WSJE": Anleger sollten mehr auf Hedgefonds-Anlagestil achten
London (vwd) - Weil vermehrt auf den Privatinvestor zugeschnittene Hedgfonds-Produkte auf den Markt kommen, sollten Anleger genau darüber Bescheid wissen, worauf sich sich einlassen. Ansonsten könnten sie ein böse Überraschung erleben, warnt Narayan Naik, Professor für Finanzwesen an der London Business Scholl, in einem Bericht des "Wall Street Journal Europe" (WSJE/Freitagausgabe). Die breite Palette der Hedgefonds und ihre unterschiedlichen Anlagestrategien könne sehr verwirrend sein. Bevor ein Investor sich für einen Hedgefonds-Stil entscheide, solle er sich erst über seine persönliche Einschätzung des Marktes klar werden. Denn die Spreads der einzelen Anlagestrategien könnten weit auseinander liegen.
Mit der Long/Short-Equity-Strategie könne ein Hedgefonds sowohl Aktien kaufen als auch Leerverkäufe tätigen. Beim Global-Macro-Stil wette der Fonds auf Währungen und Zinsbewegungen. Die Convertible-Arbitrage-Strategie setze auf Preisdiskrepanzen zwischen einer Wandelanleihe und der zugrunde liegenden Aktie. Die populärste Hedgefonds-Strategie sei die Long/Short-Equity-Strategie. "Dieser Stil wird nicht von Spreads und Preis-Ineffizienzen beeinflusst", begründet Patrick Harrigan, Director von Oxford Advisors. Der Fondsmanager würde einfach nur "konservatives Stockpicking" betreiben.
vwd/31.8.2001/sam
31. August 2001, 10:11
London (vwd) - Weil vermehrt auf den Privatinvestor zugeschnittene Hedgfonds-Produkte auf den Markt kommen, sollten Anleger genau darüber Bescheid wissen, worauf sich sich einlassen. Ansonsten könnten sie ein böse Überraschung erleben, warnt Narayan Naik, Professor für Finanzwesen an der London Business Scholl, in einem Bericht des "Wall Street Journal Europe" (WSJE/Freitagausgabe). Die breite Palette der Hedgefonds und ihre unterschiedlichen Anlagestrategien könne sehr verwirrend sein. Bevor ein Investor sich für einen Hedgefonds-Stil entscheide, solle er sich erst über seine persönliche Einschätzung des Marktes klar werden. Denn die Spreads der einzelen Anlagestrategien könnten weit auseinander liegen.
Mit der Long/Short-Equity-Strategie könne ein Hedgefonds sowohl Aktien kaufen als auch Leerverkäufe tätigen. Beim Global-Macro-Stil wette der Fonds auf Währungen und Zinsbewegungen. Die Convertible-Arbitrage-Strategie setze auf Preisdiskrepanzen zwischen einer Wandelanleihe und der zugrunde liegenden Aktie. Die populärste Hedgefonds-Strategie sei die Long/Short-Equity-Strategie. "Dieser Stil wird nicht von Spreads und Preis-Ineffizienzen beeinflusst", begründet Patrick Harrigan, Director von Oxford Advisors. Der Fondsmanager würde einfach nur "konservatives Stockpicking" betreiben.
vwd/31.8.2001/sam
31. August 2001, 10:11