sind das am Gesamtarbeitsmarkt gemessen Peanuts-Zahlen. Dass der Bausektor kränkelt, ist ja nix Neues. Der wird noch lange in der Krise hängen. Der Konsum ist gebremst, da ist es schon ein kleines Jobwunder, dass im Dienstleistungsbereich überhaupt was dazukam.
Die strukturelle Schwäche der US-Ökonomie hält an, da sie nur mittel- bis laängerfristig überwunden werden kann.
Also reichen solche Zahlen grad mal, um ein virtuelles Flick-Flack für ein paar Minuten auszulösen, um dann wieder in gemäßigten Verlauf umzuschwenken.
Das Starren auf die Geldpresse ist auch nur begrenzt relevant, weil es sich auf Bonds und Banken, aber nicht auf die Realwirtschadft auswirkt. Das Mittel ist ausgereizt. Die Wirkung auf die Realwirtschaft minimal. Die Leute machen trotz niedriger Zinsen wenig Schulden für den Konsum, weil sie noch immer von der geplatzen Immohausse in den Seilen hängen.
Wie Schiller (also nicht der Dichter, der Wirtschaftsminister) seinerzeit so treffend sagte: "Die Tränke ist gefüllt, aber die Gäule saufen nicht."
"Ob wenig oder mehr Staatstätigkeit – diese Frage geht am wesentlichen vorbei. Es handelt sich nicht um ein quantitatives, sondern um ein qualitatives Problem." Walter Eucken