angefachten Diskussion nicht verstehe ist, weshalb sich mit der Möglichkeit des Euroaustrittes der schwachen Länder in keiner Weise wirklich auseinander gesetzt wird.
Die Länder könnten ihre Währung deutlich abwerten, sie könnten sich durch Schuldenschnitte ihrer lasten entledigen, und die anderen Länder, bzw. die EZb müssten dann eben die Banken auffangen.
Schemerzhaft und Teuer wäre auch dies, aber auf diese Weise würden die Probleme wenigsten teilweise gelöst werden können, da die Schuldenländer durch die Abwertung ihrer Währung ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und somit die Vorraussetzung für Wachstum geschaffen werden könnten.
Ihre Schulden dürften die meisten dieser Länder ohnehin nicht zurückzahlen können.
Wie gesagt, schmerzhaft und teuer wird das ganze sowieso.
Was jedoch im Augenblick gemacht wird, ist durch lockere Geldpolitik auf eine (heimliche) Inflltionierung der Staatsschulden und eine faktische Abwertung des Euros insgesamt zu hoffen, und währendessen immer größere Geldsummen mit Rettungspaketen, EZB Tender und der Handhabung der Target2 Problematik zu vernichten - ohne dass die Probleme der Schuldenländer damit gelöst werden könnten.
Am Ende ist dabei noch nicht einmal gesichert, dass die Inflation überhaupt kommt - man werfe nur einen Blick auf Japan - so kann es eben auch laufen.
Solange die Banken an ihrer restriktiven Kreditvergabe festhalten und das Geld nicht in die Wirtschaft gelangt, sieht es jedenfalls nicht nach künftiger Inflation aus.
Eine Ausssnahme stellen dabei freilich die Vermögenswerte dar, dessen Preise (m.E. fehlgeleiter Weise) nicht in die Inflationsberechnung einfliessen. Hier könnte es sehr wahrscheinlich zu entsprechenden Blasenbildungen und Übertreibungen kommen - Stichwort Crack-UP-Boom.