Prognose: DAX-Rückgang von 6.140 auf 6.050 Punkte um -90 Punkte oder -1,47%
Kursänderung: DAX-Anstieg auf 6.429 Punkte um 289 Punkte oder +4,71% !!!
Prognosequalität: 6 Sehr Schlecht, denn Richtung und Größe total verfehlt !
Zahl der Prognosen: 10
Prognosedurchschnitt: 4,2 Unbefriedigend -
Fazit: Die DAX-Wochenprognose war leider total daneben und das einzig Positive an der Prognose war, dass sie zumindest am Montag anfänglich zutraf weil der DAX intraday bis auf 6.104 gefallen ist, aber dann war da der untere Rand des DAX-Aufwärtstrendkanals und die Rakete konnte starten !!! Wie viele andere Arivaner habe ich die S&P-Abstufung Frankreichs am Freitag in der negativen Wirkung auf die Börse völlig überschätzt, aber auf der anderen Seite auch besser werdende Instinkte bewiesen, denn da der Markt am Freitag erstaunlich gelassen regiert hatte habe ich einen Crash zurecht ausgeschlossen !!!
DAX-Wochen-Prognose für KW 4:
Charttechnik: Charttechnisch hält sich der DAX weiter genau an den Aufwärtstrendkanal und da der obere Rand des Aufwärtstrendkanals jetzt erreicht ist und die letzte Tageskerze auffallend klein und schwach ist und die Form eines Hammers hat, was oft eine Kerze ist die den Umkehrpunkt markiert, muss in der nächsten Woche mit einem Rücklauf des DAX in Richtung der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals bei 6.300 Punkte gerechnet werden, was einem Kursverlust von -129 Punkten oder -2,0 % entspricht !!!
Fundamentalanalyse: In der letzten Woche gab es einen Überschuss an Sehr guten Nachwirkungsnachrichten, wobei als besonders positive Nachwirkungsnachrichten das mit +8,9% weiter starke Wachstum in China, besser als erwartet ausgefallene
Konjunkturindikatoren in den USA und die sehr erfolgreich platzierten Anleihen der PIGS-Staaten zu nennen sind. Da der DAX aber auch entsprechend stark gestiegen ist sollten die positiven Nachrichten jetzt eingepreist sein und nächste Woche wohl wieder die Angst vor einer ungeordneten Pleite Griechenlands in den Vordergrund rücken, denn die privaten Gläubiger haben die Gespräche für den Schuldenschnitt ohne Einigung abgebrochen und nächste Woche treffen sich wieder unsere Nieten-Politiker zu einem weiteren Krisen-Gipfel, was an der Börse wieder für Unsicherheit sorgen wird, so dass auch fundamental mit Gewinnmitnahmen und fallenden Kursen bis 6.300 Punkte zu rechnen ist, was einem Kursverlust von -129 Punkten oder -2,0 % entspricht !!!
DAX-Kursziel für KW 4 aus Charttechnik und Fundamentalanalyse: 6.300 Punkte, was einem Kursverlust von -129 Punkten oder -2,0 % entspricht!!!
Hier noch die Nachwirkungsnachrichten der letzten Woche:
EU-Rettungsschirm wird von S&P abgestuft Schlecht
China BIP-Wachstum 4.Quartal besser als erwartet mit gewaltigen +8,9% Prog.+8,6% Sehr gut
D ZEW Konjunkturerwartungen Jan steigen gigantisch auf -21,6 Prog. - 49,2 nach -53,8 Sehr gut
EU Anleihen der PIGS-Staaten werden sehr erfolgreich zu geringen Zinsen platziert Sehr gut
Griechenland steht vor der ungeordneten Pleite spätestens am 15.03.2012 und bisher keine Einigung mit den Gläubigern Sehr Schlecht
USA Empire State Index Jan steigt viel stärker als erwartet auf 13,5 Prog.10,5 nach 9,5 Sehr gut
Japan Industrieproduktion Nov fällt stärker als erwartet um -2,7% Schlecht
China Immobilienpreise fallen weiter Schlecht
US Redbook Einzelhandelsumsätze Dez m/m sind um -1,4% gefallen nach -1,2% Schlecht
USA Industrieproduktion Dez +0,4% Prog. +0,5% nach +0,2% Gut
USA Industrieauslastung Dez. 78,1% Prog.78% nach 77,8% Gut
IWF Kreditresourcen werden um 200 Mrd. erhöht Gut
EU Leistungsbilanz Nov 1,8 Mrd. Prog.7,5 Mrd. Befriedigend
USA Zahl der Baubeginne Dez 657 K Prog.685 K nach 685 K Schlecht
USA Zahl der Baugenehmigungen Dez 679 K Prog.675 K nach 680 K Gut
USA Phili-Fed Index Jan 7,3 Prog. 11 nach 10,3 Befriedigend
China PMI-Index steigt leicht auf auf 48,8 Befriedigend
Intel erzielt 2011 bestes Ergebnis der Firmengeschichte bei Gewinn und Umsatz Sehr gut
Japan Stahlproduktion Dez J/J geht stark zurück um -8,4% Größter Rückgang seit 2 Jahren Schlecht
GB Einzelhandelsumsätze Dez besser als erwartet Gut
General Electric verfehlt mit enttäuschenden Quartalszahlen insbesondere die Umsatzerwartungen des Marktes Schlecht
