Also so wie es aussieht, interessiert die Grünen es überhaupt nicht, ob die PV-Module aus China oder aus DL oder sonst woher kommen.
Sie rufen zwar auf, dass die Kürzung der Solarförderung vom Bundesrat abgewiesen werden soll, mit dem Argument der De-Industrialisierung im Osten. Das kann aber wohl nur die Solateure treffen, falls durch die Kürzung wirklich weniger Module verkauft werden sollten.
Fakt ist ja, dass je günstiger die Module desto höher die Rendite der Dachanlagenbesitzer. Die Chinesen haben nun mal die günstigsten Preise und ich behaupte auch keine schlechtere Qualität.
Die Unfähigkeit der Politik zieht sich ja praktisch durch alle Parteien. Man sollte sich einmal klar sein, dass eine Sache es ist, die EE auszubauen. Hier gilt es ja den gesetzlichen Ausstieg aus der Atomenergie zu erfüllen. Die zu erwartenden Klimaprobleme zu lösen und die Energieversorgung zu sichern.
Eine zweite Sache ist es, von wem diese Produkte und Dienstleistungen bereitgestellt werden. In DL befinden sich über 40 % vom Weltmarktanteil des PV Marktes. In einem globalisierten Markt, kann man sich nicht erwarten, dass Produzenten aus z.B. China uns nur zusehen, wie wir unseren eigenen Markt konkurrenzlos bedienen.
Die Nichtkürzung der Solarförderung würde ja nur dazu führen, dass durch die höher erzielten Renditen, wohl der Solaranteil an der EE größer wird, aber gleichzeitig, die Chinesen zu noch mehr Anstrengungen verleiten und deutsche Modulproduzenten noch mehr in Bedrängnis bringen.
Will man wirklich die deutschen PV-Hersteller retten, bedarf es wohl etwas mehr als nur die Eingriffe in die Solarförderung.
www.finanznachrichten.de/...larfoerderung-im-bundesrat-003.htm