ein KGV von 10-11 angesetzt, um auf eine faire Bewertung des operativen Geschäfts von 6,x € zu kommen.
Zudem verringert sich die Verschuldung immer mehr. Das wirkt sich mittelfristig weiter entlastend aus, und macht die FRN-Beteiligung als Aktiva-Reserve mehr und mehr, ich will nicht sagen überflüssig, aber eben zunehmend unwichtiger für den DRI-Kurs.
Das die Beteiligung egal wäre, hab ich nicht behauptet, und natürlich macht es immernoch einen Unterschied von eben 50 Mio €, ob sie 100 oder 150 Mio wert ist, aber mir ging es dabei um die Psychologie in der DRI-Aktie. Vor 2 Jahren waren der Anteil der Beteiligung noch entscheidend für das Wohl und Wehe Drillischs. Man hätte durch die Abwertung fast ein negatives Eigenkapital gehabt. Heute kann davon keine Rede mehr sein, selbst wenn FRN wieder auf 3-4 € fallen würde. Das zeigt nur rein prinzipiell, das man entspannter damit umgehen kann, und so wird sich der Anleger zunehmend auf DRIs operatives Geschäft konzentrieren können und die FRN-Beteiligung als Zusatzbrot sehen. Ende 2011 könnte Drillisch eine Nettoverschuldung unter 40 Mio € ausweisen, und das ist weniger als das einfache Ebitda. Die FRN-Beteiligung ist dann einfach nur noch etwas, was man oben drauf rechnen kann, egal ob die dann (ums noch extremer zu formulieren) bei 50 Mio € oder 200 Mio € steht. Der Unterschied kann dann nur rein rechnerisch oben drauf gerechnet werden, aber ist psychologisch nicht mehr belastend für DRI und deren Aktionäre.
Fenster auf, ich hör' Türkenmelodien,
ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin!