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Das erste Quartal ist für die deutsche Solarindustrie enttäuschend verlaufen. „Der Markt blieb hinter den Erwartungen zurück“, sagt eine Sprecherin des Systemanbieters Solon. Auch bei Aleo zog das Geschäft in Deutschland „nicht so an wie letztes Jahr“. Man habe das aber durch Verkäufe von Dachanlagen in Frankreich, Italien und Griechenland ausgleichen können. Die Sprecherin der Solar-Fabrik AG in Freiburg berichtet von „einer großen Verunsicherung im Markt“, nachdem auch Frankreich und Italien ihre Einspeisevergütungen gekürzt haben. In Italien ist zudem ein Zubaudeckel von 1,8 Gigawatt im Gespräch. Man achte nun darauf, „keine Lagerbestände aufzubauen, solange wir nicht wissen, wie der Markt sich entwickelt“, heißt es bei der Solar-Fabrik. Die Produktion wurde gedrosselt. Auch in den Solon-Werken arbeiten derzeit weniger Zeitabeiter als geplant. Noch hat die Branche die Hoffnung auf einen Schlussverkauf bis zum 30. Juni nicht aufgegeben. „Im April hat die Nachfrage spürbar zugenommen“, sagt der Aleo-Sprecher.
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Der Link dazu:
www.focus.de/finanzen/boerse/...e-auf-dem-dach_aid_619992.html
Auch die internationalen PV-Konzerne haben erhbeliche Auslastungsprobleme. So legt Gintech rd. 20% ihrer Fertingungskapazitäten ab Mai still und bei den neuen Fertigungslinien wird das Ramp Up nicht im Juni sondern erst im August durchgeführt. Gintech ist immerhin nach JA Solar und Motech der drittgrößte Zellbauer, wenn man mal von den vertikal integrierten PV-Unternehmen und von den Dünnschichthersteller mal absieht. Gintech hat aktuell eine Fertigungskapazität von etwas über 1.000 MW und baut diese in diesem Jahr noch auf 1.650 MW aus.
Der Link dazu:
news.cens.com/cens/html/en/news/news_inner_36194.html
("Solar-Cell Manufacturers Lower Capacity Utilization Rates")
Offenbar macht sich jetzt die schwache Nachfrage nach Modulen gepaart mit einem massiven Ausbau der Fertigungskapazitäten sehr vielen PV-Unternehmen zu schaffen. Die Solar-Fabrik arbeitet in einige Produktionsteilen kurz und Gintech legt Fertigungslinien lahm und schickt Mitarbeiter in den Urlaub um Geld sparen.
Im letzten Jahr hat ja Conergy im selben Zeitraum noch richtig auf die Pauke gehauen mit der Vollauslastung des Frankfurter Werkes. Davon hat man in diesem Jahr noch gar nichts gehört bzw. gelesen.