Verstaatlichung weiter Teile des Bankensektors gefordert. Hätte man das am Anfang der Krise gemacht, wäre eine Regulierung einfacher gewesen. Unter dem Strich wäre das eingetreten, was die Finanzmärkte heute fordern: Eine 100% Haftungsübernahme des Steuerzahlers.
Der Unterschied liegt darin, dass durch die Regulierung die Finanzmärkte nicht mehr so extremer Volatilität ausgesetzt würden.
So wird nur ein System am Leben erhalten, was nach wie vor das Potenzial hat enorme Krisen in sehr kurzen Zeitabständen zu produzieren. Es ist nun mal ungesund, wenn die Finanzmärkte schneller wachsen als die Privatwirtschaft.
Solche Maßnahmen hätten das Vertrauen der Menschen in den Kapitalismus stärken können.
Außerdem gab es in Island natürlich einen Boom, weil viel Geld ins Land floss und viele Isländer haben davon profitiert. Als das Geld weg war gab es auch dort einen ordentlichen Kater! Wo ist das Problem, wenn solche Krisen zum Kapitalismus gehören?
Immer wieder wird auf die schöpferische Zerstörung hingewiesen und wenn es dafür mal Zeit wird und Anti sich diese auch wünscht, wird er als dummer Dauerpessimist in die Ecke gestellt.
Die Fehlstrukturen, die zu dieser Krise geführt haben sind doch identifiziert. warum sollen diese nicht der schöpferischen Zerstörung zugeführt werden? Das so etwas nicht ins Chaos führt ist eine Frage von politischen Willen.
Da muss ich an Helmut Schmid denken, der Menschen bewundert, die Durchblick und Tatkraft haben. Und so sehe ich das auch, dass diese Krise mit den richtigen Maßnahmen und der nötigen Tatkraft überwunden werden kann.
Anpacken!
Wo isi checkerlarsen?