Ende der Märchenstunde
von Henrik Voigt
Liebe Leserin, lieber Leser,
heute wollen wir einmal mit einem der beliebtesten Märchen der Euro-Verfechter aufräumen, Deutschland verdanke seinen Wohlstand den Exportvorteilen, die nur die gemeinsame Eurowährung bieten könne. Bereits am 19.01.2011 warnte Professor Dieter Spethmann, der frühere Vorstandsvorsitzende der Thyssen AG in der FAZ:
"Deutschland schenkt die Überschüsse, die es im Außenhandel erzielt, der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB benützt diese Überschüsse, um damit die Defizite von Griechenland, Italien, Frankreich und so weiter zu bezahlen. Wir verschenken jedes Jahr im Abrechnungskreislauf der Zentralbanken fünf bis sechs Prozent unseres Sozialproduktes, Waren gegen Papier. Im Bereich der Geschäftsbanken verschenken wir noch einmal zwei bis drei Prozent. Dazu kommt ein Nettobeitrag an die Europäische Union (EU) in Höhe von einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Wir verschenken jedes Jahr zehn Prozent unseres BIP. Das sind 250 Milliarden Euro - und das hält keine Volkswirtschaft aus."
Quelle: DAX Daily
von Henrik Voigt
Liebe Leserin, lieber Leser,
heute wollen wir einmal mit einem der beliebtesten Märchen der Euro-Verfechter aufräumen, Deutschland verdanke seinen Wohlstand den Exportvorteilen, die nur die gemeinsame Eurowährung bieten könne. Bereits am 19.01.2011 warnte Professor Dieter Spethmann, der frühere Vorstandsvorsitzende der Thyssen AG in der FAZ:
"Deutschland schenkt die Überschüsse, die es im Außenhandel erzielt, der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB benützt diese Überschüsse, um damit die Defizite von Griechenland, Italien, Frankreich und so weiter zu bezahlen. Wir verschenken jedes Jahr im Abrechnungskreislauf der Zentralbanken fünf bis sechs Prozent unseres Sozialproduktes, Waren gegen Papier. Im Bereich der Geschäftsbanken verschenken wir noch einmal zwei bis drei Prozent. Dazu kommt ein Nettobeitrag an die Europäische Union (EU) in Höhe von einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Wir verschenken jedes Jahr zehn Prozent unseres BIP. Das sind 250 Milliarden Euro - und das hält keine Volkswirtschaft aus."
Quelle: DAX Daily