auf Kosten von Anleihegläubigern und Aktionären an.
Weiterführung heißt nicht anderes, dass es das Unternehmen langfristig noch geben wird, aber das kann auch mit 30% der Mitarbeiter und 30% des Umsatzes sein, und mit einer Aktie, die eine riesige Kapitalerhöhung zu Niedrigkursen verkraften muss oder irgendwann sogar eine Einstellung der Börsenzugehörigkeit.
Es könnte letztlich ähnlich laufen wie bei Conergy 2008. Vervielfachung der Aktienanzahl, Umschuldung der Anleihen, wenn das geht, dabei teilweise Gläubigerverzicht der Anleihegläubiger. Mitarbeiterentlassungen und/oder Abstoßen von Unternehmensteilen.
Dann lassen sich Teile des Unternehmens retten, aber auf Sparflamme und vor allem zu Ungunsten der Aktionäre. Muss man sich ja die Entwicklung von Conergy nur mal angucken. Wenns ganz blöd läuft, kann es auch wie bei Q-cells laufen, aber zumindest könnte man die heutige Meldung so interpretieren, dass ich nicht ganz so schlimm kommt. Für den Aktienkurs seh ich dennoch kein Potenzial.