Handelsblatt-Joffe belügt die Deutschen


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Libuda:

Phrasendrescher wie Joffe und Sinn sind zu

 
04.07.12 12:06
derartaiger Differenzierung wieim Text in #24 gar nicht mehr fähig:

"Tatsächlich gilt die abgedroschene Floskel für den Fußball genauso wie für die Wirtschaft. Keine Frage: Die Lage ist dramatisch. Das griechische Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinkt das fünfte Jahr in Folge; 2012 dürfte es erneut ein Minus von rund sechs Prozent geben. Besonders beunruhigend: Die Arbeitslosigkeit liegt bereits bei mehr als 23 Prozent und dürfte noch weiter steigen. Die Erwerbslosigkeit unter den jungen Griechen ist mit 54 Prozent mittlerweile so hoch wie nirgends sonst in Europa.Die deutsche Elf wird die griechische Mauer …

Und doch ist die Lage lange nicht so eindeutig, wie sie auf den ersten Blick scheint. Die für Industriestaaten beispiellose Haushaltskonsolidierung in Griechenland überdeckt die großen Erfolge der gesamtwirtschaftlichen Anpassung. Das Land ist in vielen Bereichen auf Kurs. Seit November ist die Kerninflation - also die Teuerung ohne Energie und Lebensmittel - um einen Punkt auf minus 0,1 Prozent gesunken. Fachleute erwarten schon bald deutlich negative Raten. Die interne Abwertung läuft also."
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Libuda:

Und darüber informieren sich Sinn und Joffe

 
05.07.12 00:46
absichtlich nicht, weil das ihre Geld bringenden Lügengeschichten zum Einsturz bringen könnten, aber immerhin im Schwesterblatt des Handelsblatt steht (#24):

"Auch haushaltstechnisch macht das Land Fortschritte: Der Fehlbetrag dürfte sich von 2009 bis zum Ende dieses Jahres auf rund sieben Prozent der Wirtschaftsleistung halbiert haben, glauben die Experten der Industrieländerorganisation OECD. Dass die Sparziele mehrfach verfehlt wurden, führen Ökonomen vor allem darauf zurück, dass die Wirtschaft wegen der Einschnitte stärker eingebrochen ist, als von der Troika aus IWF, EZB und EU veranschlagt.

Der Blick auf das um konjunkturelle Einflüsse bereinigte Haushaltssaldo verrät: Griechenland ist Spar-Europameister. Das Strukturdefizit sinkt stärker als nirgends sonst, das zeigen OECD-Berechnungen - von minus 16,3 Prozent 2009 auf minus 1,7 Prozent in diesem Jahr. Und 2013 ist demnach sogar ein leichter Überschuss von 0,8 Prozent drin."

Glücklicherweise ist Angela nicht aus so blööööööööööööööööd wie Sinn und Joffe.
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Libuda:

Wo es in Griechenland allerdings noch hakt

 
05.07.12 10:10
ist ein Steuerabkommen mit der Schweiz, das Griechenland 30 Milliarden in die Kasse spielen würde. Hier sind massive Forderungen aus Europa und vom IWF notwendig, auch wenn sich der dicke griechise Fettsack in seiner Ehre angegriffen fühlt, die Leute von seiner Sorte eh nicht haben.
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Libuda:

"Kakophonie schadet der Industrie"

 
05.07.12 12:27
- Markus Kerber, BDI-Hauptgeschäftsführer im Interviem im gestrigen Handelsblatt.

Handelsblatt: Müsste man einen Euro-Austritt Griechenlands in Kauf nehmen?

Kerber: Wenn es durch fahrlässiges Verhalten oder aufgrund kompromisloser Nachverhandlungen der griechischen Seite dazu kommen sollte, wären die Konsequenzen für das Land fatal - aber auch für Deutschland. Wir sollten uns darüber klar werden, welche große deutschen Vermögenspositionen, Früchte der Leistungsbilanzüberschüsse der vergangenen Jahre, zur Disposition stehen. Diese wechselseitige Verwundbarkeit ist vielen gar nicht bewusst.
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Libuda:

Das ist in wesentlichen Punkten das,

 
05.07.12 18:36
was Horn in #2 so beschreibt: "Illusion, weil die durch Exportüberschüsse erzielten Erlöse, die in Deutschland häufig als Ausdruck wirtschaftlicher Stärke missverstanden werden, nicht der eigenen Bevölkerung in Gestalt höherer Gehälter zugutekamen, sondern wieder im Ausland angelegt wurden. Sie finanzierten also die Verschuldung der anderen. Läuft die Verschuldung aus dem Ruder, ist das Vermögen verloren - und alle Anstrengungen waren umsonst."

Natürlich kann der BDI-Geschäftsführer Kerber jetzt nicht sagen, dass die Löhne zu niedrig waren, wenn von der IG Metall keine höheren gefordert wurden - und daher sollte man sich auch mit Schuldzuweisungen gegenüber dem BDI in diesem Punkt zurückhalten und einmal bei der IG Metall nachfragen.
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Libuda:

Erste Anzeichen für: Kommt Zeit, kommt Geld

 
05.07.12 19:08
wirtschaftswunder.ftd.de/2012/01/27/...enke-schlagt-merkozy-2/
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Libuda:

Hüther hat eigentlich alles gesagt

 
06.07.12 23:54
was notwendig ist:

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...icht-in-gefahr-11812087.html
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Libuda:

Sinn in der rechtspopulistischen Ecke

 
07.07.12 00:24
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...utschen-oekonomen/70059879.html
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Libuda:

Hüther über Stimmtischparalen des Herrn Sinn

 
07.07.12 21:34
"Es geht nicht, dass man sich auf seine wissenschaftliche Reputation beruft und dann Argumente liefert, die sich nah am Stammtisch bewegen",  sagt Michael Hüther."

Dass Seehofer sich an diesen Stammtischparolen, die z.B. die bayrischen Bauern in den Bankrott treiben werden, ergötzen kann, zeigen, dass er ein schlimmer Vogel ist, der Scharlatane wie Sarazin, dessen dicke Bundesbankpension und seine geldgeilen Schundbücherhonorare auch nac h einer DM-Einführung keinen Wechselkursrisiken unterliegen ergötzen kann.
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#35

Libuda:

Ich habe mich mit Solarworld nie beschäftigt

2
07.07.12 22:03
weil ich auch zugegebenermaßen von Anfang an skeptisch gegenüber allen Solarfirmen war -  obwohl ich ganz langfristig optimistisch bin. Nur leider weiß man nicht, ob es diese Firma, bei der man langfristig optimistich sein sollte, heute schon gibt.

Auch Google gab es beispielsweise im ersten Internetboom noch nicht.
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GrauesGold:

nö es geht ja ums Handelsblatt und dass

 
07.07.12 22:08

sie negative Artikel einfach mit Solarworld verlinken, also Artikel die garnichts mit Solarwold zutun haben.

außerdem die tochter Wirtschaftswoche hat diese Woche auch einen Artikel gebracht in der sie so getan hätten als wäre der Analyst Sven Diermaier auf einmal zwei Analysten, nur weil seine Analyse bei Independent Research und WGZ-Bank erscheint!

Weiterhin haben die mal so geschrieben als wären die Preiverluste von Q1 2011 auf Q2 2012 in einem Quartal entstanden und noch einige komische Dinge!

Jedenfalls ist die Frage wer hinter dem Handelsblatt steht, weißt du das eventuell auf die schnelle? und was sie gegen Solarworld haben?
Moderation
Zeitpunkt: 08.07.12 07:07
Kommentar: Doppel-ID - Mehrfach gesperrte Doppel- ID.

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Libuda:

Das Handelsblatt gehört zur Holtzbrinck-Gruppe

 
07.07.12 23:02
(bzw einem Holtzbrinck - dar war ein Wechsel in der Familie vor nicht allzu langer Zeit) die ich vom Prinzip her für eine eingermaßen "anständige" Verlagsgruppe ansehe - im Vergleich zu dem, was es sonst gibt.

Auch im Aktienresearch habe ich die Meinung "einigermaßen anständig", was für Einzelanalysen auch für die Wirtschaftswoche gilt, wenn man das einmal mit meines Erachtens Revolverblättchen wie "Der Aktionär" oder "FocusMoney" vergleicht.
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Libuda:

Nicht nachvollziehbar ist aus meiner Sicht,

 
08.07.12 09:54
dass man die Bafin für besser hält als eine europäische Lösung, denn keine andere Aufsichtsbehörde hat weltweit die Steuerzahler bei der Bankenrettung mehr Geld gekostet als die Bafin.

Jeder Ersatzinstitution kann hier nur besser werden.
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Libuda:

Zustimmung

 
08.07.12 12:03
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/...rt-die-demokratie/

Und darum geht es dem Joffe wirklich: Er ist von den Finanzterroristen gekauft, damit die den Rest der Bevölkerung weiter melken können - dabei sind die Finanzterroristen nicht nur Parasiten, sondern schlimmer noch: Schädlinge und Ungeziefer, wobei ich mit dieser Wortwahl nicht in eine politische Ecke gestellt werden möchte, sondern das sind nun einmal die treffenden Worte.
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Libuda:

Das sehe ich auch so, denn die Ursache

 
08.07.12 12:55
für die Staatsverschuldung ist nicht, dass der Staat in den letzten Jahren zu viele Wohltaten veteilt hat, sondern dass er erstens die Finanzterroristen mit Hunderten von Milliarden retten musste und, was noch viel mehr Schulden verursachte, aber oft übersehen wird, mit noch sehr viel mehr Geld durch deficit spending die durch die Bankenkrise verursachten Spiralen nach unten bremsen musste.

"Die Art und Weise wie Banken wirtschaften hat wenig mit dem zu tun, was ihre eigentliche Aufgabe ist, kritisiert der ehemalige Chefökonom der Weltbank Joseph Stieglitz. Die Institute sollten viel stärker reguliert werden. Sie schwächen unsere Wirtschaft. Eine Reform der Regulierung sei das dringlichste Problem der Weltwirtschaft."
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Libuda:

15 rennomierte Ökonomen gegen 190 von 100,000

 
08.07.12 13:05
Volkswirten:

www.ftd.de/politik/konjunktur/...t-zu-eskalieren/70060245.html

Und auch der am wenigsten rennomierteste Ökonom unter den 15 ist noch rennomierter als der renommierteste der 190.
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Libuda:

Dennis Snower und Michael Burda

 
08.07.12 13:08
"Unterzeichnet haben unter anderem Dennis Snower, Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, und Michael Burda, Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik (VfS). Mit rund 3800 Mitgliedern ist der VfS die größte Vereinigung von Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland."
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Libuda:

Gut gebrüllt Lammert

 
08.07.12 13:40
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...glich/6851590.html
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Libuda:

Jenseits der Horizonte von Joffe, Sinn, Seehofer

 
08.07.12 17:18
Gauweiler, Sarrazin und ähnlichen Figuren argumentiert der Vorstandvorsitzende von Allianz, Diekmann, im heutigen Interview mit Welt am Sonntag:

Welt am Sonntag: Viele Menschen hätten gerne die D-Mark zurück. Ist das möglich?

Diekmann: Theoretisch ist alles möglich - die Folge ist, wie die Konsequenzen aussähen. Wir haben die Rückkehr zu D-Mark ökonomisch durchgerechnet. In diesem Szenario würde Deutschland in eine tiefe Depression abrutschen, das Bruttoinlandsprodukt würde eine Zeit lang mit zweistelligen Raten schrumpfen, am Ende könnten über vier bis fünf Jahre 25% des BIP verloren sein.
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Libuda:

Schlimmste Stammtischökonomie

 
08.07.12 18:49
wirtschaftswunder.ftd.de/2012/07/05/...ste-stammtischokonomie/
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Ariaari:

sicher ist nur:

 
08.07.12 19:20
die Probleme sind -nach wie vor- ungelöst, der Druck und das Risiko steigen ...
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Libuda:

Aus #46

 
08.07.12 21:38
Das kann man nur bestätigen:

"Gerhard Illing, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität und Mitautor eines Standardwerks zur Makroökonomie:

Im Aufruf wird die europäische Bankenunion als Schritt zur Sozialisierung der Bankenschulden interpretiert. Das ist aus meiner Sicht eine Fehleinschätzung. Eine zentrale europäische Bankenaufsicht ist gerade ein dringend notwendiger Schritt, um den Kern des Problems anzugehen: den Teufelskreislauf zwischen nationalem Bankensektor und nationaler Staatsverschuldung zu durchbrechen. Es ist völlig richtig, dass die Gläubiger weltweit (einschließlich der deutschen Banken und Versicherungen) die Lasten selbst tragen sollten, die sie durch ihre Kreditvergabe eingegangen sind."
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Libuda:

Das sind die Faktien

 
08.07.12 21:44
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...verlust-a-842297.html

Noch ein Wort zu den beiden erwähnten Akteueren: Der Funke gehört meines Erachtens in den Knast und mehr als Sozialhilfe sollte außerdem für ihn nicht übrig bleiben und der Steinbrück ist ein Flasche, weil er den Finanzterroristen in Deutschland auf Kosten des Steuerzahlers Milliarden in den Arsch geblasen hat.
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Libuda:

Das kann eine europäische Institutution nur

 
08.07.12 22:52
besser machen - und ohne die Eingriffe der europäischen Wettbewerbsbehörde wäre der Saustall West-LB noch lange nicht beerdigt, der die deutschen Steuerzahler hunderte von Milliarden gekostet hat - und andere Sauställe auch,
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