Drillisch: 555 % Anstieg sind locker möglich!
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große instit. Investoren wie Fidelity oder UBS es überhaupt so eilig hatten/haben bei Drillisch zuletzt auszusteigen. Man sollte doch meinen hier wäre ein Wert der relativ robust ist gegen die Ereignisse der Eurozonen-Krise. Hat sich eventuell etwas an den Zukunftsaussichten bei Drillisch verschlechtert was eher sehr individuell bzw. branchenspezifisch ist? Könnte da im 2.Hj. von irgendwoher mehr Druck auf die Margen kommen? Der radikale Preiskampf den E-Plus jüngst einläutete hatte ja auch schon Drillisch dazu bewegt manche Preise bei den eigenen Angeboten zu senken.
Preiskampf: E-Plus und Drillisch mit Allnet-Flatrates ab 20 Euro pro Monat - 18.04.2012 - http://www.teltarif.de/presse/2012/pm_180412.html
Könnte z.B. die jüngsten Äußerungen der Berenberg Bank zu Freenet analog auch für Drillisch übertragen werden?
http://www.ariva.de/news/ANALYSE-FLASH-Berenberg-senkt-Ziel-fuer-Freenet-auf-13-50-Euro-Hold-4133913 - "...Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Freenet nach der Einführung einer aggressiven Smartphone-Flatrate durch den Wettbewerber E-Plus von 14,00 auf 13,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Preisrisiko für die Mobilfunkdienstleister steige, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der Experte reduzierte seine Erlösprognosen für das Mobilfunkservicegeschäft.."
Also die UBS hatten nurnoch 0,01% an Aktien am 5.6.12, d.h. da ist so gut wie alles an direktem Aktienbestand raus. Ob die diese Aktien direkt über den Markt verkauft haben oder außerbörslich als Paket an einen anderen Investor verschoben wurden ist nicht aus der Mitteilung ersichtlich. Interessant fand ich jedenfalls wie man am 11.6. plötzlich gemeldet hatte, daß man plötzlich so einen hohen Anteil nach §25 hat und nicht mehr wie zuvor noch einen hohen Anteil direkt via Aktien d.h. nach §§ 21 u. 22 WpHG. Da wurde erst geswitcht in der Art des Assets und jetzt nochmal die Anzahl der jüngst erst erworbenen Instrumente nach §25 wieder reduziert. Den Rest von 3,6% halten die (noch?) weiter via Finanz- / sonstige Instrumente, die in irgendeiner Form das Recht zum Kauf von Anteilen beinhalten. Welche Instrumente genau sind wird nicht näher erläutert. Und ob die nicht auch schon weiter reduziert wurden muß man auch mal abwarten.
Eine gute Erläuterung um was es bei §25 und §25a geht kann man hier schauen.
Katjuscha #32910 richtig, crunchtimes Frage aus 32903 könnte also genauso lauten, wieso es (noch nicht bekannte) Fonds so eilig hatten, die Aktien zu kaufen, die UBS und Fidelity verkauft haben.
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Danke für deine Fürsorge, aber meine Fragen stelle ich dann lieber doch auch künftig lieber weiter selber ;) Also es gibt erstmal nur die Fakten, daß instit. Anleger und ein Insider in den letzten Wochen verkaufen/verkauft haben. Es gibt aber keinen einzigen Beleg, daß diese Aktien auf der anderen Seite von instit. Anlegern/Fonds im großen Stil oder eilig gekauft wurden. Es haben ja viele Privatanleger die letzten Wochen hier immer wieder geschrieben sie hätten aufgestockt. Somit scheint jedenfalls naheliegend zu sein, daß - falls die Aktien über den freien Markt verkauft wurden - in größerem Maße bei Privatanleger schonmal gelandet sind. Daher sehe ich die Sache erstmal ganz nüchtern und ungeschönt. Sollte es bald doch mal eine neue Stimmrechtsmitteilung geben ein instit. Anleger hätte bei Drillisch zuletzt deutlich aufgestockt oder ein Insider hätte deutlich zugekauft, dann hätte ich nichts dagegen.
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