Der Euro bedarf keiner "Stützung". Die am Donnerstag gezielt in Umlauf gesetzen Gerüchte von EZB-Interventionen waren frei erfunden. Bei der Euro-Einführung stand EUR/USD bei 1,18 - jetzt bei 1,26. Selbst wenn der Euro noch um weitere 8 Cents fiele, wären nur die "Anfangsbedingungen" bei seiner Einführung wieder hergestellt.
Ich glaube, dass sich Dollar und Euro unter "Hartwährungsaspekten" nicht viel tun. Beide sind weicher, als es Sparern lieb sein kann. Nun hat auch die EZB die vormals stabilisierenden Maastricht-Kriterien über den Haufen geworfen und betreibt QE. Dies schürt Inflationsängste, und EU-Anleger fliehen u.a. in den Schweizer Franken. CHF ist allerdings handelseng, so dass der Franken durch die starke Nachfrage stark gestiegen ist. Die - real stattfindenen - Interventionen der Schweizer Notenbank haben daher einen anderen Grund. Zum Franken steht der Euro fast auf Allzeit-Tief.
Zum Dollar hingegen liegt das Allzeittief des Euro bei 0,8250 (Okt. 2000). Damals gab es in der Tat EZB-Interventionen zur Stützung des Euros, die bei ca. 0,87 erfolgten. Das ist aber rund 28 % unter den Tiefkursen von letzter Woche um 1,2150.
FAKT ist, dass US-Zockerbanken für ihr Rohstoff-Gepumpe das Pseudo-Argument in die Welt setzten, dass der Dollar langfristig wertlos werde. Daher, so die Behauptung, würden "Investoren" aus dem Dollar rausgehen und die Sicherheit von Rohstoffen suchen. Tatsächlicher Hintergrund war, dass die Zockerbanken den Dollar als Carrytrade-Währung benutzten. Carrytrader treiben die Verschuldungswährung IMMER nach unten. Das war auch beim Yen bis 2007 "der Fall".
Wegen der Griechenkrise und der EZB-Aufweichung hat der Euro nun endgültig seinen Hartwährungsstatus verloren. Die rasanten Kursrückgänge zum Dollar (von 1,51 im Nov. bis 1,21 letzte Woche zum Dollar) sind die Quittung. Wir haben jetzt zwei global konkurrierende Weichwährungen - Euro UND Dollar. Bevor der Euro unter die Parität fällt, dürfte die EZB nicht intervenieren.
Die Chinesen waren durch den vormals starken Euro, der sich aus dem Rohstoff-Gepumpe der Zockerbanken ergab, jedoch "verwöhnt". Sie haben ihren Yuan naehzu fest an den Dollar gebunden und konnten so immer besser in die EU exportieren. Mit der Euro-Schwäche erhalten ihre Exporte in die EU nun einen Dämpfer. Ob das Grund genug ist, um am Devisenmarkt den Euro zu stützen (eine Währung, die vom Zerfall bedroht ist und die es womöglich in 10 Jahren gar nicht mehr gibt), wage ich zu bezweifeln. In harten Zeiten wie den jetzigen profitiert der Dollar von seinem Status der Weltleitwährung, zumal wenn sich die Alternativen (Euro) selber diskreditieren.
Ich glaube, dass sich Dollar und Euro unter "Hartwährungsaspekten" nicht viel tun. Beide sind weicher, als es Sparern lieb sein kann. Nun hat auch die EZB die vormals stabilisierenden Maastricht-Kriterien über den Haufen geworfen und betreibt QE. Dies schürt Inflationsängste, und EU-Anleger fliehen u.a. in den Schweizer Franken. CHF ist allerdings handelseng, so dass der Franken durch die starke Nachfrage stark gestiegen ist. Die - real stattfindenen - Interventionen der Schweizer Notenbank haben daher einen anderen Grund. Zum Franken steht der Euro fast auf Allzeit-Tief.
Zum Dollar hingegen liegt das Allzeittief des Euro bei 0,8250 (Okt. 2000). Damals gab es in der Tat EZB-Interventionen zur Stützung des Euros, die bei ca. 0,87 erfolgten. Das ist aber rund 28 % unter den Tiefkursen von letzter Woche um 1,2150.
FAKT ist, dass US-Zockerbanken für ihr Rohstoff-Gepumpe das Pseudo-Argument in die Welt setzten, dass der Dollar langfristig wertlos werde. Daher, so die Behauptung, würden "Investoren" aus dem Dollar rausgehen und die Sicherheit von Rohstoffen suchen. Tatsächlicher Hintergrund war, dass die Zockerbanken den Dollar als Carrytrade-Währung benutzten. Carrytrader treiben die Verschuldungswährung IMMER nach unten. Das war auch beim Yen bis 2007 "der Fall".
Wegen der Griechenkrise und der EZB-Aufweichung hat der Euro nun endgültig seinen Hartwährungsstatus verloren. Die rasanten Kursrückgänge zum Dollar (von 1,51 im Nov. bis 1,21 letzte Woche zum Dollar) sind die Quittung. Wir haben jetzt zwei global konkurrierende Weichwährungen - Euro UND Dollar. Bevor der Euro unter die Parität fällt, dürfte die EZB nicht intervenieren.
Die Chinesen waren durch den vormals starken Euro, der sich aus dem Rohstoff-Gepumpe der Zockerbanken ergab, jedoch "verwöhnt". Sie haben ihren Yuan naehzu fest an den Dollar gebunden und konnten so immer besser in die EU exportieren. Mit der Euro-Schwäche erhalten ihre Exporte in die EU nun einen Dämpfer. Ob das Grund genug ist, um am Devisenmarkt den Euro zu stützen (eine Währung, die vom Zerfall bedroht ist und die es womöglich in 10 Jahren gar nicht mehr gibt), wage ich zu bezweifeln. In harten Zeiten wie den jetzigen profitiert der Dollar von seinem Status der Weltleitwährung, zumal wenn sich die Alternativen (Euro) selber diskreditieren.
