vor allem muss man bedenken, dass sich die Griechen die Willkür der Herrschenden nicht so einfach gefallen lassen wie zB die Deutschen. Die Unruhen dort sind noch nicht vorüber, im Gegenteil!
Sie haben auch schon gemerkt, dass die Steuerzahler die einzigen 'Auflagenempfänger' sind, während Spekulanten und Banken keine Hilfestellung zu leisten brauchen.
Ein Zitat aus einer Ariva-kolumne heute:
http://www.ariva.de/...ht_nicht_einmal_ein_Hedgefondsmanager_c3420747"....
Unter europäischer Solidarität stelle ich mir etwas anderes
vor, als Euro-Steuerzahler für die Profite von Spekulanten/Investoren
einstehen zu lassen. Nicht einmal mir als (Hedge)fondsmanager ist
verständlich, wieso im griechischen Sparpaket kein Ausgabenposten tabu
sein darf, ausser die Zinszahlungen. Richtig wäre es gewesen zwar
Griechenland unter harten Auflagen zu helfen, allerdings auch von den
Gläubigern einen Beitrag - zumindest einen Zinsverzicht, noch besser
einen teilweisen Forderungsverzicht - für die Hilfestellung zu
fordern. Die Profiteure der Hilfeleistung tragen so nämlich am
wenigsten zur "Rettung Griechenlands" bei.
..."