Quo Vadis Dax 2010 - Das Original

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flatfee: @tony
 
11.07.10 11:58
hast recht - im nachhinein ist man der beste hellseher der welt

nur "gewesen wäre" kauft keine brötchen - milbe nennt das "hätte hätte fahrradkette"

die frage ist was lernst du aus der erkenntnis ?
bally: @polkakönig
2
11.07.10 12:15
was bist Du denn so zickig ? Oder bist Du gar eine kleine polkakönigin ?!
Immer diese Mädchen.
Pelirom: @Tony Ford - einfach mal Klappe halten....
 
11.07.10 12:15

oh Tony F. - was ist das denn schon wieder für eine gequirrlte Sch....

langweilig, heute am Sonntag ? -- dann muss man halt was schreiben..

Dax Entwicklungen im Nachhinein deuten - super toll

man hätte es (pauschal) wissen müssen und so´n Käse und gute Performance und so..

Wann Ihrer Meinung nach, hätte man im Dax einsteigen sollen und gute Gewinne eingefahren. Hier eine kleine Auswahl: im Jahr 2000 oder lieber 2001 oder 2006 oder 2007 oder noch besser 2008 oder wann wärs Ihnen genehm. Stellvertretend, für alle, die hier eingestiegen sind, zeige ich Ihnen den ..... (Sie dürfen sichs raussuchen).

Also nochmal, so einen Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen... 

Mautzz: ich
 
11.07.10 12:19
freu mich schon auf montag, dann kann ich kleine erste posi short aufbauen, hab ja  freitag gesagt entweder 6020 zum longen oder 6100 zum shorten :) das er kurz vor 22.00 dort war habe ich leider nichtmehr mitbekommen, nach dem motto: klebst du schon oder schwitzt du noch bin ich lieber in den biergarten gegangen
Shenandoah: pelirom???
4
11.07.10 12:45
in diesem fall muss ich sagen dass tony ford doch recht hat, da er prinzipiell nichts anderes sagte, als das es mittel/langfristig bergauf geht (darauf ist ja der kapitalismus und die hetige wirtschaft aufgebaut).

Konsequenz daraus ist, das man dieses tägliche gedaddel nicht mitmachen muss um auf eine ähnliche performance kommt ohne nervenaufreibung.

wenn ich deine kommentare so verfolge, dann ging ich bisher davon aus, das du ähnlich denkst (weite scheine = kleiner hebel)...

Also grundsätzlich recht tonyford (obwohl diese einschätzung nicht neu ist, sondern im nachhinein immer wieder neu entdeckt wird :)
polkakönig: @ bally
2
11.07.10 13:05
Du baggerst hier gerade einen Kerl an - das mit mir läuft nicht.
Tony Ford: im Grunde...
4
11.07.10 13:19
regen sich die Leute hier nur deshalb über mich auf, weil ich eben kein vernünftiges Moneymanagement betreibe und eine Wette auf 7000 Punkte laufen habe. Und dagegen will ich auch nix sagen und finde, dass mein Riskmanagement wahrlich schlecht ist.
Dieses Risiko würde ich jedoch nicht eingehen, wenn ich mehr Geld anlegen würde. D.h. mein Motto ist es eben auch mal hohes Risiko zu gehen und dadurch vielleicht erstmal ein Grundvermögen zu schaffen.
Und wenn es nicht klappt, dann ist es auch nicht schlimm, dann spare ich eben paar Monate und versuche mein Glück erneut.

Und mein etwas konservativeres Depot läuft ja immerhin ordentlich, d.h. ich kann durchaus auch anders anlegen ;-)

Ansonsten befolge ich lediglich das Motto "the trend is your friend!" und dies bedeutet, dass man bei einer Hausse nach einer Krise sehr gut beraten ist, wenn man in Schwächephasen und Brüchen des Aufwärtstrendes sich wieder günstig platziert, weil anschließend zu 80% eben eine weitere Aufwärtsbewegung folgt.
Am Ende hat man dann eine Hausse, in der es eigentlich 5 Jahre lang nahezu nur nach oben ging und man muss sich dann schon die Frage stellen, warum man an jedem scheinbaren Wendepunkt immer wieder angefangen hat zu zweifeln und Gewinne mitzunehmen.

Und wer die Vergangenheit weiter verfolgt der sieht auch, dass ein Wendepunkt anders aussieht, die Rahmenbedingungen völlig anders sind, d.h. z.B. die Zinsen hoch, die Geldmenge relativ niedrig, die Kapazitätsauslastung fallend, die Inflationsrate wegen des hohen Wachstums ebenfalls relativ hoch, die Rohstoffpreise auf sehr hohem Niveau, uvm.

Und von all den entscheidenden Rahmenbedingungen haben wir momentan rein gar nix und die Ängste beruhen lediglich auf Sorgen um die Schuldenproblematik.

Diese Diskussionen gibt es nach jedem Crash immer wieder und immer wieder fragt man sich, wie es eigentlich weiter funktionieren kann, aber es kann eben weiter funktionieren und daran werden die 15% höheren Schulden als vor der Krise auch nix ändern, denn dies bedeutet, dass dem Staat höhere Ausgaben von weniger als 1% entstehen. Diese 1% sollen plötzlich z.B. die USA schon heute in den Ruin treiben?
Wenn dies so wäre, dann wären die USA bzw. die halbe Welt schon längst Pleite, doch sie sind es eben noch nicht, sowas dauert eben wahrscheinlich noch 10, 20 oder mehr Jahre.

Weitere sinnlose Argument sind die hohen Neuverschuldungen, steigende Arbeitslosigkeit, fallende Häuserpreise, etc. die doch in jeder Krise folgen und völlig normal sind, wenngleich sie diesmal relativ hoch ausfallen. Doch wer in die Vergangenheit schaut, der sieht eben, dass jede Hausse ihren Anfang in einem schwierigen scheinbar kritischen Umfeld hat.

Um auch mal etwas Substanz ins Spiel zu bringen, verwende ich folgende Quellseiten für meine Analyse:
www.market-harmonics.com
www.kitcometals.com
http://sdw.ecb.int/home.do?chart=t1.1
http://www.ariva.de/chart/images/...0~CDC~b12~PADX~Uhalfyear~VOHLC~W1
http://www.stockmarketsensor.com/p/sentiment-chart.html
http://www.aaii.com/sentimentsurvey/
...

Aber scheinbar zählen hier nur Charts und irgendwelche Reports über Arbeitslosenzahlen als Analysewerkzeug ;-)
Pelirom: @shenandoah - ja - aber:
3
11.07.10 13:34

Die Weisheiten von Tony Ford ärgern mich! Er legt alles nach seiner Nase aus.... Es stimmt einfach nicht, dass man mit der Börse grundsätzlich Geld verdient, in dem man auf steigende Kurse setzt und einfach nur abwartet.

Ich trade mit diesen kleinen Hebeln und großen Scheinen seit einiger Zeit; aber: in hbeiden Richtungen, weils einfach mal hoch und einfach mal runter geht. Und das funktioniert nach wie vor ganz gut.

Was sagt jemand, der 2000 eingestiegen ist ? tolle Performance...

oder was sagt jemand, der 2001 eingestiegen ist...? oder 2006, 2007 oder 2008. Alle die haben doch bisher Geld verloren, wenn sie auf ihren Aktien, Scheinen etc. sitzengeblieben sind, bzw. auf noch weitere Steigende Indizes gehofft haben.

Fazit: Das stimmt einfach nicht so pauschal, wie T.F. es schreibt. und das ärgert mich. Was brintts, wenn ich schreibe, man hätte Gold bei 200, 300, 400, 500, 600, 700, 800 oder 900 $ kaufen sollen.? Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Also Fazit: Wer vor 10 Jahren mit Aktien angefangen hat, hat Geld verloren und nicht gewonnen. Klar, wer bei einem Stand von 2000, 3000 oder 4000 Dax Punkten eingestiegen ist, hat wahrscheinlich was (oder auch viel) gewonnen. Aber was bringt so eine Aussage.

Ich habe immer behauptet, dass ich mir sehr sicher bin, dass wir den Dax sowohl bei 7000 oder 8000 als auch bei 4000-5000 wieder sehen werden. Ist doch alles eine Frage der Zeit. Also was sollen die ständigen Aussagen: die 7000 werden kommen....???

Tony Ford: einfach mal Stimmungsdaten guckn...
 
11.07.10 13:52
z.B. den AAII, der diese Woche auf ein extrem bärisches Niveau gefallen ist -> Kaufsignal.
D.h. die Wahrscheinlichkeit auf weiter steigende Kurse in der nächsten Woche ist sehr sehr hoch und dann wird der DAX die 6300 Punkte deutlich übertreffen.
Gold wird ebenfalls zu Massen verkauft, da werden größere Geldmengen frei, die schließlich eine neue Anlage suchen ;-) Trifft auf alle Metalle übrigens zu.

Wie ich eben immer wieder geschrieben habe, ich erwarte eine Sommerrally und der Sommer hat ja erst angefangen ;-)

Wenn der DAX auf 6500 oder mehr gestiegen ist, dann wird sich mein CallOS auch wieder erholt haben und alles ist wieder im Lot und dann wird mich auch niemand mehr auslachen und beim nächsten male werde ich die Basis bei besser erreichbaren 6300 bis 6500 Punkten, d.h. nicht so extrem aus dem Geld wählen oder einen schwach gehebelten Turbo so wie Pelirom nehmen ;-)
TGTGT: Kann man mit Aktien langfr. nur Geld verdienen?
19
11.07.10 14:15
Ich habe dazu einmal den Chart vom DJI seit Beginn 1928 unten abgebildet... der Index "startet" hier bei 240 Punkten und schließt bei 10198 Zähler... - was einer ver-42-fachung entspricht. Klingt zumindest erstmal super... auch weil Indizes über sehr langfr. Zeiträume fast immer an Wert zulegen.. Ausnahmen hierzu wären vielleicht einige asiatische Indizes wie der Nikkei225 oder Topix nach arg deflationären Tendenzen über lange Zeit.

Würde man den Tiefstand aus der Krisse 1929-33 nehmen, so wären dies 40,9 Pkt und damit sogar eine ver-249-fachung bis heute. Es ist also fast egal zu welchem Zeitpunkt ich mein Geld in einen Index (welchen man entweder im Depotnachbildet oder mittels Fonds/ETFs) wie den DJI investiere.. auf sehr lange Sicht mache ich damit immer Gewinne, zzgl. möglicher Dividenden/Sonderzahlungen.

Aber ist es lohnend? ... die direkte Alternative zu Indizes über den angesprochenen Zeitraum wäre das Festverzinsliche/die "Bank" gewesen.

Nehmen wir einmal an, wir hätten im Jahr 1950 1000 US$ in die Nachbildung desDJI Index investiert (breite Streuung), der Index notierte damals bei etwa 200 Zähler.
Gleichzeitig lassen wir diese 1000US$ verzinsen .. über die Jahre zu sagen wir einmal 6,75%.. obwohl dieser zwischenzeitig noch deutlich höher lag.

Aus den 1000 Dollar im DJI würden nun 51000 Dollar... in der "Alternativanlage" über 60 Jahre zu 6,75 % wären es 50360 Dollar. Sprich die Entwicklung ähnelt einander ... abzüglich der Inflation bringt es über diesen Zeitraum keine riesigen Vorteile.

Der Chart vom DJI und dessen Entwicklung seit den 30er/50er Jaahren ist zwar imposant, aber letzten Endes nicht sehr viel besser als auf dem Sparbuch.. wenn man es im langfr. Fenster sieht.

Und die letzten 10 Jahre sahen wir eine Stagnation im Index.. ähnlich wie von 1965 - 1982 ... es wird langfr. im DJI über die nächsen 10... 20 oder 30 Jahre deutlich wachsen, man verdient über diese Zeiträume mit Aktien zwar , allerdings im langjährigen Durchschnitt performt man nicht besser als wenn man die Finger von Aktien lässt und es stattdessen ins Festgeld steckt... wie der Vergleich oben zeigt.

Natürlich nur eine Beispielrechnung... sehr langfr. verdient man mit Aktien also KEIN GELD... sie bieten allerdings einen Inflationsschutz.. zudem Dividendenanreitze... im Anhang der DI seit 1930... auch ganz interessant, wie die Volumen durch den Computerhandel sprunghaft anstiegen.. schönen Soonntag:

(Verkleinert auf 54%) vergrößern
unbenannt.jpg
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
flatfee: @tony
4
11.07.10 14:37
was du schreibst hört sich ja alles gut an - nur warum machst du es dann nicht ?

du schreibst den trend zu traden - warum steigst du dann am hoch ein ? trendfolgen heisst bei rücksetzern zu kaufen - was du ja nun nachweislich nicht gemacht hast

und wenn du andere wendepunkte anguckst, dann siehst du dass zinsen mit wendepunkten idr gar nix zu tun habe - deine wahrnehmungh der chronologie ist falsch - anziehende zinsen waren in der vergangenheit häufig ein nachweiss dass es der wirtschaft gutging

wir sind an historisch niedrigen zinsen angekommen, wir sind in einer nie dagewesenen krise gewesen, die banken sagen wir sind sogar noch drin (auch aus eigennutz) da greifen alte muster nicht und müssen neu überdacht werden

wenn heute die zinsen angehoben werden, explodieren neuverschuldung und zinslast bei vielen staaten - diese probleme sind im ansatz noch gar nicht erfasst und wie du sagst eingepreist

um wieviel muss das wachstum anspringen um eben diese nächste "bombe" abfangen zu können ? das sind die fragen über die man mM nach nachdenken müsste

btw es geht nicht um auslachen, ich hatte dir schon mal geschrieben, auch wenn wir im august auf 8000 stehen, ist es falsch gewesen, denn anders als du uns hier weismachen willst bist du kein midtermtrader, denn auch der interessiert sich ggf für gute einstiege

dann nimmst du einen indikator und sagst "siehste" - der kurs wird wenn überhaupt ggf durch eine vielzahl von indikatoren entschieden und den chart - nicht durch wunschdenken
flatfee: @tg
2
11.07.10 14:42
die grundthese ist richtig, aber du machst es dir ggf zu einfach - ich persönlich kenne keinen der einen index kauft oder eine aktie und diese sagen wir über 40/50 jahre oder länger hält

grundsätzlich und das wisst du gibt es so schöne dinge wie branchenrotation u.a. die sich damit nicht 1:1 aus der entwicklung des index ableiten lassen

insofern springt das vielzitierte verlorenene Jahrzehnt (welches du nicht angesprochen hast) oder der einfache performanceblick abzgl inflation zu kurz
Silber 2: Mal auf Info Seiten gehen
2
11.07.10 16:37
sokogun: Seitwärtsmarkt
2
11.07.10 16:45

ist der beste Markt zum Mittelfristtraden, wie ich es mache.

Bei ständigem Anstieg (oder Abfall) findet man keine Einstiege.

 

Bei den Indexverläufen im Vergleich zur Festzinsanlage zeigt sich, wie wichtig die Dividenden sind: die machen dann die Aktienanlage doch noch interessanter (soweit sie nicht in den Index eingerechnet sind). Aber das Nikkei-Beispiel zeigt, dass ein solider Vermögensaufbau nicht auf Aktienanlagen aufbauen kann, soweit man nicht bereit ist, mit diesen auch zu handeln.

Wer kann schon 20 und mehr Jahre aussitzen. Zwischenzeitig geht Karstadt pleite, GM fast pleite oder BP.

learner: Gruesse aus dem "kuehlen" Menorca!
3
11.07.10 16:50
Urlaub ist am Mittwoch vorbei und wollte mal reinschauen was hier so geht. Ist so geblieben wie immer.

Kann mir aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass Long seit 2000 nicht im Vorteil ist insbesondere wenn es sich um "Investieren" handelt. Also Kollegen: Erst pruefen dann schreiben! Im Vorteil ist der, der das richtige Timing erwischt. Short oder Long ist dann wurscht.

Bis naeste Woche dann mal!
I understand just train - station!
cv80: Die wichtigsten Unternehmensmeldungen ...
 
11.07.10 18:15
vom Wochenende ...



11.07.2010 18:00
WOCHENENDÜBERBLICK/10. und 11. Juli 2010


DJ WOCHENENDÜBERBLICK/10. und 11. Juli 2010

Siemens will aus Wasserkraft-JV mit Voith aussteigen - Kreise

Siemens will die Ausrichtung im Bereich Erneuerbare Energien ändern und sich aus dem Geschäft mit Wasserkraftwerken zurückziehen. Dazu möchte der DAX-Konzern seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Voith Hydro an den Mehrheitseigner Voith abgeben, wie Dow Jones Newswires aus Unternehmenskreisen erfuhr. Siemens setze statt auf Wasserkraftwerke künftig auf Meeresströmungskraftwerke, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Dow Jones Newswires.

Daimler will Vertriebskosten in Pkw-Sparte um 30% senken - Automobilwoche

Der Automobilhersteller Daimler arbeitet laut einem Pressebericht einer neuen, deutlich schlankeren Vertriebsorganisation. Dabei würden allen Ländern bestimmte Kostenziele vorgegeben, berichtete die "Automobilwoche". Unter dem Strich wolle die Pkw-Sparte der Daimler AG rund 30% der Kosten im Vertrieb einsparen.

BayWa erwägt höhere Dividende - FAS

Der Mischkonzern BayWa erwägt eine höhere Dividende. "Wenn das Geschäft gut läuft, können wir auch für 2010 über eine höhere Ausschüttung nachdenken", sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

Exxon erwägt Übernahme von BP - Sunday Times

US-Ölkonzern Exxon erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Übernahme des britischen Wettbewerbers BP. Dazu habe die Exxon Mobil Corp in Washington um grünes Licht nachgefragt, berichtete die Zeitung "Sunday Times". Die US-Regierung habe Exxon und einem anderen US-Ölkonzern, bei dem es sich wahrscheinlich um Chevron handele, mitgeteilt, dass sie einer Übernahme von BP nicht im Weg stehen würde, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine Quelle in der Ölindustrie.

Abu Dhabi zögert mit Einstieg bei BP - Magazin

Abu Dhabi hat einem Magazinbericht zufolge Bedenken, beim britischen Ölkonzern BP einzusteigen. Abu Dhabi sehe zu viele Unwägbarkeiten, berichtete das Magazin "Middle East Economic Survey" (MEES) unter Berufung auf eine dem Investmentfonds Abu Dhabis nahestehende Person.

BP will 12 Mrd USD an Assets an Apache verkaufen - Sunday Times

Der britische Ölkonzern BP will laut einem Zeitungsbericht bis zu 12 Mrd USD an Vermögenswerten an die Apache Corp aus den USA verkaufen. Apache wolle unter anderem einen großen Anteil am Ölfeld Prudhoe Bay im US-Bundesstaat Alaska erwerben, berichtete die "Sunday Times".

Finanzinvestoren wollen HSBC-Sparte für Zugleasing kaufen - Zeitung

Ein Konsortium aus Finanzinvestoren will laut einem Zeitungsbericht für rund 1,7 Mrd GBP die Zugleasing-Sparte der britischen Großbank HSBC übernehmen. Dazu hätten sich die Investoren 3i Infrastructure plc, Morgan Stanley Infrastructure und Star Capital zusammengeschlossen, berichtete die britische "The Times on Sunday" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Drei Bewerber kämpfen um Milliardenauftrag für US-Tankflugzeuge

Um einen Großauftrag der US-Luftwaffe für den Bau von 179 neuen Tankflugzeugen konkurrieren nun drei Bewerber. Einen Tag nach dem europäischen Airbus-Mutterkonzern EADS gaben auch der US-Konzern Boeing sowie das kalifornische Unternehmen US Aerospace mit dem ukrainischen Flugzeugbauer Antonov als Partner ein Angebot ab. Der Auftrag hat ein Volumen von 35 Mrd USD (27,7 Mrd EUR).

Bedingungen für Banken-Stresstests aufgeweicht - Spiegel

Die Bedingungen der sogenannten Stresstests, mit denen die Belastungsfähigkeit der europäischen Kreditinstitute überprüft werden soll, sind laut einem Magazinbericht weniger streng als angenommen. Die Kriterien für die Stresstests seien in hektischen Verhandlungen zwischen der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und europäischen Bankenaufsehern aufgeweicht worden, berichtet das Magazin "Der Spiegel" vorab aus seiner neuen Ausgabe.

Bundesregierung entwickelt Insolvenzordnung für Staaten - Spiegel

Fachleute der Bundesregierung haben laut einem Magazinbericht ein Verfahren ausgearbeitet, das Länder mit Zahlungsschwierigkeiten in eine geordnete Insolvenz führen soll. Wie das Magazin "Spiegel" am Wochenende vorab berichtete, sehen die Pläne vor, dass Besitzer von Staatsanleihen im Wege eines sogenannten Haircuts auf Teile ihrer Ansprüche verzichten sollen, um dem Land aus der Krise zu helfen

Regierung kürzt Wirtschaftsfonds Deutschland um die Hälfte - ddp

Die Bundesregierung hat die Mittel für krisengeschüttelte deutsche Unternehmen, den sogenannten Deutschlandfonds, nahezu halbiert. Wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums der Nachrichtenagentur ddp sagte, wird der Garantierahmen für den Wirtschaftsfonds von 115 Mrd EUR ab Januar 2011 auf 60 Mrd EUR gekürzt.

SPD droht bei Akw-Laufzeitverlängerung mit Gang nach Karlsruhe

Die SPD will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, wenn Schwarz-Gelb die Akw-Laufzeiten am Bundesrat vorbei verlängert. Es sei ein "unverantwortlicher Deal, alte und störfallanfällige Atommeiler wie Biblis A weiterlaufen zu lassen, nur um im Gegenzug von der Atomwirtschaft Geld durch eine Brennelementesteuer zu bekommen", sagte SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel. Die Union hält eine Bundesratszustimmung nicht für erforderlich.

WSJ: Chinas Handelsbilanzüberschuss steigt im Juni

Der chinesische Handelsbilanzüberschuss ist im Juni auf das höchste Niveau des ersten Halbjahres gestiegen. Die chinesischen Exporte überstiegen die Importe im Juni um 20,02 Mrd USD, wie die chinesische Zollbehörde mitteilte.

Japanische Regierung verliert offenbar Mehrheit im Senat

Die japanische Mitte-links-Regierung hat bei den Senatswahlen offenbar ihre Mehrheit verloren. Nachwahlbefragungen zufolge gewann die Demokratische Partei (DPJ) von Regierungschef Naoto Kan zwischen 44 und 51 Sitze im Oberhaus des Parlaments, sie hätte jedoch für eine eigene Mehrheit mindestens 60 Sitze gewinnen müssen.

Schäuble zweifelt am Sinn der Mehrwertsteuerreform - SZ

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Zweifel am Sinn der geplanten Mehrwertsteuerreform geäußert. Die von vielen Koalitionsmitgliedern verlangte Streichung von Ausnahmeregelungen bringe zum einen viel weniger Geld ein, als manche hofften, und könne zum zweiten zu erheblichem Unmut in der Bevölkerung führen, sagte Schäuble in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (SZ).

Versicherer stellen Ende der Renten-Nullrunden in Aussicht

Die Rentner in Deutschland können wieder auf steigende Bezüge hoffen. "Ich rechne nicht damit, dass es in den nächsten Jahren nur Nullrunden gibt", sagte der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe).


DJG/has


(END) Dow Jones Newswires

July 11, 2010 11:30 ET (15:30 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones&Company, Inc.


© 2010 Dow Jones News
Mit den Menschen ist es wie mit den Autos...
Laster sind schwer zu bremsen...

Heinz Erhardt

www.hre-squeeze-in.de
Silber 2: Das ist auch wichtig
2
11.07.10 19:32
Berichtssaison birgt viel Enttäuschungspotenzial


http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/Aktien/...nzial-23172508.html
knetegirl: #51235
4
11.07.10 19:43
Sehr schönes Posting
Ganz nette Idee, Beispielrechnung Indis mit dem derzeitigen Festgeld
zu vergleichen langfristig sowie kurzfristig
würde dann auch heißen das zinsen steigen würden als 1:1 abbildung

aber viel wichtiger der zeitpunkt einstieg/ausstieg timing is oft alles
und entscheidet über gewinn oder verlust
cv80: Wochenausblick ...
 
11.07.10 20:01
11.07.2010 19:11
WOCHENAUSBLICK: Dax pendelt weiter - Konjunktursorgen contra Alcoa-Zahlen

Der Dax dürfte Experten zufolge auch in der kommenden Woche um die Marke von 6.000 Punkten pendeln. Weiterhin seien keine Gründe erkennbar, warum sich der Leitindex für einen klaren Trend entscheiden sollte. Denn während im Hintergrund noch Konjunktursorgen schlummerten, richte sich die Hoffnung der Anleger bereits auf gute Quartalszahlen aus den USA.

So erwarten etwa die Experten der Landesbank Berlin für den weiteren Verlauf an den Börsen unverändert eine sehr schwankungsfreudige Entwicklung. "Trends sollten jeweils nur von kurzer Dauer sein", hieß es in einer aktuellen Studie. Positive Impulse dürfte die im Laufe des Juli beginnende Berichtssaison aussenden. Bremsende Effekte jedoch gingen weiterhin von der Verschuldungsproblematik sowie dem unsicheren Konjunkturausblick aus. Der Dax dürfte insofern seine Pendelbewegung um 6.000 Zähler fortsetzen.

UNRUHIGE ENTWICKLUNG AM AKTIENMARKT

Auch die Analysten der DZ Bank rechnen mit einer unruhigen Entwicklung am Aktienmarkt. Die Gewinnaussichten der Unternehmen hätten sich deutlich verbessert, allerdings sei dies zuletzt von den Sorgen an den Rentenmärkten überschattet worden.

Den Experten der Unicredit zufolge wird der Aktienmarkt mittelfristig weiter zur Schwäche tendieren, da der erwarteten Eintrübung der Konjunkturdynamik ein großes Gewicht zukomme. Innerhalb dieses Bildes bestehe jedoch auf Sicht der nächsten Wochen zunächst die Chance auf eine vorübergehend freundlichere Tendenz. Denn die Marktteilnehmer würden sich auf die wohl überwiegend positiven Quartalszahlen der Unternehmen konzentrieren.

ALCOA DÜRFTE EINEN GEWINN VERBUCHEN

Bereits am Montag nach US-Börsenschluss startet die Berichtssaison in den Vereinigten Staaten, die traditionell von dem Aluminiumhersteller Alcoa eingeläutet wird. Erwartet wird laut Analyst Klaus Stabel von der ICF Kursmakler AG ein Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal von 0,16 US-Dollar nach einem Verlust von 0,47 Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Fachleute rechneten im Durchschnitt damit, dass die Gewinne der im S&P-500-Index gelisteten Unternehmen im zweiten Quartal 2010 um durchschnittlich 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, schrieben die Analysten der DZ Bank. Ihrer Ansicht nach könnte dieser Wert sogar noch übertroffen werden.

Positiv sei auch, dass der sich abzeichnende Anstieg der Unternehmenserlöse auf eine Entspannung der Lage an den Absatzmärkten hindeute. Aus fundamentaler Sicht stehe einer weiteren Erholung der Aktienkurse somit kaum etwas entgegen. Es bestünden aber noch Restrisiken wegen der EU-Schuldenkrise und der labilen Konjunktur. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den weiterhin am Boden liegenden US-Häusermarkt und eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den USA. Die Zwischenbilanzen dürften am Ende zeigen, ob die Pessimisten oder die Optimisten recht gehabt haben.

US-CHIPWERTE UND BANKEN IM BLICK

Nach Alcoa am Montag stehen am Dienstag und am Donnerstag erst einmal die Chipkonzerne Intel und Advanced Micro Devices (AMD) mit ihren Bilanzen im Blick. Falls diese Unternehmen positive oder negative Überraschungen berichten, könnten auch die Papiere des hiesigen Halbleiterherstellers Infineon Technologies in Bewegung geraten. Finanzwerte sollten nach den Zahlen von JPMorgan am Donnerstag sowie von der Bank of America und von der Citigroup am Freitag im Auge behalten werden.

In Deutschland jedoch wird die Berichtssaison erst Ende Juli richtig in Schwung kommen. Als Vorgeschmack berichtet der Düsseldorfer Spezialglas-Hersteller Gerresheimer bereits am Mittwoch über den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal.

Ansonsten dürften eher frische Konjunkturdaten Impulse für den deutschen Aktienmarkt liefern. Am Donnerstag etwa werden in den USA der New York Empire State- und der Philly-Fed-Index veröffentlicht. Am letzten Arbeitstag der Woche folgt das von der Uni Michigan erhobene Verbrauchervertrauen. Die Daten dürften weitere Hinweise bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in den Vereinigten Staaten liefern./la/ag/ang

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

AXC0038 2010-07-11/19:11



© 2010 dpa-AFX

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Dukac: Hup Holland Hup!
 
11.07.10 20:13
Goldminenabz.: Kong Holland Fu !
 
11.07.10 21:27
Buffett: So muss
2
11.07.10 22:02

man gegen Spanien ´spielen wenn man ne Chance haben will, auch mal auf die Socken, nicht wie unsere Elf mit Angsthasenfussball.

Überhaupt eine Schande das es keinen Empfang für die Fans gibt, die 4 Wochen lang mitgefiebert haben, aber die überbezahlten Millionäre brauchen Urlaub von 7 Spielen in 4 Wochen. Ich gehe jetzt auch mal nur 7x arbeiten in 4 Wochen. Die machen sich ins Hemd wegen 2x trainieren am Tag Das ist alles so lächerlich und keine normale Denke mehr heutzutage,keiner merkt es, viel mehr unterstützt man diese Abzocker noch. Wenn es nicht so ein geiler Sport wäre, sollte man ihn boykottieren!!!

MaMoe: wollen wir ein späßle machen und um 08:00 morgen
2
11.07.10 22:24
früh einen short kaufen??

wer ist dabei ... und nächtle ... jetzt aber ehrlich ...

:-))
:-))
MaMoe ...
Dukac: die Schiedsrichter
 
11.07.10 23:05
werden immer schwaecher...
daiphong: ..sagen die holländischen Holzhacker
 
11.07.10 23:07

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