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Hess AG (WKN: A0N3EJ) (Beleuchtungstechnik)


Beiträge: 818
Zugriffe: 155.083 / Heute: 3
Hess kein aktueller Kurs verfügbar
 
alphamaxi:

15,50 ? zurück

 
15.02.13 13:44

gut, aber wer soll das bezahlen ? Von der Familie Hess ? Die machen vorher Pleite. Von der ausgebenden Bank ? Seit wann ist in Deutschland schon mal eine Bank zur Rechenschaft gezogen worden ?

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the greek:

....alpha...

 
15.02.13 13:48

ich weiss natürlich nicht über welche Vermögenswerte die ggf. verantwortlichen Manager verfügen...aber sicher ist, dass kein Manager in solchen Führungspositionen ohne "Versicherungsschutz" unterwegs ist... 

Antworten
RoyalFlush:

nunja...

 
15.02.13 13:50

ist nen joke, ne?

man gut, daß es bei einer  kauf und verkaufsorder immer ein datum gibt.

 

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the greek:

...mit dem Datum,

 
15.02.13 13:56

das ist so eine Sache, es sind ja nicht nur die über den Tisch gezogen worden die zum Emissiospreis gekauft haben - an die Werthaltigkeit der Aktie dürften ja wohl auch die meistens geglaubt haben, die später über die Börse eingestiegen sind....

 

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smex:

alle transaktionen rückgängig...

3
15.02.13 14:17
meine ansicht nach...müsste ein absolut richtiges gesetz lauten: alle transaktionen mit einer aktie, die in verbindung mit Betrug gebracht wird sollen rückgängig gemacht werden, inklusive rückerstattung der bank gebühren und 4% verzinsung. das geld soll aus dem Vermögen des betrügers beir der enstehung der firma + family + einem verischerungspool kommen. bei jeder transaktion fällt dann eine extra-versicherungsgebühr von 0.1 euro/transaktion. ich denke, alle wären damit einverstanden und würden es akzeptieren. warum wird so etwas nicht gemacht? es ist so, als wenn ich ich ein auto klaue, weiter verkaufe und mir passiert nichts. warum nicht wie bei amitelo. damals, bin ich mit 20.000 eur in minus wegen dem laden, gut dass ich es in der nächsten sekunde für das gleiche geld wieder verkaufen konnte...das war ganz heftig damals...mir wurden das geld einfach eingezogen und die aktien wieder gegeben...ein freund von mir stand mit minus -100.000 euro auf dem konto, weil die bank fast alle transaktionen rückwirkend storniert hat. unglaublich und mmnach nicht  richtig es mussten alle, seit bestehen der aktie storniert...nicht ab einem bestimmten zeitpunkt... und bitte für alle aktie das gleiche....nicht nur für amitelo...
Antworten
M.Minninger:

Da dürfte eine leichte

 
15.02.13 14:23
Klagewelle anrollen.

Es ist dann der Beweis zu erbringen, dass  man an das Unternehmen geglaubt hat, als man im Bereich von 15 Euro gekauft hat, gegebenenfalls bis kurz vor der Insolvenz  einen Kauf getätigt hat.

Erstzeichner können sich zudem auch  auf die Prospekthaftung berufen.

Da werden sicherlich einige Jahre ins Land gehen.
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M.Minninger:

@smex

 
15.02.13 14:27
Das wäre die Ideallösung.
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the greek:

...vielleicht setzt die Familie Hess...

 
15.02.13 14:31

ja doch noch einiges in Bewegung..und sei es nur um den "Gesichtsverlust" in Grenzen zu halten....

Antworten
bernd238:

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die

 
15.02.13 23:10
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Finanzberichte sowie das Wertpapierprospekt durchgelesen.

Wenn ich das alles im Zusammenhang sehe, dann war es vielleicht gut, dass die Insolvenz so schnell nach dem Börsengang beantragt wurde.

Somit besteht für die Aktionäre noch die Möglichkeit ein Teil des, durch den Börsengangs eingenommenen Geldes, dass noch nicht ausgegeben wurde zurück zu bekommen.

Wie ja bereits gemeldet wurde, haben die Banken die Gelder eingefroren.

Ich denke wir werden in den nächsten Wochen noch einige News bekommen die sich mit der Entschädigung der Anleger befassen. Heute kam ja schon die erste Meldung dazu.

Ich denke der Kurs hat einen Boden gefunden von dem aus es mal ganz schnell im zweistelligen Bereich aufwäts gehen kann.

www.hess.eu/de/Investor_Relations/Berichte/

www.hess.eu/de/Investor_Relations/..._Wertpapierprospekt_1.pdf
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Rudini:

Mach Dir mal die Mühe,

3
15.02.13 23:13
und mach Dich mal schlau, was "Überschuldung" bedeutet...

Am Ende kannst Du Dir ja selbst ausrechnen, was für die Aktionäre übrig bleiben wird...
Antworten
bernd238:

Das die überschuldet sind, dass ist mir schon klar

 
16.02.13 02:37
Das die überschuldet sind, dass ist mir schon klar.

Aber der sehr kurze Zeitabstand zwischen Börsengang und Insolvenz ist ein Sonderfall in Verbindung mit dem Sachverhalt, dass ein Teil des Geldes vom Börsengang noch da ist.

Desweiteren ist hier die LBBW involviert, die auch sehen muss, dass sie nicht Ihr Gesicht verliert.

Alles in allem also ein Zusammentreffen von Faktoren, die es so noch nicht oft gegeben hat.

Ich bin Investiert und warte mal ab was so passiert.

Schaue dir doch blos mal die Firma Solarworld an, die ist faktisch schon mindestens 6 Monate Pleite mit der sehr hohen Verschuldung und dem Hinweis, dass sie die Anleihen wohl nicht vollständig zurückzahlen können. Trotzdem waren in den letzten Wochen schon zweimal Kurssteigerungen von über 25 % möglich.
Antworten
Rudini:

Überschuldung ist Überschuldung!

 
16.02.13 08:34
Da gibt es keine Sonderfälle. Fakt ist, dass sämtliche vorhandenen Vermögenswerte nicht zur Begleichung der Verbindlichkeiten ausreichen werden. Für die Aktionäre bleibt daher nichts übrig.

Wenn dem nicht so wäre, wäre auch kein Insolvenzantrag wegen Überschuldung gestellt worden...
Antworten
bernd238:

Der Sonderfall ist aber, dass im Nachhinein

 
16.02.13 09:34
Der Sonderfall ist aber, dass im Nachhinein betrachtet eine faktisch insolvente Firma mit einem frisierten Wertpapierprospekt unter Mitwirkung der LBBW an die Börse gebracht wurde.

Kurz gesagt:" Tausche Bankverbindlichkeiten einer Insolventen Mittelständlerfirma durch Börsengang in faktisch wertlose Aktien"!

Ich denke dieser Fall wird ist noch schlimmer als die schlimmsten Fälle am damaligen Neuen Markt.
Antworten
Rudini:

Das mag ja sein,

 
16.02.13 09:48
nur ändert dies nichts daran, dass aus der Insolvenzmasse voraussichtlich nichts für die Aktionäre übrig bleiben wird...
Antworten
LED2013:

Es gibt noch Gewinner bei dieser ganzen Scheiße!

 
16.02.13 13:46
2013-02-14
Pleite nach Bilanzskandal: Grub Brugger stellt Hess-Insolvenzverwalter, Ärger geht weiter

Der von einem Bilanzfälschungsskandal erschütterte Leuchtenhersteller Hess ist pleite. Das Schwarzwälder Unternehmen reichte gestern beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen Insolvenzantrag ein. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Martin Mucha, Partner im Stuttgarter Büro von Grub Brugger & Partner.


Martin Mucha

Die bundesweit angesehene Insolvenzkanzlei gilt in Villingen-Schwenningen als eine der gesetzten Adressen für größere Insolvenzverfahren. Mucha hatte zuletzt Ende des vergangenen Jahres ein größeres Verfahren erfolgreich abgeschlossen, die Insolvenz des Maschinenbauers Mathias Bäuerle. Mucha will sich nun zunächst um das Insolvenzgeld für die rund 300 Mitarbeiter der Hess AG und deren Tochter Hess Lichttechnik kümmern.

Als juristische Beraterin für insolvenzrechtliche Fragen und Restrukturierungsthemen agiert Görg für die Hess AG. Die Kanzlei berät mit einem Team um den Kölner Partner Dr. Christian Bärenz.


Christian Bärenz

Die Insolvenz des Unternehmens hatte sich zumindest für die Öffentlichkeit erst in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Ende Januar war der Vorwurf der Bilanzmanipulation gegen den bisherigen Vorstandschef Christoph Hess und Finanzvorstand Peter Ziegler aufgekommen (mehr…). Gegen beide ermittelt seither die Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts auf Anlagebetrug und Bilanzfälschung. Auch zwei weitere Mitarbeiter des Unternehmens sind inzwischen wegen Beihilfe ins Visier der Strafverfolger gerückt.

Umfangreiche Aufarbeitung

Das Unternehmen selbst hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe Till Becker als neuen Alleinvorstand eingesetzt und eine Sonderprüfung in die Wege geleitet. Juristisch arbeitet P+P Pöllath + Partners die Angelegenheit auf. Nach JUVE-Recherchen agiert die Kanzlei mit zwei separaten Teams an dem Fall. Eine Gruppe um Dr. Wolfgang Grobecker begleitet demnach den Aufsichtsrat bei der Aufklärung. Ein Team um den Münchner Partner Dr. Frank Thiäner operiere als Sonderprüfer, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Mitglieder des Aufsichtsrats in den Bilanzskandal verwickelt sind oder zumindest Beihilfe geleistet haben.

Daneben hat die Hess AG die Wirtschaftsprüfer von Ebner Stolz Mönning Bachem mandatiert. Hier kümmern sich vor allem die Partner Dr. Wolfgang Rust und Dr. Volker Hecht um den Fall. Ziel dieser Son­deruntersuchung ist es, das genaue Ausmaß eines möglichen Schadens bei der Ge­sellschaft sowie etwaige bestehende Ansprüche festzustellen. Der Schaden könnte sich in einer zweistelligen Millionenhöhe bewegen, so Presseberichte.

Für Holland Private Equity (HPE), neben der Gründerfamilie zweiter Großaktionär des Unternehmens, geht JUVE-Recherchen zufolge der Hamburger Freshfields Bruckhaus Deringer-Partner Prof. Dr. Christoph Seibt möglichen Ansprüchen nach. Mögliche Forderungen von Anlegern prüft derweil die Kanzlei Rotter.

Die im Zentrum des Skandals stehenden geschassten Vorstände Christoph Hess und Ziegler lassen sich sowohl zivil- als auch strafrechtlich vertreten. Hess, Enkel des Unternehmensgründers, setzt in zivil- und gesellschaftsrechtlichen Fragen sowie im Hinblick auf Compliance-Vorwürfe auf Gleiss Lutz. Dort agiert ein Team um die Stuttgarter Partner Dr. Christian Cascante, Dr. Hansjörg Scheel und Dr. Andreas Spahlinger. Wer Hess in strafrechtlicher Hinsicht begleitet, ist bislang noch nicht öffentlich bekannt. Sein Ex-Vorstandskollege Ziegler vertraut zivilrechtlich auf die Stuttgarter Kanzlei Kleiner und dort den Namenspartner Dr. Christoph Kleiner sowie Kristian Gamer. Für die strafrechtlichen Fragen hat Ziegler den Frankfurter Dr. Jürgen Fischer aus der Kanzlei Fischer & Euler mandatiert. Sowohl Hess als auch Ziegler bestreiten die Vorwürfe.

Geschasste Vorstände wehren sich

Hess und Ziegler hatten sich in einer ersten Stellungnahme bereits kurz nach ihrer Entlassung heftig gewehrt. Ihre Abberufung sei betrieben worden, ohne ausreichend zu den Vorwürfen gehört worden zu sein – insbesondere zu kritischen Buchhaltungsaspekten. Sie griffen die neue Unternehmensführung Becker und den Aufsichtsratsvorsitzen Tim van Delden, Vertreter des Großaktionärs HPE, massiv an und zweifelten deren Sanierungsabsichten an. Stattdessen arbeiteten diese vielmehr auf eine Insolvenz hin. So führe deren Vorgehen auch dazu, dass die Beraterhonorare in Millionenhöhe steigen werden. Mit der Sonderprüfung sei ausgerechnet Pöllath beauftragt, die bislang den Großaktionär HPE beriet.

Eigene Berater haben sich inzwischen auch die Banken besorgt, die wesentliche Verbindungen zur Hess AG haben. Sie vertrauen JUVE-Recherchen zufolge Dr. Andres Zanner, Frankfurter Partner von CMS Hasche Sigle. Auch auf die Banken könnte größerer Ärger zukommen, denn es steht auch die Frage im Raum, ob sie mögliche Bilanzverfehlungen nicht spätestens im Zusammenhang mit dem Börsenstart der Hess AG vor wenigen Monaten hätten erkennen können. Hess war im Oktober von einem Konsortium um die federführende Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an die Börse gebracht worden. (René Bender)
Antworten
bernd238:

Schauen wir mal wie es nächste Woche weitergeht

2
16.02.13 14:04
Die zittrigen Hände sind ja wohl jetzt draußen!

Nächste Woche kommen die Hoffnungsvollen.
Antworten
alphamaxi:

Honorare

 
16.02.13 15:55

ich staune immer wieder, wie man aus einer Firma, die Pleite ist, Millionen für Anwälte rauspressen kann. Hier wird doch das Restgeld der Aktionäre verbrannt ohne dass die eine Mitsprache haben !

Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts übrig !

Antworten
alphamaxi:

google Adwords

 
16.02.13 15:59

Apropos Geier, gibt man bei Google "Hess AG" ein, erscheinen bei den Resultaten massenhaft Anzeigen der Konkurrenz !

Antworten
alphamaxi:

und von Anwaltskanzleien

 
16.02.13 18:17
Antworten
LED2013:

Was ist eine Briefkastenfirma?

 
18.02.13 07:24
Hess wird vorgeworfen, Umsätze über Briefkastenfirmen nach oben getrieben zu haben. Gab es solche Firmen bei Hess?

Was ist eine Briefkastenfirma? Es gab Firmen, die im Ausland im Aufbau waren, weil wir internationalisieren wollten. Ein Büro in Dubai mit zwei Mitarbeitern, das in den ersten drei Monaten noch keinen Umsatz macht, ist keine Briefkastenfirma. Ich weiß auch von keinen Firmen, die nur einen Briefkasten haben.

Antwort von Christoph Hess auf die Frage von WiWo.

So sei es!

LED2013
Antworten
bernd238:

Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts

 
18.02.13 07:26
Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts übrig !

Mein Geld kommt auch nicht von den Geiern, sondern von den Zockern und die werden kommen, schon diese Woche.

Mein Tipp für den kommenden Freitag 0,96 Xetra Schlusskurs!
Antworten
Zockerklaus:

meiner Meinung nach zu viel

 
18.02.13 07:28
Marktkap. 4,20 Mio. €
Antworten
LED2013:

Lest selbst!

5
18.02.13 07:44
www.wiwo.de/finanzen/boerse/...-vor-seite-all/7788466-all.html
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ale1408:

Interview mit Christoph Hess

 
18.02.13 08:23

Also, ich habe mich mal inzwischen eingelesen und stelle mit Erstaunen fest, dass sehr vieles noch im Dunkel steht.

Alleine die Tatsache, dass noch niemand mit 100%iger Wahrscheinlichkeit bestätigen kann, dass bei Hess wirklich alles falsch lief, was falsch laufen konnte. Deshalb glaube ich auch mittlerweile, dass man Christoph Hess aus seinem Unternehmen schießen wollte (mit allen Mitteln). Bin gespannt, was in den nächsten Tagen positives ans Licht kommen wird, leider gingen in der Zwischenzeit sehr viele Aktien an neue Besitzer... die vielleicht alles geplant haben...

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Antworten
tbhomy:

Interessantes Interview...

 
18.02.13 08:38
Antworten
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