Wenn ich so was unqualifiziertes lesen muss wie "Ignoranten und Verräter der Energiewende" in Bezug auf die Kürzungen, dann kann ich echt nur noch mit den Kopfschütteln. Wer so was schreibt, der sollte sich erstmal informieren und nicht irgendwas aus den Medien einfach so nachplappern. Totz Kürzungen liegen die Renditen für eine PV-Anlage nach Berechnungen der Stiftung Warentest immer noch relativ hoch.
Bei einem PV-Systempreis für kleine Dachanlagen von 2.000 €/W hat Stiftung Warentest eine Rendite von 4,7% errechnet. Wohlgemerkt nach den Kürzungsplänen. Würde es keine Kürzungen geben, dann würde die Rendite bei 8,2% liegen !!! Man sollte dann schon mal bitte die Kirche im Dorf lassen und sich mit der Materie beschäftigen und nicht alles blos nachplappern wie ein Papagei.
Folgende Annahmen liegen der Renditeberechung der Stiftung Warentest zu Grunde:
- Systempreis: 2.000 €/kW
- Leistung: 900 kWh pro 1 kW Leistung
- Eigenverbauch: 20%
- Betriebskosten pro Jahr 1,5% des Anlagepreises mit einer jährllichen Steigerung von 1,5 %
- Jährlich um 0,25% sinkender Stromertrag
- Finanzierung nur mit Eigenkapital
- Stromkosten von 0,24 €/kWh mit einer jährlichen Stigerung von 3%
Sind alles sehr realistische Durchschnittswerte für Deutschland, die die Stiftung Warentest da gewählt hat.
In Süddeutschland können aber locker 1.000 kWh pro 1 kW Leistung im Jahr aus der PV-Anlage gezogen werden und damit würde die Rendite von 4,7% auf satte 7,7% steigen. Nicht zu vergessen, diese Rendite ist so gut wie ohne Risiko zu erreichen. Ohne die Kürzung würde die Rendite sogar bei 9,8% liegen !! Im Ällgäu oder im Badischen wäre die Rendite dann noch höher aufgrund der höheren Sonneneinstahlung und würde fast zweistellig sein.
Das sind die Fakten und wenn einer meint über das Thema Kürzung der Einspeisevergütungen etwas zu schreiben, dann sollte derjenige sich auch bitte mit den Fakten ausienanderstzen und nicht nur polemisieren wie es tagtäglich am Stammtisch geschieht.
Bezeichnend ist ja, dass die Solarlobby auf die Renditen gar nicht eingeht und nur über das grüne Image bzw. dem grünen Gewissen argumentiert. Sachlich ist der Aufschrei der Solarlobby sicher nicht. Die Rendite für eine PV-Anlage ist trotz der ganzen Unkenrufe der Solarlobby immer noch hoch genug und wenn die Einespeisevergütung nicht gesenkt werden würde, dann wäre die Renditen im zweistelligen Bereich und das kann es doch nun wirklich sein.
Hier der Link zu der Tabelle von der Stiftung Warentest:
www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/...-4337311-4337369/
("Renditen im Vergleich")
Das einzigste Problem was ich bei der Kürzung sehe ist der enge Termin mit dem 9.März. Dieser enge Zeitraum bringt sehr viele Handwerker/Solarteuere/Distributoren in große finanzielle Probleme und das völlig unverschuldet, weil fast jeder gedacht hat, dass die Kürzungen erst zum 1.April kommen. So haben viele Handwerker bzw. Solarteuere schon im Januar/Februar Module und die benötigten Zubehörteile gekauft und wenn die Politik den 9.März beibehält, dann wird der eine oder andere ganz gehörig ins Schleudern kommen und das ohne seine eigene Schuld. Alles was Recht und Gut ist, ein wenig Verlässlichkeit/Rechtssicherheit/Vertrauensschutz in bestehenden Gesetze muss die Politik den Handwerker schon lassen.
Die Lage bei den Handwerkern bzw. Solarteuere hat sich noch weiter verschärft, denn neben den zig Auftragsstonierungen haben mittlerweile viele der finanzierende Banken Ruck Zuck ihre zugesagten Kredite wieder zurückgezogen mit der Begründung von nicht mehr vorhandenen Berechnungsgrundlagen und somit würde es zwangsläufig zu völlig anderen Zurückzahlungen.
Es gibt aber vielleicht dann doch bezüglich des Kürzungstermins eine Änderung, denn einige CDU/CSU Politiker haben die Probleme bei den Handwerkern sehr wohl erkannt. Könnte schon sehr gut sein, dass der Kürzungstermin wie von fast allen Marktteilnehmer schon Anfang Februar erwartet wurde auf den 1.April verschoben wird. An der Höhe der Kürzung gibt es aber so gut wie kein Widerstand aus den Regierungsparteien, denn die Politiker scheinen dann doch recht informiert zu sein. Kann man von dem einen oder Poster mal ganz sicher nicht behaupten.
Bei einem PV-Systempreis für kleine Dachanlagen von 2.000 €/W hat Stiftung Warentest eine Rendite von 4,7% errechnet. Wohlgemerkt nach den Kürzungsplänen. Würde es keine Kürzungen geben, dann würde die Rendite bei 8,2% liegen !!! Man sollte dann schon mal bitte die Kirche im Dorf lassen und sich mit der Materie beschäftigen und nicht alles blos nachplappern wie ein Papagei.
Folgende Annahmen liegen der Renditeberechung der Stiftung Warentest zu Grunde:
- Systempreis: 2.000 €/kW
- Leistung: 900 kWh pro 1 kW Leistung
- Eigenverbauch: 20%
- Betriebskosten pro Jahr 1,5% des Anlagepreises mit einer jährllichen Steigerung von 1,5 %
- Jährlich um 0,25% sinkender Stromertrag
- Finanzierung nur mit Eigenkapital
- Stromkosten von 0,24 €/kWh mit einer jährlichen Stigerung von 3%
Sind alles sehr realistische Durchschnittswerte für Deutschland, die die Stiftung Warentest da gewählt hat.
In Süddeutschland können aber locker 1.000 kWh pro 1 kW Leistung im Jahr aus der PV-Anlage gezogen werden und damit würde die Rendite von 4,7% auf satte 7,7% steigen. Nicht zu vergessen, diese Rendite ist so gut wie ohne Risiko zu erreichen. Ohne die Kürzung würde die Rendite sogar bei 9,8% liegen !! Im Ällgäu oder im Badischen wäre die Rendite dann noch höher aufgrund der höheren Sonneneinstahlung und würde fast zweistellig sein.
Das sind die Fakten und wenn einer meint über das Thema Kürzung der Einspeisevergütungen etwas zu schreiben, dann sollte derjenige sich auch bitte mit den Fakten ausienanderstzen und nicht nur polemisieren wie es tagtäglich am Stammtisch geschieht.
Bezeichnend ist ja, dass die Solarlobby auf die Renditen gar nicht eingeht und nur über das grüne Image bzw. dem grünen Gewissen argumentiert. Sachlich ist der Aufschrei der Solarlobby sicher nicht. Die Rendite für eine PV-Anlage ist trotz der ganzen Unkenrufe der Solarlobby immer noch hoch genug und wenn die Einespeisevergütung nicht gesenkt werden würde, dann wäre die Renditen im zweistelligen Bereich und das kann es doch nun wirklich sein.
Hier der Link zu der Tabelle von der Stiftung Warentest:
www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/...-4337311-4337369/
("Renditen im Vergleich")
Das einzigste Problem was ich bei der Kürzung sehe ist der enge Termin mit dem 9.März. Dieser enge Zeitraum bringt sehr viele Handwerker/Solarteuere/Distributoren in große finanzielle Probleme und das völlig unverschuldet, weil fast jeder gedacht hat, dass die Kürzungen erst zum 1.April kommen. So haben viele Handwerker bzw. Solarteuere schon im Januar/Februar Module und die benötigten Zubehörteile gekauft und wenn die Politik den 9.März beibehält, dann wird der eine oder andere ganz gehörig ins Schleudern kommen und das ohne seine eigene Schuld. Alles was Recht und Gut ist, ein wenig Verlässlichkeit/Rechtssicherheit/Vertrauensschutz in bestehenden Gesetze muss die Politik den Handwerker schon lassen.
Die Lage bei den Handwerkern bzw. Solarteuere hat sich noch weiter verschärft, denn neben den zig Auftragsstonierungen haben mittlerweile viele der finanzierende Banken Ruck Zuck ihre zugesagten Kredite wieder zurückgezogen mit der Begründung von nicht mehr vorhandenen Berechnungsgrundlagen und somit würde es zwangsläufig zu völlig anderen Zurückzahlungen.
Es gibt aber vielleicht dann doch bezüglich des Kürzungstermins eine Änderung, denn einige CDU/CSU Politiker haben die Probleme bei den Handwerkern sehr wohl erkannt. Könnte schon sehr gut sein, dass der Kürzungstermin wie von fast allen Marktteilnehmer schon Anfang Februar erwartet wurde auf den 1.April verschoben wird. An der Höhe der Kürzung gibt es aber so gut wie kein Widerstand aus den Regierungsparteien, denn die Politiker scheinen dann doch recht informiert zu sein. Kann man von dem einen oder Poster mal ganz sicher nicht behaupten.