mehr kohle wollen sie wohl nicht geben
programme hatten erfolge - diese lassen aber nach
so richtig wissen die nicht weiter
US-Regierung verweist auf Erfolge bei Stimulierung von Konjunktur
von Christoph Huber
Mittwoch 14.07.2010, 15:17 Uhr
New York (BoerseGo.de) - Die von der US-Regierung im Vorjahr implementierten Konjunktur stimulierende Maßnahmen werden in der Privatwirtschaft und im Bereich regionaler Regierungen zu Investitionen von insgesamt 280 Milliarden Dollar führen. Dies ergibt sich aus einem heute veröffentlichten Bericht der Regierung. Aus der Analyse geht weiters hervor, dass Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar auf das Konto von Zuschüssen der Regierung, Kreditgarantien, Zinssubventionen und Steuererleichterungen gehen. Damit kommes unter anderem zur Ankurbelung der Ausgabebereitschaft für umweltfreundliche Projekte, wirtschaftliche Entwicklung und das Bauwesen. Durch die Stimulierung seien rund drei Millionen Arbeitsplätze erhalten geblieben oder geschaffen worden. Bis Jahresende soll auf diese Weise die Beschäftigung um 3,5 Millionen Jobs steigen.
Die von der Regierung gesetzte Initiative zur wirtschaftlichen Erholung bewirke offenbar die Stimulierung privater Investitionen und Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies geschehe zu einer Zeit, wo es für die Wirtschaft am dringlichsten ist, heißt es Bloomberg zufolge von der Chef-Wirtschaftsberaterin des Weißen Hauses, Christina Romer im Rahmen einer vorbereitenden Rede vor einem Kongressausschuss.
Die Obama-Regierung unternimmt offenbar den Versuch das im Vorjahr implementierte 862 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm während einer Zeit zu rechtfertigen, wo die Erholung der US-Wirtschaft aus der schlimmsten Rezession seit den 30er-Jahren anhand der jüngsten Daten im Nachlassen begriffen ist.