“Gold ist eine endliche Vermögensanlage, und für jede echte, reale Unze, die auch geliefert werden kann, existieren da draußen mindestens 100 "Papierunzen“. Die Zeit ist reif für einen ‘Cash-Call' - die Investoren fordern die Auslieferung ihres Metalls. Wie man es auch dreht und wendet, die aktuellen Entwicklungen werden im GRÖSSTEN BANK RUN der Geschichte enden! Wenn dieser erst einmal losgetreten ist, wird es nicht länger als zwei Wochen dauern, bis schließlich alles restlos weg ist - d.h. dass dann kein Gold mehr verfügbar sein wird - NICHTS, NULL, NIRGENDWO - und zu keinem Preis. Die Regale werden leergeräumt und nur noch so schnell nachgefüllt, wie die Goldproduzenten produzieren. Das aktuelle Produktionstempo liegt weltweit bei nur 2.500 Tonnen pro Jahr; und ich bezweifle stark, dass uns 'Privatinvestorenschafen‘ auch nur eine Unze davon angeboten wird. UND DESWEGEN müssen Sie JETZT Goldeigentümer werden und sich dieses Gold sichern, BEVOR der kommende BANK RUN losgetreten wird.“
Ich denke, Mr. Holter hat voll und ganz Recht hat, was das physische Gold und Silber angeht! Aber sobald physisches Gold nicht mehr verfügbar ist, kann die Investitionsnachfrage nach Edelmetallen nur noch über die Unternehmen, die Gold und Silber abbauen oder danach suchen, bedient werden. Können Sie sich vorstellen, in welche Höhen die Bergbautitel schießen werden, wenn Billionen von Dollars, die jetzt noch in den Anleihe- und Aktienmärkten zirkulieren, panisch die Edelmetallmärkte fluten? Können Sie sich vorstellen, was passieren wird, wenn sich die Pottwale - aus Überlebensgründen - gezwungen sehen, für Junior-Explorer-Firmen zu bieten? Dann werden auch Elchweiden steil im Kurs steigen!
Sagen wir, wie es ist: Seit 2001 sind Bergbauaktien unterdurchschnittliche Investitionen gewesen - und die Explorer-Aktien haben nur Leid und Schmerz gebracht. Aber wie es heutzutage an allen Märkten der Fall ist, so wurden auch die Kurse der Bergbauaktien durch die "politischen Entscheidungsträger“ (und zur ihren Gunsten) gemanagt - d.h. die Aktienkurse dieser Unternehmen wurden unter die Stände gedrückt, die an einem freien Markt herrschen würden. Wenn dieses staatliche Preismanagement der Finanz- und Edelmetallmärkte erst einmal gebrochen ist, wird es einen Ansturm auf diese Mikro-Explorationsunternehmen geben, der einem den Atem rauben wird. Die Pottwale der Finanzwelt werden sich dann zum Ausstieg aus Finanzanlagen gezwungen sehen - und zum Einstieg in Anlagen des Gold- und Silbersektors, egal, in welchen Formen die sich gerade anbieten. Im Verlauf der Panik werden die Pottwale nicht einmal mehr die Zeit haben, darauf zu achten, was genau sie da kaufen: sie werden zu Blindkäufern und dann zu Blindgängern. Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr ein paar sehr aufregende Tage erleben werden.
Das sehe ich ganz genau so.
Gruss Reiomar