Der Vorstand der GFT Technologies AG (GFT) hat heute entschieden, seinen
der Hauptversammlung bisher unterbreiteten Vorschlag, für das Geschäftsjahr
2013 eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie zu beschließen, zu ändern und
der Hauptversammlung stattdessen vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2013
eine Dividende von 0,25 Euro (im Vorjahr 0,15 Euro) je Aktie zu
beschließen. Diese Dividende entspricht einer Ausschüttungssumme von ca.
6,58 Mio. Euro (im Vorjahr 3,95 Mio. Euro) und damit einem Dividendensatz -
bezogen auf Dividendensumme zu Konzern-Jahresüberschuss - von ca. 48 %. Der
Aufsichtsrat der GFT wird am Montag darüber entscheiden, ob er sich diesem
geänderten Beschlussvorschlag des Vorstands anschließt.
Die vorgeschlagene Erhöhung hat folgenden Hintergrund: Das zuständige
Finanzamt teilte GFT mit, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2012
(Dividende 2012) nicht aus dem steuerlichen Einlagekonto geleistet worden
sei und daher Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf.
Kirchensteuer hätten angemeldet, einbehalten und abgeführt werden müssen.
GFT hat daher zu veranlassen, dass die Dividende 2012 korrigiert und
Steuern abgeführt werden. Damit die Aktionäre durch die Korrektur der
Dividende 2012 keine Liquiditätsnachteile erleiden, hat der Vorstand der
GFT entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende 2013 auf
0,25 Euro je Aktie zu erhöhen. Die Erhöhung entspricht nahezu dem Betrag,
der im Rahmen der Korrektur der Dividende als Steuern abzuführen ist. Vom
Bilanzgewinn von ca. 11,42 Mio. Euro würden danach ca. 6,58 Mio. Euro
(statt wie ursprünglich vorgeschlagen ca. 5,27 Mio. Euro) als Dividende
ausgeschüttet und ca. 4,84 Mio. Euro (statt wie ursprünglich vorgeschlagen
ca. 6,15 Mio. Euro) als Gewinn auf neue Rechnung vorgetragen.