der hier in letzter Zeit einfach nur Mist postet bis Du, orient express. Wegen leuten wie Dir und einigen anderen verkneife ich mir das Einstellen von Daten. Ihr könnt das alle so prima und liegt immer so toll richtig, da braucht es keine anderen Meinungen mehr. Du fällst von einem Extrem ins andere und drehst dabei nicht nur die Position, was pragmatisch und okay ist, sondern auch die fundamentale Grundeinschätzung. Letzteres verändert sich nicht dadurch, daß die Kurse steigen oder fallen, daß sind Dinge, die erst später zum tragen kommen, unabhängig ob bullish oder bearish.
Mich nervt tierisch, daß Leute wie du an den jeweiligen Tageskursen ablesen wollen, ob nun alles im Lot ist, oder nicht. Mich nervt tierisch, daß über Ostern hier alles dicke Long geschrien hat, nun ist es runtergegangen und es steigt ein wenig und dann war dennoch alles richtig, obwohl die Posis unter Wasser stehen.
Man kann so einen raushängen lassen, indem man groß rumschreit, die 6300 sind sicher usw., Fakt ist, sie waren nicht da.
Wenn man es gewagt hat nur mal anzumerken, daß es auch fallen kann, wurde jeder der es geschrieben hat angekotzt.
In Augen von Leuten wie Dir und manch anderen sind alle anderen blöd, falsch positioniert und sehen nicht, was in euren Augen doch so logisch ist.
Liest man dann mal die ganze Litanei zurück, kommt ausser viel heisser Luft und Zufallstreffern rein gar nichts. Keine reproduzierbare Arbeit und kein hinterfragen der eigenen Person, wenn es daneben ging. Letzteres ist unabdinglich, um überhaupt arbeiten zu können.
Hier geht es um Selbstdarstellung, wer hat den Längsten und Leute wie flatfee schreiben sich die Finger wund, um etwas einfaches darzustellen, keine Sau weiß die Kurse von morgen. Weder du, noch ich, noch sonstwer. Wir alle wissen erstmal gar nichts.
Von daher ist es völlig wurscht, ob man nun bearish oder bullish ist, ausschlaggebend ist nur, daß man sieht was IM MOMENT Sache ist und danach sein Risiko richtet. Indem man die Stops wegzieht und Glück hat, danach alles auf´s eigene Können schiebt, ist es nicht getan.
Das es nicht einfach so nach oder innerhalb eines Moves nach oben runtergeht, daß kann man ohne Probleme an alten Chartmustern erkennen.
Das die Amis alles tun, um irgendwie zu überleben, ist dem Dümmsten klar.
Das die Nummer nicht ewig läuft, zeigt die Vergangenheit und Meister Greenspan, der bis heute nicht kapiert hat, daß er sein Geld geschenkt bekommen hat und Bernanke müßte noch was einzahlen bei der Leistung.
Mit genug Kohle kann jeder Depp den Markt hochkaufen, wenn er es sich selbst drucken kann. Jeder Depp kann auch die Zinsen unten belassen, weil sonst die Staaten gleich auf dem Zahnfleisch gehen und nicht mal mehr die Zinsen zahlen können, um ihre Verschuldungen zu bedienen.
Nur nachhaltig auf Sicht von Jahren ist das genausowenig, wie die rumbrüllerei, daß es nur noch hoch geht, oder man keinen grund wisse, warum es fällt, oder das eigentlich ja alles in bester Ordnung ist.
Anmerkung, wäre alles in bester Ordnung, würden Zinsen UND Aktienmärkte steigen. So läuft das in Bullenmärkten, wo die Wirtschaft aus der Rezession herauskommt und eine steigende Inflation Nachfrage zeigt, die durch das Angebot nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann.
Wir aber haben eine Deflation in der Realwirtschaft, weil das Angebot die Nachfrage übersteigt und einzigst Inflation in den Assetklassen, weil die Notenbanken Geld in die Märkte pumpen.
Das ist, vereinfacht ausgedrückt, die Realität und nicht Dummbatzengeschreibsel das andere vom Untergang schreiben. Niemand schreibt vom Untergang, es werden nur die unterschiedlichen Problematiken beleuchtet.
Am Ende magst du auf dicken Longgewinnen sitzen, was sind die noch wert, sollte tatsächlich eine Währungsreform kommen? Nüscht sind die mehr wert. Alles für umsonst.
Deswegen ist es wichtig, daß die Leute nachdenken, daß hat mit kurzfristigem Anlegen nichts zu tun. Nur damit, wenigstens ein paar mal am Tag den Blick von den Kursen zu wenden und das Hirn einzuschalten.
Der Markt hat Recht, indem er hoch oder runtergeht und man mitschwimmt, daß hat der Kollege neulich korrekt gesehen. Der Markt hat aber nicht Recht, was die fundamentale Realität heute oder in 6, bzw. 12 Monaten darstellt. Da kann der Markt ganz flugs innerhalb kürzester Zeit drauf reagieren. Dann hat er wieder Recht. Und genau das abzugrenzen, ist der Job.
Habe die Ehre und mag so nen Mist nicht mehr lesen, echt.