Bis Mitte der Woche sah es so aus, als könnte der DAX seinen Höhenflug nicht fortsetzen. Am Mittwoch haben herbe Kursverluste der Deutschen Bank den Index belastet.
Die Deutschen Bank hat angekündigt, das dritte Quartal mit einem Nettoverlust abzuschließen.
Am gleichen Abend versprach die Fed die Fortsetzung ihrer expansiven Geldpolitik. Die Einschätzung der Fed, dass das Konjunkturwachstum sich deutlich verlangsamt habe, haben die Märkte verunsichert. Außerdem wurden Deflationsängste geschürt, welche ja bekanntlich Gift für die Börse sind. Donnerstag ging es noch mal runter.
Dann kam der Freitag, was dann passierte ist bekannt. Wir stehen urplötzlich bei 6298 (XETRA). Der DAX hat mal wieder über 100 Punkte an einem Tag zugelegt. Warum ist (mir) bislang unbekannt. Das Volumen lag mit 3,7 Mrd. € im mittleren Bereich .Vielleicht ein letztes Aufbäumen der Bullen vor einem Abwärtstrend, vielleicht auch ein Signal für einen Ausbruch nach oben. Die nächste Woche wird es zeigen.
Was aber klar ist, ist, dass die „zittrigen Hände“ (Hausfrauen und Kleinanleger) aus dem Markt gekickt werden müssen, bevor die Großen günstig in den Markt einsteigen, um die Jahresendrally zu starten.
Fazit: Es muss erst noch mal kräftig runter gehen, bevor es vielleicht endgültig hoch kann.
a) Charttechnisch habe ich mal mit den P&F charts beschäftigt.
Hiernach geht es in den nächsten Tagen eher nach unten.
Bild und Erklärung hier:
http://www.ariva.de/forum/P-F-397561?pnr=8689674#jump8689674b) Für eine Fortsetzung des momentanen Aufwärtstrends spricht allerdings erstmal die lehrbuchmäßige Formation der risingthreemethods. (Bild siehe unten)
Meine Erwartung: Erst noch etwas hoch wegen b) dann im Laufe der Woche runter wegen a)
Oder gleich runter.
Ignoramus, ignarobimus …. oder doch? ;-)
In diesem Sinne wie immer ein schönes Wochenende und gute Trades in der nächsten Woche
(Verkleinert auf 76%)


Das Geld, das man hat, verhilft uns zu Freiheit – das Geld, dem man nachjagt, macht uns zu Knechten. (Rousseau)