Anzeige
Meldung des Tages: Machtfaktor Germanium: Chinas Exportstopp als Katalysator – Das strategische US-Projekt startet durch!
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 1350  1351  1353  1354  ...

Quo Vadis Dax 2010 - Das Original


Beiträge: 96.279
Zugriffe: 10.112.959 / Heute: 279
Cullen:

Nachsatz bzgl der SKS im NDX

4
01.05.10 22:04
Peking und flat haben vollkommen recht. wenn es jeder gesehn hat, läuft es meist andersrum.

Dennoch denke ich bietet das Daily-Chartbild recht gutes CRV auf der Shortseite die nächsten 2,3 Wochen.
Im 60er und 240er muss man gerade beim NDX auf den Bruch der Neck der SKS warten.
Man sollte das Gebilde eventl nicht nur als SKS sehen, sondern auch als Dreieck.
Siehe chart unten.

Habe ja am Freitag abend meine shorts verkauft, und warte nun erst einmal auf die Bestätigung eines mittelfristigen Downtrends ab.
Eines ist sicher, über die 2045 darf der NDX im std closing keinesfalls mehr drüber. Dann nämlich sollten meinen Berechnungen zufolge neue Highs möglich sein.
Dies wäre wieder äußerst Bitter für die Shorter, denn wie ich schon mal sagte, fliegt dann ein weiterer wichtiger Res im weekly weg, so ziemlich der letzte wichtige, und wir sollten Kurs auf die 2007er Highs im NDX aufnehmen.
Das bisherige High war zugleich auch der Test eines sehr wichtigen Res.

Wer also die Stops für seine Shorts entsprechend setzt, nach Bruch der Neck im NDX, kann sich auf ein recht chices CRV freuen.
Bei überlaufen des Bisherigen Highs auf EOD, würde ich wieder in Longs einsteigen...

Übrigens sehr interessante erstklassige Posts wieder von euch, man merkt es ist Wochenende, die fleißigen und fähigen Trader sind da immer noch an Bord....
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 317087
IN CHARTS WE TRUST
Antworten
learner:

wolfgangsee/TraJoe

 
02.05.10 00:36
Erst mal herzlichsten Glückwunsch an wolfi!

Ja, ich hab ein biserl Rumgepöbelt, aber die Qualitätskontrolle des Threads funktioniert!

Dass die Ratingagenturen mit Vorsicht zu geniessen sind, ist ja mittlerweile Allgemeingut. Wer Suprime Schrottpapiere mit AAA bewertet hat eigentlich keine Existenzberechtigung in einem "funktionierenden" """freien""" Markt. Es ist eine Schande, dass überhaupt noch jemand diesen Pack irgend etwas glaubt.

Aber sie sind Teil des amerikanischen Finanzsystems und werden von diesem gebraucht. Dass die Korrekturen durch die Agenturen ausgelöst werden muss nicht Zufall sein. Die Europäer haben erwogen eigene Ratingagenturen zu etablieren und dass war eine Kriegserklärung an das amerikanische Finanzsystem. Die Amis werden nicht tatenlos Zusehen, wenn jemand versucht deren Dominanz zu brechen.

Zudem kann ein Staat es nicht hinnehmen, dass eine Flucht in Sachwerte (auch Aktien) den Anleihemarkt austrocknet. Da gilt es eine Balance zu finden, denn ohne Staatsanleihen wären nicht nur die Amis pleite. Im BT wird die These teilweise vertreten, dass es gilt den Konkurrenten Europa zu schwächen. Oder hören wir von Abstufungen der USA oder einer der Bundesstaaten?

Kurz nach Ausbruch gab es hier und da Statements, dass die USA ihre gute Bonitätsnote verlieren könnte. Das war jedoch zu einer Zeit, wo das Ansehen der Agenturen dermaßen schlecht war, dass solche Aussagen eher den Zweck dienten Vertrauen zu schaffen. (Wenn amerikanische Ratingagenturen jetzt auch schon die USA selbst abstufen würden, dann müssen diese ja aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sind auf den Pfad der Tugend zurück gekehrt)

Also ist eine Schwäche der Europäer und eine vorübergehende der Aktienmärkte durchaus willkommen.

Alles natürlich reine Hirngespinste und verschwörungstheoretischer Nonsens. Oder?
Denken Hilft zwar,Nützt aber nichts!
Antworten
flatfee:

Das BB-Trading + Joe Ross´Gimme Bar

11
02.05.10 01:40
Nachdem ich meine Methode, die ich aus der Übertreibung (auf diese Idee bezog sich der Hinwies des sog. "Copyrights") weiterentwickelt habe, vorstellte, kam es anfangs zu durchaus unterschiedlichen Reaktionen.

Einige schienen ob der Einfachheit überrascht, andere unterstellten es könne gerade deshalb nicht funktionieren, wieder andere sahen darin nur einen Profilierungsversuch meinerseits und verwarfen es deshalb gleich. Wiederum andere scheinen begeistert und manche von diesen nutzen es als Alternative zum Althergebrachten.

Allen war gemein, dass Sie scheinbar eine alternative Tradingmethode nämlich die Methode von Joe Ross nicht kannten.

Der Höhepunkt waren dann persönliche, dumme Angriffe, die den Threadalltag etwas durcheinander wirbelten. U.a. auch deshalb weil ich es mir nicht verkneifen konnte darauf zu antworten.

Das Ganze gipfelte in Vorwürfen,  ich hätte anderer Leute Ideen geklaut und würde mich nur wichtig machen - ich nenne dies bewusst auch deshalb den Gipfel - weil ich selten erlebt habe, das sich Leute derart primitiv unterhalb der Gürtellinie mit einem anderen Post auseinandersetzen - manchmal ist Schweigen also doch Gold.

Nirgendwo gilt der Spruch: "wenn man nix zu sagen hat,einfach mal Fr.... halten" mehr als hier - ich werde Ihn zukünftig ebenfalls häufiger befolgen

Den Abschluss bildete Trash76 (?) der mich auf Joe Ross´Methode hinwies - vieles wäre einfacher gewesen - wenn wir gleich zu diesem Punkt gesprungen wären - dafür danke Trash.

Zu den Gemeinsamkeiten:

1. Joe Ross unterstellt, dass 95,6% aller endenden Kurse im BB zu finden seien - dies ist bekanntermassen nix Neues

2. Somit ist für einen Trade eine Verletzung/das Erreichen des BB´s mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Einsteig in die Umkehrrichtung

3. BB´s werden im 20/2 Modus benutzt

4. GimmeBars werden als Reversal also Umkehr getradet

5. Wenn ich richtig recherchiert habe bevorzugt er diese Methode in Seitwärtsmärkten

Zu den Unterschieden:

1. Ich nutze Candlesticks - JR nutzt Bars

2. Der Einstieg:
JR definiert diesen bereits bei Berührung und Rückfall - Einstieg long z.B. ist  wenn der Preis das untere Band berührt und der nächste Bar ein höheres Tief ist. Dann geht man zum Open des 3. Bars long.

3. Ziel ist der mittlere EMA oder mittlere BB

4. SL bei 2 Ticks über dem Hoch oder unter dem Tief

Ich will nicht bewerten ob dieses die gleiche Methode ist, das sollen andere tun, allerdings glaube ich, dass Sie zumindest in einem Punkt meinem Muster sogar überlegen ist

wir haben beim BB-Trading gesehen, dass starke trends (s Svarturs Anmerkung) das Muster stören können und ein Einstieg nach meiner Methode - also mind halbe Candle draussen - automatisch einen SL auslösen - ich glaube ohne es bisher getradet zu haben - dass dieses vielleicht bei der GimmeBar-Methode nicht passieren wird - denn einmal im BB zurück haben wir selten wiederrauslaufende starke Impulse

Insofern ist in gewisserweise die JR-Methode auch "risiko-optimiert"

Allerdings - wenn auch etwas mehr Risiko - glaube ich dass mein Muster, wenn kein starker Trend aufkommt der Ross-Methode überlegen ist, denn dann setzt der Einstieg früher ein und ich habe mehr Punkte generiert, denn ich warte z.b. nicht auf das höhere tief.

In bezug auf RM ist also JR´s Methode besser - meine könnte mehr Punkte generieren, was aber im schlimmsten Fall zu erhöhter Anfälligkeit bei starken Impulsen/Trends - die in Übertreibungen laufen - führt.

Dieses konnte man Freitag sehen - nach meiner Methode getradet löste dies vermehrt SL´s aus - bei JR wäre es dazu mM nach nicht gekommen - da man weniger Einstiege gehabt hätte.

In diesem "Dilemma" der Bewertung "Was solle man traden?" kam mir heute Abend eine BM zuhilfe: Nämlich die Nachfrage von Einstiegssignalen am Freitag - 2x ausgestoppt und dann nicht mehr getradet

- die Lösung ist also ganz einfach : Versagt das Muster - Finger weg und abwarten - ich hatte dieses in meinem Ursprungs-Posting weniger deutlich gesagt - ich wies darauf hinbei bei SL dann mind eine 1mincandle vergehen zu lassen um zu klären ob es sich um eine Übertreibung/ Trend handelt

Insofern bleiben mir bis hier Zweifel inwiefern die Nörgler die Methode von Joe Ross überhaupt verstanden haben bzw inwieweit man überhaupt von Anfang an bereit war sich mit meiner Methode sinnvoll auseinander zu setzen !

Fassen wir zusammen:

1. Ich habe klar gesagt, dass ich meine Methode aus der ÜB entwickelt habe - zur ÜB-These habe ich bisher nirgendwo etwas gefunden

2. Ein "Ananlyst" schmückte sich fast in identischem Wortlaut mit eben dieser These - was den Nachsatz in meinem Posting provozierte, den manche als Grössenwahn wargenommen haben

3. In "So ticke ich" schreibe ich, dass ich erster Linie Mustersucher bin

4. Es gibt Gemeinsamkeiten zur JR-Methode aber auch signifikante Unetrschiede insbesondere im Risikohandling aber auch in der daraus zu erwartenden Ausbeute

5. An den Kommentaren gerade von alten Hasen merkte man, dass Ihnen diese Methode wohl auch nicht bekannt war

6. Meine Entwicklung setzte ein - hier nachzulesen - als TraJoe (?) mich auf das vorhandensein der ÜB im BB aufmerksam machte - danach ist u.a. deutlich wahrzunehmen, das meine ÜB bei mir etwas in den Hintergrund trat

7. Leider ist eben dies für andere schwer nachvollziehbar, da man unter 1000nden von Posts die ich geschrieben habe keinen Überblick mehr halten kann


Fazit:

Ich halte weiterhin meine Methode - die ich nur als System bezeichnet habe, weil ständig Muster zu schreiben mir komisch vorkam - für ein Eigengewächs - vieleicht bin ich aufgrund eines anderen Ansatzes zu ähnlichen Ergebnissen gekommen wie Joe Ross - gerade aber die Art des Einstieges, des SL´s und des klar über die Mitte-BB hinausgehenden Zieles sind so DEUTLICH abweichend - dass die Behauptung es würde sich um ein identisches System/Muster handeln völlig absurd und aus der Luft gegriffen sind

TROTZDEM: Sollte es noch eine ähnliche Methode geben - her damit - ich werde Sie mit meiner vergleichen - nicht nur Euch zu liebe oder um zu rechtfertigen - sondern weil ich durch den Vergleich mit Joe Ross´Methode glaube eine Menge gelernt zu haben

Unterstellen wir dem Frieden zu liebe, mir wäre JR und der GimmeBar bekannt gewesen - etwas Anderslautendes würde nur wieder die gleichen Nörgler auf den Plan rufen - wäre meine Idee zumindest neben der Adaption eine klar abweichende Entwicklung gewesen.

Wie ich mal schrieb, es gibt immer mehrere Wege Rom zu erobern, wichtig ist immer das Ziel - nämlich Geld zu verdienen - dem sollten wir uns alle widmen UND nicht dem kleinlichen Verlangen Andere kleiner zu machen als man selbst ist, um sich dadurch zu erhöhen

Vielleicht kann es ein Ansatz sein, andere Methoden so umzuschreiben, dass Sie auf einen selber, also das eigene Tradingverhalten passen - jedes daraus resultierende eigene System ist einmalig - denn es ist in erster Linie auf den Tradingstil des Traders der es entwicklet angepasst

Bei mir war es die Übertreibung - die mir die Angst nahm antizyklisch auch intra zu handeln - dies muss eben nicht zwingend auf jeden passen - denn Sie verlangt absolute Disziplin wenn Trades sich anders entwickeln.

Mein Irrtum vielleicht dabei und hier damals schon grösster Kritikpunkt: Neue haben eben genau mit dieser Disziplin NOCH Probleme - aber sie ist ein anstrebenswertes Ziel - denn ohne geht es in keiner Strategie an der Börse ;-))

Ein weiterer Irrtum meinerseits - ich dachte das viele Schreiben nützt tatsächlich wem - aber es scheint mehr zu geben, die sich irritiert abwenden oder schlichtweg die Schnauze voll haben von ständig störenden Posts.

Insofern werde ich zukünftig etwas weniger schreiben - ich habs immerhin Helmut versprochen - und wenn ich etwas scheinbar Neues sehe werde ich versuchen dieses kompatibel in den Thread zu stellen - als Diskussionsgrundlage !!

Weiterhin werde ich jedoch nicht akzeptieren dass Leute sich auf unterirdischem Niveau mit meinen Posts (oder denen anderer) "auseinandersetzen" - wobei hier die Meldung dann vielleicht die bessere Methodes als das diskutieren zu sein scheint.

Letzter Nachsatz - ich merke gerade dass es wieder ein Roman geworden ist - mir wurde vorgehalten sinngemäss ich würde ungerechtfertigterweise Time angreifen und deshlab mit 2erlei Mass messen

Dies ist mM nach mitnichten so - bis heute hat Timeframe sein ominöses Handelssystem nicht erklärt obwohl es grosspurig angekündigt wurde - genau dies ist der Unterschied - ich erkläre warum ich etwas mache und wie - und unterstelle eben nicht 100% Trefferquote , sondern eine Verbesserung der vorhandenen und Erhöhung der Chance bei unerwarteten Bewegungen prozentual besser aufgestellt zu sein

Aber das war ja eigentlich nie der Kritikpunkt, komisch oder ?

Euch ein schönes Wochenende und danke für die viele Unterstützung aber auch Kritik
Antworten
wolfgangsee:

learner/glückwunsch

 
02.05.10 02:12
Danke
Antworten
Pelirom:

Seid Ihr eigentlich alles Millionäre und

4
02.05.10 07:30

würdet Ihr Euch ohne diesen Zeitvertreib hier langweilen ?

Ich lese seit einiger Zeit hier mit und partizipierte ab und zu von Trendaussagen... hat auch ein paarmal (> 50%) gut geklappt und ich bin mit meinen einfachen Knock-Out Produkten (Dax) im daytrading recht gut gefahren. Ich betrachte das dennoch überwiegend als reines Glück...)

Ich stelle fest, dass einige hier neben tollen Analysen auch gute Systeme entwickelt haben und betreiben, bei denen man tatsächlich auch auf Dauer Gewinne einfahren müßte; so überzeugend wie sich das alles anhört.

Deshalb meine Vermutung - Ihr seid alle mit euren Systemen zu Reichtum und Wohlstand gekommen?

Oder kocht Ihr auch nur mit Wasser und das Glück und der Zufall hilft doch mehr, als man zugeben möchte..

Dann wäre ich sehr beruhigt..  

Antworten
zertifix:

@Pelirom - alle kochen nur mit Wasser

 
02.05.10 09:19
Die Ausführungen sind nicht als Empfehlungen zu verstehen.
Jeder handelt für sich und auf eigenes Risiko.
An der Börse gehts zu wie im Dschungel - nur die Beute zählt.
Antworten
Svartur:

@Pelirom

12
02.05.10 09:41
Moin,

eigentlich ist alles nur ein großes Mißverständniss. Viele gehen von falschen Voraussetzungen aus, wenn sie an der Börse agieren. Gewinnt man schnell sehr viel, ist man ein hohes Risiko eingegangen. Fährt man dieses Risiko auf Dauer, würde der Gewinn exponentiell wachsen. Allein mit 20 % pro Monat auf das Tradingkapital mit Reinvestition, hätte man schnell seine Milliönchen im Sack, auch wenn man nur mit 1500 Euro anfängt.
Es sei versichert, daß funzt bei niemanden auf diese Weise.
Menschen die davon leben, können sowieso nicht alles reinvestieren, sie ziehen Geld raus, was den Prozess verlangsamt.
Die Grundvoraussetzung, wer erfolgreich ist, ist automatisch auch reich, wobei Reichtum subjektiv ist, ist verkehrt und spiegelt nicht die Tatsachen wieder.
Wenn man ein wenig Mathematik und Wachstumskurven versteht, daß in Verbindung zur eigenen Performance bringt und dann auf die Börse ummünzt, dann haben die meisten Systeme Superläufe, verlieren irgendwann ihren Lauf und vernichten nachfolgend die Kohle, die angesammelt wurde. Das dürfte dem Großteil der Trader so gehen.

Wenn man eine nachvollziehbare und reproduzierbare Systematik aufbaut, kann man dauerhaft an der Börse generieren. Wenn man es reinvestiert und Teile als Rücklagen bildet, kann man mit einem relativ geringem Einsatz über einen längeren Zeitraum auch zu Wohlstand kommen.

Tut man dies nicht, flitscht man zwischen arm und reich hin und her, nur um am Ende die Arbeit umsonst getan zu haben.

Es gibt bestimmt auch Ausnahmen, die packen es an und sind in ganz kurzer Zeit Millionäre. Aber meine Erfahrungen von mir und vielen anderen Händlern ist, schnell gewonnenes Geld ist genauso schnell weg. Was in Ruhe und mit Köpfchen aufgebaut wurde, daß bleibt einem länger treu.

Vergleiche es mit einer Frau, geht sie mit dir den ersten Abend ins Bett, wird in 99 % der Fälle nix längerfristiges draus. Alles okay, nur wenn man etwas dauerhaftes will, dann sucht man sich jemanden, der vielleicht etwas "langweiliger" erscheint, aber nicht auf jeden Schoß hüpft, der Zelte bildet.

Es hängt alles an der Geduld, sich selbst zu disziplinieren, nicht abzuheben und nicht zu gierig zu werden. Dann ist auch mehr als Verlust, oder ein Taschengeld drin.

Schönen Sonntag

wünscht

Svartur
Antworten
Svartur:

@flatfee

2
02.05.10 09:58
Zwei Dinge die Du noch lernen mußt, wenn ich das so sagen darf.

1.)  Man springt nicht über jedes Stöckchen, welches andere einem hinwerfen.

2.) Du solltest so viel Selbstvertrauen mitbringen, Dich nicht zu erklären.

Ich hoffe diese Anmerkung ist mir erlaubt, falls nicht, bitte ich untertänigst um Entschuldigung  :-)
Antworten
learner:

flatfee

2
02.05.10 10:09
Wenn die Vola steigt sollte man sich überlegen, ob man in eine höhere Zeiteinheit wechselt. Im Stundenchart hätte man wahrscheinlich weniger Fehlsignale.
Denken Hilft zwar,Nützt aber nichts!
Antworten
Pelirom:

Svatur - etwas versteh ich nicht...

 
02.05.10 10:10

Nehmen wir z.B. Scouty mit seiner Prognose (System oder Bauchgefühl) vom 30.4. (33454);ich weiss es deshalb so genau, weil ich zu diesem Zeitpunkt morgens um 09:00 h grundsätzlich ähnlicher Auffassung (bei mir wars nur Bauchgefühl) war wie er - nur bei mir aber über den ganzen Tag gesehen und nicht von einer Minute auf die andere (wie bei ihm)....

Ich spiele gerade mit CG84X3 und DR1L58 parallel und im Wechsel; also Risiko zwischen 15% und 20% Hebel; und erst ab 10.000 Euros - sonst rechnet sichs nicht.

Ist das Risiko bei diesen/Euren Systemen wirklich klug gewählt - so knapp zu traden; siehe scouty vom Freitag; hätte er ein Produkt mit mehr Abstand (also kleineren Hebel) genommen, hätte er - wie ich bei CG84X3 - mehrfach (in Ruhe) das SL nachziehen können und gepunktet. Gleichzeitig dann das SB von DR1L58 ebenfalls anpassen. Da seine Prognose (erst hoch - dann runter) um 09:00 h grundsätzlich im Verlauf des Tages auch eintraf, wären (sind) beide Scheine zum Volltreffer geworden.

Aber: zumindest beim short erst nach Tagesschluss, d.h. ist es grundsätzlich nicht sinnvoller, vermeintliche Analysen und Charts und was weiss ich noch, mit denen ihr arbeitet, etwas länger auf den Tag auszudehnen, als von einer Minute auf die andere...?

Antworten
Svartur:

@Pelirom

2
02.05.10 10:24
Jeder tickt anders, manchmal sitze ich den Tag davor und kaufe und verkaufe nur nach dem 5 Minutenchart. Wenn sich dann ein starker Move entwickelt, switcht diese Position in die höhere Zeitebene. Da wird dann tatsächlich länger mit gearbeitet, aber nicht ohne einen Teil zu verkaufen.
Wenn ein Move stark kommt und 50 oder 100 Punkte am Stück ausmacht, innerhalb eines Tages, fliegt bei mir die Hälfte fast immer raus. Zum Schutze vor mir selbst, zum Schutze der performance.
Mit dem rest kann ich prima arbeiten. Letzte Woche habe ich es nochmals halbiert, aufgestockt, das Aufgestocte wieder verkauft, bin dagegen gegangen usw..
Kann man nicht immer posten.
Ausschlaggebend ist nicht die prognose, ich prognostiziere oftmals total treffend und dann wieder daneben. Ausschlaggebend ist einzigst der Handel. Deswegen sind viele Analysten nicht bereit, ein nachvollziehbares Musterdepot aufzuzeigen. Sie können analysieren, prima prognostizieren, beim Handel und der Diversifikation des Risikos ist es dann Essig. Durfte ich früher oft miterleben.

Prognostiziert hier jemand erst hoch und dann runter, weiß ich ja nicht, ob er es so gehandelt hat. Das ist jetzt allgemein gehalten gemeint. Ich weiß nie, wie jemand handelt hier, ob Gewinne oder Verluste dahinterstecken, deswegen ist solch ein forum netter Austausch unter Gleichgesinnten, mehr nicht.

Fazit: Die Wege sind bei jedem unterschiedlich und ich für mich versuche, meine Wege anzupassen und zu verändern, um nicht gegrillt zu werden. Das empfinde ich manchmal als leicht und in Monaten wie dem März, als extrem schwer. Anderen geht es genau umgekehrt. Muß also jeder sein Handeln selber auf sich abstimmen und entsprechend seinen Charakter dem Markt unterordnen.
Antworten
Cullen:

EILMELDUNG: eben im Radio gehört

14
02.05.10 10:31
Bundesregierung plant Sondereinheit zur Bekämpfung der Schuldenproblematik nach Griechenland zu entsenden.

Diese soll unter der Führung des bekannten RTL-Schuldenexperten Dieter Zwegert die Schuldenkrise Griechenlands lösen.
U.a soll Zwegert bewaffnet mit seinem Flip-Chart den Griechen am Strand das "sparen" beibringen.

Na mal sehn wie oft er seinen Ausraster im TV mit den Worten "Wenn Sie mich noch einmal anlügen, schmeiße ich die ganze Scheiße in die Hafenbucht" wiederholen wird.... ;-)
IN CHARTS WE TRUST
Antworten
AND1:

Griechenland: Einigung mit EU und IWF

4
02.05.10 10:48
02.05.2010 09:58
++Eil++ Griechenland: Einigung mit EU und IWF

Griechenland einigt sich mit der Europäischen Union (EU) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über ein Sparpaket. Weitere Details liegen im Moment noch nicht vor. Die dts Nachrichtenagentur bemüht sich gerade darum, weitere Hintergrundinformationen zu recherchieren.

© 2010 dts Nachrichtenagentur
Antworten
timeframe:

Bingo! :-)

2
02.05.10 10:51
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
timeframe:

Bingo! :-)

2
02.05.10 10:56
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
toni8000:

Griechenland und EU Einigung über Hilfspaket

 
02.05.10 10:59
Griechenland und EU

Einigung über Hilfspaket
Die griechische Regierung hat sich mit dem Internationalen Währungsfonds und der EU auf ein Abkommen über milliardenschwere Finanzhilfen geeinigt. Deutschland wird sich zunächst mit einem Kredit von 8,4 Milliarden Euro beteiligen. In Athen gab es heftige Proteste.

02. Mai 2010

Das harte Sparpaket zur Rettung Griechenlands vor einem Staatsbankrott steht. Dies gab der griechische
Ministerpräsident Giorgos Papandreou am Sonntagmorgen bei einer Sondersitzung des Ministerrates in Athen bekannt. Es gehe dabei auch um das Wiedergewinnen der Glaubwürdigkeit Griechenlands, sagte er.

Inzwischen hat sich die griechische Regierung auch mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU auf ein Abkommen über milliardenschwere Finanzhilfen geeinigt. Einzelheiten zu der Einigung wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Griechenland müsse „große Opfer“ bringen, um eine Katastrophe abzuwenden, sagte Papandreou in einer dramatischen Rede. Er werde alles tun um zu vermeiden, dass Griechenland bankrott gehe, erklärte er weiter. Ausgabenkürzungen beträfen die Gehälter von Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie die Renten, kündigte er an.

„Oberstes Gebot ist die Rettung des Vaterlandes. Ich werde alles tun, damit das Land nicht Pleite geht,“ sagte Papandreou weiter. „Es stehen uns schwierige Jahre bevor.“ Er versprach, er werde „alles tun, um die Schwächeren“ schützen. „Ich verspreche mit ihnen allen zusammen zu kämpfen, damit Griechenland sich ändert“, sagte Papandreou. „Wir werden es schaffen.“

Unterdessen gab es am Samstag in Athen und anderen griechischen Städten wegen der Sparauflagen, die EU und Internationaler Währungsfonds (IWF) verordnet hatten, Demonstrationen und Krawalle. Im Athener Zentrum randalierten Autonome und griffen Polizisten, Politiker und Journalisten an. Auf Bannern und in Sprechchören protestierten die Demonstranten gegen die zeitgleich im Finanzministerium tagenden Experten von IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank. In Anspielung auf die Militärdiktatur in Griechenland von 1967 bis 1974 skandierten viele die Parole: „Nein zur IWF-Junta“. Die Bahn und die Fähren wurden am Samstag bestreikt. In staatlichen Krankenhäusern behandelten die Ärzte nur Notfälle. Das griechische Kabinett soll an diesem Sonntag über die Hilfsmaßnahmen beraten.

Finanzsektor besitzt griechische Anleihen oder Wertpapiere für 31 Milliarden Euro

Parallel zu den staatlichen Hilfen plant die deutsche Wirtschaft einen Solidaritätsbeitrag. Banken, Versicherungen und einzelne Unternehmen wollen bis zu zwei Milliarden Euro aufwenden, um griechische Staatsanleihen zu kaufen und so die Finanzmärkte zu beruhigen. Weil der Finanzsektor griechische Anleihen oder Wertpapiere für 31 Milliarden Euro besitzt, hat er großes Interesse an der Abwendung eines Staatsbankrotts. Falls die Krise auf andere südeuropäische Länder übergreifen würde, wären Kapitalanlagen deutscher Lebensversicherer gefährdet.

Die Bundeskanzlerin lobte die Wirtschaft für ihre Geste. Sie kündigte an, dass Deutschland nun auf eine Verschärfung der Euro-Stabilitätskriterien dringen werde. „Es muss künftig möglich sein, einem Land, das seine Verpflichtungen nicht einhält, zumindest vorübergehend das Stimmrecht zu nehmen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.
Für das erste Jahr 45 Milliarden Euro

Deutschland wird sich zunächst mit einem Kredit von 8,4 Milliarden Euro am Hilfspaket beteiligen. Es umfasst für das erste Jahr 45 Milliarden Euro, von denen die 16 Euro-Staaten 30 Milliarden übernehmen. Nach Schätzungen des Währungsfonds wird das mit 300 Milliarden Euro im Ausland verschuldete Griechenland für das dreijährige Hilfsprogramm bis zu 120 Milliarden Euro benötigen. Deutschland dürfte dann weitere Kredite von 17 Milliarden Euro zu schultern haben. Bundestag und Bundesrat sollen das Gesetz über die Kreditbürgschaft in der nächsten Woche verabschieden.

Führende Politiker aus Union und FDP sprachen sich gegenüber dieser Zeitung für die Milliardenkredite unter strengen Auflagen aus. Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) sagte: „Ich habe großes Verständnis für diejenigen, die emotional betrachtet finanzielle Hilfen ablehnen, aber ökonomisch betrachtet sind sie alternativlos.“ Von einem Staatsbankrott Griechenlands wären vor allem die Länder betroffen, bei denen Griechenland hoch verschuldet sei.

Der CSU-Landesgruppenvorsitzende Hans-Peter Friedrich sagte, ein ungeordneter Staatsbankrott Griechenlands hätte unabsehbare Folgen: „Die finanziellen Verflechtungen Europas sind viel zu eng, als dass wir so etwas zulassen könnten, ohne weitreichende Schäden für andere Länder, auch für Deutschland und seine Bürger, zu riskieren.“ Auch der nordrhein-westfälische FDP-Chef Andreas Pinkwart lehnt die Hilfen nicht ab, forderte aber eine Beteiligung der Banken: „Garantien für Griechenland sind als Ultima Ratio nur möglich, wenn sich das Land einer soliden Sanierung stellt und die Banken einen angemessenen Beitrag leisten.“

Quelle: www.faz.net/s/...2C8F7952451943B15F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 317151
Antworten
K.Platte:

strukturierter Müll von Baer Stearns, der Renner

 
02.05.10 11:00
Müll bleibt Müll, TZK 7.70% SR2002 CL A-1
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 317150
Antworten
timeframe:

Bingo! :-)

 
02.05.10 11:06
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
timeframe:

Bingo! :-)

 
02.05.10 11:10
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
timeframe:

nächster upper steht schon in den Startlöchern...

 
02.05.10 11:13
Montag 0800 Uhr sofort alle shortpositionen schliessen!!!
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
toni8000:

Off topic - Ein Witz zum Start der Börsenwoche

2
02.05.10 11:16
Ein Grieche, ein Spanier und ein Portugiese gehen ins Freudenhaus.

Wer bezahlt?

.
.
.
.
.

Deutschland!
Antworten
timeframe:

maximilian16 #33540

 
02.05.10 11:17
Livetradingtermin?

Wer, wie, wo, was?

Würde mich sehr interessieren, melde dich doch bitte bei mir (auch gern über BM)

Grüsse
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
timeframe:

oegeat #33554

 
02.05.10 11:24
kann ja jeder behaupten! *lol*
Trefferquoten unter 100% langweilen mich!
Antworten
derheide:

@K.Platte #33792

 
02.05.10 11:27

Schönen Sonntag an Alle!

K.Platte: Finde deine Einbringungen immer sehr interessant. In diesem Fall, muss ich aber gestehen, dass ich die Aussage nicht verstehe...Sei doch so nett und schreib mal ein paar kurze Erklärungen dazu!

 

Vielen Dank

 

lg derheide

 

Antworten
Slater:

@flatfee

 
02.05.10 11:30
sehr gut, ich lese Deine Beiträge sehr gern, hoch interessant, weiter so :)
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 1350  1351  1353  1354  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--