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Quo Vadis Dax 2010 - Das Original


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Beiträge: 96.279
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Anti Lemming:

Chinesen und der Euro

2
22.05.10 08:38
Der Euro bedarf keiner "Stützung". Die am Donnerstag gezielt in Umlauf gesetzen Gerüchte von EZB-Interventionen waren frei erfunden. Bei der Euro-Einführung stand EUR/USD bei 1,18 - jetzt bei 1,26. Selbst wenn der Euro noch um weitere 8 Cents fiele, wären nur die "Anfangsbedingungen" bei seiner Einführung wieder hergestellt.

Ich glaube, dass sich Dollar und Euro unter "Hartwährungsaspekten" nicht viel tun. Beide sind weicher, als es Sparern lieb sein kann. Nun hat auch die  EZB die vormals stabilisierenden Maastricht-Kriterien über den Haufen geworfen und betreibt QE. Dies schürt Inflationsängste, und EU-Anleger fliehen u.a. in den Schweizer Franken. CHF ist allerdings handelseng, so dass der Franken durch die starke Nachfrage stark gestiegen ist. Die - real stattfindenen - Interventionen der Schweizer Notenbank haben daher einen anderen Grund. Zum Franken steht der Euro fast auf Allzeit-Tief.

Zum Dollar hingegen liegt das Allzeittief des Euro bei 0,8250 (Okt. 2000). Damals gab es in der Tat EZB-Interventionen zur Stützung des Euros, die bei ca. 0,87 erfolgten. Das ist aber rund 28 % unter den Tiefkursen von letzter Woche um 1,2150.

FAKT ist, dass US-Zockerbanken für ihr Rohstoff-Gepumpe das Pseudo-Argument in die Welt setzten, dass der Dollar langfristig wertlos werde. Daher, so die Behauptung, würden "Investoren" aus dem Dollar rausgehen und die Sicherheit von Rohstoffen suchen. Tatsächlicher Hintergrund war, dass die Zockerbanken den Dollar als Carrytrade-Währung benutzten. Carrytrader treiben die Verschuldungswährung IMMER nach unten. Das war auch beim Yen bis 2007 "der Fall".

Wegen der Griechenkrise und der EZB-Aufweichung hat der Euro nun endgültig seinen Hartwährungsstatus verloren. Die rasanten Kursrückgänge zum Dollar (von 1,51 im Nov. bis 1,21 letzte Woche zum Dollar) sind die Quittung. Wir haben jetzt zwei global konkurrierende Weichwährungen - Euro UND Dollar. Bevor der Euro unter die Parität fällt, dürfte die EZB nicht intervenieren.

Die Chinesen waren durch den vormals starken Euro, der sich aus dem Rohstoff-Gepumpe der Zockerbanken ergab, jedoch "verwöhnt". Sie haben ihren Yuan naehzu fest an den Dollar gebunden und konnten so immer besser in die EU exportieren. Mit der Euro-Schwäche erhalten ihre Exporte in die EU nun einen Dämpfer. Ob das Grund genug ist, um am Devisenmarkt den Euro zu stützen (eine Währung, die vom Zerfall bedroht ist und die es womöglich in 10 Jahren gar nicht mehr gibt), wage ich zu bezweifeln. In harten Zeiten wie den jetzigen profitiert der Dollar von seinem Status der Weltleitwährung, zumal wenn sich die Alternativen (Euro) selber diskreditieren.
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andyy:

na da liege ich mit meinem Ratespiel derzeit

 
22.05.10 09:00
doch ganz gut
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loco_coyote:

und hat ja fast gestimmt ...

2
22.05.10 09:03
ganze 6 Punkte trennten uns vom unteren Charttrend in S&P. Das führe ich mal auf Ungenauigkeiten bein "Malen" zurück - war in Kunst nie wirklich gut. Ich denke unter den blauen Trendkanal geht es momentan nicht - erst steht ein KissBack an die 200 an. Höher? Nein glaube ich nicht. Da warten ein ganzes Bündel Widerstände. Da müsste schon ein absoluter Hammer an Nachrichten kommen. Aber aufgrund der jetzt massiv zunehmenden Aktionen zum Thema Regulierung glaube ich daran nicht. Hat Schäuble/Merkel wohl eine Lawine ausgelöst - Der Finanzkrieg geht in die nächste Runde.

loco
(Verkleinert auf 44%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 321889
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andyy:

hier eine hochinteressante Meldung

 
22.05.10 10:07
Quatschsteuer wird nicht kommen und dafür sorgen die Amis
Europalösung wird es nicht geben - sonst gibt es Finanzabwanderung aus Europa

schönes WE




www.welt.de/politik/deutschland/...n-USA-scheitern.html#reqRSS
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scouty:

Verarsche Teil 4 läuft

 
22.05.10 10:11
Teil 1: Einer verkauft am 6.5. eine überdurchschnittl. hohe Anzahl an Aktien. Folge war eine Kettenreaktion, die maßgeblich durch Stopp Loss Orders ausgelöst wurde. Derjenige, der als erster die hohen Aktienpakete verkaufte, wusste über die bevorstehende Reaktion durch Einsicht in Orderbücher und der bekannten wichtigen Chartlinien bescheid (konnte dies wahrscheinlich sogar exakt berechnen). Dieser Verkäufer wusste auch, dass ein Sicherheitssystem (wahrscheinlich von der FED) nach exakt 1000 Pt eingreifen wird, so dass dieser sich bei den Tiefständen wieder einkaufen konnte. Es folgte noch am gleichen Tag eine rückgängige Kettenreaktion nach oben.
Teil 2: Dieser heftige Kursrutsch wurde mit einem "Computerfehler bzw. Bedienungsfehler" begründet. Die Anleger atmeten auf, fundementale Gründe wurden vertuscht. Es folgte ein Anstieg im Dow bis über 10900.
Teil 3: Der "böse Bub (der erste Verkäufer)" denkt sich, dass man so etwas ein zweites mal nicht abziehen kann (wäre ja etwas auffällig) u. verkauft diesmal seine Aktienpakete scheibchenweise (10900-10700). Anleger werden wieder verunsichert und verkaufen auch wieder verstärkt. Das Resultat war, ein wiederholtes kurzes Absinken des Dows unter die 10000. Und wer kauft dort natürlich wieder ein, nein es ist nicht der "böse Bub", sondern die "Dummen", die dieses Nivau als günstig bewerten
Teil 4. Sollten wir wiederholt Ansteigen (es kommt drauf an bis zu welchen Kursen "die Dummen" kaufen), so macht sich dies der "böse Bub" wieder zu Nutze und das Spiel könnte von vorne beginnen.
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thefan1:

scouty:

 
22.05.10 10:30
Dein schön ausgedachtes Drehbuch scheitert doch schon an der ersten Theorie !
Alle Deals die bei diesen Stutz im Dow gemacht wurden, wurden rückabgewickelt !
Ich glaube es waren irgendwas um die 170 Deals. Außerdem konnte fast keiner kaufen/verkaufen
weil die Systeme das nicht verkraftet haben.

Klar wars komisch 1000 Pkt. runter und wieder hoch und es hat eben alles gepasst. Die Angst im Markt war da
durch Griechenland und dazu haben eben noch paar Systeme versagt. Für so ungewöhnlich halte ich das nicht.
Ob da einer nen Betrug versucht hat,wird man nie rausbekommen aber den Dow mal eben 1000 Pkt. nach unten
zu prügeln, wird ohne technisches Versagen irgendwelcher Maschinen fast nicht möglich sein !
Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
Antworten
scouty:

@thefan1

 
22.05.10 10:36
du schreibst
"konnte fast keiner kaufen/verkaufen"
"wird ohne technisches Versagen irgendwelcher Maschinen fast nicht möglich sein !"
eben:


"fast"
Antworten
thefan1:

Ja

 
22.05.10 10:38
und das die Deal in dieser Zeit rückabgewickelt wurden !
Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
Antworten
scouty:

@thefan1

 
22.05.10 10:44
ich weiss jetzt nicht genau, bis wohin sie rückabgewickelt wurden (und es wurden ja nicht alle Deals rückabgewickelt), aber was feststeht ist, dass, wenn ein System verkaufen kann, es durch vorherige Eingabe (Limitkäufe) auch kaufen kann (wie kam sonst der Anstieg zu Stande).
Und es gab bestimmt Nutznießer.
Antworten
flatfee:

@thefan

 
22.05.10 10:55
richtig - allerdings es waren über 250 rückabgewickelte deals

@scouty: "der böse bube wusste das bei 1000 punkten das sicherheitsnetzt funktioniert" ? das sog netz hat versagt - nach den aktuellen implementierungen hätte es dazu nicht kommen dürfen - deshalb arbeiten sie bereits an einer weiteren lösung die bis juni(?) arbeiten soll

hintergrund: bisher waren die lösungen nur auf die voll-handelsplattform beschränkt - was durch elektronischen handel aber ausgehebelt wurde
Antworten
scouty:

Naja, wenn ihr alles glaubt,

 
22.05.10 10:59
was in den Geschichtsbüchern steht, ist eure Sache.
Ich sag nur eins, die Sache stinkt bis zum Himmel
Antworten
flatfee:

immer noch besser als auf den

 
22.05.10 11:11
zug der verschwörungstheorien aufzuspringen und sich etwas aus den fingern zu saugen ;-))
Antworten
scouty:

@flat

 
22.05.10 11:12
"nach den aktuellen implementierungen hätte es dazu nicht kommen dürfen"
Hättest fast ein witzig von mir bekommen. IHR GALUBT DOCH NICHT TATSÄCHLICH, dass ein System was zig 100e Milliarden bewegt, einfach so nicht funktioniert? Überlastung?? haha, ich lach mich tot
Antworten
HotSalsa:

Soweit ich mitbekommen hatte

 
22.05.10 11:12
gab es bei dem Rutsch mit den 1000 Punkten ein Investmenthaus in Amerika, der in hohem Maße Futures verkauft hatte (weiter habe ich die SEC Untersuchungen nicht verfolgt)
Antworten
oegeat:

zur Info

 
22.05.10 11:37
wegen
http://www.ariva.de/forum/...s-Original-397561?page=1602#jumppos40052
poste vorrangig da http://www.ariva.de/forum/...n-Rohstoffe-usw-407715?page=4#jumppos112

hir im Detail ...... wacklige angelegn heit alles

wer seit meiner Longansage rein ging ist egal wo man rein ging im Plus zugegeben ein paar punkte tiefer war besser der Stop kan nun ins Plus gezogen werden .
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 321902
Antworten
flatfee:

@scouty

 
22.05.10 12:07
hätte nur dein unwissen gezeigt ;-) und richtig lessen bitte - es gibt implementierungen im hauptsystem die ein crash dahingehend verhindern sollen - indem sie z.b. den handel "verlangsamen" etc - dieses nützt aber nix wenn auf elektronischen wege von outside weitergehandelt wird - in "normaler" geschwindigkeit

deshlab wird übergeordnet weiter optimiert diese optimierungen sollen bis mitte des jahres draufgesetzt sein
Antworten
Silber 2:

Spanien muss Sparkasse retten

 
22.05.10 12:24
wirtschaft.t-online.de/...se-caja-sur-retten/id_41764516/index

Das Spiel kann weiter gehen.
Antworten
scouty:

@flat

 
22.05.10 12:33
nehme ich zur Kenntnis ;-)
Dow weekly:
- guckt, wo er geschlossen hat
- die drittletzte Wochenkerze konnte noch drüber schliessen, folgerichtig ging es hoch
- die jetztige hat drunter geschlossen
- macd im Dow daily auch negativ gekreuz
- positiv ist, dass der hourly macd nach oben gekreuzt ist, sprich kurzfristig könnte es eine kleinere Gegenbewgung geben
(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 321912
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Dreiklang:

Crash 6.5 verlangsamt wurde nichts

 
22.05.10 12:40
Antworten
HotSalsa:

Investigation in 6 May 2010

 
22.05.10 12:50
industry-news.org/2010/05/11/...-of-may-6-stock-market-plunge/
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Tony Ford:

Stimmungsdaten im Keller...

6
22.05.10 13:43
So wenige Bullen unter den US-Aktionären wie diese Tage, gab es schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr.

www.stockmarketsensor.com/p/sentiment-chart.html

Also das Ding geht nächste Woche durch die Decke!
Den nach unten gerichtete Dampf, den man bei den hohen Kursen vor einigen Wochen noch aufgebaut hatte, den hat man nun in die andere Richtung, nämlich nach oben aufgebaut.
Wenn dieser Druck erstmal zu groß ist und dann auf die Aktienmärkte losgelassen wird, dann denke ich, werden wir eine fulimante Rally erleben, mit der keiner, wirklich keiner rechnen würde (außer ich ;-)

Ein DAX-Kursziel von 7000 Punkten dürfte dann noch relativ konservativ sein. Ich rechne mit einem Angriff der 8000 Punkte bis zum Spätsommer und damit auch der Stände von 2008.
Ein Ende dieser Aufwärtsbewegung könnte passieren, wenn die Notenbanken beginnen die Zinsen in Folge der scheinbar ungezügelten Rally deutlich anzuheben. Ab diesem Zeitpunkt könnte eine länger andauernde Korrekturphase bzw. Seitwärtsphase anstehen.

Also mein Mindestkursziel im DAX lautet jedenfalls 7000 Punkte.
Mein Maximalziel jedoch 8000 Punkte, nämlich die alten Stände von 2008.

Das Problem bei dieser Bewegung könnte sein, dass die Banken sich momentan dick platzieren (was man auch an den hohen Volumina sieht) und der Privatanleger viel zu spät merkt, dass da ein großes Ding durch die Decke geschossen wird.

nur meine Meinung
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scouty:

@tony

2
22.05.10 13:46
auch eine denkbare Möglichkeit, wenn man die ganze CT und ihre Indikatoren weglassen würde. Fakten u. Daten sprechen eine ander Sprache..

nur meine Meinung
Antworten
scouty:

Noch was,

2
22.05.10 13:49
sonst kommt wieder einer mit Konjukturaufschwung u. den guten Unternehmensbilanzen daher.
DIESE WURDEN BEREITS ABGEARBEITET, jetzt sieht die Zukunft aber anders aus und die wird jetzt behandelt...
Antworten
Tony Ford:

@scouty...

2
22.05.10 13:54
Die Fundamentaldaten interessieren niemanden, es geht schlichtweg darum das Ding von einer Höhe zur nächste Höhe zu schieben.
Solange die Notenbanken die Geldmenge oben lassen, wird sich daran auch nichts ändern.

Hätte ich mich noch vor nicht allzuvielen Tagen von der Stimmung im Board anstecken lassen und meinen Trade am aktuellen Tief beendet, hätte ich wohl binnen weniger Wochen mein Depot um +50% steigern können.

Aber man erliegt eben immer wieder diversen Stimmungen, statt sich auf seine Erfahrungen zu verlassen.
Naja ein Fehler war sicherlich, dass ich ein zu hohes Risiko wählte, andernfalls hätte ich den Peak damals auch gut durchstehen können und den PutOS nun im Tief gegen Aktien umgetauscht.
Antworten
AND1:

@Tony

3
22.05.10 13:56
Du bist nicht alleine... ;-)

Mein(e) Handeln/Einschätzung basiert allerdings nicht aufgrund von Chartanalysen. Wesentliche Gründe, warum ich (immer noch) sehr stark investiert bin: Zinsen sind niedrig (Änderung so schnell nicht in Sicht), das vorhandene Geld will sinnvoll investiert werden, Aktien bieten sich da an (die Unternehmen sind günstig bewertet, wie lange nicht mehr)...

Ebenfalls nur meine Meinung :-)
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