PTT Woche 16, 20.04.07

Postings: 50
Zugriffe: 1.975 / Heute: 1

Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
Neuester, letzter geles. Beitrag
Seiten: Übersicht Alle 1 2    WeiterWeiter  
Antwort einfügen | Börsenforum
Countrywide Finan. kein aktueller Kurs verfügbar
 
J.B.: PTT Woche 16, 20.04.07
10
20.04.07 01:23
#1

Guten Morgen, Traders

 

 

Freitag,  20.04.2007 Woche 16 
 
 •  - ! Kleiner Verfallstag
 • 00:45 -NZ Zuwanderung März
 • 03:30 -AU Neuwagenverkäufe März
 • 03:30 -AU Internationale Handelspreise März-Quartal
 • 08:00 -DE Bierkonsum 2006
 • 09:15 -CH Erzeuger- u. Importpreise März
 • 11:00 -IT Außenhandel ohne EU März
 • 12:00 - !DE Verfall Optionen der STOXX-Familie (Eurex)
 • 13:00 - !DE Verfall DAX-Optionen (Eurex)
 • 13:00 -DE Verfall TecDAX-Optionen (Eurex)
 • 14:30 -CA Einzelhandelsumsatz Februar
 • 17:00 -DE Verfall Global Titans-Optionen (Eurex)
 • 17:20 -DE Verfall SMI-Optionen (Eurex)
 • 17:30 -DE Verfall Aktien-Optionen (Eurex)
 • 18:30 -US Rede Fed-Gouverneur Mishkin

 

Dividenden

Unter dem folgenden Link könnt Ihr sehen, wer Heute EX-Dividende gehandelt wird: http://www.earnings.com/dividend.asp?date=20070420&client=cb 

 

 Earning Releases

Wenn Ihr wissen wollt wer Heute Quartalzahlen veröffentlicht, dann orientiert Euch bitte an diesem Link: http://www.earnings.com/earning.asp?date=20070420&client=cb

 

Dax-Gewichtung

Wer wissen möchte, wie die Gewichtung der einzelnen Dax-Werte momentan aussieht, sollte nachstehenden Link verwenden: http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/...otesDoc=Kennzahlen+DAX

 

 

Ich wünsche Euch Allen, einen erfolgreichen Tag und hoffentlich sehr gute Trade`s!!

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

J.B.: US-Börsenschluss: Dow Jones bleibt in Rekordlaune
 
20.04.07 01:35
#2

US-Börsenschluss: Dow Jones bleibt in Rekordlaune

Starke Wachstums- und Inflationsdaten aus China hatten die US-Märkte zunächst belastet, doch dann wendete sich das Blatt. Der Dow Jones schloss den zweiten Tag in Folge auf einem Rekordhoch.


Zum Handelsschluss legte er 0,04 Prozent auf 12.808 Zähler zu. Der S&P-500-Index fiel um 0,12 Prozent auf 1470 Punkte, während der Nasdaq Composite ebenfalls leicht auf 2505 Punkte verlor.

Während die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal um 11,1 Prozent wuchs, lagen die führenden US-Wirtschaftsindikatoren im März mit 0,1 Prozent unter den Erwartungen. Zudem deutete der Konjunkturindex der Fed Philadelphia das dritte Mal in Folge auf eine Stagnation im verarbeitenden Gewerbe hin.



Während Anleger in China nun höhere Zinsen befürchten, werteten sie die US-Daten als Signal, dass es keine weiteren Zinserhöhungen geben wird. "Auf dem derzeitigen Niveau dürften wir einige Gewinnmitnahmen sehen", sagt Michael Metz, Chief Investment Strategist von Oppenheimer & Co.

Mit Altria , Kraft , Ebay , Bank of America , Merrill Lynch , Merck und Continental Airlines legten viele Traditionsunternehmen Zahlen vor. Die Ergebnisse lagen meist im Rahmen der Erwartungen. Bei Altria, der Muttergesellschaft des Zigarettenherstellers Philip Morris , fiel der Gewinn aber um 18 Prozent. Das Onlineauktionshaus Ebay meldete einen Gewinnanstieg um 52 Prozent. Nach deutlichen Gewinnen drehte die Aktie aber ins Minus.


Von Jens Korte

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

J.B.: Dax am Scheideweg
 
20.04.07 01:47
#3

Dax am Scheideweg

Seit dem Einbruch im Februar und März hat der deutsche Leitindex kräftig zugelegt. Schon wird darüber spekuliert, ob er die Rekordmarke aus der Zeit des Internetbooms überwinden kann. Doch die Risiken steigen.


Aktienstrategen trauen Europas Börsen trotz der aktuellen Verluste noch deutliche Kursgewinne zu - besonders dem Dax. "Wir gehen davon aus, dass der Dax andere Indizes in der Euro-Zone weiter übertreffen sollte. Man könnte sich auch Kurse bei 8000 Punkten vorstellen", sagt Achim Matzke von der Commerzbank. Der deutsche Leitindex sei anderen europäischen Börsen jahrelang hinterhergelaufen.



Inzwischen ist die Aufholjagd voll im Gange: Schon 2006 hatte der Dax 22 Prozent zugelegt. Seit Anfang 2007 ist er um weitere knapp zehn Prozent gestiegen und nähert sich dem Rekordhoch von 8136 Punkten vom 7. März 2000. Die LBBW hat bereits das Dax-Kursziel auf 8000 Zähler angehoben.

Mit seiner Rally lässt der Dax die Indizes in London und Paris klar hinter sich. Mithalten können nur kleinere Märkte wie Amsterdam, Lissabon oder Kopenhagen, die teils bereits wieder auf Rekordniveau notieren. Die Verluste durch den Kursrutsch im März sind schon lange wettgemacht.





"Wir haben deutsche Titel übergewichtet", sagt David Moss, Direktor europäische Aktien der britischen Fondsgesellschaft F&C Asset Management. Die Restrukturierung vieler Firmen sowie zahlreiche Übernahmen und Fusionen trieben besonders den Dax an, erläutert Bernd Meyer, Leiter europäische Aktienstrategie der Deutschen Bank, die den Index zum Jahresende bei 7500 Punkten erwartet. "Es ist sicher noch Aufwärtspotenzial da, aber begrenzt. Wir glauben an einen langen, starken Zyklus."


Großinvestoren halten Europas Märkte für stark unterbewertet


"In Europa wurden zudem die Gewinnprognosen angehoben. Unternehmensgewinne profitieren nicht zuletzt von sinkenden Steuersätzen und Lohnnebenkosten", sagt Meyer. Damit koppeln sich die hiesigen Konzerne vom Trend in den USA ab, wo mit einem sinkenden Gewinnwachstum gerechnet wird - was die Anleger dort allerdings nicht von Käufen abhält: Der US-Standardwerteindex Dow Jones erreichte am Donnerstag ein Rekordhoch, der breitere S&P 500 bewegte sich Richtung Höchststand.

Dabei halten laut der Monatsumfrage von Merrill Lynch viele Großinvestoren die amerikanischen Börsen bereits für überbewertet, Europas Märkte hingegen für stark unterbewertet. Die Anleger schätzen die Gewinnaussichten in Europa demnach deutlich besser ein als in den USA - was auch an hohen Exporten liegt. Gerade auf deutsche Werte wirkt das Ausfuhrgeschäft positiv. "Der Dax wurde durch die Entwicklung der Industriewerte angetrieben", sagt Fondsmanager Moss. Sie profitierten besonders vom Export, der traditionellen Domäne der deutschen Wirtschaft.





Doch hier schlummern auch die Risiken, vor allem angesichts der aktuellen Dollar-Schwäche. "Wenn der Euro weiter steigt, dann ist dies sicher eine Belastung für den Export und die Gewinne", glaubt Meyer. Auch Moss warnt: "Der Euro ist die große Gefahr." Allerdings hätten die Unternehmen sich momentan gegen den Anstieg der Einheitswährung, die zum Dollar auf ein Rekord zusteuert, abgesichert. Zudem sei die Währungsabhängigkeit mehrerer Branchen nicht mehr so ausgeprägt wie früher, sagt Commerzbank-Experte Matzke.

Auch eine starke Abschwächung der US-Wirtschaft könnte Europas Börsen belasten - wie auch ein Einbruch in Asien. Einen Vorgeschmack gab es am Donnerstag: Die Angst vor einer Überhitzung in China drückte die Kurse nicht nur in Schanghai, wo der Markt einbrach.

Nach dem überraschend starken Wirtschaftswachstum im ersten Quartal und der höheren Inflation befürchten Ökonomen anziehende Leitzinsen. Beide Faktoren führten zwangsläufig zur weiteren Straffung der Geldpolitik, sagt Haizhou Huang, China-Volkswirt bei Barclays Capital. Er erwartet auch eine schnellere Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi.

Wenn die Aktienmärkte weiter steigen, dürfte das auch an der steigenden Risikobereitschaft der Anleger liegen. "Die jüngste Rally der Aktien wurde weltweit vom gestiegenen Risikohunger getrieben", heißt es in der aktuellen Merrill-Lynch-Umfrage.








Aufwärts Seit den Tiefständen im Oktober 2002 ist der Dow-Jones-Index um 76 Prozent gestiegen. Der S&P 500 erreichte diese Woche den höchsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Laut Standard & Poor's kann die Rekordmarke von 1527 Zählern noch bis Ende Juni geknackt werden. Allerdings haben auch die Risiken zugenommen: So wird befürchtet, dass sich das Wirtschaftswachstum abschwächt und die Gewinne der Unternehmen weniger stark wachsen. Auch die Gefahr neuer Zinsanhebungen verunsichert einige Investoren - wiewohl jüngste Inflationszahlen solche Sorgen gedämpft haben.

Seitwärts Während die Weltbörsen neue Höhen erklimmen, erwarten viele Experten für Japans Indizes in den nächsten Monaten eine Seitwärtsbewegung. Die Unternehmen werden wahrscheinlich ab kommender Woche in ihren Jahresbilanzen nur sehr vorsichtige Gewinnprognosen abgeben. Ein wichtiger Auslöser für Kursschwankungen wird in dieser Zeit der Yen bleiben, dessen Schwäche zuletzt die Aktien beflügelte. Auf 20.000 Punkte könnte der Nikkei steigen, erwartet Shinichi Ichikawa, Chefstratege der Investmentbank Credit Suisse in Japan. 1989 lag der Nikkei-Index allerdings fast doppelt so hoch.

Auf und Ab Chinas Wirtschaft bricht immer neue Rekorde. Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt um mehr als zehn Prozent zu. An den Märkten führte das aber kurioserweise zu drastischen Kursverlusten - was zeigt, wie groß die Furcht vor einer Überhitzung der Wirtschaft ist, auf die die Zentralbank mit einer Straffung der Geldpolitik reagieren müsste. Weil der Markt relativ klein ist und das Finanzsystem marode, sind starke Schwankungen zudem wahrscheinlich. Grundsätzlich sind die Aktienstrategen der großen Fonds aber optimistisch. Die Unternehmensgewinne in der Volksrepublik entwickelten sich positiv, und die langfristigen Wachstumsaussichten seien gut, heißt es.


Von Elisabeth Atzler, Mark Schrörs und Mark Böschen (Frankfurt)

 

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

J.B.: Das Kapital: Nokia verkauft immer mehr für weniger
2
20.04.07 01:50
#4

Das Kapital: Nokia verkauft immer mehr für weniger

Wenn man sich zum ersten Mal mit Nokia befassen würde, käme man sich wie im falschen Film vor. Weitere Themen in diesem Kapital: Kraft Foods und China.


Die Anleger und Analysten sind begeisterst von den Margen und mittleren Telefonverkaufspreisen der Finnen im ersten Quartal. Tatsächlich ist der operative Gewinn um sieben Prozent zum Vorjahr gefallen, bei einem Umsatzplus im Konzern von vier Prozent. Die mittleren Verkaufspreise sind von 103 auf 89 Euro je Stück gesunken, sodass der Telefonumsatz trotz eines Absatzzuwachses von 21 Prozent gerade mal um 4,5 Prozent zulegte.



Es stimmt schon, dass die Entwicklungen im Quartalsvergleich etwas hoffnungsvoller stimmen als im Vorjahresvergleich. Dass der Anteil des Vertriebsaufwands am Umsatz zum Vorjahr gestiegen ist, erklärt etwa die Hälfte des Rückgangs der operativen Marge von 14,4 auf 12,9 Prozent - und ist mit Blick auf den mittelfristigen Geschäftsverlauf zu begrüßen. Besorgniserregend bleibt indes die Abnahme des Forschungsanteils, der von 10 auf 9,4 Prozent gesunken ist. Der operative Cashflow ist von 967 Mio. Euro auf 1,641 Mrd. Euro gestiegen, was angesichts der trüben Entwicklung der Mittelzuflüsse seit 2001 ermutigend erscheint. Nur geht das gänzlich auf das Netto-Umlaufvermögen sowie niedrigere Steuerzahlungen zurück und ist daher nicht unbedingt nachhaltig.


Insgesamt aber sind auch diese Quartalszahlen nichts als Schall und Rauch. Nokia hat Anfang 2007 gut 91 Millionen Telefone abgesetzt, gegenüber 128,4 Millionen im Gesamtjahr 2000. Dabei lag der operative Gewinn Anfang 2007 um 3,3 Prozent unter dem Niveau vom ersten Quartal 2000. Wer diesen Trend nicht erkennen mag, dem ist nicht zu helfen.





Kraft Foods

Als Amuse-Gueule ein paar Philadelphia-Schnittchen, anschließend Miracoli für alle und zum Dessert eine Tafel Milka zu einer Tasse Jacobs Krönung. Mit diesem Menü aus dem Hause Kraft wird man die Jugend von heute wohl kaum begeistern können.

Ebenso unspektakulär wie die Positionierung der Marken entwickelt sich die Aktie von Kraft . Der erste Quartalsbericht seit der Trennung von Altria war auch unspannend. Gut, der Konsens konnte leicht übertroffen werden. Auch der Umstand, dass die Firma zwar organisch um 3,6 Prozent wuchs, das operative Ergebnis aber um drei Prozent sank, könnte man positiv bewerten, da sich darin die Investitionen in Marketing und Wachstum spiegeln.





Doch inwieweit ist der Margenverfall auch auf gestiegene Einstandspreise, etwa bei (Agrar-)Rohstoffen, bei gleichzeitig schwacher Preismacht zurückzuführen? So konnte Kraft 2006 in den USA die Preise mit einem Prozent nur halb so stark heben wie der Sektor. In Europa musste Kraft dieses Quartal die Preise bereits um zwei Prozent senken. Außerdem ist fraglich, wie nachhaltig ein stark auf Marketing basierendes Wachstum wirklich ist. Krafts Hauptproblem - biederes Produktportfolio, kaum globale Marken - ist weiter ungelöst.

Ebenso ungelöst ist die Frage nach möglichen größeren Übernahmen. Derzeit sieht es eher nicht danach aus. So hat die Firma trotz einer Nettoverschuldung von über 10 Mrd. $ ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 5 Mrd. $ gestartet. Ist das dann durch, übertrifft der Goodwill das Eigenkapital. Wenigstens die Bilanz von Kraft ist dann fettarm.



China

Über Chinas Ökonomie wissen nicht nur wir hier im Westen so wenig, dass man sich kaum getraut, auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Recht klar scheint jedoch, dass die marktwirtschaftlichen Elemente in der chinesischen Wirtschaft erheblich an Bedeutung gewonnen haben. Nur will die Politik die Wirtschaft offenbar immer noch vornehmlich mit planwirtschaftlichen Mitteln steuern.

Am augenfälligsten wird das an den Zinsen. Der Leitsatz der Zentralbank liegt bei 6,4 Prozent, bei einer Jahresinflationsrate von 3,3 Prozent, einem realen BIP-Wachstum von rund elf Prozent und nominalen Lohnzuwächsen von etwa 15 Prozent. Die Rendite auf Staatsanleihen und die Interbanksätze sind noch weit geringer als der Referenzzins der Zentralbank.

Natürlich sind niedrige Realzinsen in aufstrebenden Volkswirtschaften nichts Neues. Im Deutschland der 60er-Jahre lagen die Realzinsen im Durchschnitt bei 4,2 Prozent, während die Industrie im Mittel um sechs Prozent zulegte. Japan hatte sich weit niedrigere Realzinsen von rund 2,4 Prozent geleistet, bei einem Produktionswachstum von 15 Prozent. Nur waren dafür auch die Verbraucherpreise im Durchschnitt um 5,4 Prozent gestiegen, gegenüber 2,4 Prozent in Deutschland.

Auch wenn manche meinen, eine Aufwertung des Renminbi sei wegen der Eigenheiten des chinesischen Systems wirkungsvoller als Zinserhöhungen, ist es schwer denkbar, dass die entfesselten marktwirtschaftlichen Kräfte auf Dauer eingedämmt werden können, solange sich Kredite quasi von selbst amortisierten - so sie denn gewährt werden (dürfen).

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

J.B.: China sehnt sich nach Abkühlung
2
20.04.07 01:58
#5

China sehnt sich nach Abkühlung

Die chinesische Wirtschaft hat sich Anfang des Jahres wieder aufgeheizt. Das nationale Statistikamt teilte mit, dass sich das ohnehin hohe Wachstumstempo im ersten Quartal um 0,7 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent deutlich verstärkt habe.


Die chinesische Wirtschaft fange an, unter einer Überhitzung zu leiden, wenn nicht einzelne Sektoren beschränkt werden, sagte Li Xiaochao, der Sprecher des Statistikamtes. Die Inflation stieg im März deutlich über das Ziel der Notenbank von weniger als drei Prozent. Die Jahresrate lag bei 3,3 Prozent.



Damit dürften die Zentralbank und die Regierung demnächst ihre Maßnahmen zu Abkühlung des Wachstums nochmals drastisch verstärken. Seit mehreren Jahren zeigen die Bemühungen , besonders die Investitionen abzubremsen, kaum Wirkung. Die Notenbanker hatten allein in den vergangenen zwölf Monaten dreimal den Leitzins und sechsmal die Mindestreservesätze für Banken angehoben, um die Kreditvergabe einzuschränken. Peking befürchtet, dass zu hohe Kapazitäten die Wirtschaft abstürzen lassen.



Als die Statistiker am Donnerstag allein schon die Veröffentlichung der Zahlen nach den Börsenschluss verschoben, herrschte auf den Aktienmärkten des Landes Panik. Die wichtigsten Aktienindizes brachen um rund fünf Prozent ein. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr war der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2006. Von Oktober bis Dezember des Vorjahres war die Wirtschaftsleistung noch um 10,4 Prozent gewachsen. "Der Rückgang des Wachstumstempos im zweiten Halbjahr 2006 war nicht nachhaltig", sagte Stephen Green, China-Ökonom bei der Standard Chartered Bank.


Lebensmittel treiben die Preise


Erstmals seit Mitte 2004 stieg die Inflationsrate im März auf mehr als drei Prozent. Der Preisdruck hatte vor allem wegen der stark steigenden Lebensmittelpreise zugenommen, die sich zuletzt um 6,2 Prozent zum Vorjahr verteuerten. "Die Inflation dürfte wegen der Lebensmittelpreise dieses Jahr noch mehr als vier Prozent erreichen", sagte Ha Jiming, Chefvolkswirt bei China International Capital Corporation.

Ein großes Problem für die Wirtschaft sei die große Differenz zwischen den Renditen der Unternehmen und dem geringen Leitzins, sagte Ha. Nach Aussage des Experten können die Firmen derzeit Renditen in Höhe von mehr 15 Prozent erwarten. Der Leitzins liegt weit darunter. Haizhou Huang, China-Volkswirt bei Barclays Capital, erwartet aber, dass der Leitzins nun von derzeit 6,39 auf 6,66 Prozent angehoben wird. Auch der Mindestreservesatz, den die Banken bei der Zentralbank halten müssen, dürfte von 10,5 auf 11,0 Prozent steigen. Zudem sollte nach Ansicht Haizhous die Regierung bald eine weitere Aufwertung des Renminbi zulassen.


Von Sun Yu (Peking)

Quelle: Financial Times Deutschland

 

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

J.B.: In Asien grünt es, naja normal, ist ja Frühling
2
20.04.07 05:54
#6

SymbolNameLast TradeChangeRelated Info
^AORDAll Ordinaries6,175.40 11:50PM ETUp 27.10 (0.44%)Components, Chart, More
^SSECShanghai Composite3,545.25 10:14PM ETUp 96.23 (2.79%)Chart, More
^HSIHang Seng20,521.19 10:52PM ETUp 221.48 (1.09%)Components, Chart, More
^BSESNBSE 3013,536.21 5:00AM ET0.00 (0.00%)Chart, More
^JKSEJakarta Composite1,938.82 11:51PM ETUp 20.47 (1.07%)Components, Chart, More
^KLSEKLSE Composite1,306.36 5:02AM ETDown 22.27 (1.68%)Components, Chart, More
^N225Nikkei 22517,470.99 11:32PM ETUp 99.02 (0.57%)Chart, More
^NZ50NZSE 504,185.68 11:51PM ETUp 5.03 (0.12%)Components, Chart, More
^STIStraits Times3,347.40 11:52PM ETUp 56.12 (1.71%)Chart, More
^KS11Seoul Composite1,528.48 11:52PM ETUp 14.82 (0.98%)Components, Chart, More
^TWIITaiwan Weighted7,922.81 11:52PM ETUp 34.18 (0.43%)Chart, More

 

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

Pantani: Guten Morgen
 
20.04.07 05:59
#7
Jürgen,und wieder die Nacht durchgezockt?

Trout: Morgen @ all
3
20.04.07 06:28
#8
Gehe heute MAN long.
Geplant:DB40A1 zu 1,40/1,45
Wünsche allen viel Erfolg.
Leider hab ich momentan wenig Zeit.
Ändert sich in 2-3 Wochen nach der OP.(Zwangsweise mehr Zeit*g*)
Hoffe dann einige sehr kurzfristige Trades durchziehen zu können.

Trout

--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Shortkiller: Morgen. Immer etwas Pulver trocken halten
2
20.04.07 07:15
#9

abwarten und am Trend kaufen. Schöner Wert für die Watchliste.


Der Weg ist das Ziel beim Traden, solange die Richtung stimmt werden wir nicht ärmer.

(Verkleinert auf 70%) vergrößern
xxx.png
Pantani: SAP Zahlen
 
20.04.07 07:21
#10
sollen nicht so dolle sein........

Pantani: SAP
3
20.04.07 07:25
#11

News - 20.04.07 07:22

SAP bestätigt nach schlechter als erwartet ausgefallenem Quartal Prognose

WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP hat nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen ersten Quartal die Prognosen für das laufende Jahr bestätigt. Der operative Gewinn sei von 409 Millionen Euro auf 433 Millionen Euro gestiegen, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Freitag in Walldorf mit. Von dpa-AFX befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 442 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 2,166 (Prognose: 2,166) Milliarden Euro.

Der Produktumsatz sei um neun Prozent auf 1,52 Milliarden Euro geklettert. Hier hatten Experten mit einem Anstieg in dieser Größenordnung gerechnet. Währungsbereinigt habe der Anstieg 15 Prozent betragen. SAP rechnet beim Produktumsatz 2007 weiter mit einem währungsbereinigten Anstieg zwischen 12 und 14 Prozent nach einem Plus von zwölf Prozent im vergangenen Jahr. Wegen der Investitionen in neue Produkte und in die Mittelstandsoffensive geht das Unternehmen bei der operativen Marge weiter von einem Rückgang auf 26 bis 27 (Vorjahr: 27,3) Prozent aus./zb/cs

Quelle: dpa-AFX

Trout: DB40A1 KK 1,17
 
20.04.07 08:24
#12
günstiger reingekommen wie gedacht
Trout




--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Malko07: Guten Morgen.
2
20.04.07 08:52
#13
Startet wir mit dem DAX bei ca. 7270? Flüssig ist die Spekulantenwelt nach der gestrigen Liquiditätsbeschaffung.  
Malko07: Siemens atmet auf.
2
20.04.07 09:29
#14
Richtig befreiend, wenn einer gegangen wird, der nichts gewusst, nichts gehört und nichts gesehen hatte, also eine wahre Inkompetenz.  
Geselle: Moin zusammen
3
20.04.07 09:32
#15

also als Bär macht das derzeit keinen Spaß :-( Ich hoffe, bei Euch läufts besser!

Wünsche good trades!

Beste Grüße vom Gesellen    

Anti Lemmin.: Sharks Tageskommentar
4
20.04.07 09:45
#16
 
Date: 04.19.07
Time: 10:54pm

Weak Action Camouflaged by Narrow Big Cap Strength

Greetings Shark Investors:

The major indices had a weak open Thursday morning following yet another large sell-off in overseas markets which was sparked by speculation that China’s central bank would have to raise interest rates yet again to cool off their overheated economy. As we approached the open, the Shanghai Index was off almost 5% while the European markets fell in sympathy with the Asian markets. Metals and commodity stocks suffered the brunt of the pain on concerns of future demand fall-off from China.

Still, the open here at home wasn’t all that poor, and gave the dip buyers yet another opportunity to pounce on early weakness. In fact, it only took them about 20 minutes to start moving, and the indices spent the rest of the morning and the better part of the afternoon working steadily higher. Although it does get a little monotonous to constantly talk about the persistence of the dip buyers, they aren’t showing any signs of tiring, and their tenacity is not only commendable, it has also been the right trade now for quite some time.

Although there are plenty of reasons for this market to pull back right now, and you would think that folks would at least pause a bit to take some profits after the strong run they’ve had since the lows we saw in early March, they did no such thing. Then again, dip buying has worked so consistently well and has become so predictable, why wait?

Still, the major indices did finish out the day mixed for the third day in a row on negative breadth which again tells us that the action was dominated by a narrow group of mega-cap names. It’s not that leadership from the big boys is all that bad, it’s just a little worrisome when you see almost 2/3’s of all stocks trading lower. Another thing to consider is that, like yesterday, we saw a pretty ugly sell-off into the close, so even though on the surface it may look like the indices didn’t move all that much, the intraday action, also like yesterday, was quite volatile. Conventional wisdom will tell you that this is an indication that investors are becoming more uncertain, and that a turning point might be close. Granted, these two examples are quite minor, but it is something to keep in the back of your mind as you consider the action.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
4.jpg
Reini: Moin
2
20.04.07 09:53
#17
Nachdem der Dow wie erwartet nach dem Pullback im März losgelegt hat, sollten jetzt erstmal die 13000 Punkte anstehen. Danach könnte man von einer Seitwärtsphase bis 12700 Punkten ausgehen..

(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Dax1.jpg
Reini: Auch der dax sollte weiterhin
4
20.04.07 09:56
#18
als Positiv eingestuft werden, jedoch ist es im Monatschart sehr überhitzt. Die nächste Kerze sollte ihr tief bei ca. 7150 Punkten haben. Das würde zum Daily passen und einen guten Einstieg darstellen..

Auch hier kann man den Pullback an die Ausbruchslinie sehr gut sehen..

gruß reini
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Dax1.jpg
Shortkiller: 1/2 Calls von gestern raus
 
20.04.07 11:55
#19

Der Weg ist das Ziel beim Traden, solange die Richtung stimmt werden wir nicht ärmer.

J.B.: Na, eine Blase ist was Schönes, egal was passiert
 
20.04.07 12:47
#20
die Indizies steigen immer.....wenn ich mir da die Schwellenländer ansehe, grauenhaft, das wird ein Schlachtfest....der Tec-Dax und die Ami`s genauso...Blasen wohin man schaut....


Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

Anti Lemmin.: Das Schönste
 
20.04.07 12:57
#21
und Angenehmste, was man mit einer Blase machen kann, ist diese zu entleeren.

Holsten knallt am dollsten.
TDM850: Moin moin @all
 
20.04.07 12:57
#22

ich habe es Shortkiller gleich getan und habe 100 bzw 75% meiner nordex- und sap-longs gegeben. Vorbereitung aufs Shorten Dax.

Gruß TDM850

J.B.: DAX: Gewinnmitnahmen in Erwägung ziehen
 
20.04.07 13:10
#23

DAX: Gewinnmitnahmen in Erwägung ziehen

Der DAX30 hat seine sehr positive Entwicklung nach der Rückkehr in den Aufwärtstrend seit Juli 2006 (akt. bei 7.114 Punkten) – trotz überkaufter Lage bei den technischen Indikatoren – im April noch einmal beschleunigt. Mit dem Test der Parallelen (akt. bei 7.446 Punkten) zum dominierenden Aufwärtstrend seit August 2004 scheint nun aber ein vorläufiges Ende im Rahmen der aktuellen Hausse erreicht worden zu sein. So wurde gestern bereits zu Handelsbeginn ein Abwärtsgap gerissen, das im Tagesverlauf jedoch wieder geschlossen werden konnte. Zwar blieb dem Aktienindex damit eine klassische Inselumkehr – zusammen mit der Kurslücke vom 16. April bei 7.229/13 Punkten – erspart. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit für eine weitergehende Kurskorrektur gestiegen. Mit dem Stochastik hat der erste Indikator im überkauften Bereich bereits ein Ausstiegssignal geliefert, und auch der RSI bewegt sich dynamisch gen Süden. Zudem verringert sich das Histogramm des MACD, so dass in den kommenden Tagen von diesem Trendfolger ebenfalls ein Durchstoßen seiner Signallinie von oben zu befürchten ist.

Korrektur im intakten Aufwärtstrend

Aufgrund der sich eintrübenden technischen Lage sollten Anleger über Gewinnmitnahmen nachdenken. Als Stopp für bestehende Positionen bietet sich dabei der o. g. Aufwärtstrend seit Juli 2006 an. Kritischer wird es für den Deutschen Aktienindex jedoch erst bei einem Fall unter das alte Jahreshoch bei 7.040 Punkten.

Quelle: HSBC Trinkaus & Burkhardt

 

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

2
20.04.07 13:24
#24
würde mich nicht wundern wenn die Amis heute wieder das Gegenteil machen
von dem was Europa/Asien vorgegeben hat.
Vorbörslich stehen wir etwa an der Marke (12865)die entscheidet obs gleich
bis zur 13000 geht oder erst noch nen etwas größerer Rücksetzter(12700) kommt
und Dax hat den Ausbruch natürlich schon mal vorweg genommen wie immer halt.

(Verkleinert auf 83%) vergrößern
chart.png
Malko07: Warnungen und Verkaufsempfehlungen
5
20.04.07 13:25
#25
häufen sich. Damit ist klar wohin es gehen wird: Nach Norden.  

Seite: Übersicht Alle 1 2    WeiterWeiter  
 
Börsenforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
RSS RSS-Feed