Batavia Mining
Roper-River-Eisenerz-Projekt
Batavia Mining war bis vor kurzem nur durch Beteiligungen in andere Firmen bekannt.
Vor kurzem hat Batavia das Roper-River-Eisenerz-Projekt aquiriert.
Es scheint so, als habe das erfahrene Management Batavias in den letzten Jahren nur darauf gewartet, eine geeignete Gelegenheit zu finden, um ein vielversprechendes Projekt zu kaufen.
Am vergangenen Sonntag auf der Invest in Stuttgart hatten wantedman und ich die Möglichkeit, ca. 1 Std. mit dem Interims-CEO Greg Bittar über die aktuellen Rahmenbedingungen und Ziele Batavias zu sprechen. Daher möchten wir hier kurz die aktuelle Situation und Story Batavias mit deren Roper-River-Eisenerz-Projekt beschreiben.
Das Roper-River-Eisenerz-Projekt liegt im minenfreundlichen Nothern-Territory und weist eine weitgehend vorhandene Infrastruktur auf.

http://www.bataviamining.com.au/images/batavia-PhotoLibrary-…
Das Roper-River-Eisenerz-Projekt kann mit Ausübung der Kaufoption bis Ende Juli zu 100% im Besitz von Batavia sein.
Alleine die Größe von 3500qkm ist schon beeindruckend.
Greg Bittar möchte das Roper-River-Eisenerz-Projekt bereits bis 2012 zur Produktion bringen.
26 Eisenerzzonen sind in den 50er/60er-Jahren bereits durch den Branchenriesen BHP identifiziert worden (rote Flecken).
Diese Erzzonen liegen direkt an der Oberfläche und sollen ca. 8-15m tief sein.
Ein kostengünstiger Abbau ist somit denkbar.
Das Roper River-Eisenerz-Projekt ist ein DSO-Projekt.
DSO = Direct shipping ore.

http://www.bataviamining.com.au/docs/images/Location-of-Iron…
Die zwei größeren Lizenzgebiete sind noch nicht exploriert. Greg Bittar meinte aber, dass schon bei den Flügen über das Gebiet, haufenweise Erzplateaus sichtbar gewesen sind. Das erste Explorationsziel soll 80-150 mio Tonnen Eisenerz mit einer Konzentration von 50-60% erbringen. Batavia braucht nur ein paar Zentimeter neben den BHP-Drills bohren, um die entsprechenden Ergebnisse nachzuweisen. Durch diese in der nahen Zukunft geplanten Drillings soll mit einer bereits im Q3 fertig gestellten ScopingStudy die Wirtschaftlichkeit des Projekts veröffentlicht werden.
Die Beauftragung zur Erstellung dieser Scoping Study wurde in diesen Tagen veröffentlicht:
Seht hierzu:
http://www.stocknessmonster.com/...S=BTV&E=ASX&N=4892…
Langfristiges Explorationsziel ist der Nachweis von 400-500 mio Tonnen Eisenerz ohne die zwei wesentlich größeren jungfräulichen Lizenzgebiete..
Durch die überaus günstige Lage mit Anbindung ans Schienennetz und Highways, dürfte der Abtransport zum 425km entfernten Hafen in Darwin kein Problem darstellen.
Bedeutsam ist vor allem, dass die bis dato vorliegenden Proben eine sehr geringe Verunreinigung nachweisen. Viele andere Deposits haben Probleme mit hohen Phosphat- und Aluminium-Konzentrationen. Dies ist bei Roper River nicht der Fall.
Wie in letzter Zeit der Presse entnommen werden konnte, ist der Stahlmarkt stark umkämpft. Lese hierzu:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rohstoffe-…
http://www.bataviamining.com.au/mediaitem.phtml?MediaID=32
Australien ist der größte Eisenerz-Exporteur der Welt. Dicht gefolgt von Brasilien.
Dies ist aber gar nicht mal so wichtig. Wichtiger ist, dass China weltgrößter Eisenerz-Importeur ist. China hat einen unglaublichen Eisenerz-Hunger, welchen es zu stillen gilt.
Daher wird Batavia (Zustimmung der Aktionäre am 31.Mai vorausgesetzt) direkt nach Aquisition des Roper-River-Eisenerz-Projektes ein Placement und eine Liefervereinbarung mit der chinesischen Branchengröße Jiangyin Huaxi Steel vereinbaren.
Dieser Partner nimmt schon einmal 1 mio Tonnen Erz pro Jahr über einen Zeitraum von 5 Jahren ab. (wohlgemerkt, ohne dass Batavia weder je dort gedrillt hätte, noch eine Jorc- oder ScopingStudy vorlegen konnte)
Weitere Abnahmevereinbarungen sind wahrscheinlich. Finanziell scheinen die Chinesen jedenfalls gut aufgestellt zu sein.
Batavia möchte mit einer Produktion von 2 mio Tonnen in 2012 beginnen und diese Produktion auf 5 mio Tonnen erhöhen.
(dies entspricht der momentanen Kapazität des Hafens in Darwin)
Der durchschnittliche aktuelle Erlös pro Tonne Eisenerz liegt ca. bei 150 USD/Tonne.
Die Aufwendungen zur Verfeinerung der Infrastruktur/Mining usw. sollen sich auf lediglich ca. 60-70 Mio USD belaufen.
Die Abbaukosten pro Tonne Eisenerz liegen nach jetzigen Schätzungen bei ca. 50 USD/Tonne. Dies muss durch die Scoping-Study allerdings erst noch verifiziert werden.
Das Erz kann direkt über einen angrenzenden Highway bis zur 200km entfernten Eisenbahnlinie transportiert werden. Von da aus kann das Erz per Eisenbahn direkt in den Hafen von Darwin verfrachtet werden. Das freut besonders die Chinesen.
Batavia möchte durch die Exploration der zwei größeren unexplorierten Lizenzgebiete ihre Produktion auf 20-25 mio Tonnen Eisenerz/Jahr erhöhen.
Die Kaufoption des Projekt muss bis Ende Juli gezogen werden.
Diese sieht einen Cashbedarf von 10 mio AUD sowie eine Ausgabe von 150 mio
und 100 mio Optionen vor.
Auf die zusätzliche Verwässerung angesprochen, sagte Greg Bittar, dass Batavia bis zum Beginn der Produktion ca. 500 mio Aktien (fully dilluted) haben wird.
Batavia hat momentan inkl. Aller Vermögenswerte eine Liquidität von ca. 23 Mio AUD zur Verfügung. Dies alleine entspricht einem Wert von 18c pro Batavia-
.
Ein positiver Aspekt ist, dass das Management selbst stark investiert ist.
Es bleibt abzuwarten, ob durch das Placement oder die Altaktionäre ein Verkaufsdruck entsteht, der einer schnellen Kurssteigerung im Wege steht.
Die Handelsplätze sind Sydney und Frankfurt.
http://www.bataviamining.com.au/index.phtml
Research-Bericht von Proactive-investors:
http://www.proactiveinvestors.com.au/companies/news/6481/bat…
Research on mineweb.de:
http://www.minesite.com/nc/minews/singlenews/article/batavia…