the industry.. 

http://seekingalpha.com/article/...complete-2012-figures?source=yahoo

carpe_diem: # Randgold Finanzergebnisse
 
03.05.13 17:53
#94

Randgold legt Finanzergebnisse für Q1 vor: Einbrüche auf breiter Front 

http://rohstoffaktien.blogspot.de/2013/05/...nzergebnisse-fur-q1.html

carpe_diem: # 94
 
03.05.13 17:55
#95

Randgold – comfortably the best gold mining stock over one and five years

Despite a poor Q1, Randgold Resources remains perhaps the star stock market performer among the major and mid tier gold miners worldwide.

http://www.mineweb.com/mineweb/content/en/...oid=188670&sn=Detail
 

carpe_diem: # Studie v. Goldman Mai 2013
 
03.05.13 17:56
#96

Goldman sieht jede zehnte Mine in Gefahr

Goldman Sachs hat sich bereits im Umfeld des Gold-Crashs Mitte April kritisch geäußert. Jetzt legt die US-Bank nach: Der Preis für das Edelmetall werde weiter fallen, schreibt sie in einer Studie. Jede zehnte Mine sei in Gefahr. An der Börse gibt es ein erstes Opfer..

http://www.manager-magazin.de/finanzen/...nlage/0,2828,897907,00.html

 

carpe_diem: # Insidersentiment Goldbranche
 
14.05.13 19:07
#97

Gold Equities: Insidersentiment erreicht neues Rekordniveau

Während sich das Finanzierungs- und Handelsvolumen an den kanadischen Rohstoff- und Juniorbörsen im Rückwärtsgang befindet und große Einbrüche auf Vorjahresbasis zu Buche stehen, ziehen die Insiderkäufe bei den Equities weiter an..

Link: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2013/05/...rsentiment-erreicht.html

   


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