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Drillisch: 555 % Anstieg sind locker möglich!


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ikaruz:

Was ist denn ein Medienmensch? Und müsste man

 
08.11.11 15:38
von einem solchen hypothetisch existierenden Wesen nicht erwarten, dass es weiß wie man fremdakquirierte Informationen wiedergibt, nämlich immer mit Quelle?

Könnt ihr Euch noch erinnern, bei 12.5k im Dow stehen wir bei >8.5,  ohne News, harhar.

Wenn der Markt dreht, geh ich sofort wieder short. ;)
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Matze1982:

ich werde wohl auch mal wieder

 
08.11.11 15:56
einsteigen, ich weiß nur nicht ob erstmal lieber ne kleine stückzahl oder direkt volle kanne.
Antworten
Katjuscha:

Matze, kauf mal bitte ne Mio unlimitiert

4
08.11.11 16:05
Also volle Kanne!

Danke!
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Holzkobb:

Scent,

2
08.11.11 16:05
nie im Leben lässt Du den Rechner freiwillig aus! Übermorgen meldet Freenet. Dann willste es wissen. Als DRI-95-Prozneter allemal. Dein Schaden soll's nicht sein.
Antworten
Katjuscha:

für die Nachwelt festgehalten

 
08.11.11 16:07
Drillisch: 555 % Anstieg sind locker möglich! 455382
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Matze1982:

katjuscha das wäre schön

 
08.11.11 16:07
wenn ich mir das leisten könnte, es würde momentan erstmal für max. 10k drillinge reichen, naja jetzt habe ich gerade eben 1k bekommen für 5,999€.
ich wollte auf jeden fall unter 6€ bleiben:-))
Antworten
Balu4u:

Ich würde erstmal abwarten was rauskommt

 
08.11.11 16:07
Rübenschwein:

Zahlen!

 
08.11.11 16:08
Telekom will 1,3 Millionen Euro von Drillisch zurück

Maintal/Bonn (dpa) - Im Streit der Deutschen Telekom mit einem Tochterunternehmen des Mobilfunk-Serviceproviders Drillisch verlangt der Bonner Konzern mindestens 1,3 Millionen Euro an Provisionszahlungen zurück. Die Telekom wirft dem Unternehmen aus dem hessischen Maintal Provisionsbetrug vor, kündigte die Verträge fristlos und erstattete am Montag Strafanzeige in Hanau. Die Rückforderungen könnte sich aber womöglich noch erhöhen, sagte ein Telekom-Sprecher am Dienstag in Bonn auf Anfrage. Der Konzern habe festgestellt, dass der Vertriebspartner seit Februar 2011 rund 30 000 Mobilfunkanschlüsse aktiviert habe, ohne dass tatsächliche Kundenverhältnisse mit Prepaidkarten-Besitzern zugrunde lägen. Auf diese Weise habe Drillisch mit seiner Tochterfirma Simply die Telekom um Provisionen betrogen. Nach Angaben von Drillisch entspricht diese Darstellung «nicht den Tatsachen». Die Drillisch-Aktie erholte sich nach dem dramatischen Einbruch wieder etwas. Am Montagabend lag sie nach Bekanntwerden rund 40 Prozent unter dem Vortageswert im TecDax, bis Dienstagmittag legte sie wieder um 20 Prozent zu und lag bei rund sechs Euro. Für Kunden der Drillisch AG und ihrer Tochterunternehmen, die das Telekom-Netz nutzen, ergeben sich nach Angaben der Telekom keine Auswirkungen. Die Netzleistungen würden weiter erbracht. Nach einer eigenen Prognose soll der operative Gewinn bei Drillisch in diesem Jahr bei 52 Millionen Euro liegen.

newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1229401
Antworten
Holzkobb:

Ikaruz,

 
08.11.11 16:16
wie kann ein hypothetisch existierendes Wesen irgendetwas beweisen, wenn seine Existenz - da hypothetisch - doch selbst noch nicht bewiesen ist?
Mach uns den Einstein! Oder noch besser: den Sartre! ;-)
Antworten
DerPicknicker:

Betrug:

7
08.11.11 16:18
Betrug ist ein strafrechtlich relevanter Tatbestand nach § 263 StGB und wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren -in schweren Fällen bis zu 10 Jahren- bestraft. Vorausetzung ist, dass absichtlich ein Irrtum erzeugt wird, um sich an jemand anders ungerechtfertigt zu bereichern.

Betrug rechtfertigt außerdem die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses aus wichtigem Grund nach § 314 BGB.

Aufgrund der bisherigen Informationen schließe ich, dass die Telekom glaubt, Drillisch - und zwar offensichtlich explizit dem Vorstand - Betrug nachweisen zu können und hat aus diesem Grunde Strafanzeige gestellt und außerordentlich gekündigt. Das bloße Vorliegen von Ungereimtheiten oder unterschiedliche Vertragsauslegungen reichen für einen Betrugsvorwurf nicht aus.

Wenn dem so wäre, ist das natürlich ein ziemlicher Hammer und könnte strafrechtliche Konsequenzen für ausführende Mitarbeiter und dem Vorstand von Drillisch haben. Telekom beruft sich aber nur auf datenschutzkonforme Auswertungen. Für mich hört sich das so an, als hätten sie bei einer Auskunftei die Adressen der Kunden abgefragt und bei mehreren 10.000 festgestellt, dass es den Kunden an der Adresse nicht gibt. Das würde aber keinen Betrugsvorwurf rechtfertigen, da die Gründe hierfür unterschiedlich sein können. Es muss schon explizit nachgewiesen werden, dass falsche Adressen absichtlich abgerechnet wurden. Ich frage mich daher, wie die Telekom dann nachweisen will, dass systematisch betrogen wurde. Selbst wenn es die Adresse nicht gibt, kann es immer noch sein, dass Kunden falsche Adressen angegeben haben.

Wenn sich der Vorwurf umgekehrt als haltlos erwiese, könnte das dann fatale Auswirkungen für die Telekom haben. Nehmen wir einmal an, die Staatsanwaltschaft kann den Vorwurf nicht erhärten, wie ist es denn dann, wenn hier jemand für 3,30 Euro geschmissen hat? Ist denn die Telekom dem Anleger dann nicht schadenersatzpflichtig? Ich meine, so oder so halte ich es nicht für nachvollziehbar von der Telekom, herauszuposaunen, dass Strafanzeige gestellt wurde. Den tatsächlichen Sachverhalt kann man allein durch die Bekanntmachung nicht klären und man gäbe Drillisch die Möglichkeit, tatsächliche Sachverhalte vor einer möglichen staatsanwaltlichen Ermittlung zu verschleiern.
Antworten
ikaruz:

Du scheinst nicht zu recht zu verstehen...

 
08.11.11 16:24
Du bezeichnetest Dich als "Medienmensch". Ich wiederum stellte die Existenz eines solchen Wesens in Frage und gab zudem zu bedenken, dass selbst wenn ein solches hypothetisch Wesen bestünde, es wissen müsse wie man korrekt wiedergibt. Demnach ist sehr zweifelhaft das Du dieser Spezies angehörst. Für diese Schlussfolgerungen muss man im Übrigen weder Einstein noch Sartre sein.
Antworten
mh2003:

Kleine Rechnung

 
08.11.11 16:26
Die Telekom möchte 1.5 mio Euro Provisionen für 30.000 Prepaidkarten zurück. Das würde ja bedeuten, dass die Telekom pro Prepaidkarte 50 Euro Provision bezahlt.

Das ist schon ein stolzes Sümmchen.

Ich wusste garnicht dass das Geschäft SO profitabel ist. ;-)
Antworten
Katjuscha:

Ist es denn so schwer heraus zu bekommen, ob

 
08.11.11 16:26
Kunden falsche Adressen angegeben haben oder ob Drillisch falsche Adressen abgerechnet hat?

Falls die Staatsanwaltschaft wirklich ermittelt, kann sie doch sicher Einblick in die Bücher von Simply bekommen. Oder wäre das nachträglich nicht möglich?
Dann könnte man sicher auch das klären was Scent gestern Abend als wahrscheinlich gepostet hatte, also ob es sich hier um Abrechnungen von 2+3.Karten handelt. Das wäre dann eine Frage der Vertragsgestaltung. Ich nehme mal an, die Griechen werden das entsprechend geregelt haben, und die DTAG sich durch hinters Licht gefühlt fühlen. Ist dann halt die Frage wie die Justiz das sieht. Von Betrug auszugehen, scheint mir in dem Fall jedenfalls sehr unwahrscheinlich. Ist halt kreative (je nach Sichtweise auch clevere) Vertragsgestaltung.
Nur für den Fall, dass Drillisch absichtlich falsche Kundendaten verwendet hat, wäre es für mich Betrug, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Wäre sicher auch schon früher und auch anderen Netzbetreibern aufgefallen.
Antworten
lamaro:

ich war bei Drillisch mal Kunde

 
08.11.11 16:41

meine Abrechnungen haben hinten und vorne nicht gestimmt.

Antworten
läuft gut1:

picknicker

 
08.11.11 16:42
sehr interessante frage, was mit denen passiert, die bie 3x oder 4x geschmissen haben, falls sich die Klage als haltlos erweist? Kann man den Kackladen der Telekom dann in Regress nehmen?
Antworten
cidar:

Unglaublich

8
08.11.11 16:43
diese Zahlen. Insbes. auch die Rückforderung, welche von der DTAG dann in der PM als im einstelligen Miobereich liegend bezeichnet wird, das grenzt schon an Rufmord.

Lächerlich im Vergleich zu ehemals geschätzt 1,2 Mio Telekomkunden, bevor die Abwanderung begonnen hat.

Das Szenario dürfte so ähnlich sein wie von scent beschrieben oder die betreffen, welche eine Karte bestellt und aktiviert haben ( das macht durch den Link der Kunde i.ü. selbst  und nicht Drillisch von alleine ) .
Telekom ist selbst schuld, wenn sie solche Abschlüsse verprovisionieren ohne zumindest ein paar Monate Umsatz zu verlangen.
Und zu den Eulen, die jetzt sagen, ohne Telekom geht das nicht und das schadet auf Dauer. Unsinn .  Erstens haben wir 4 Netzanbieter, da kann man locker auf 1 oder 2 verzichten, das war in der Vergangenheit auch schon immer so, je nachdem wer mehr Provision zahlte oder bessere Konditionen gab.
Und zweitens: es würde Kontrahierungszwang gelten, wenn die fristlose Kündigung mangels Betrug hinfällig wird. Dafür gibts ein Gesetz und über dem steht auch die Telekom nicht. Aber ich empfehle nochmal die Literatur der Analyse von Reichert, aus der klar hervorgeht, dass Drillisch einen sehr günstigen und mit weit besseren Margen versehenen Vertrag mit O2 hat und vor allem sehr langfristig ! Wir wollen und brauchen den rosa Zwerg nicht. Und sobald LTE steht, haben O2 und Vodafone das beste Netz ( siehe auch hier von mir erwähntes Interview anläßlich Messe in Barcelona mit O2 Vorstand, Telefonica gibt dort Vollgas ).    

Also, meine Hoffnung steigt, das dies ein Sturm im Wasserglas war, leider ein Orkan. Jetzt die Zahlen, we'll see.
Antworten
karaya 1:

problem wird sein dass es

 
08.11.11 16:45
sich erst lohnt solche Forderungen durchzusetzen wenn der dadurch entstandene schaden so groß ist wie ihn die wenigsten hier erreichen werden.

oder wer hält wegen 5000 euro Verlust nen 5 jährigen Prozess mit der DT für sinnvoll?
Antworten
Holzkobb:

Picknicker,

7
08.11.11 16:49
laut Telekom (Quelle ohne Link und Namen) wiesen die überprüften sogenannten "Phantomverträge" keinerlei abgehende Sprachverbindungen auf, lediglich eingehenden Datenverkehr, hauptsächlich SMS. Absender seien in allen Fällen Unternehmen der Drillisch AG gewesen. U.a. darauf stützt die Telekom ihren Betrugsvorwurf.

Die Strafanzeige ist notwendig, wenn die Telekom jemals die Provisionskohle wieder sehen will, da man gegenüber DRI unterschiedlicher Auffassung über die Verträge ist.

Nach Strafanzeige kommen Ermittlungen. Danach wird eingestellt oder es kann Anklage erhoben werden. Das wäre der strafrechtliche Weg.

Der zivilrechtliche ist ein anderer. Die Telekom wird - sofern sie nicht etwas übersehen hat - wohl kaum Regressansprüche fürchten müssen. Denn sie hat lediglich ihr Recht auf Strafanzeige wahrgenommen, egal, ob sich das bewahrheitet oder nicht. Dass aufgrund dieser Anzeige hierbei möglicherweise sehr viele Menschen sehr viel Geld verloren haben, muss die Telekom nicht interessieren. Denn Börse ist Privatvergnügen. Dazu wird niemand gezwungen.
Antworten
Holzkobb:

Ach so,

 
08.11.11 16:52
und das hier ist aus der Pressemitteilung der Telekom:

.....
"Für Kunden der Drillisch AG und ihrer Tochterunternehmen, die das Telekom-Netz nutzen, ergeben sich keine Auswirkungen. Die Telekom wird die Netzleistungen weiterhin erbringen."
......
Antworten
Lucky Starter:

Was glaubt ihr

 
08.11.11 16:54
bei welchem Kurs wir heute schließen?

ich hätte ja heute schon wieder mit 7 Euro gerechnet, aber wie es jetzt aussieht wird es sich um 6 einpendeln.
Antworten
ikaruz:

@cidar

 
08.11.11 16:57
Also ich weiß gar nicht warum Du immer O2/Telefonica und LTE so hervorhebst, O2 ist von den 3 großen Operatoren der faulste hinsichtlich LTE gewesen, die ham sich schön auf Kosten von Vodafone und Telekom ausgeruht, die die Netze außerhalb der Großstädte hochgezogen haben und werden jetzt erst langsam wach wenn´s an die lukrativen Innenstädte geht.
Antworten
Katjuscha:

sag mal Lucky, zählen für dich nur Stunden

 
08.11.11 16:59
beim investieren?

Oder wieso fragst du immer nach dem Schlusskurs?

Bis zur nächsten HV ist ein Zeitraum, auf den man setzen sollte.
Antworten
lamaro:

ich war bei

 
08.11.11 17:00

drillisch mal Kunde..hatte mit denen ständig Probleme wegen der Abrechnung

Antworten
steffen71200:

holzkobb,

 
08.11.11 17:01
das sehen gewisse "grössen" nicht ganz so wie ein holzkobb…

salute

s.
Antworten
läuft gut1:

karaya

 
08.11.11 17:02
denke , dass gerade bei summen der schaden sehr subjektiv ist.

für mich ist die spannenste frage: wer hat von der nummer ( 1,3 mio provisionserstattung, die im raum stehen, aber gesprochen wird von einem einstelligen mio-breich) profitiert im großen stil, meine jetzt nicht die mutigen trader und kleinanlager...........

hätte es für glücklicher gehalten, die eigene kündigung direkt zu verkünden........
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