Interessante UNTERNEHMENS-Meldungen zum Wochenende


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Interessante UNTERNEHMENS-Meldungen zum Wochenende

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13.12.09 21:48
13.12.2009 20:35

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Ringen um HGAA-Rettung - 'Ernste Situation'

WIEN - Die Verhandlungen um die Rettung der angeschlagenen österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) sind in die entscheidende Runde gegangen. Österreichs Finanzminister Josef Pröll, Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), BayernLB-Chef Michael Kemmer und Vertreter der übrigen Eigentümer trafen sich am Sonntagnachmittag in Wien, um den drohenden Kollaps der Bank abzuwenden. Die Hypo Alpe Adria braucht etwa 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital. "Ich glaube, dass wir uns alle des Ernstes der Situation bewusst sind", sagte Fahrenschon vor Beginn der Gespräche. Bayern will die Hypo Alpe Adria loswerden, die sich für die BayernLB zum Milliardengrab entwickelt hat. Eine mögliche Lösung wurde erst in der Nacht erwartet.

EADS-Chef Gallois will Umsatz bis 2020 verdoppeln ? Zukäufe geplant

DÜSSELDORF - Der Chef des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS , Louis Gallois, will den Umsatz in den kommenden zehn Jahren verdoppeln und setzt dabei vor allem auf Übernahmen. "Wir wollen unseren Umsatz bis 2020 von heute 43 auf rund 80 Milliarden Euro verdoppeln", kündigte Gallois in der "Wirtschaftswoche" (Montag) an. "Das geht natürlich nicht nur mit organischem Wachstum." Akut stünden zwar keine Übernahmen an. "In der derzeitigen Krise liegen die Prioritäten zunächst auf dem Schutz unserer Liquidität und unseren Programmen zur Effizienzsteigerung. Langfristig müssen wir jedoch ein Gleichgewicht zwischen organischem Wachstum und Zukäufen finden."

Boeing: Grünes Licht für 'Dreamliner'-Erstflug

NEW YORK - Der krisengeplagte Boeing-Hoffnungsträger 787 "Dreamliner" hat grünes Licht für einen Erstflug am Dienstag. Die Maschine absolvierte am Samstag die letzten Roll-Tests am Boden, teilte der US-Flugzeugbauer mit. Dabei raste das Flugzeug unter anderem mit einer Geschwindigkeit von bis zu 240 Kilometern pro Stunde über die Startbahn und hatte auch kurz den vorderen Teil in der Luft. Der Jungfernflug des um fast drei Jahre verspäteten Langstreckenflugzeugs ist nun für den Dienstag um 19.00 Uhr deutscher Zeit angesetzt - wenn es das Wetter erlaubt.

BMW will deutschen Marktanteil steigern - Preiswertere Ersatzteile

BERLIN - Der Autohersteller BMW will seine Marktstellung im Inland im kommenden Jahr verbessern. "Wir rechnen damit, dass das Premiumsegment in Deutschland 2010 stabil bei rund 800.000 Fahrzeugen bleibt. Ich bin mir sicher, dass wir unseren Anteil steigern und qualitativ sowie quantitativ wachsen werden", sagte BMW-Deutschlandchef Karsten Engel dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Die Bestellungen für den neuen X1 und den 5er Gran Turismo überträfen die Erwartungen des Herstellers. Zu erwarten sei, dass auch gewerbliche Großkunden ihre Zurückhaltung bei der Anschaffung von Dienstwagen aufgäben.

Zeitung: Mercedes stützt Handel mit Millionenbetrag

STUTTGART - Mercedes-Benz unterstützt einem Medienbericht zufolge seine deutschen Händler mit einem zweistelligen Millionenbetrag. "Dies ist kein Hilfspaket, sondern eine an die schwierigen Rahmenbedingungen angepasste Sonderzahlung innerhalb der Margenabrechnung", sagte Mercedes-Vertriebschef Harald Schuff der Zeitung "Automobilwoche" (Montag).

'Focus': Siemens droht nach Vergleich Ärger aus USA

MÜNCHEN - Dem Elektrokonzern Siemens droht nach der Einigung im Schadenersatz-Streit mit Ex-Managern nach einem "Focus"-Bericht Ärger aus den USA. Drei große US-Pensionsfonds lehnen demnach den ausgehandelten Vergleich mit der früheren Siemens-Führung um Ex- Konzernchef Heinrich von Pierer ab. "In unseren Augen ist das ein Billigvergleich und aus Aktionärssicht nicht akzeptabel", zitierte das Nachrichtenmagazin den Tübinger Anwalt Andreas Tilp, der die drei amerikanischen Pensionsfonds vertrete. "Sollte die Hauptversammlung den Vergleichsvorschlägen zustimmen, behalten sich unsere US-Klienten alle rechtlichen Angriffe vor." Bei Siemens war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Beschäftigte von Siemens-Sparte fürchten Kündigungswelle

MÜNCHEN - Die Beschäftigten der Siemens-Sparte IT-Solutions and Services (SIS) fürchten wegen der geplanten Ausgliederung betriebsbedingte Kündigungen in größerem Umfang. "Nach aller Logik bleibt wohl keine andere Lösung als betriebsbedingte Kündigungen. Wir werden mit einer vierstelligen Zahl rechnen müssen", zitierte die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" aus Arbeitnehmerkreisen von Siemens. In Deutschland hat die IT-Sparte inklusive der Töchter knapp 11.000 Beschäftigte, weltweit sind es rund 35.000. Bei Siemens war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Bewegung für Karstadt - Massenentlassung befürchtet

ESSEN - Bei der Suche nach einem Investor für die insolvente Warenhauskette Karstadt kommt erste Bewegung in einen Verkaufsprozess. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa am Samstag, am vergangenen Donnerstag seien erste Kontakte zu den inzwischen rund 30 Interessenten aufgenommen worden. Er bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Görg zeigte sich überzeugt, die noch 120 Karstadt-Filialen erhalten zu können. Die Kaufhof-Mutter Metro erneuerte ihr Interesse. Aus der Insolvenzverwaltung warnte Rolf Weidmann aber vor einem Verkauf an Metro. Dann werde es zu Massenentlassungen kommen.

HeidelbergCement plant mittelfristig Zukäufe und höhere Dividende

MÜNCHEN - Der hoch verschuldete Zementhersteller HeidelbergCement denkt mittelfristig schon wieder an Übernahmen. "Gegen Ende 2010 werden wir intensiv über unsere Möglichkeiten nachdenken. Es muss wieder Perspektive des Unternehmens werden, Zukäufe zu tätigen", sagte Bernd Scheifele, Vorstandschef des Konzerns, dem Magazin "Euro am Sonntag". Der Anwärter auf einen Platz im Dax hat dabei vor allem die Wachstumsmärkte im Blick. "Es gibt sicher weiteren Expansionsbedarf in Asien. Das werden wir auch mit Augenmaß angehen", sagte Scheifele der Wirtschaftszeitung.

Bayer will Kündigungen 2010 ausschließen

DÜSSELDORF - Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer steht nach den Worten von Vorstandschef Werner Wenning kurz vor einer Einigung über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen im kommenden Jahr. "Die Verhandlungen sind in der finalen Phase. Wir hoffen, den Vertrag noch in diesem Jahr abschließen zu können", sagte Bayer-Chef Wenning der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Als Gegenleistung verlangt der Konzern mehr Flexibilität von seinen Mitarbeitern: "Die Beschäftigten müssen im Rahmen des Konzerns dorthin gehen, wo die Arbeit anfällt - also zum Beispiel von Uerdingen nach Leverkusen, wenn es notwendig ist", sagte Wenning. Bayer müsse seine Kapazitäten an die veränderten Marktbedingungen anpassen.

Cadbury-Übernahme: Weitere Gegenwind für Kraft

LONDON - Im Übernahmekampf um den britischen Süßwarenhersteller Cadbury bekommt der US-Nahrungsmittelkonzern Kraft weiter Gegenwind. Großbritanniens größte Gewerkschaft, Unite, forderte die Aktionäre von Cadbury am Samstag auf, das feindliche Übernahmeangebot abzulehnen. Zudem kontaktierte Unite die britische Regierung und die EU. Eine Übernahme durch Kraft würde Job, Gehälter sowie Arbeitsbedingungen bedrohen, folgert die Gewerkschaft.

/gr/

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14.02.10 21:49
14.02.2010 20:35
dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Eon erreicht Ergebnisziele - Strom- und Gasabsatz steigt wieder

FRANKFURT - Der Energiekonzern Eon erwartet im ersten Halbjahr 2010 einen höheren Strom- und Gasabsatz als im Vorjahr. Bereits das vierte Quartal habe die erwartete Erholung gebracht, sagte Finanzvorstand Marcus Schenck der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Er bestätigte die für 2009 prognostizierten Planzahlen, die ein stabiles Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und einen um 3 bis 5 Prozent niedrigeren bereinigten Jahresüberschuss vorsehen. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir diese Ziele erreicht haben", betonte Schenck.

Hugo Boss plant Neueinstellungen

STUTTGART - Das Modeunternehmen HUGO BOSS hat die Talfahrt gestoppt und will wieder auf Wachstumskurs gehen. Im zweiten Halbjahr 2010 rechne Boss mit einer Erholung, sagte der Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der "Stuttgarter Zeitung" (Samstag). Im Zuge der Expansion wollen die Metzinger jährlich 50 bis 60 neue Geschäfte in China, den USA und in Europa eröffnen. Entsprechend ist auch eine deutliche Zunahme der Zahl der Mitarbeiter im Einzelhandel weltweit möglich. Boss plant Neueinstellungen: "Es kann sich durchaus um mehrere hundert handeln", sagte Lahrs. Im vorigen Jahr ist die Belegschaft noch weltweit um 500 Beschäftigte auf etwa 9000 Mitarbeiter geschrumpft.

Konflikt zwischen BMW-Betriebsräten

MÜNCHEN - In der Münchner Niederlassung des Autoherstellers BMW ist ein Streit zwischen Betriebsräten entbrannt, der mittlerweile auch die Justiz beschäftigt. Ein entsprechender Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" wurde am Samstag bei BMW und der IG Metall bestätigt. Der Konzern hoffe darauf, dass der Betriebsfrieden bald wieder hergestellt sei, sagte ein BMW-Sprecher. Dem Bericht zufolge haben 28 BMW-Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht das Ergebnis der vorgezogenen Betriebsratswahlen in der BMW- Niederlassung angefochten.

Lufthansa-Betriebsrat warnt vor Folgen des Nachtflugverbotes

FRANKFURT - Der Konzernbetriebsratsvorsitzender der Lufthansahat vor den Folgen eines strikten Nachtflugverbotes am Frankfurter Flughafen für das Frachtgeschäft gewarnt: "Es darf nicht passieren, dass die Fracht am Ende der Verlierer einer Nachtflugbeschränkung in Frankfurt ist. Es ist klar, dass ein Flughafen auch Lärm verursacht, aber Frankfurt ist eben auch ein ganz großer Wirtschaftstreiber, ist sehr wichtig für Arbeitsplätze, letztlich für das Gemeinwohl insgesamt", sagte Eckhard Lieb der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ('FAZ'/Samstag).

Tickethändler CTS verschiebt Markteintritt in Spanien

MÜNCHEN/BREMEN - Der Konzertveranstalter und Tickethändler Cts Eventim verschiebt den Markteintritt in Spanien. "Ein Einstieg war geplant, doch das haben wir aufgrund der Wirtschaftskrise zurückgestellt", sagte Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Der Markt für Veranstaltungen auf der iberischen Halbinsel sei zuletzt stark geschrumpft. Die internationale Expansion des Konzertvermarkters soll jedoch weitergehen. "In diesem und im nächsten Jahr wollen wir unseren Markteintritt in Frankreich und Belgien realisieren, so Schulenberg.

Nokia Siemens Networks sieht Krise überwunden

MÜNCHEN - Der Netzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sieht seine Krise überwunden. "Es stimmt, dass ein Teil des vergangenen Jahres schwierig war, sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für unser Unternehmen", sagte NSN-Chef Rajeev Suri der Tageszeitung "Die Welt" (Montag). Aber das letzte Quartal sei profitabel gewesen. Der 42-Jährige, der das Gemeinschaftsunternehmen seit Oktober führt, will nach Verlusten im vergangenen Jahr 2010 den Marktanteil wieder ausweiten. "Der Markt wird unserer Einschätzung nach in diesem Jahr stagnieren", sagte Suri. "Wir werden aber wachsen und profitabel sein."

'SZ' über BayernLB: Verdacht der Korruption erhärtet

MÜNCHEN - Bei der krisengeschüttelten BayernLB haben nach einem Zeitungsbericht Ermittlungen zu Millionenzahlungen für ein österreichisches Fußballstadion den Korruptionsverdacht erhärtet. Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Montag) unter Berufung auf Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft. Der verstorbene frühere Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider soll die Sponsor-Zahlungen 2007 zur Bedingung für den Verkauf der Hypo Alpe Adria (HGAA) an die BayernLB gemacht haben. Inzwischen ermittele die Staatsanwaltschaft gegen mehr als zehn Beschuldigte - neben damaligen Vorstandsmitgliedern auch gegen Beschäftigte der Landesbank und deren Berliner Tochterbank DKB, die in die Sponsor-Zahlungen verwickelt sein sollen.

Presse: Ratiopharm-Chef gibt beruhigendes Signal an Mitarbeiter

ULM - Ein beruhigendes Signal haben die Mitarbeiter des Ulmer Arzneimittelherstellers am Donnerstag von Geschäftsführer Oliver Windholz in Form eines Briefes erhalten, über den die "Südweste Presse" (Ulm) in ihrer Samstagausgabe berichtet. Darin heißt es unter anderem: "In Bezug auf die weitere Auswahl der Investoren ist besonders positiv zu bewerten, dass sowohl die Geschäftsführung der Ratiopharm Gruppe als auch der Betriebsratsvorsitzende wichtige Themen beim Geschäftsführer der VEM Vermögensverwaltung einbringen konnten. Hier sind vor allem der Verkauf der Unternehmensgruppe als Ganzes und die Standortsicherung zu nennen."

VDA-Präsident Wissmann erwartet starkes Wachstum des weltweiten Automarktes

HAMBURG - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet ein deutliches Wachstum des weltweiten Automarktes. "Nach einem Plus von etwa vier Prozent auf 52 Millionen Pkw im Jahr 2010 gehen wir in den Folgejahren von einem noch höheren Zuwachs aus", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann dem ?Hamburger Abendblatt? (Montagausgabe). Der Wunsch der Menschen nach einem eigenen Fahrzeug sei sehr ausgeprägt. Gerade in Asien bestehe "noch erheblicher Nachholbedarf", sagte Wissmann. So kämen in China derzeit auf 1.000 Einwohner gerade einmal 21 Autos, in Indien elf, während es in Deutschland mehr als 500 Fahrzeuge seien. "Insbesondere in Asien, aber auch in Südamerika und Russland erwarten wir ein nachhaltiges Wachstum in den nächsten Jahren".

VW überprüft 20.000 Autos in Mexiko

MEXIKO-STADT - Volkswagen hat am Freitag angekündigt, dass nach Brasilien auch in Mexiko Autos wegen möglicher Mängel überprüft werden müssen. Betroffen seien etwa 20.000 Wagen der Modelle Gol und Gol Sedan. Bei ihnen könne es sein, dass die Radlager an den Hinterrädern nicht ausreichend gefettet seien. Der Generaldirektor des Unternehmens in Mexiko, Otto Lindner, sagte, es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Der Mangel könne zu einem Geräusch führen. Falls das Problem nicht behoben werde, könnten Schäden auftreten.

Toyota startet den nächsten Rückruf

TORRANCE - Das ohnehin schon schwer angekratzte Image von Toyota bekommt weitere Macken. Der japanische Autohersteller musste am späten Freitag einräumen, dass bei seinem in den USA verkauften Pick-up-Truck Tacoma die vordere Antriebswelle aus der Verankerung reißen kann. Nach Angaben von US-Medien besteht die Gefahr, dass das Teil den Boden berührt und und im schlimmsten Fall der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert.

Opel-Gespräche nehmen wieder Fahrt auf

RÜSSELSHEIM/FRANKFURT/EISENACH - Die stockenden Gespräche über die Zukunft von Opel nehmen allmählich wieder Fahrt auf: Management und Betriebsrat bekundeten am Wochenende ihre Bereitschaft, ihren Streit beizulegen und schon bald die Verhandlungen über die Zukunft des Autobauers wieder aufzunehmen. Einen konkreten Termin für neue Gespräche gab es zunächst jedoch nicht.

Barclays plant Boni von zwei Milliarden Pfund

LONDON - Die britische Großbank Barclays wird ihren Bankern in diesem Jahr voraussichtlich Boni von rund zwei Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) zahlen. Die Bank werde jedoch weniger auszahlen als üblich, um den Ärger der Öffentlichkeit in Grenzen zu halten, berichtete der Sender BBC am Sonntag.

HANDY-MESSE: Gute Stimmung zum Mobilfunk-Gipfeltreffen

BARCELONA - Die Mobilfunkindustrie trifft sich ab Montag inmitten einer kräftigen Erholung zu ihrem wichtigsten Branchentreffen, dem Mobile World Congress in Barcelona. Nach dem Absatzrückgang in der Wirtschaftskrise können die Handy-Hersteller seit Ende 2009 wieder einen deutlich anziehenden Absatz vermelden. Im Mittelpunkt der viertägigen Konferenz stehen das mobile Internet, Geschäftsmodelle mit Software-Anwendungen und die neuesten High-Tech-Telefone. Unter anderem Microsoft-Chef Steve Ballmer und Google-Chef Eric Schmidt werden in Barcelona auftreten.

Schwarz-Gelb streitet über Atomenergie

BERLIN - Der Streit in der schwarz-gelben Koalition über die weitere Nutzung der Atomenergie nimmt an Schärfe zu. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) bekräftigte am Wochenende seine Position, dass die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke durch den Ausbau umweltfreundlicher Energien möglichst kurz gehalten werden soll. Dagegen warnte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vor "ideologischen Schnellschüssen." Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart warf Röttgen "Aktionismus" vor. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) warnte seinen Berliner Kollegen davor, sich über die Atompolitik den Grünen annähern zu wollen.

/he

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07.03.2010 18:00
WOCHENENDÜBERBLICK/6. und 7. März

DJ WOCHENENDÜBERBLICK/6. und 7. März

Trichet hält systemische Krisenanfälligkeit für unterschätzt

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, befürchtet, dass die systemische Krisenanfälligkeit gerade im Zusammenhang mit dem starken Anstieg von Derivategeschäften auf den Finanzmärkten unterschätzt werden könnte. "Was ich befürchte ist, dass wir die systemische Krisenanfälligkeit unterschätzen, die mit diesen strukturellen Veränderungen einhergeht", sagte Trichet am Samstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Berlin, die sich an einen Festvortrag des früheren US-Notenbankchefs Paul A. Volcker bei einer Veranstaltung der American Academy im Schloss Bellevue anschloss. Trichet bezog seine Äußerungen auf den im vergangenen Jahrzehnt deutlichen Anstieg von Handelsgeschäften mit Derivaten und Credit Default Swaps (CDS).

Weber: Inflation kein probates Mittel zum Schuldenabbau

Bundesbankpräsident Axel Weber sieht in der Inflation kein probates Mittel, um hohe Staatsschulden zu entwerten. "Inflation ist kein verantwortbarer Weg zur Entschuldung. Zum Schuldenabbau muss die Finanzpolitik selbst auf den Konsolidierungspfad einschwenken, und das nicht nur in Griechenland", sagte er in einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der "WirtschaftsWoche" (WiWo). Dies gelte umso mehr, als Geldpolitik und Finanzpolitik einander beeinflussten.

Schäuble will ungedeckte Leerverkäufe gesetzlich untersagen - FASZ

Die Bundesregierung will Spekulanten an den internationalen Finanzmärkten das Handwerk legen. "Um den mit Leerverkäufen verbundenen Risiken für die Stabilität des Finanzmarktes entgegenzuwirken, werden ungedeckte Leerverkäufe künftig gesetzlich untersagt", sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ). Dazu soll zügig ein Gesetz auf den Weg gebracht werden: "Dies ist eine wichtige und notwendige Ergänzung unserer Bemühungen zur Regulierung der Finanzmärkte", sagte Schäuble.

Sparkassenpräsident erwartet keine Kreditklemme in 2010 - WiWo

Die deutschen Sparkassen erwarten im laufenden Jahr keine Kreditklemme. "Die Sparkassen haben 2009 trotz der Wirtschaftskrise rund 5% mehr Unternehmenskredite vergeben und ein Rekordniveau erreicht. Auch in Zukunft dürfte es keinen wirklichen Engpass geben", sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, dem Magazin "Wirtschaftswoche" (WiWo) laut Vorabbericht vom Wochenende.

Bundesfinanzministerium plant Sonderabgabe für Banken - WiWo

Das Bundesfinanzministerium arbeitet offenbar an einer Sonderabgabe für Banken. Unions-Bundestagsfraktionsvize Michael Meister (CDU) sagte dem Magazin "Wirtschaftswoche" (WiWo) laut einem Vorabbericht vom Wochenende, die Sonderabgabe soll die entstandenen Kosten zur Rettung des Finanzsektors finanzieren und einen Puffer für künftige Krisen bilden. Der Beitrag solle nach Geschäftsrisiko, Unternehmensgröße und Vernetzung mit anderen Geldhäusern gestaffelt werden. "Wer sein eigenes Systemrisiko reduziert, zahlt weniger", sagte Meister.

Schäuble fordert "Europäischen Währungsfonds" - WamS

Die Bundesregierung befürwortet angesichts der Finanzprobleme in Griechenland die Einrichtung eines professionellen Krisenmanagements in der Eurozone. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" (WamS): "Wir sollten in Ruhe darüber diskutieren, welche Konsequenzen aus der Griechenland-Krise zu ziehen sind. Dabei sollten wir keine Vorschläge von vornherein ausschließen, auch nicht die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds.

BaFin sieht zunehmende Spekulationen gegen Griechenland - Spiegel

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat einem Magazinbericht zufolge deutliche Hinweise darauf, dass Spekulanten in jüngster Zeit verstärkt gegen Griechenland vorgehen. Im Februar hielten Anleger Kreditausfallversicherungen für griechische Anleihen im Wert von 85 Mrd USD (62 Mrd EUR), doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor, zitiert das Magazin "Der Spiegel" am Wochenende vorab aus einer Expertise der BaFin für das Bundesfinanzministerium.

Post/Appel kritisiert Aufhebung des Steuerprivilegs - Focus

Der Deutsche-Post-Vorstandsvorsitzende Frank Appel hält die Streichung von Steuerprivilegien für seinen Konzern durch den Bundestag für rechtswidrig. "Wir sehen den Gesetzentwurf im Widerspruch zum geltenden europäischen Recht", sagte Appel dem Magazin "Focus" nach einem Vorabbericht vom Wochenende. Nach einem Parlamentsbeschluss vom Freitag muss die Deutsche Post im Briefgeschäft künftig für gewerbliche Kunden ebenso 19% Mehrwertsteuer erheben wie die Wettbewerber.

Bahn berichtet 2009 höheren Gewinn als erwartet - Focus

Die Deutsche Bahn AG hat einem Mazainbericht zufolge trotz Wirtschaftskrise im Geschäftsjahr 2009 einen Gewinn von etwa 1,8 Mrd EUR erwirtschaftet. Wie das Magazin "Der Focus" am Wochenende vorab unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, sei nur ein halb so hohes Betriebsergebnis eingeplant gewesen.

Maschinenbau will keine Abwrackprämie - Tagesspiegel

Die deutschen Maschinenbauer stehen der Idee einer Abwrackprämie für alte Produktionsanlagen skeptisch gegenüber. "Der Staat täte gut daran, sich um die Investitionsschwäche in Deutschland zu kümmern", sagte Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Maschinenbauverbandes VDMA, der Zeitung "Tagesspiegel"

  DJG/cbr
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WOCHENENDÜBERBLICK/6. und 7. März

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Trichet hält systemische Krisenanfälligkeit für unterschätzt

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, befürchtet, dass die systemische Krisenanfälligkeit gerade im Zusammenhang mit dem starken Anstieg von Derivategeschäften auf den Finanzmärkten unterschätzt werden könnte. "Was ich befürchte ist, dass wir die systemische Krisenanfälligkeit unterschätzen, die mit diesen strukturellen Veränderungen einhergeht", sagte Trichet am Samstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Berlin, die sich an einen Festvortrag des früheren US-Notenbankchefs Paul A. Volcker bei einer Veranstaltung der American Academy im Schloss Bellevue anschloss. Trichet bezog seine Äußerungen auf den im vergangenen Jahrzehnt deutlichen Anstieg von Handelsgeschäften mit Derivaten und Credit Default Swaps (CDS).

Weber: Inflation kein probates Mittel zum Schuldenabbau

Bundesbankpräsident Axel Weber sieht in der Inflation kein probates Mittel, um hohe Staatsschulden zu entwerten. "Inflation ist kein verantwortbarer Weg zur Entschuldung. Zum Schuldenabbau muss die Finanzpolitik selbst auf den Konsolidierungspfad einschwenken, und das nicht nur in Griechenland", sagte er in einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der "WirtschaftsWoche" (WiWo). Dies gelte umso mehr, als Geldpolitik und Finanzpolitik einander beeinflussten.

Schäuble will ungedeckte Leerverkäufe gesetzlich untersagen - FASZ

Die Bundesregierung will Spekulanten an den internationalen Finanzmärkten das Handwerk legen. "Um den mit Leerverkäufen verbundenen Risiken für die Stabilität des Finanzmarktes entgegenzuwirken, werden ungedeckte Leerverkäufe künftig gesetzlich untersagt", sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ). Dazu soll zügig ein Gesetz auf den Weg gebracht werden: "Dies ist eine wichtige und notwendige Ergänzung unserer Bemühungen zur Regulierung der Finanzmärkte", sagte Schäuble.

Sparkassenpräsident erwartet keine Kreditklemme in 2010 - WiWo

Die deutschen Sparkassen erwarten im laufenden Jahr keine Kreditklemme. "Die Sparkassen haben 2009 trotz der Wirtschaftskrise rund 5% mehr Unternehmenskredite vergeben und ein Rekordniveau erreicht. Auch in Zukunft dürfte es keinen wirklichen Engpass geben", sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, dem Magazin "Wirtschaftswoche" (WiWo) laut Vorabbericht vom Wochenende.

Bundesfinanzministerium plant Sonderabgabe für Banken - WiWo

Das Bundesfinanzministerium arbeitet offenbar an einer Sonderabgabe für Banken. Unions-Bundestagsfraktionsvize Michael Meister (CDU) sagte dem Magazin "Wirtschaftswoche" (WiWo) laut einem Vorabbericht vom Wochenende, die Sonderabgabe soll die entstandenen Kosten zur Rettung des Finanzsektors finanzieren und einen Puffer für künftige Krisen bilden. Der Beitrag solle nach Geschäftsrisiko, Unternehmensgröße und Vernetzung mit anderen Geldhäusern gestaffelt werden. "Wer sein eigenes Systemrisiko reduziert, zahlt weniger", sagte Meister.

Schäuble fordert "Europäischen Währungsfonds" - WamS

Die Bundesregierung befürwortet angesichts der Finanzprobleme in Griechenland die Einrichtung eines professionellen Krisenmanagements in der Eurozone. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" (WamS): "Wir sollten in Ruhe darüber diskutieren, welche Konsequenzen aus der Griechenland-Krise zu ziehen sind. Dabei sollten wir keine Vorschläge von vornherein ausschließen, auch nicht die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds.

BaFin sieht zunehmende Spekulationen gegen Griechenland - Spiegel

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat einem Magazinbericht zufolge deutliche Hinweise darauf, dass Spekulanten in jüngster Zeit verstärkt gegen Griechenland vorgehen. Im Februar hielten Anleger Kreditausfallversicherungen für griechische Anleihen im Wert von 85 Mrd USD (62 Mrd EUR), doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor, zitiert das Magazin "Der Spiegel" am Wochenende vorab aus einer Expertise der BaFin für das Bundesfinanzministerium.

Post/Appel kritisiert Aufhebung des Steuerprivilegs - Focus

Der Deutsche-Post-Vorstandsvorsitzende Frank Appel hält die Streichung von Steuerprivilegien für seinen Konzern durch den Bundestag für rechtswidrig. "Wir sehen den Gesetzentwurf im Widerspruch zum geltenden europäischen Recht", sagte Appel dem Magazin "Focus" nach einem Vorabbericht vom Wochenende. Nach einem Parlamentsbeschluss vom Freitag muss die Deutsche Post im Briefgeschäft künftig für gewerbliche Kunden ebenso 19% Mehrwertsteuer erheben wie die Wettbewerber.

Bahn berichtet 2009 höheren Gewinn als erwartet - Focus

Die Deutsche Bahn AG hat einem Mazainbericht zufolge trotz Wirtschaftskrise im Geschäftsjahr 2009 einen Gewinn von etwa 1,8 Mrd EUR erwirtschaftet. Wie das Magazin "Der Focus" am Wochenende vorab unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, sei nur ein halb so hohes Betriebsergebnis eingeplant gewesen.

Maschinenbau will keine Abwrackprämie - Tagesspiegel

Die deutschen Maschinenbauer stehen der Idee einer Abwrackprämie für alte Produktionsanlagen skeptisch gegenüber. "Der Staat täte gut daran, sich um die Investitionsschwäche in Deutschland zu kümmern", sagte Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Maschinenbauverbandes VDMA, der Zeitung "Tagesspiegel"

 
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Militärtransporter Airbus A400M gerettet

BERLIN - Europas wichtigstes Rüstungsprojekt ist gerettet: Nach monatelangem Streit um die Finanzierung des Militärtransporters Airbus A400M haben sich die sieben Käuferländer mit dem Rüstungshersteller EADS geeinigt. Der Airbus-Mutterkonzern und die Bundesregierung teilten am Freitag mit, dass sich die Länder mit 3,5 Milliarden Euro an den Zusatzkosten von über 5 Milliarden Euro beteiligen. Allerdings müssen noch die beteiligten Regierungen und Parlamente dem Deal zustimmen.

Wincor Nixdorf rechnet auch für 2009/10 mit zweistelligem Ergebnisrückgang

FRANKFURT - Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf rechnet auch für das laufende Geschäftsjahr mit einem zweistelligen Ergebnisrückgang. Die konjunkturell bedingte Volatilität habe jedoch keinen Einfluss auf die nachhaltige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells, zeigte sich Finanzvorstand Jürgen Wunram in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) überzeugt. "Die Krise hat die langfristigen Trends in unserem Markt nicht kaputtgeschossen."

Pilotenstreik bei Lufthansa bleibt ausgesetzt - Gespräche laufen

FRANKFURT - Fluggäste müssen in den nächsten Tagen keine Angst vor neuen Streiks bei der Lufthansa haben. Der vor knapp zwei Wochen ausgesetzte Streik der Piloten wird vorerst nicht fortgeführt. Sowohl das Unternehmen als auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wiesen am Sonntag in Frankfurt auf laufende Tarifverhandlungen hin. Auch wenn in der Nacht von Montag auf Dienstag die Aussetzungsfrist auslaufe, bestehe keine Verpflichtung, den Streik sofort weiterzuführen, sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Solange die Gespräche konstruktiv verlaufen, gibt es keinen Grund zu streiken."

Postchef Appel rügt Aufhebung des Steuerprivilegs durch den Bundestag

MÜNCHEN - Post-Chef Frank Appel hält die Entscheidung des Bundestages für rechtswidrig, einen Steuervorteil der Post zu kippen. Nach dem Parlamentsbeschluss vom Freitag muss der Ex-Monopolist ab Juli im Briefgeschäft für gewerbliche Kunden ebenso 19 Prozent Mehrwertsteuer erheben wie die Konkurrenten. "Wir sehen den Gesetzentwurf im Widerspruch zum geltenden europäischen Recht", sagte Appel dem "Focus". Er kritisierte, dass flächendeckende Briefdienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden "unterschiedlich besteuert werden, obwohl diese laut EU-Recht generell von der Mehrwertsteuer zu befreien sind. Daher kann man auch Briefdienstleistungen für Geschäftskunden nicht davon ausnehmen."

Gericht kippt Entlastung der Commerzbank-Spitze

FRANKFURT - Die Übernahme der Dresdner Bank bereitet der Spitze der Commerzbank neben ökonomischen auch weiterhin juristische Probleme. Das Landgericht Frankfurt hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Hauptversammlungsbeschlüsse aufgehoben, mit denen der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus-Peter Müller und der Vorstandschef Martin Blessing für das Geschäftsjahr 2008 entlastet worden waren. Die Bank hat nach Angaben eines Sprechers gegen die Entscheidung Berufung eingelegt. Das Urteil sei daher nicht rechtskräftig.

Betrugsvorwurf bei U-Bahn: Staatsanwälte prüfen

DÜSSELDORF - Im Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen beim Bau der U-Bahn in Düsseldorf sollen am Montag zwei Staatsanwälte die Baustelle in Augenschein nehmen. Das sagte der Sprecher der Düsseldorfer Anklagebehörde, Johannes Mocken, am Samstag. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens entschieden.

Kartellamt nimmt Energiekonzerne ins Visier

MÜNCHEN - Das Bundeskartellamt in Bonn will weiter gegen die großen Energiekonzerne vorgehen. "Im Energiemarkt können wir mit der Situation noch nicht zufrieden sein. Wenn vier Konzerne dominieren, gibt es gewaltiges Potenzial für Missbräuche", sagte der neue Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Er fügte an: "Wir führen weitere Verfahren." Derzeit laufe etwa eine Sektoruntersuchung zum Stromgroßhandel. In Deutschland dominieren die vier Anbieter RWE , Eon , Vattenfall und EnBW den Energiemarkt. Das Kartellamt war in der Vergangenheit bereits gegen zu hohe Gas- und Strompreise vorgegangen.

Mercedes-Benz do Brasil: Guter Start für den Smart

SÃO PAULO - Mercedes-Benz do Brasil hat die Zahlen für das Lkw- und Omnibus-Geschäft in Brasilien vorgelegt. Nach deutlichen Einbußen im Jahr 2009 sollen 2010 Produktion und Absatz wieder anziehen und das nicht nur bei den Brummis, sondern auch beim Kleinwagen Smart. Der Präsident von Mercedes Benz do Brasil, Jürgen Ziegler, begründete im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa seine Erwartungen.

Hewlett-Packard revidiert Quartalsergebnisse leicht nach unten

PALO ALTO - Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) hat seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal leicht nach unten überarbeitet. Das um Sondereffekte bereinigte (Non-GAAP) Ergebnis je Aktie liege aufgrund eines Rechtsstreits in Großbritannien bei 1,07 US-Dollar statt bei 1,10 Dollar, wie Mitte Februar bekanntgegeben worden sei, teilte HP am Freitag in Palo Alto mit. Der Non-GAAP-Überschuss betrage 2,59 anstelle von 2,67 Milliarden Dollar.

Presse: Solon kann auf Staatsbürgschaft hoffen

BERLIN - Das Berliner Solarunternehmen Solon kann laut "Berliner Morgenpost" (Samstag) auf eine staatliche Bürgschaft hoffen. Dem Bericht zufolge soll der Bürgschaftsausschuss des Deutschlandsfonds bereits zugestimmt haben. Nun müsse der Lenkungsausschuss noch entscheiden, die Zusage gelte als wahrscheinlich. Die Vereinbarung soll in der kommenden Woche unterschrieben und dann auch verkündet werden. Solon ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust betrug 195 Millionen Euro. Derzeit verhandelt das Unternehmen mit seinen Banken über eine Umschuldung für kurzfristige Kredite von rund 200 Millionen Euro.

Chemiemanager Felcht wird Bahn-Chefkontrolleur

BERLIN - Nach längerer Suche und einigen Absagen hat die Bundesregierung jetzt einen neuen Aufsichtsratschef für die Deutsche Bahn gefunden: den früheren Degussa-Chemiemanager Utz-Hellmuth Felcht (63). Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) konnte am Ende seinen alten Bekannten bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchsetzen. Felcht folgt dem umstrittenen Chefkontrolleur der Bahn, Werner Müller (63), der noch aus der Ära von SPD-Altkanzler Gerhard Schröder stammt. Ramsauer gab die Entscheidung am Sonntag vor seinem Abflug nach Israel bekannt. Das Bundeskabinett will die Berufung förmlich am kommenden Mittwoch beschließen. Müller - im früheren Streit um Degussa als Bergbauchef einst Widersacher von Felcht - amtiert noch bis zur Aufsichtsratssitzung am 24. März.

Grube: Bahn war nicht börsenreif

HAMBURG - Die Bahn war nach Ansicht von Unternehmens-Chef Rüdiger Grube vor der geplanten Börsennotierung nicht reif für den Gang aufs Parkett. "Wäre der Börsengang im Oktober 2008 geglückt, dann hätten wir schnell ein Problem bekommen", sagte Grube in einem Interview der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Der Konzernchef sieht den Grund für die mangelnde Börsenreife zwar nicht bei der Bahn selbst, sondern bei den Zugherstellern, die mangelhafte Fahrzeuge geliefert hätten. "Aber der Aktienkurs hätte darauf keine Rücksicht genommen", sagte Grube.

Rewe sieht bei Reisen Ende des Preiskampfs

DÜSSELDORF - Billiger als jetzt wird das Reisen für Deutsche nicht mehr werden. Davon geht der Touristik-Vorstand der Rewe-Gruppe, Norbert Fiebig, aus. "Ich glaube wir haben das Ende der Preisspirale erreicht. Wenn wir die Qualität halten wollen, dann ist von einzelnen Aktionen abgesehen keine Preisreduzierung mehr möglich, sagte Fiebig der "WirtschaftsWoche". Laut Fiebig hat der Handelsriese Rewe mit seinen Marken Dertour, Meiers Weltreisen, ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg die Preise im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich vier bis fünf Prozent gesenkt. Zum Geschäftsverlauf sagte Fiebig: "Wir sind zwar schwach gestartet, aber seit Dezember läuft der Motor richtig gut. "Beim Sommergeschäft liegen unsere Buchungszahlen über dem Vorjahr, beim Umsatz liegen wir fast gleichauf." Für die Zukunft peilt der Touristik-Vorstand ein gesundes organisches Wachstum an. Zukäufe würden aber nicht ausgeschlossen.

Funkwerk rutscht in die roten Zahlen

KÖLLEDA - Nach einem Umsatzeinbruch von etwa 24 Prozent ist der Kommunikationstechnik-Anbieter Funkwerk in die roten Zahlen gerutscht. Im Geschäftsjahrs 2009 seien die Erlöse auf 219 Euro gesunken und liegen damit noch unter der Prognose von 230 Millionen Euro, teilte die börsennotierte Funkwerk AG am Freitag am Sitz in Kölleda mit. Wegen Umstrukturierungskosten und Abschreibungen werde nach vorläufigen Zahlen mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 42 Millionen Euro gerechnet. Der Vorstand erwartet, dass im laufenden Geschäftsjahr eine Umsatzverbesserung und ein positives Konzernergebnis erzielt werden können.

Betriebsratswahl bei Daimler verschoben

STUTTGART - Im Streit um die Betriebsratswahlen beim Stuttgarter Autobauer Daimler hat das Arbeitsgericht Stuttgart den für diesen Mittwoch geplanten Urnengang zunächst gestoppt. Wie die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) am Freitag mitteilte, war damit ihr Antrag vor Gericht erfolgreich. Nach Ansicht des Gerichts wurde die Anzahl der Betriebsräte falsch berechnet: Nicht 39, sondern lediglich 37 Betriebsräte seien zu wählen. Das Unternehmen bemüht sich, dass die Wahl doch noch wie geplant am 10. März über die Bühne gehen kann. Beim Landesarbeitsgericht sei eine sofortige Beschwerde gegen die Wahlverschiebung eingelegt worden, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage.

Kreise: Pfizer plant bei Übernahme von Ratiopharm Ausbau der Produktion

ULM/FRANKFURT ? Der US-Pharmakonzern Pfizer will Kreisen zufolge bei einer Übernahme des Generikaherstellers Ratiopharm die Produktion ausbauen. Dies habe Jeff Kindler bei seiner Strategiepräsentation vor einer Führungsriege des zum Verkauf stehenden Unternehmens deutlich gemacht, sagte eine mit der Transaktion vertraute Quelle der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Sonntag. "Pfizer-Chef Kindler und sein Team haben am Freitag ihre Pläne vor rund 50 Führungskräften vorgestellt und klar gemacht, dass Ulm als Center of Excellence zum Hauptstandort für das weltweite Generikageschäft von Pfizer werden soll?, sagte die Quelle.

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25.07.10 22:10
25.07.2010 20:35
dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Alle deutschen Banken stressfest - außer HRE

FRANKFURT/LONDON - Für die deutschen Banken ist der große Krisentest unter dem Strich gut ausgegangen. 13 von 14 Instituten kamen beim europäischen Stresstest durch, die Hypo Real Estate schaffte es erwartungsgemäß nicht. Nord LB und Postbank bestanden nur knapp. Getestet wurden 91 Banken aus 20 europäischen Staaten. Neben der HRE scheiterten auch fünf spanische und eine griechische Bank im schärfsten Krisenszenario an der geforderten Kernkapitalquote von 6,0 Prozent. Sieger war die spanische Banca March mit einer Quote von 19,0 Prozent.

STRESSTEST: Verfahren bestanden - Sorgen bleiben

BERLIN - Europas Banken haben sich beim großen Stresstest insgesamt widerstandsfähig gegen Krisenszenarien gezeigt - eine problemlose Branche ist die Finanzwelt damit aber nicht. Denn: Einige Banken, die den Belastungstest bestanden, überleben nur dank Steuermilliarden. Zudem mahnen Fachleute, die Finanzmärkte zu reformieren. Und in Deutschland wird der Ruf nach einer Neuordnung der Landesbanken wieder laut.

STRESSTEST: Nord/LB hält Kapitalerhöhung nicht für nötig

HANNOVER/FRANKFURT - Die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB), die den Banken-Stresstest nur knapp bestanden hatte, hält dennoch eine Kapitalerhöhung nicht für notwendig. Die Nord LB sei ausreichend kapitalisiert, im Stress-Szenario zeige sich noch ein Puffer von 380 Millionen Euro, sagte Finanzvorstand Hinrich Holm der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Auf Landesbanken, die nach staatlichen Hilfsmaßnahmen den Stresstest besser bestanden haben als die Nord LB, sei er nicht neidisch. "Wir sind eher schon ein bisschen stolz darauf, dass wir die Finanzkrise aus eigener Kraft bewältigen konnten und auch nach drei Jahren Dauerturbulenz immer noch jeden Stresstest bestehen", sagte Holm. Die Nord/LB habe während der Finanzkrise nie Probleme gehabt, am Kapitalmarkt Geld zu bekommen.

Medien: BP-Chef Tony Hayward vor dem Rücktritt

WASHINGTON/LONDON - Schlechtes Krisenmanagement, verbale Ausrutscher, horrende Kosten: Der wegen der Ölpest im Golf von Mexiko heftig kritisierte BP-Chef Tony Hayward nimmt Medienberichten zufolge gut drei Monate nach Beginn der Katastrophe seinen Hut. Der 53- Jährige habe mit dem Ölkonzern bereits die Bedingungen für seinen Weggang ausgehandelt, berichtete der Sender BBC am Sonntag. Der Kampf am Unglücksort vor der US-Südküste geht derweil nach tagelangem Stillstand weiter.

BayWa-Chef: Erstes Halbjahr 'operativ besser' als Vorjahr

DÜSSELDORF - Der Münchner Agrar-, Baustoff- und Energiehändler Baywa rechnet mit einer Verbesserung seines Halbjahresergebnisses zum Vorjahreszeitraum. "Wir werden ein zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren und operativ besser abschneiden?, sagt Unternehmenschef Klaus Josef Lutz der "Wirtschaftswoche" mit Blick auf die am 5. August anstehende Zahlenvorlage. Zur Halbzeit 2009 hatte der BayWa-Umsatz bei 3,7 Milliarden Euro und der Gewinn bei 30,5 Millionen Euro gelegen.

Hugo Boss bekräftigt Prognose

FRANKFURT - Der Modekonzern Hugo Boss hält an seiner Prognose für das laufende Jahr fest, beim Umsatz prozentual einstellig zulegen zu können. "Wir sind unverändert zuversichtlich, dass wir unser Ziel in diesem Jahr erreichen", sagte Finanzvorstand Mark Langer der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). "Wir dürfen das erste Quartal nicht als Basis nehmen, bereits im zweiten Quartal entwickelte sich das Geschäft deutlich besser."

Fraport verhandelt in China über weitere Beteiligung

FRANKFURT - Der Flughafenbetreiber Fraport verhandelt in China über eine weitere Beteiligung. Die Entwicklung in Brasilien, wo große Flughäfen privatisiert werden sollen, werde zudem sehr genau beobachtet, sagte Finanzvorstand Matthias Zieschang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Bei der Dividende, die in diesem wie im vorigen Jahr bei 1,15 Euro liegen soll, sieht der Manager "langfristig durchaus noch Spielraum nach oben".

'Spiegel': Neues Gemeinschaftsprojekt von BMW und Mercedes

HAMBURG - BMW-Chef Norbert Reithofer und Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche kommen sich einem Pressebericht zufolge wieder näher. Nachdem die Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit der Konkurrenten lange Zeit kaum Ergebnisse gebracht hätten, "geht es jetzt wieder sehr gut voran", zitierte der "Spiegel" einen BMW-Manager. Scheinbar kleine Projekte versprechen dem Magazin zufolge große Einsparungen.

'Spiegel': Sky kauft Werbevermarkter zurück

HAMBURG - Der Aufsichtsrat des Bezahlfernsehsenders Sky Deutschland hat dem "Spiegel" zufolge den Rückkauf des erst vor gut zwei Jahren verkauften Werbevermarkters Premium Media Solutions abgesegnet. Am Donnerstag solle der Vertrag unterzeichnet werden, berichtete das Magazin ohne Quellenangabe. Sky erwerbe die Mehrheit vom Medienunternehmer Christian Unterseer zurück, der 2008 bei der damaligen Premiere-Tochter eingestiegen sei.

Audi peilt Absatzrekord an

INGOLSTADT - Der Autobauer Audi wird in diesem Jahr voraussichtlich einen neuen Verkaufsrekord aufstellen. Die bisherige Jahres-Bestmarke von 1.003.000 verkauften Autos (2008) werde "deutlich" übertroffen, sagte Unternehmenschef Rupert Stadler dem Fachblatt "Automobilwoche".

Leipziger Porsche-Werk auf Rekordkurs

LEIPZIG - Das Leipziger Porsche-Werk brummt. "Wir bauen rund 350 Fahrzeuge pro Tag, so viele wie noch nie", sagte Leiter Siegfried Bülow der "Leipziger Volkszeitung" (Samstag). Das hänge mit saisonalen Effekten und dem guten Start des neuen Cayenne zusammen. "Die Auftragseingänge sind höchst erfreulich." Ein weiterer Personalaufbau sei abhängig von der Auslastung. Über eine Fertigung zusätzlicher Baureihen sagte Bülow: "Wir bauen ja schon den großen Cayenne und sind gut ausgelastet." Aber das Werk sei hochmodern, innovativ und sehr flexibel. Bisher seien rund 300.000 Cayenne, 25.000 Panamera und 1.270 Carrera GT dort gebaut worden.

Goldman-Sachs sieht Lösung für insolvente Karstadt

ESSEN - Die Bank Goldman Sachs im Karstadt- Vermieterkonsortium Highstreet sieht eine Lösung für die Rettung des insolventen Warenhauskonzerns. "Wir haben den Weg zu einer Einigung frei gemacht, dabei haben wir weitere Konzessionen beim Mietvertrag gemacht", sagte der Europachef der US-Investment-Bank, Alexander Dibelius der "Bild am Sonntag". Ein Highstreet-Sprecher bestätigte den Bericht. Goldman Sachs hält über den Fonds Whitehall die Mehrheit am Highstreet-Konsortium. Dieses hatte vor Jahren 86 Häuser von Karstadt gekauft und vermietete sie dann zurück.

'Focus': Deutsche Flughäfen mit mehr Passagieren

BERLIN - Die 23 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland haben trotz Krise, hartem Winter und Vulkan-Asche einem Pressebericht zufolge im ersten Halbjahr mehr Passagiere als vor einem Jahr gezählt. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus", der die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) zitiert, wurden auf den Airports 85,9 Millionen Fluggäste (+ 1,6 Prozent) gezählt. Aufsteiger sind der Regionalflughafen Weeze an der niederländischen Grenze mit einem Zuwachs auf 1,24 Millionen Gäste (plus 21 Prozent) sowie der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden mit 14 Prozent mehr Kunden. Größte Verlierer sind Lübeck (minus 15 Prozent) und Friedrichshafen (minus 9 Prozent). ADV-Chef Ralph Beisel warnte, die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe gefährde die Erholung des Fluggeschäfts. Statt wie geplant eine Milliarde Euro einzunehmen, werde der Finanzminister Fluggäste vergraulen und "am Ende weniger Geld im Staatssäckel haben als vorher".

Airbus-Chef Enders kontra Flugticket-Steuer

BERLIN - Airbus-Vorstandschef Tom Enders hat die Bundesregierung wegen der geplanten Abgabe auf Flugtickets kritisiert. "Die geplante Flugsteuer ist Gift für den Aufschwung und die heimische Luftfahrtindustrie", warnte Enders in der "Bild"- Zeitung (Montag). "Selbst in guten Zeiten macht die deutsche Luftfahrtindustrie kaum eine Milliarde Gewinn und jetzt will der Finanzminister eine Milliarde Flugsteuer pro Jahr abkassieren." Der Chef der EADS-Tochter fürchtet, dass viele Fluggesellschaften wegen der zusätzlichen Kosten überlegen, ob sie den Kauf neuer, umweltverträglicherer Flugzeuge verschieben sollen.

Bund überlegt Änderungen bei Luftverkehrabgabe

BERLIN - Die Bundesregierung denkt über Änderungen bei der geplanten Luftverkehrsabgabe nach. Geprüft wird, ob ein Drei- Stufenmodell mit unterschiedlichen Abgaben für Kurz-, Mittel- und Langstrecken mehr Sinn macht als der ursprüngliche Plan mit nur zwei Stufen. "Über einen Drei-Stufen-Tarif wird nachgedacht", bestätigte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Freitag entsprechende Medienberichte. Zur Höhe der drei möglichen Stufen sagte sie: "Die Zahlen sind noch nicht fix." Dem Vernehmen nach sind für Kurzstrecken 9 Euro im Gespräch, für mittlere Distanzen 25 Euro und für Langstrecken 40 Euro. Im ursprünglichen Plan waren das 13 Euro für kurze Flüge und 26 Euro für Langstrecken.

'WSJ': Sanofi-Aventis an Genzyme-Übernahme interessiert

NEW YORK - Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis ist einem Pressebericht zufolge an der Übernahme des US-Biotechunternehmens Genzyme interessiert. In Vorgesprächen sei es zunächst um das Interesse beider Seiten an einem entsprechenden Geschäft gegangen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag auf seiner Internetseite. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium und eine erfolgreiche Transaktion sei weit entfernt. Beide Unternehmen lehnten dem Bericht zufolge einen Kommentar ab.

RTL verkauft britischen Sender Five

LUXEMBURG/LONDON - Die Fernsehgruppe RTL hat ihre britische Tochter Five verkauft. Neuer Eigentümer des Fernsehsenders sei die Northern&Shell Gruppe des britischen Verlegers Richard Desmond, teilte die RTL Group am Freitagabend mit. Der Kaufpreis betrug demnach 125 Millionen Euro.

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HP-Chef Mark Hurd stolpert über Liaison

PALO ALTO - Der Chef des amerikanischen Computer- und Druckerriesen Hewlett-Packard (HP) ist über eine allzu enge Beziehung mit einer externen Mitarbeiterin gestolpert. Mark Hurd, der 2005 Carly Fiorina an der HP-Spitze abgelöst hatte, soll die Frau mit Geldern aus der Firmenkasse ausgehalten haben. Der Verwaltungsrat drängte den zweifachen Familienvater daraufhin zum Rückzug. Hurd legte mit sofortiger Wirkung alle seinen Ämter nieder.

Umbau macht sich für Hewlett-Packard (HP) bezahlt

PALO ALTO - Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) dürfte im dritten Geschäftsquartal (Ende Juli) von seinem ausgebauten Servicegeschäft und anhaltend starken Hardware-Verkäufen profitiert haben. Nach den vorläufigen Zahlen, die in der Aufregung um den Abgang von Firmenchef Mark Hurd nahezu untergingen, konnte HP seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf rund 30,7 Milliarden Dollar steigern. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,67 auf etwa 0,75 Dollar.

Finanzguru Buffett verspekuliert sich: Gewinneinbruch

OMAHA - Auch ein Warren Buffett liegt mal daneben: Der legendäre US-Investor hat sich mit Finanzgeschäften verspekuliert und seiner Holding Berkshire Hathaway damit einen Gewinneinbruch beschert. Im zweiten Quartal sank das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich knapp 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Maria Elisabeth Schaeffler: Haben Krise überwunden

HERZOGENAURACH/MÜNCHEN - Der Autozulieferer Schaeffler hat seine Krise nach Einschätzung von Maria Elisabeth Schaeffler überwunden. "Das ist ein eindrucksvolles Comeback, auf das wir stolz sind, vor allem weil wir es ohne einen Cent staatlicher Gelder geschafft haben", sagte die Unternehmerin aus Herzogenaurach dem Nachrichtenmagazin "Focus" in München.

Metro-Tochter Real nicht mehr vom Verkauf bedroht

DÜSSELDORF - Die Metro-Tochter Real ist wohl nicht mehr vom Verkauf bedroht. Konzernchef Eckhard Cordes sagte der "Welt am Sonntag", eine Trennung von dem Lebensmittelhändler sei "derzeit unwahrscheinlich". Momentan steige die Rendite dank des eingeleiteten Sanierungsprogrammes. "Wenn sich dieser Trend fortsetzt, ist Real für uns ein gutes Geschäft", sagte Cordes. Metro hatte seit Jahren Anstrengungen unternommen, das Deutschland-Geschäft von Real zu sanieren.

SAP setzt in erster Linie auf organisches Wachstum

FRANKFURT - Der Softwarekonzern SAP will sich auch nach der zweiten Milliarden-Akquisition binnen drei Jahren in erster Linie auf organisches Wachstum konzentrieren. "Wir kaufen keine Unternehmen, nur um zusätzlichen Umsatz zu erwerben", betonte SAP-Finanzvorstand Werner Brandt im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Der größte europäische Softwarekonzern habe in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er organisch prozentual zweistellig wachsen könne. "Ich denke, da kommen wir auch wieder hin", zeigte sich Brandt überzeugt.

Banken und Investoren verklagen WestLB

DÜSSELDORF - Professionelle Investoren haben die WestLB auf Schadensersatz in Höhe von 490 Millionen Dollar plus Zinsen verklagt. Insgesamt werfen vier Banken und ein Investmentfonds der Landesbank Betrug vor, bestätigte ein WestLB-Sprecher am Samstag in Düsseldorf einen Bericht der "Wirtschaftswoche". Die Investoren haben vor dem Obersten Gericht von New York Klage gegen die WestLB eingereicht. Nach Ansicht der Kläger soll die Bank zwei Zweckgesellschaften durch Betrug zugrunde gerichtet gerichtet und die Investoren so um ihr Geld gebracht haben. Sie hatten rund 500 Millionen Dollar in die Investmentvehikel gesteckt.

Börse-Betriebsrat: Koch soll gegen Stellenabbau helfen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Kampf um Sparmaßnahmen bei der Deutschen Börse AG setzt der Betriebsrat auf politische Unterstützung. In einem Brief an Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) warnen die Arbeitnehmer laut "Spiegel" vor einer "Erosion des Finanzplatzes". In Frankfurt würden hunderte Arbeitsplätze abgebaut und auch mit EU- Geldern in Prag wieder aufgebaut. Mit dem Verschieben von Kompetenzen in die tschechische Hauptstadt gehe "ein Know-how-Verlust für Frankfurt" einher. Das Land solle einer "absehbaren Schwächung des Ansehens der Deutschen Börse entgegenwirken".

Porsche-Betriebsratschef Hück ruft zu Versöhnung auf

STUTTGART/BERLIN - Nach der Übernahmeschlacht von Porsche und Volkswagen hat der Betriebsratschef des Sportwagenbauers, Uwe Hück, zu Versöhnung und Kooperation aufgerufen. "Wir sollten aufhören, immer zu betonen, wer künftig den Ton angibt. Das war ein Fehler der vergangenen Monate", sagte der stellvertretende Aufsichtsratschef und Konzernbetriebsratsvorsitzende der Zeitung "Welt am Sonntag". Es sei nicht zielführend, und die Beteiligten sollten es nicht wiederholen. Die Querelen der Vergangenheit seien beigelegt.

Dubai storniert Milliardenaufträge bei Airbus und Boeing

PARIS/NEW YORK - Das Emirat Dubai kippt in seiner Finanznot milliardenschwere Aufträge bei den großen Flugzeug-Herstellern. Bei der EADS-Tochter Airbus bestellte der Großkunde Dubai Aerospace Enterprise (DAE) 18 Maschinen des Typs Airbus A320 ab und 7 weitere des Musters A350. Aus Boeings Auftragsbuch fielen 15 Mittelstrecken-Flugzeuge 787 "Dreamliner" heraus sowie 10 große 777. Boeing verriet zwar nicht, wer die Bestellungen gestrichen hat, doch ein Abgleich mit früheren Daten legt auch hier DAE nahe.

IPO: Enel will Green Power in zweiter Oktoberhälfte an die Börse bringen

MAILAND - Der italienische Versorger Enel will seine Erneuerbare-Energien-Sparte in der zweiten Oktoberhälfte an die Börse bringen. Die in den IPO-Prozess involvierten Banken trafen sich am Freitag mit Enel-Finanzvorstand Luigi Ferraris, um über die Situation zu beraten, sagte eine Sprecherin des größte Energieunternehmen Italiens am Freitag auf Nachfrage. Das Unternehmen schließe aber nach wie vor auch einen Verkauf des Anteils nicht aus, sagte sie.

Jetter dreht im zweiten Quartal in die Gewinnzone - Umsatz ausgebaut

LUDWIGSBURG - Der Automatisierungsspezialist Jetter hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (30. Juni) Umsatz und operatives Ergebnis ausgebaut. Die Erlöse legten von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent auf 7,8 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag in Ludwigsburg mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs auf 350.000 Euro. Im Vorjahresquartal hatte Jetter noch einen operativen Verlust von 1,2 Millionen Euro eingefahren. Die vollständigen Zahlen wollen die Ludwigsburger am 11. August vorlegen.

Escada spürt Erholung - Herrenlinie derzeit kein Thema

MÜNCHEN - Der Damenmodekonzern Escada profitiert von der Erholung im Markt für Luxusmode. Die neue Kollektion für den Sommer 2011 werde von den Kunden gut angenommen und viele orderten mehr als in ihren Budgets vorgesehen, sagte Escada-Chef Bruno Sälzer der Nachrichtenagentur dpa in München. Für 2010 rechnet das Unternehmen, das vor einem Jahr in die Insolvenz gerutscht und von der indischen Industriellen-Familie Mittal übernommen worden war, mit stabilen Umsätzen und schwarzen Zahlen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). 2011 will Escada dann auch unter dem Strich wieder einen Gewinn schreiben.

BP: Denken nicht über neue Förderung aus Unglücksquelle nach

WASHINGTON - BP will sich nach dem Versiegeln des Öllecks Golf von Mexiko ganz auf die Beseitigung der entstandenen Schäden konzentrieren. Der Konzern denke nicht über eine künftige Ausbeutung des Ölreservoirs an der Unglücksstelle nach, sagte ein Sprecher am Freitag.

Reilly: Großer Teil Stellen schon abgebaut

FRANKFURT - Der Autohersteller Opel sieht sich bei seiner nun selbst finanzierten Sanierung auf gutem Weg. Rund 3.000 von geplanten 8.000 Stellen seien bereits abgebaut, erklärte Opel-Chef Nick Reilly in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" (Samstag). Dies sei vor allem mit der Werksschließung im belgischen Antwerpen, sowie in Spanien und Großbritannien geschehen. Der Abbau von 4.000 Stellen in Deutschland beginne nun. Bis 2015 will Opel dabei ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen und hat das auch mit dem Betriebsrat vereinbart.

Karstadt-Poker kann sich noch lange hinziehen

ESSEN - Die 25 000 Karstadt-Beschäftigten können noch immer nicht aufatmen. Spätestens an diesem Sonntag hätte eigentlich der Kaufvertrag für die insolvente Warenhauskette durch den Investor Nicolas Berggruen unterzeichnet werden müssen. Doch wie die Nachrichtenagentur dpa aus Verhandlungskreisen erfuhr, war diese Frist nicht einzuhalten.

Atommeiler könnten 14 Jahre länger laufen

BERLIN - Der Streit um längere Laufzeiten für Atomkraftwerke spitzt sich zu. In der schwarz-gelben Koalition und den südlichen Bundesländern zeichnet sich laut "Spiegel" ab, dass die Betriebszeiten für die Meiler im Schnitt um 14 Jahre ausgedehnt werden könnten. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will dagegen kürzere Fristen durchsetzen. Die Regierung will in den kommenden Wochen entscheiden. SPD und Grüne warnten Schwarz-Gelb vor einem Deal mit der Stromindustrie auf Kosten der erneuerbaren Energien.

Blackberry-Sperre in Saudi-Arabien abgewendet

RIAD - Eine angekündigte Sperre der Blackberry-Dienste in Saudi-Arabien ist im letzten Moment abgewendet worden. Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (Research In Motion (RIM) ) habe eingewilligt, eigene Server im arabischen Königreich zu installieren, bestätigte ein Beamter der staatlichen saudischen Telekom-Behörde CITC am Samstag in Riad. "Erste Test sind bereits im Gange", fügte der Offizielle hinzu, der namentlich nicht genannt werden wollte.

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05.09.10 18:39
05.09.2010 18:30
WOCHENENDÜBERBLICK/4. und 5. September

DJ WOCHENENDÜBERBLICK/4. und 5. September

Stahlkonzerne wollen erneut die Preise erhöhen - Handelsblatt

Die führenden Stahlhersteller in Europa wollen Anfang Oktober ihre Verkaufspreise deutlich erhöhen. Vor allem Kunden aus den Branchen Automobil- und Maschinenbau seien betroffen. Wie ein Manager des Stahlkonzerns Arcelor Mittal gegenüber dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) sagte, plant das Unternehmen eine Preiserhöhung für das wichtige Vorprodukt Warmbreitband um 5% auf rund 620 EUR/Tonne. Auch die Mitbewerber ThyssenKrupp und Salzgitter würden dem Beispiel folgen, so die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Stahlhersteller begründen die neuerlichen Preisanhebungen mit der starken Verteuerung der Rohstoffpreise.

Lufthansa plant für 2010 wieder Dividendenzahlung - BöZ

Die Deutsche Lufthansa ist operativ auf Erholungskurs und stellt den Aktionären für das laufende Geschäftsjahr die Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung in Aussicht. Dies sagte Finanzvorstand Stephan Gemkow in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung/BöZ". Für das Verlustjahr 2009 hatte die Fluggesellschaft die Ausschüttung ausfallen lassen. Ergebnisträger des Konzerns sei das Langstrecken-Geschäft, "Hebel" für eine positive Entwicklung im wichtigsten Geschäftsfeld Passagierverkehr sei dabei die Tochter Swiss. "Ob die Lufthansa Passage selbst auch schwarze Zahlen schreiben kann, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen", so Gemkow.

RWE-CEO dementiert Pläne zur Einfluss-Kürzung kommunaler Aktionäre

RWE plant keine Aufspaltung des Versorger-Bereichs in eine deutsche und eine internationale Sparte, so CEO Jürgen Grossmann in einem Interview mit "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung/FASZ". Auch solle den kommunalen Anteilseignern kein stärkeres Mitspracherecht im nationalen Geschäft eingeräumt werden, wenn diese gleichzeitig die Kontrolle bei Auslandsaktivitäten aufgeben. "Ich freue mich über die kommunalen Aktionäre der RWE, die mit einer Sperrminorität am gesamten Konzern beteiligt sind", so Grossmann. Dies solle noch lange so bleiben.

Vodafone plant Ablösung von CEO - Zeitung

Der Vodafone-CEO John Bond bereitet seinen Rücktritt vor, berichtet die "Sunday Times" ohne Angabe von Quellen. Laut der Zeitung wurde die Personalberaterin Anna Mann damit beauftragt einen Nachfolger zu suchen. Als Kandidat wird unter anderem Roger Carr, Chairman des Energieunternehmens Centrica genannt, heißt es in dem Bericht. Vodafone wollte sich auf Anfrage nicht an den Presse-Spekulationen beteiligen

GM plant Börsengang nach US-Kongresswahlen im November - Zeitung

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) wird laut einem Zeitungsbericht erst nach der US-Kongresswahl im November an die Börse zurückkehren. GM warte die Wahlen am 2. November ab und absolviere den Börsengang womöglich Mitte November, berichtete die Zeitung "The Detroit News" am Samstag auf ihrer Webseite. Der Preis der Aktie solle am 17. November festgelegt werden, der Börsengang am nächsten Tag erfolgen, sagte dem Bericht zufolge ein Analyst unter Berufung auf "verschiedene Quellen".

US-Justiz untersucht Reihenfolge von Suchergebnissen bei Google

Nach mehreren Beschwerden von Wettbewerbern untersucht die US-Justiz nun die Reihenfolge der Suchergebnisse beim Internet-Konzern Google. "An uns ist kürzlich die Staatsanwaltschaft von Texas herangetreten, die die Position von Google bei den Wettbewerbsrechten untersucht", schrieb der stellvertretende Chef-Jurist Don Harrison am Freitag in einem Blog des US-Unternehmens. Er zeigte sich überzeugt, alle Fragen der Behörden beantworten zu können, "weil wir überzeugt sind, dass Google im besten Interesse seiner Nutzer handelt".

Ehemaliger Hewlett-Packard-CEO könnte zu Oracle gehen - Zeitung

Der frühere CEO von Hewlett-Packard, Mark Hurd, steht in Verhandlungen über eine Tätigkeit im Management von Oracle. Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Hurd und Oracle befänden sich in Gesprächen. Die genaue Position von Hurd sei aber noch unklar, heißt es in dem Bericht weiter. Zudem müsse der Vorstand von Oracle einem Engagement noch zustimmen. Larry Ellison solle aber Oracle-CEO bleiben, so die Zeitung.

Samsung rechnet für 2011 mit Investitionen von 30 Bill KRW

Der südkoreanische Chip-Hersteller Samsung Electronics Co. plant für das 2011 Investitionen in Höhe von 30 Bill KRW (25,58 Mrd USD). "Es ist schwierig für 2011 einen klaren Plan vorzugeben, aber wir planen Investitionen von rund 30 Bill KRW", sagte CEO Choi Gee-sung am Freitag gegenüber Reportern auf der Konsum-Elektronik-Messe IFA. Damit sollen die bestehenden Bereiche ausgebaut und neue Bereiche erschlossen werden. Für 2010 rechnet Samsung mit Investitionen in Höhe von 26 Bill KRW.

Suzuki plant Bau einer dritten Auto-Fabrik in Indien - Nikkei

Die Suzuki Motor Corp plant den Bau einer dritten Auto-Fabrik in Indien. Die Produktionsstätte soll frühestens 2013 fertiggestellt sein und eine jährliche Kapazität von rund 250.000 Fahrzeugen haben, berichtet die japanische Zeitung "Nikkei" unter Berufung auf Unternehmenskreise am Samstag. Damit würde sich die Kapazität von Suzuki in Indien auf rund 1,7 Mio Fahrzeuge erhöhen.

Franz. Finanzminister schließt Steuererhöhungen unter Sarkozy aus

Der französische Finanzminister Francois Baroin hat Steuer-Erhöhungen während der Amtszeit von Präsident Nicolas Sarkozy ausgeschlossen. "So lange Nicolas Sarkozy Präsident ist, wird es keine Steuer-Erhöhungen geben", so Baroin in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender "France 2" am Sonntag.

Italien droht mit Veto gegen Handelsabkommen mit Südkorea - Zeitung

Die italienische Regierung hat damit gedroht, gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea bei der Ratifizierung am 10. September ihr Veto einzulegen, berichtet die italienische Zeitung "Il Sole-24 Ore" in ihrer Sonntagsausgabe. Demnach drängt Italien darauf, dass die Klauseln bezüglich der Auto-Industrie modifiziert werden, da sonst Nachteile für die italienische Automobil-Industrie befürchtet werden. Frankreich und Deutschland seien ebenfalls besorgt über mögliche negative Auswirkungen auf ihre Automobil-Industrien.

EU plant neue Regeln für Derivate und "Short-Selling" im September

Die Europäische Union will am 15. September neue Regeln für den Handel mit Derivaten und das "Short-Selling" bekannt geben, sagte der EU-Kommissar für Finanzdienstleistungen, Michel Barnier, am Samstag. Die Regeln zielten auf eine stärkere Transparenz im Derivate-Handel durch eine verbindliche Registrierung. Weitere Details wollte der EU-Kommissar vor der Bekanntgabe der neuen Regeln nicht nennen.

Trichet: Deutsche Konjunktur könnte Modell für Nachbarn sein - Zeitung

Das deutsche Konjunktur-Modell könnte ein Vorbild für die europäischen Nachbarländer sein, so der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, in einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro" (Samstagausgabe). "Den Produktionskosten eine sehr hohe Aufmerksamkeit zu schenken und zudem Reformen für eine flexiblere Konjunktur einzuleiten könnte ein Beispiel für die deutschen Nachbarstaaten sein", sagte Trichet. Die starke Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland sei das Ergebnis dieser Bemühungen.

DJG/ros


(END) Dow Jones Newswires

September 05, 2010 12:00 ET (16:00 GMT)

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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Großinvestition bei Conti in Reifenwerke

HANNOVER - Europas größter Reifenhersteller Continental will mehr als eine halbe Milliarde Euro in neue Reifenwerke im Ausland investieren. Die Kapazitäten in Brasilien würden verdoppelt und das Geschäft in China solle im kommenden Jahr hochgefahren werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Außerdem diskutieren wir eine Kooperation in Indien und denken über eine eigene Produktion in Russland nach."

BMW erwartet vorerst keinen Gewinn aus Elektroautos

MÜNCHEN - Der Autohersteller BMW erwartet vorerst keine Gewinne aus Elektroautos. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" glaubt Konzernchef Norbert Reithofer, im ersten Produktzyklus kein Geld damit verdienen zu können. Daher müssten vorerst Gewinne aus Benzin- und Dieselautos die neuen Technologien finanzieren. Dem Magazin sagte Reithofer: "Elektroautos werden am Anfang teure Wagen sein." 2013 will BMW ein rein elektrisch betriebenes Stadtauto auf den Markt bringen. In der Autobranche läuft ein Modell bislang üblicherweise fünf bis sieben Jahre, ehe es ersetzt wird.

'Spiegel': Katar als 'weißer Ritter' für Hochtief im Gespräch

ESSEN - Der Baukonzern Hochtief will im Kampf gegen eine feindliche Übernahme jetzt möglicherweise das arabische Emirat Katar als "weißen Ritter" gewinnen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" führt das Hochtief-Management Gespräche mit Katar über einen Einstieg bei dem Essener Unternehmen, um den spanischen Großaktionär und Konkurrenten ACS abzuwehren.

Rheinmetall bestätigt angehobene Jahresprognose

FRANKFURT - Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat seine Prognose bestätigt. "Wir sind noch stärker überzeugt, dass wir das angehobene Jahresziel von 260 bis 280 Millionen Euro operativen Gewinns und 3,9 Milliarden Euro Umsatz erreichen werden", sagte Unternehmenschef Klaus Eberhardt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Mit dem Ergebnis und dem Umsatz bis Ende September sei das Unternehmen sehr zufrieden.

KlöCo kündigt für 2010 Dividende an: 0,25 Euro je Aktie prognostiziert

FRANKFURT - Der Stahlhändler Klöckner&Co (KlöCo) will seinen Aktionären nach zwei ausschüttungsfreien Jahren für 2010 wieder eine Dividende zahlen. Der Vorstandsvorsitzende und Finanzchef des Duisburger MDax-Konzerns , Gisbert Rühl, stellte im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) einen Betrag von etwa 0,25 Euro je Aktie in Aussicht. Dieser ergebe sich aus dem für dieses Jahr erwarteten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von über 200 Millionen Euro, sagte er. An der bisherigen Ausschüttungsquote von 30 Prozent auf das Nettoergebnis wolle der Konzern auch künftig festhalten. KlöCo hatte zuletzt für die Geschäftsjahre 2006 und 2007 eine Dividende von jeweils 0,80 Euro je Aktie gezahlt.

'Focus': Koch unterschreibt bei Bilfinger Berger

MÜNCHEN/MANNHEIM - Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will nach einem Bericht des Magazins "Focus" bereits in den kommenden Tagen einen Vertrag bei Bilfinger Berger unterschreiben. Koch ist im Rennen um den Chefposten bei Deutschlands zweitgrößtem Baukonzern. Ab 2011 würde er damit Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Unternehmens, berichtet das Nachrichtenmagazin ohne Nennung einer Quelle.

Kreise: Siemens baut Windfabrik in Großbritannien

MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens will Kreisen zufolge seine Wachstumspläne im Windkraftgeschäft auch mit dem Bau einer Fabrik in Großbritannien voranbringen. Nachdem das Land an dem Plan festhalte, die Häfen dafür mit entsprechenden Investitionen fit zu machen, sei die endgültige Entscheidung für den Bau der Produktionsstätte gefallen, verlautete aus Unternehmenskreisen. Dadurch sollen in Großbritannien rund 700 Arbeitsplätze entstehen. Die Investitionen werden auf rund 80 Millionen britische Pfund (90 Mio Euro) geschätzt. 2014 soll die Fabrik fertiggestellt sein.

Eon prüft Expansion nach Asien - 'China ist ein interessanter Markt'

MÜNCHEN - Deutschlands größter Energieversorger Eon prüft die Expansion nach Asien. "China ist ein interessanter Markt", sagte der seit Mai diesen Jahres amtierende Eon-Chef Johannes Teyssen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ/Samstagausgabe). "Global wächst der Energiebedarf in Europa geht er eher zurück", so Teyssen weiter. Sein Konzern müsse sich deshalb neue Geschäftsfelder suchen und neue Märkte erschließen.

Presse: 400 Jobs bei Metro in Deutschland gefährdet

DÜSSELDORF - Deutschlands größter Handelskonzern Metro (Kaufhof, Saturn) prüft nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" die Verlagerung von Hunderten Arbeitsplätzen ins Ausland. Nach Informationen des Magazins sollen beim konzerninternen Projekt "Cora" Teile des Berichts- und Rechnungswesens künftig in Servicecentern mit Sitz im Ausland gebündelt werden. Betriebsräte des Unternehmens mit Hauptsitz in Düsseldorf befürchten demnach den Wegfall von bis zu 400 Arbeitsplätzen in Deutschland. Ein Metro-Sprecher betonte auf dpa- Anfrage, es gebe noch keine Entscheidung. "Wir denken über die Harmonisierung und Bündelung von Buchhaltungsprozessen nach." Die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite seien auf gutem Wege und würden in absehbarer Zeit "ein konstruktives Ende" finden.

LVMH kauft sich bei Hermes ein - Keine Übernahme geplant

PARIS - Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat sich beim Branchenkollegen Hermes eingekauft. Wie LVMH am Samstag bekannt gab, hält das Unternehmen 14,2 Prozent des Hermes-Aktienkapitals. Mittels Derivaten, die LVMH ebenfalls halte, solle der Anteil auf 17,2 Prozent gestockt werden. Der Konzern sieht sich dabei als langfristiger Aktionär, LVMH habe nicht die Absicht, ein Übernahmeangebot vorzulegen oder die Kontrolle an Hermes zu übernehmen. Auch in den Hermes-Aufsichtsrat will der Konzern nicht einziehen.

OMV übernimmt türkische Petrol und erwägt Kapitalerhöhung

WIEN - Nun hat es doch im 2. Anlauf geklappt: Der Ölkonzern OMV übernimmt den türkischen Konkurrenten Petrol Ofisi vollständig und legt dafür 1 Milliarde Euro auf den Tisch. Das Geld erhält die türkische Dogan Holding, die bisher einen Anteil von 54,17 Prozent hielt. Zur Finanzierung des Deals werde eine Kapitalerhöhung nicht ausgeschlossen, teilte OMV Freitagabend in Wien mit.

Genzyme-Chef wehrt sich mit hohen Prognosen gegen Sanofi-Aventis-Offerte

NEW YORK - Im Kampf gegen eine Übernahme durch Sanofi-Aventis will Genzyme den Aktienkurs mit hohen Gewinnprognosen nach oben treiben. Das amerikanische Biotechnologieunternehmen werde 2011 einen Gewinn zwischen 4,30 und 4,60 Dollar je Aktie erwirtschaften, sagte Genzyme-Vorstandschef Henri Termeer am Freitag und nannte damit erstmals eine Prognose für das kommende Jahr. Experten hatten bisher im Schnitt mit 3,57 Dollar je Aktie gerechnet.

Honda ruft eine halbe Million Autos weltweit zurück

NEW YORK - Nach einer weltweiten Rückrufaktion des japanischen Autobauers Toyota ruft auch Konkurrent Honda rund 528.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Dies teilte Honda-Sprecherin Christina Ra nach US-Medienangaben vom Freitag mit. Allein in den USA müssten wegen möglicher Lecks an Bremsleitungen 470.000 Autos in die Werkstätten.

Bahn peilt 2010 wieder schwarze Zahlen bei Güterzügen an

BERLIN - Die Deutsche Bahn will ihre Güterzüge nach dem massiven Einbruch wegen der Konjunkturkrise schon in diesem Jahr aus der Verlustzone steuern. "Unser Ziel ist es, dass wir 2010 wieder schwarze Zahlen schreiben", sagte Vorstandschef Rüdiger Grube der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das Geschäft der Güterzug-Sparte DB Schenker Rail belebe sich spürbar. Bis Ende September legte der Umsatz um 17,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu. Die weltweiten Frachttransporte zu Lande, zur See und in der Luft holten ebenfalls auf: Die Speditionssparte DB Schenker Logistics verbuchte bis Ende September ein Umsatzplus von 26,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro.

WestLB-Betriebsrat mahnt längere Frist an

DÜSSELDORF - Der WestLB-Betriebsrat mahnt einen Aufschub bei der Abarbeitung der umfangreichen EU-Auflagen für die nordrhein- westfälische Landesbank an. In einem Schreiben an Politiker weisen die Arbeitnehmervertreter auf den Zeitdruck bei der WestLB-Tochter Westdeutsche ImmobilienBank (WestImmo) hin, die bis Jahresende 2010 verkauft werden muss. Medienberichten zufolge liegen die Angebote unter dem Wert, mit dem die WestImmo in den Büchern der WestLB steht. Damit drohen der Landesbank laut den Medienberichten Abschreibungen.

Nonnenmacher weist Bespitzelungsvorwürfe zurück

HAMBURG/KIEL - HSH Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher hat Bespitzelungsvorwürfe entschieden zurückgewiesen. Mit einem Antwortschreiben reagierte er auf eine Frist des schleswig- holsteinischen Wirtschaftsministers Jost de Jager (CDU), sich bis zu diesem Freitag zu Ausspähvorwürfen zu erklären. Das Sicherheitsunternehmen Prevent AG "ist in keinerlei Weise beauftragt worden, Personen zu überwachen, schon gar nicht Vertreter aus Politik und Medien, bzw. der Anteilseigner", versicherte Nonnenmacher. Das teilte die HSH Nordbank am Freitagabend mit.

Großaktionär will Intershop-Aufsichtsräte nicht

JENA - Der neue Großaktionär der Intershop AG macht Druck auf die Besetzung des Aufsichtsrates des Jenaer Software- Unternehmens. Das US-Unternehmen GSI Commerce Solutions Inc., das seit diesem Jahr rund 27 Prozent der Intershop-Aktien hält, forderte am Freitag erneut die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Dabei soll es ausschließlich darum gehen, die erst vor wenigen Tagen vom Gericht bestellten Aufsichtsräte zu ersetzen. Als Kontrolleure von Intershop waren Günter Lorenz, ehemaliger Vorstand der BMW AG, sowie Herbert May, ehemals Vorstandsmitglied der Telekom AG, gerade erst berufen worden.

Alstom und Bombardier gewinnen Auftrag für kanadische U-Bahn

MONTREAL - Der französische Industriekonzern Alstom liefert zusammen mit der kanadischen Bombardier U-Bahn-Züge für Montréal. Der Auftrag für 468 U-Bahn-Wagen von der Société de transport de Montréal habe einen Gesamtwert von rund 864 Millionen Euro und sei am Freitag unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit. Der Anteil für Alstom liegt bei etwa 345 Millionen Euro, der Rest entfällt auf das kanadische Unternehmen. Die Auslieferung ist für die Zeit zwischen Februar 2014 und September 2018 geplant. /he

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31.10.10 18:36
31.10.2010 18:15
WOCHENENDÜBERBLICK/30. und 31. Oktober

DJ WOCHENENDÜBERBLICK/30. und 31. Oktober

Bund muss weniger Schulden machen - dapd

Wegen des Wirtschaftsbooms muss der Bund dieses und nächstes Jahr weniger neue Schulden machen als erwartet. "Bei anhaltend guter Konjunktur, gehe ich davon aus, dass die Nettokreditaufnahme im Jahr 2011 unter der Nettokreditaufnahme des Jahres 2010 liegen kann", sagte Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter (CDU) am Samstag in Berlin.

Regierung will geplantes Anlegerschutzgesetz verschärfen - EamS

Das von geplante und voraussichtlich im März 2011 in Kraft tretende Anlegerschutzgesetz soll besonders bei den Regelungen für Offene Immobilienfonds nachgebessert werden. "Ich könnte mir vorstellen, den Privatanlegern eine weitergehende Entscheidungsfreiheit zu belassen, institutionelle Anleger aber an die kurze Leine zu nehmen - schließlich brachten diese die Offenen Immobilienfonds in die Schieflage", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Leo Dautzenberg, der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS).

Regierung fordert DHL zur Kontrolle von Fracht aus Jemen auf -dapd

Nach dem Fund von Luftfrachtpaketen mit Sprengstoff will die Bundesregierung keine Luftfracht aus dem Jemen mehr nach Deutschland lassen. Das Luftfahrtbundesamt hat unterdessen alle Luftfahrtunternehmen, Expressdienstleister und andere Unternehmen angewiesen, lagernde und ankommende Fracht aus dem Jemen bis auf weiteres scharf zu kontrollieren.

CoBa will im vierten Quartal netto 100.000 Kunden gewinnen -WamS

Die Commerzbank (CoBa) will im Privatkundengeschäft im vierten Quartal insgesamt netto 100.000 Kunden hinzugewinnen, wie der zuständige Vorstand Achim Kassow der ,,Welt am Sonntag" (WamS) sagte. Im dritten Quartal seien bereits 50.000 Kunden hinzugekommen.

MAN soll Korruptions-Strafe für Ferrostaal zahlen - SZ

Die frühere MAN-Tochter Ferrostaal soll einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zufolge wegen Korruption 200 Mio EUR Strafe zahlen. Den größten Teil der Strafe werde wohl MAN zahlen müssen. Die Korruptionsdelikte fielen in eine Zeit, als MAN Alleininhaber von Ferrostaal war. Ein MAN-Sprecher bezeichnete dies als Spekulation, zu der man sich nicht äußern werde.

Den größten Teil der Strafe für Ferrostaal werde wohl MAN zahlen müssen, heißt es in dem Bericht. Die Korruptionsdelikte fielen in eine Zeit, als MAN Alleininhaber von Ferrostaal war. Ein Sprecher von MAN bezeichnete dies auf Nachfrage von Dow Jones Newswires als Spekulation, zu der man sich nicht äußern werde.

Prozess zwischen SAP und Oracle von schrillen Tönen begleitet

Am Montag beginnt in Oakland der Prozess um Industriespionage zwischen den beiden Erzrivalen für Unternehmenssoftware - Oracle und SAP. Das Bundesbezirksgericht für Nordkalifornien hat zu klären, wie hoch der monetäre Schaden ist, den Oracle durch illegales Herunterladen von Daten seitens des Konkurrenten aus dem badischen Walldorf erlitten hat.

VW-CEO Winterkorn: "Die Chancen stehen 70 zu 30" - Automobilwoche

Durch finanzielle und juristische Unsicherheiten steht die Verschmelzung von VW mit Porsche möglicherweise auf der Kippe. "Die Chancen stehen 70 zu 30, dass es dazu kommt", sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn im Gespräch mit der "Automobilwoche". Das Risiko liege bei 30%, dass die Fusion nicht wie geplant stattfinden kann.

ACS will Hochtief bei Übernahme nicht zerschlagen

Der spanische Baukonzern ACS will den deutschen Konkurrenten Hochtief bei einer Übernahme nicht zerschlagen. "Die Gruppe als Ganzes ist mehr wert als ihre Einzelteile", sagte ACS-Chef Florentino Pérez der "Welt am Sonntag".

BG Group investiert 15 Mrd USD in australisches LNG-Projekt

Die BG Group wird in den kommenden vier Jahren 15 Mrd USD in Flüssiggasprojekte (LNG) im australischen Queensland investieren. Das will auf Curtis Island nahe der Hafenstadt Gladstone zwei Gasverflüssigungsanlagen mit einer Kapazität von 8,5 Mio Tonnen/Jahr errichten.

BHP will Offerte für Potash nachbessern - Sunday Times

BHP will ihr feindliches Übernahmeangebot für Potash um 10% nachbessern, wie die "Sunday Times" unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet. Derzeit bietet BHP 39 Mrd USD.

IPO/Enel setzt Ausgabekurs Enel Green Power auf 1,60 EUR fest

Enel hat den Ausgabekurs für den Börsengang ihrer Tochter Enel Green Power auf 1,60 EUR je Aktie festgesetzt. Der Preis ist niedriger als geplant. Enel dürfte damit nur knapp 2,6 Mrd EUR einnehmen, die zum Abbau von Schulden verwendet werden sollen.

FDA erweitert Zulassung von Novartis-Medikament "Afinitor"

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung des Novartis-Krebsmedikaments "Afinitor" auf die Behandlung von subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA) ausgedehnt. Bei SEGA handelt es sich um einen gutartigen Hirntumo bei Patienten mit tuberöser Sklerose.

UBS-CEO: Deutsche Kunden ziehen Geld aus der Schweiz ab - WamS

Laut Oswald Grübel, CEO der Schweizer Großbank UBS, haben deutsche Kunden der UBS aus der Schweiz Gelder abgezogen. Dies habe teilweise mit dem Druck des Auslands auf die Schweiz zu tun, sei aber stark auch die Folge von Umschichtungen. Grübel kündigte außerdem an, die UBS wolle ihre Risiken iwieder erhöhen. Nur so könne die Sparte Investmentbank in die hohen Gewinnsphären zurückkehren.

Apple verklagt Motorola wegen Patentrechtsverletzung - WSJ

Apple Inc hat bei einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Wisconsin Klage gegen die Motorola Inc eingereicht. Das Unternehmen sieht durch die Motorola-Smartphones und deren Betriebssystem sein geistiges Eigentum verletzt, wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Wochenende berichtet.

Sony leidet nicht unter MGM-Insolvenz - Nikkei

Die Ertragslage von Sony wird durch die Insolvenz von Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) nicht beeinträchtigt, wie die Zeitung "Nikkei" in ihrer Ausgabe vom Sonntagmorgen unter Berufung auf Unternehmensvertreter schreibt. Sony hält 20% an der hoch verschuldeten MGM. Das japanische Unternehmen habe etwaige Verluste schon abgeschrieben, so die Zeitung.

Portugal/Regierung und Opposition einigen sich auf Haushalt 2011

Nach wochenlangen Auseinandersetzungen haben sich in Portugal Regierung und Opposition auf den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr geeinigt. Damit hat das Land eine politische oder Finanzkrise abgewendet, wie Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos dem Fernsehsender RTP am Samstag sagte.

DJG/cln


(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2010 12:45 ET (16:45 GMT)

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13.02.11 22:07
13.02.2011 20:35
dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Kreise: WestLB vor Zerschlagung - Krisentreffen in Berlin

DÜSSELDORF/BERLIN - Die mit Milliarden gestützte WestLB steht vor der Zerschlagung. Die Eigentümer - das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Sparkassen - wollten mit dem Bund noch am Sonntagabend bei einem Krisentreffen in Berlin Grundzüge für eine WestLB-Lösung festlegen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Verhandlungskreisen. Gerungen wurde bis zur letzten Minute, wer die Lasten schultern soll. Der Bund hat bereits drei Milliarden Euro in Düsseldorf im Feuer. Für das Land NRW geht es um Personalaufwendungen in Milliardenhöhe.

Centrotherm-Chef: Umsatz und Gewinn 2010 über Plan - 2011 Umsatzplus bis 15%

FRANKFURT - Der auf die Solarindustrie spezialisierte Anlagenbauer Centrotherm hat das vergangene Jahr laut seinem Vorstandschef Robert Hartung besser abgeschlossen als geplant. "Sowohl Umsatz als auch Gewinn für 2010 werden über dem Plan liegen", sagte Robert Hartung der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Auch für das laufende Jahr zeigt sich Hartung optimistisch. "Für 2011 rechnen wir mit 10 bis 15 Prozent Umsatzplus".

Axitron stellt deutlich höhere Dividende in Aussicht

FRANKFURT - Der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer Aixtron stellt seinen Aktionären eine deutlich höhere Dividende in Aussicht. Vor dem Hintergrund eines im Vergleich zum Vorjahr wohl um 400 Prozent stärkeren operativen Ergebnis' könne man durchaus von einer wesentlich höheren Dividende ausgehen, sagte Aixtron Finanzvorstand Wolfgang Brehme der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). "Ich strebe eine attraktive Dividende an". Die Zustimmung der entsprechenende Gremien vorausgesetzt. Für 2009 hatte das Unternehmen eine Dividende von 15 Cent je Aktie gezahlt.

Nokia-Chef: Bekommen viel Geld von Microsoft

BARCELONA - Nokia wird von seinem neuen Partner Microsoft eine erhebliche Geldsumme bekommen. Der Wert des Beitrags von Microsoft liege im Bereich von Milliarden, sagte Nokia-Chef Stephen Elop am Sonntagabend auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dabei fließe auch Geld. Eine konkrete Summe nannte er nicht. In Medienberichten war zuvor spekuliert worden, Microsoft und Rivale Google hätten sich einen regelrechten Bieterwettstreit geliefert, um Nokia für sich zu Gewinnen. Zum Angebot von Google wollte sich Elop nicht äußern.

Sony-Ericcson stellt Playstation-Handy 'Xperia Play' vor

BARCELONA - Sony-Ericsson hat sein neues "Playstation-Handy" am Sonntag kurz vor Eröffnung der Branchenmesse Mobile World Congress in Barcelona präsentiert. Das "Xperia Play" ist speziell auf das mobile Spielen ausgerichtet und hat statt einer ausziehbaren Tastatur die Bedienelemente der Playstation-Konsole. Das Gerät werde weltweit ab März im Handel sein, kündigte das Unternehmen an. In den USA werde der Telekom-Provider Verizon den Anfang machen, für Europa nannte das Unternehmen noch keine Einzelheiten.

'HB': Deutsche Telekom verliert Europa-Chef Kerkhoff

DÜSSELDORF - Die Deutsche Telekom verliert einem Pressebericht zufolge einen ihrer sieben Konzernvorstände: Europa-Chef Guido Kerkhoff verlasse den Konzern, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) und beruft sich auf Unternehmenskreise. Kerkhoff ist für die 13 europäischen Auslandstöchter und insgesamt 65.000 Mitarbeiter des Konzerns verantwortlich. Europa ist nach den USA die wichtigste Wachstumshoffnung der Telekom.

'FTD': Vertriebschef von Munich-Re-Tochter Ergo verlässt Vorstand

HAMBURG - Die Munich-Re -Tochter Ergo verliert laut einem Pressebericht im Jahresverlauf ihren Vertriebschef. Jürgen Vetter, seit 2007 auf dem Posten habe keine Lust mehr, am Wochenende zwischen dem Konzernsitz Düsseldorf und seiner Familie in München zu pendeln, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) und beruft sich auf Branchenkreise. Außerdem mache der stressige Job ihm zunehmend weniger Freude, heißt es in dem Bericht weiter. Mit Konzernchef Torsten Oletzky habe es keinen Streit gegeben. Ergo gab der Zeitung keine Stellungnahme

Ericsson-Chef erhofft sich Investitionsschub

DÜSSELDORF - Der Telekomausrüster Ericsson hofft angesichts des boomenden mobilen Internets auf einen Investitionsschub bei den Netzbetreibern. Der rasant steigende Datenverkehr mit Blackberry, Smart Phones und Tablet-PCs wie dem iPad bringt die Mobilfunkanbieter in Zugzwang. Sie müssten mit Milliarden-Investitionen ihre Netze ausbauen oder erneuern, um Engpässe zu beseitigen, sagte Hans Vestberg, Chef des Netzausrüsters Ericsson dem "Handelsblatt" (Montagausgabe)

Fielmann steigt groß ins Hörgerätegeschäft ein

BERLIN - Die Optikerkette Fielmann will die Zahl der Filialen mit einer Hörgeräteabteilung vervierfachen. In 50 von 650 Filialen verkauft der Optiker bereits Hörhilfen, in den nächsten drei Jahren solle jedes dritte Brillengeschäft das Angebot erweitern, berichtet die Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe).

Deutsche Post schrumpft Heimlieferservice

HAMBURG - Die Deutsche Post gibt den Heimlieferservice für zwei große Handelskonzerne auf. Die Post-Tochter DHL stellt in diesen Wochen in Deutschland sowohl für Karstadt als auch für Ikea die Auslieferung und Montage von Waren bei Endkunden ein, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) "Es rechnet sich einfach nicht", hieß es dem Bericht zufolge in Kreisen der Post. Ein Konzernsprecher bestätigte der Zeitung die Angaben.

Betriebsrat der Deutschen Börse übt scharfe Kritik an Megafusion

FRANKFURT/MAIN/NEW YORK - Der Betriebsrat der Deutschen Börse übt scharfe Kritik an der geplanten Megafusion mit der New Yorker Wall Street. "Es bringt ja nichts, zwei Fußkranke zusammenzutun, um zu versuchen, daraus einen Gehenden zu machen", sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, Johannes Witt, am Sonntag in einem dpa-Gespräch. Witt, der seit 1997 im Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG sitzt, hält einen Abschluss der Gespräche in dieser Woche auch für wenig wahrscheinlich.

Umweltauflagen bremsen ThyssenKrupp-Werk in Brasilien

ESSEN - Auflagen des Umweltministeriums haben den Anlauf eines neuen Stahlwerks von ThyssenKrupp in Brasilien gebremst. In der Nachbarschaft des erst im Sommer vergangenen Jahres in Betrieb genommenen Werkes hätte es erhöhte Grafit- und Eisenstaub-Emissionen gegeben, berichtete die "WirtschaftsWoche". Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Bericht teilweise und teilte am Samstag mit, das Werk dürfe zunächst nur mit 70 Prozent der Kapazität gefahren werden. Die Auflage gelte bis zur endgültigen Genehmigung, die für das Frühjahr erwartet werde.

'SZ': BayernLB soll Millionen an Ecclestone gezahlt haben

MÜNCHEN - Auf der Suche nach der Quelle des rätselhaften Millionenvermögens von Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky führt eine Spur in die Landesbank selbst. Die BayernLB soll einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) zufolge im Zuge des Verkaufs ihrer Anteile an der Formel 1 an einen Finanzinvestor insgesamt 67 Millionen US-Dollar an den Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, und an eine seiner Firmen gezahlt haben. Ecclestone könnte einen Großteil des Geldes an Gribkowsky weitergeleitet haben, schreibt das Blatt. Bank und Staatsanwaltschaft wollten sich nicht zu dem Bericht äußern. Die Opposition im Landtag fordert Aufklärung von der Staatsregierung.

Verdi droht mit Warnstreiks bei Telekom-Tarifverhandlungen

BONN/MÜNCHEN - Im Streit um Lohnerhöhungen für die rund 105.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks gedroht. "Die Vorbereitungen für einen Konflikt laufen an", sagte Verdi-Vorstandsmitglied Lothar Schröder dem Nachrichtenmagazin "Focus" vor der am Dienstag und Mittwoch angesetzten dritten Verhandlungsrunde. Die Telekom hatte beim zweiten Treffen kein Angebot vorgelegt. Die Arbeitnehmerseite fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt sowie den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Zudem soll die Ausbildungsvergütung monatlich zwischen 70 und 90 Euro steigen.

Noch keine Einigung auf Namen für neue Megabörse

NEW YORK/FRANKFURT - Der Name für den geplanten Zusammenschluss der Deutschen Börse mit der New Yorker Wall Street steht bisher noch nicht fest. "Kein Name ist bislang abschließend gefunden worden, und wir erwarten eine Entscheidung über einen Namen erst zu einem späteren Zeitpunkt, nach dem erfolgreichen Abschluss der Fusionsverhandlungen", teilte der New Yorker Börsenkonzern NYSE Euronext in Übereinkunft mit der Deutschen Börse mit.

IPO: Freescale und Pandora nächste Börsenkandidaten aus IT-Branche

NEW YORK - Das Börsenfieber in der Tech-Branche steigt. Zum Wochenende kündigte der Chip-Spezialist Freescale eine bis zu 1,15 Milliarden Dollar schwere Aktienplatzierung an. Auch der Internet-Musikanbieter Pandora will an die Börse. Die Startup-Firma, die vor einigen Jahren noch ums Überleben kämpfte, will mit etwa 100 Millionen Dollar allerdings deutlich weniger einnehmen.

Thomas Cook erhebt Kerosinzuschlag

OBERURSEL/HANNOVER - Der Reiseveranstalter Thomas Cook erhebt ab Montag auf alle Neubuchungen mit Abreisen ab dem 1. April einen Kerosinzuschlag. Grund seien die Zuschläge, die verschiedene Fluglinien erhoben und an die Reiseveranstalter weitergegeben hätten, sagte eine Unternehmenssprecherin am Samstag in Oberursel. Für Kurzstrecken müssen Reisende demnach einen Zuschlag von 7 Euro, für Mittelstrecken 13 Euro und für Langstrecken 29 Euro pro Person zahlen. Bereits getätigte Buchungen seien davon nicht betroffen.

VW überprüft Dieselmotoren in den USA - Rückruf ausgeschlossen

WOLFSBURG - In den USA sind VW-Dieselmotoren verstärkt in den Fokus der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA geraten. Insgesamt würden Motoren von rund 100.000 Autos wegen Problemen mit der Einspritzpumpe überprüft, teilte die Behörde mit. Volkswagen vermutet als Ursache die Verwendung falscher Kraftstoffe. "Wir können einen Rückruf zum jetzigen Zeitpunkt ausschließen, weil kein konstruktionsbedingter Mangel vorliegt", sagte Peter Thul, Leiter der VW-Produktkommunikation, der Nachrichtenagentur dpa am Samstag in Wolfsburg.

Porsche will Belegschaft kräftig aufstocken

STUTTGART - Porsche will wegen neuer Fahrzeugprojekte seine Belegschaft in den kommenden Jahren kräftig aufstocken. Nach Informationen der Branchenzeitschrift "Automotive News Europe" sollen bis 2018 rund 1.800 neue Jobs entstehen. Ein Porsche-Sprecher wollte sich zu den genauen Zahlen nicht äußern. Er betonte aber, dass der Sportwagenbauer angesichts neuer Modelle Mitarbeiter einstellen werde. Zuletzt beschäftigte Porsche weltweit 13.043 Menschen./stb

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20.02.11 18:44
20.02.2011 18:31
WOCHENENDÜBERBLICK - 19. und 20. Februar 2011

DJ WOCHENENDÜBERBLICK - 19. und 20. Februar 2011

G-20 einigen sich auf Indikatoren zur Messung von Ungleichgewichten

Die Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) haben sich am Wochenende auf Indikatoren geeinigt, mit denen künftig der Beitrag einzelner Länder bzw. Wirtschaftsräume zum Aufbau makroökonomischer Ungleichgewichte gemessen werden kann. Wie G-20-Offizielle berichteten, drohten die Verhandlungen phasenweise am Widerstand Chinas gegen die Einbeziehung von Währungsreserven in die Betrachtung zu scheitern. Der am Ende erreichte Kompromiss nimmt daher auf chinesische Interessen Rücksicht und lässt einigen Interpretationsspielraum.

Commerzbank will Großteil der Staatshilfen bis Sommer zurückzahlen - Focus

Die Commerzbank will einem Magazinbericht zufolge noch im ersten Halbjahr einen möglichst großen Teil ihrer 16,2 Mrd EUR Staatshilfen zurückzahlen. Wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf Bankenkreise schreibt, könnte die Bank einen Teil bereits im April zahlen. Realistischer sei aber eine Rückzahlung bis zum Sommer. Grund seien offenbar die zeitlichen Hürden, bis auch Bundesregierung und EU-Kommission dem Ausstiegspaket zugestimmt haben.

K+S prüft Bau neuer Bergwerke in Deutschland - WiWo

Der Rohstoffkonzern K+S prüft den Bau neuer Bergwerke in Deutschland. "Wir denken konkret über zwei Standorte nach - das Bergwerk Siegfried Giesen in Niedersachen und das Bergwerk Roßleben in Thüringen", sagte Vorstandschef Norbert Steiner der "WirtschaftsWoche" (WiWo). Der DAX-Konzern will damit die weltweit steigende Nachfrage nach Kalidüngemitteln befriedigen. An beiden Standorten wurden vor Jahrzehnten Kaliwerke stillgelegt, Teile der Infrastruktur seien aber noch vorhanden.

US-Versicherer Allstate verklagt Dt Bank und Citigroup - Reuters

Der US-Häuser- und Autoversicherer Allstate verklagt die Deutsche Bank AG und die Citigroup Inc wegen der angeblichen Falschdarstellung von Risiken bei Hypothekengeschäften. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf die eingereichte Klage bei einem New Yorker Gericht berichtet, hatte Allstate mit Hypotheken besicherte Wertpapiere (MBS) für mehr als 185 Mio USD von der Frankfurter Bank gekauft. Von der Citigroup seien mehr als 200 Mio USD dieser Wertpapiere erworben worden. Allstate habe bei den erworbenen Wertpapieren erhebliche Verluste erlitten.

Modeunternehmen Gerry Weber erhöht Umsatzprognose erneut - FASZ

Das deutsche Modeunternehmen Gerry Weber erwartet mehr Umsatz als bisher angegeben. "Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir derzeit von einem Umsatz von 700 Mio EUR und mehr aus", sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Gerhard Weber, der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FASZ). Bisher ging die im SDAX notierte Gerry Weber International AG von einem Umsatz von 690 Mio EUR für 2010/11 aus, das am 1. November begann.

EADS bereitet mit Hauptaktionären Goldene Aktie vor - WiWo

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS arbeitet einem Magazinbericht zufolge mit seinen Hauptaktionären an der Einführung einer Goldenen Aktie für das Unternehmen. Wie die "Wirtschaftswoche" (WiWo) berichtet, arbeiten das Unternehmen, seine Hauptaktionäre Lagardère und Daimler sowie die Regierungen von Deutschland und Frankreich daran, die Goldene Aktie einzuführen. Durch sie erhielten die beiden Staaten ein besonderes Stimmrecht in strategischen Fragen.

Porsche will Position als profitabelster Autohersteller ausbauen - ANE

Ungeachtet seiner Expansionspläne will der Sportwagenhersteller Porsche "der profitabelste Autohersteller der Welt bleiben - und diese Position weiter ausbauen", sagte Porsche-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller der Zeitschrift "Automotive News Europe" (ANE). "Um den Kapazitätsbedarf im VW-Konzern zu decken, müssen sicherlich fünf, sechs neue Werke weltweit errichtet werden", sagte Müller. "Da sollten wir natürlich rechtzeitig auch unseren Bedarf signalisieren, sonst sind wir nicht dabei." Denkbar sei dabei eine Porsche-Produktion in Auslandsmärkten wie China oder den USA, wobei Porsche von der Zugehörigkeit zum VW-Konzern profitieren will.

Nasdaq und ICE erwägen Gegengebot für NYSE - New York Times

Die beiden US-Börsen Nasdaq OMX Group Inc und IntercontinentalExchange Inc (ICE) könnten der Deutschen Börse bei ihrem Fusionsplan mit der NYSE Euronext einem Zeitungsbericht zufolge in die Parade fahren. Wie die "New York Times" berichtete, verhandeln Nasdaq OMX und ICE über eine Offerte für die NYSE Euronext Inc. Die Chancen, dass es zu einem Gebot der beiden US-Börsen komme, seien aber eher gering, schreibt die Zeitung.

WSJ: Dt Börse und CME haben über Fusion verhandelt - Kreise

Die Deutsche Börse AG, die mit der NYSE Euronext fusionieren will, hat Kreisen zufolge vor gut drei Jahren mit der US-Börse CME Group über einen Zusammenschluss verhandelt. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen schreibt, scheiterten die Verhandlungen aber an unterschiedlichen Preisvorstellungen.

GDL-Chef Weselsky droht flächendeckenden Streik an - BamS

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), Claus Weselsky, droht mit einer Ausweitung des angekündigten Arbeitskampfes bis zum flächendeckenden Streik. "Solange wir kein verhandlungsfähiges Angebot bekommen, werden wir die Arbeitskämpfe steigern - bis zum flächendeckenden Streik", sagte Weselsky der "Bild am Sonntag" (BamS). Der erste Arbeitskampf werde nicht länger als drei Stunden dauern, aber eine sehr wirksame Aktion sein.
DJG/kla -0-

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February 20, 2011 12:00 ET (17:00 GMT)

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