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steffen71200:

man achte

 
15.07.08 14:04
auf die kursparallelen fnt/ui :-/

muss immer zweimal in die watch gucken um den unterschied im namen zu erhaschen...

s.
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steffen71200:

korrektur zu 12498

 
15.07.08 14:09
statt: "schnell 6mio aktien "

korrekt: "schnell 10mio aktien"

thx
s.
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biergott:

Steff

 
15.07.08 14:09
in der Marktwahrnehmung gehört das Paket ja auch UI, somit müssen die auch die Achterbahnfahrt mitmachen, wenn die Beteiligung schwankt!!   ;)
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Thomas_Köln:

Conti-Übernahme

7
15.07.08 15:41

 Es geht hier zwar nicht um Drillisch oder Freenet, finde es aber interessant wie man an mehr als 29,99% der Stimmrechte kommen kann ohne ne Meldepflicht zu haben. Ob es rechtlich auch für UI/DRI und Freenet  von Bedeutung ist lasse ich mal offen.

15. Juli 2008, 13:27 Uhr  Von Frank Seidlitz

Ich zitiere aus der Weltonline

 www.welt.de/wirtschaft/article2216056/...chende_Conti-Uebernahme.html

Schaeffler plant schleichende Conti-Übernahme

Der Feind kommt auf leisen Sohlen: Durch die Hintertür hat sich die fränkische Schaeffler-Gruppe einen 30-prozentigen Anteil am Reifenhersteller Continental gesichert. Eine Übernahmeabsicht bestünde allerdings nicht, hieß es aus dem Unternehmen. MIttlerweile hat sich die Finanzaufsicht eingeschaltet.

Die Schaeffler-Gruppe peilt beim Automobilkonzern Continental eine „schleichende Übernahme“ an. Dieses Vorgehen bestätigten Unternehmenskreise WELT ONLINE. Demnach sei in einem ersten Schritt geplant, eine klare Kontrollmehrheit auf der Hauptversammlung zu erreichen, damit keine relevanten Beschlüsse gegen das Familienunternehmen gefällt werden können. Stattdessen würde das Familienunternehmen sogar Verkäufe von Conti-Sparten im Alleingang durchdrücken können.

Um die Drei-Viertel-Mehrheit auf der Hauptversammlung zu erreichen, würden zwischen 30 und 36 Prozent der Stimmrechte reichen, heißt es weiter. In einem zweiten Schritt sei dann ein formelles Übernahmeangebot an die restlichen Conti-Aktionäre geplant, das allerdings ohne Prämienaufschlag auskommen soll. Demnach will die Schaeffler-Gruppe lediglich den durchschnittlichen Aktienkurs der letzten drei Monate anbieten, der bei etwa 71 Euro liegt. Für die Conti-Aktionäre wäre dies ein herber Rückschlag, denn sie würden ohne lukrativen Aufschlag bleiben

Schaeffler hat sich Kreisen zufolge gemeinsam mit verschiedenen Banken über Optionsgeschäfte den Zugriff auf rund 36 Prozent an Continental gesichert. Dabei handele es sich offenbar um Optionen, die rechtlich keine Meldepflicht nach sich ziehen. Normalerweise müssen Firmen eine Beteiligung von drei Prozent an einem Unternehmen unverzüglich öffentlich bekanntmachen

ätsch, ich telefoniere für 8 Cent in bester D-Netz Qualität
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zwilling07:

Eisberg im Geld

2
15.07.08 16:00
bei 4,25:

15:56:45  4,25 1500
15:56:45  4,25 1000
15:56:38  4,25 2000
15:43:32  4,25 1500
15:42:35  4,25 1500
15:23:34 XB 4,25 300
15:22:35  4,25 1500
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steffen71200:

biergott,

 
15.07.08 16:01
ui gesteht man die anteilige beteiligung zu und uns up-down nicht? :-)

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biergott:

klar.

3
15.07.08 16:07
meinstens ist doch nur davon die Rede, daß UI ne FRN-Beteiligung hat...  
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thefan1:

Also

2
15.07.08 16:25
ich schätze mal das MSP auch die Optionen auf die restlichen 10% der CS hat.
Somit wäre man, bei ca.26 % durch MSP wobei ich davon ausgehe das die auf 29,99 % vor der HV erhöhen,dann nehmen wir mal an 2,99 % Dri, 2,99 %
UI, 10 % CS (Stimmrechte MSP), 4,99% der Londoner Fond (hat ja das Überschreiten der 3% gemeldet und ,wenn wir Glück haben hat VS noch 2,99 %.

Macht Summa-Summarum = 53,95 % (wäre der Idealfall und das Ding in trockenen Tüchern ohne ein Ü-Angebot zu machen)

Aus Ende...ohne in Euphorie zu verfallen !  
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biergott:

wird schon

6
15.07.08 16:30
alles so passen. Ohne in Euphorie zu verfallen!  ;)
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juche:

freenet AG: overweight (Morgan Stanley)

 
15.07.08 19:04
15.07.2008 15:57
freenet AG: overweight (Morgan Stanley)
New York (aktiencheck.de AG) - Christopher Fremantle, Analyst von Morgan Stanley, stuft die Aktie von freenet (ISIN DE000A0EAMM0 (News/Aktienkurs)/ WKN A0EAMM) unverändert mit "overweight" ein und bestätigt das Kursziel von 19,50 EUR.

Drillisch und United Internet hätten ihre Beteiligung an freenet ausgebaut und würden anlässlich der Hauptversammlung den Aufsichtsrat abwählen lassen.

Die Ungewissheit im Hinblick auf die Situation im Management könnte zwar kurzfristig für eine größere Volatilität beim Aktienkurs sorgen. Der Wert der Aktie sei davon allerdings nicht betroffen.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Morgan Stanley bei ihrem Votum "overweight" für die Aktie von freenet. (Analyse vom 15.07.08)
(15.07.2008/ac/a/t)
Analyse-Datum: 15.07.2008

www.finanznachrichten.de/...chten-2008-07/artikel-11284856.asp
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juche:

MSP-holding

 
15.07.08 19:10
könnte auch einmal aktualisiert werden, ist noch immer der alte Aktienstand angegeben:

www.msp-holding.de/
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Thomas_Köln:

Schaeffler und das Wertpapierrecht

2
15.07.08 22:13

Ich habe noch einen aktuellen Artikel gefunden der sich mit dem Wertpapierrecht von Aktien und Aktienoptionen beschäftigt, so einfach wie die Schaeffler Gruppe es sich bei Conti gedacht hat, ist es dann wohl doch nicht.

Es scheint gar nicht so einfach zu sein, bei einer HV über 30% der Stimmrechte zu bekommen ohne kritisch ins Visier der BaFin zu kommen.

Conti-Übernahme von Kathrin Werner (Hamburg) 15.07.2008 14:40 Uhr

Ich zitiere aus der

www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...20Wertpapierrecht/385964.html

Schaeffler und das Wertpapierrecht

Das Familienunternehmen gerät ins Visier der Wertpapier-Aufsicht. Die BaFin ermittelt bereits: Schaeffler könnte gegen die Meldepflicht verstoßen haben. Doch das Gesetz ist kompliziert. Schaeffler und die Bankengruppe um die Dresdner Bank und die Royal Bank of Scotland bewegen sich in einem hoch komplexen Rahmen aus Gesetzen und Rechtsverordnungen des Wertpapierrechts.

"Das ist mittlerweile ein richtiger Dschungel", sagte Dorothee Einsele, Professorin für Handelsrecht an der Uni Kiel. "Man muss unheimlich aufpassen, es kommt auf jede Einzelheit an." Grundsätzlich sind Unternehmen verpflichtet, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mitzuteilen, wenn sie Anteile an anderen Konzernen erwerben. Das gilt bei Aktien schon ab drei Prozent. Nun hat Schaeffler aber noch keine Anteilsscheine erworben, laut Finanzkreisen hat sich der Herzogenauracher Konzern über Banken lediglich Aktienoptionen gesichert. Aktienoptionen fallen aber als so genanntes "sonstiges Finanzinstrument" ebenfalls unter die Meldepflicht - zumindest in Fällen, wo die Aktienoption bereits so sicher ist, dass der Inhaber nur noch eine Willenserklärung abgeben muss, um die Option in eine Aktie umzuwandeln. Die Meldung an die BaFin richtet sich dann nach den Paragrafen 25 und 21 des Wertpapierhandelsgesetzes.

Professorin: Schaeffler hätte wohl melden müssen

Bei Aktienoptionen muss der Erwerber eine Mitteilung machen, wenn er mehr als fünf Prozent gekauft hat. Schaeffler hat sich über die einzelnen Banken mehr als 30 Prozent an Conti gesichert. Zwar gibt es komplexe Ausnahmeregeln und die genauen Verträge zwischen den Banken und Schaeffler sind noch nicht bekannt, nach Einschätzung von Handelsrechtsprofessorin Einsele hätte aber wahrscheinlich eine Mitteilung erfolgen müssen. Die BaFin prüft nach FTD-Informationen derzeit, ob gegen die Meldepflicht verstoßen wurde. Die Behörde wollte dies jedoch nicht kommentieren.

Würde es sich um Aktien handeln, hätte Schaeffler neben der Veröffentlichung noch weitere Pflichten: Nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz gilt derjenige, der mindestens 30 Prozent der Stimmrechte hält, als bestimmender Eigentümer des Unternehmens. Er muss daraufhin ein Übernahmeangebot an die übrigen Aktionäre abgeben. Diese Regel gilt jedoch nur für Stimmrechte und ist laut BaFin nicht auf Aktienoptionen anzuwenden. "Wenn Schaeffler die Optionen zieht, wird das auch übernahmerechtlich interessant", sagte eine BaFin-Sprecherin.

Continental hat die US-Bank Goldman Sachs beauftragt, eine Abwehrstrategie auszuarbeiten.

ätsch, ich telefoniere für 8 Cent in bester D-Netz Qualität
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TecNicker:

Bzgl. sonstige Finanzinstrumente...

6
16.07.08 07:59
Guten Morgen ersteinmal :o)

Also, bzgl. sonstige Finanzinstrumente...
Deswegen wird es uns (also P.C. und D.) auch völlig reichen, die "Stimmen" anderer Aktionäre zu bekommen. Auf irgendwelche windigen Konstrukte können und dürfen wir uns nicht mehr stützen. Die Gegenseite (Spoerr) ist dbzgl. nicht zu unterschätzen. Jede noch so kleine Unachtsamkeit kann das gesamte Vorhaben scheitern lassen. Aber das wissen die Akteure auch... (und handeln hoffentlich! dementsprechend)

Gruss vom TecNicker
stay looong
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Bullish_Harami:

Trafelet

2
16.07.08 12:47
Hat bei denen auch ein Praktikant am Kaufknopf gesessen?

euro adhoc: freenet AG / Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 Satz 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Leser des Artikels: 23


--------------------------------------------------
Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.




--------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen:
-----------------------------------
Name: Trafelet & Company UK
Sitz: London
Staat: England

Angaben zum Emittenten:
-----------------------
Name: freenet AG
Adresse: Hollerstraße 126, 24782 Büdelsdorf
Sitz: Büdelsdorf
Staat: Deutschland




16.07.2008

Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG

Die Gesellschaft Trafelet & Company UK, LLP, London, England, hat uns
nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an
unserer Gesellschaft am 05.07.2008 die Schwelle von 3% unterschritten
hat und zu diesem Tag 2,45% (3.140.000 Stimmrechte) betrug. Alle
diese Stimmrechte sind der Trafelet & Company UK, LLP nach § 22 Abs.
1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

freenet AG, Büdelsdorf
Der Vorstand
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Bullish_Harami:

Unterschreitung wohl wg. KE

 
16.07.08 13:20
Antworten
Bullish_Harami:

Artikel zu Discountern; Congstar

 
16.07.08 13:25
Überlebenskampf im Discount-Dschungel

Von Anne Seith

Das Hauen und Stechen der Mobil-Billigheimer sucht seines Gleichen: Seit die erste Günstig-Marke Simyo an den Start ging, zogen Dutzende Anbieter nach. Sie kämpfen mit teils rüden Methoden. Die Telekom-Tochter Congstar stürzte sich als Nachzügler in den Krieg - und musste harte Lektionen lernen.

Hamburg - Alexander Lautz ist eben Manager durch und durch. Der Congstar-Chef schafft es, selbst aus dem radikalen Preiskrieg im Mobilfunk eine Erfolgsstory zu machen. "Vergleichen Sie mal die Kosten für das Handy mit denen für Strom oder Öl. Die Branche hat radikal zur Entlastung der Verbraucher beigetragen."

Congstar-Geschäftsführer Lautz mit Produkten: Demonstriert unerschütterlichen Optimismus
Zur Großansicht
DDP

Congstar-Geschäftsführer Lautz mit Produkten: Demonstriert unerschütterlichen Optimismus
Auch wenn es um das erste Jahr von Congstar geht, demonstriert der 41-Jährige Firmenchef unerschütterlichen Optimismus. 500.000 Kunden habe die Telekom-Tochter in den vergangenen zwölf Monaten gewonnen, sagt er SPIEGEL ONLINE. "Das ist schon einmal eine gute Hausnummer."

In Analystenkreisen ist man nicht ganz so begeistert. Bedenke man das Brimborium, mit dem die Telekom ihre Billig-Tochter auf den Markt schickte, "erfüllt das nicht die Erwartungen, die wir alle hatten", sagt etwa Chris-Oliver Schickentanz von der Dresdner Bank. Frank Rothauge von Sal. Oppenheim bemerkt trocken: "Wer viel Geld ausgibt, kann auch viele Kunden bekommen." Die Werbeausgaben von Congstar lagen 2007 nach Berechnungen des Marktforschers Nielsen Media Research bei 24,2 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 2008 immer noch bei 8,5 Millionen Euro - Congstar will die Berechnungen nicht kommentieren. Branchenpionier Simyo gab Nielsen Media Research zufolge in den ersten sechs Monaten des Jahres gerade einmal 2,7 Millionen Euro für Reklame aus.

Der Mutterkonzern Telekom setzte große Hoffnungen auf die neue Zweitmarke. Mit Congstar reagierte Konzernchef René Obermann spät, aber für den Konzern ziemlich radikal auf den Preisverfall in der Mobilfunkbranche und auf die Massenflucht der Festnetzkunden. Congstar sollte ganz neue Zielgruppen ansprechen - und mit einem frechen, bunten Auftritt völlig losgelöst vom magentafarbenen T wahrgenommen werden. Zum Jugend-Kultlabel unter den Discountanbietern sollte die Marke avancieren. Das ehrgeizige Ziel: Eine Milliarde Umsatz bis 2010.

Doch der Auftakt geriet holprig. Vor allem im Discountbereich herrscht im Mobilfunk seit dem Start des ersten Billigheimers Simyo vor drei Jahren ein wildes Hauen und Stechen. Immer neue Anbieter drängen auf den Markt - mehrere Dutzend sind es inzwischen. Alditalk, Tchibo, Klarmobil, McSim, maXXim und viele andere kämpfen um die Gunst der Kunden. Mit teils rüden Methoden. Als Obermann Congstar ankündigte, schaltete die E-Plus-Tochter Simyo wenige Tage später die plump-aggressive Gag-Website "Klonstar". Congstar kopiere nur spät bekannte Geschäftsmodelle, so die indirekte Botschaft.

Noch härter dürfte Congstar-Geschäftsführer Lautz die Attacke des Mobilfunkers O2 getroffen haben, der kurz nach der Telekom ebenfalls mit einem deutschen Billig-Label aufwartete. Fonic war ein Schock für die gesamte Branche: Die neue Tochter der Briten bot Minutenpreise von 9,9 Cent in alle Netze - vier bis fünf Cent weniger als die Konkurrenten.

"Weiter runter gehen heißt Geld verbrennen"

Um in dem Krieg der Vielen unverwechselbar zu werden, versuchen die Anbieter verzweifelt, eigene Service-Angebote zu entwickeln. Congstar erfand das Baukastenprinzip: Verschiedene Flatrates für unterschiedliche Netze. Je nach Telefonier-Verhalten können die Kunden einzelnen Pauschalen miteinander kombinieren. Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat, so dass regelmäßig neu zusammengestellt werden kann. "Ein Novum", lobte das Vergleichs-Webportal Teltarif. "Innovativ", sagt auch Analyst Schickentanz. Ganz auf ging das vermeintliche Erfolgsmodell freilich nicht.

Schon die teure Werbekampagne unter dem Slogan "So einfach wie Fastfood" erntete Häme: In den bunten TV-Spots flogen Cola-Becher, Pommes, SMS, und Internetwellen hin und her - der Werbefilm sei so unverständlich wie auch das Baukasten-Angebot, höhnte die Konkurrenz. Ein Telekommunikations-Experte von der Stiftung Warentest traf das vernichtende Urteil, Congstar sei mit einem Basistarif von 19 Cent pro Minute außerhalb der Flatrates zu teuer. "In diesem Bereich passiert eben alles über den Preis", sagt Schickentanz.

Inzwischen habe sich Congstar etwas gefangen, sagt Analyst Schickentanz. Anfangsfehler wurden ausgemerzt: Auch Congstar hat inzwischen eine Prepaid-Karte im Angebot, mit einem Minutenpreis von neun Cent - das "stärkste Produkt", wie Lautz sagt. "Aber auch die anderen Produkte laufen gut."

Trotzdem: Von den ehrgeizigen Umsatzzielen oder gar schwarzen Zahlen ist die Telekom-Tochter noch weit entfernt. Und in Zukunft wird es nicht unbedingt leichter. Die Premium-Anbieter werden den Billigheimern preislich immer enger auf die Pelle rücken: Vier Prozent Preisverfall erwartet der Verband VATM in der Gesamtbranche in diesem Jahr.

Der Spielraum der Günstig-Marken dagegen ist ausgereizt, sagt Lautz: "Die Untergrenze ist erreicht." Auch der sonst so forsche Simyo-Chef Rolf Hansen sagte kürzlich laut "Tagesspiegel": "Weiter runter kann keiner gehen, ohne Geld zu verbrennen." Einschätzungen, die Konkurrent Drillisch nicht daran hinderten, seine Super-Billig-Marke maXXim an den Start zu bringen. Mit Minutenpreisen von acht Cent. "Ich weiß nicht wie langfristig ein Margenverzicht am Markt durchzuhalten ist", sagt Lautz mit Blick auf die Offensive aufgebracht.

"Vielleicht sind sogar zwei Marken zu wenig"

Wie eng die Billigheimer inzwischen kalkulieren müssen, zeigen auch die jüngsten Skandale um die Kündigung von Flatrates: Mehrere Anbieter hatten Kunden die vermeintlichen Grenzenlos-Plapper-Pauschalen gestrichen. "Wenn's dem Unternehmen dann zu viel wird, wird eben einfach mal, ohne Angabe von Gründen, gekündigt", schrieb ein überraschter Congstar-Telefonierer im Teltarif-Forum "Frei Sprechen". Über das Warum solcher Entscheidung könne man nichts sagen, antwortet Lautz. "Unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zufolge dürfen wir auch dem Kunden innerhalb der Monatsfrist kündigen". Die Schlussfolgerung, dass allzu intensive Flatrate-Nutzung die knappen Margen zu sehr gefährde, sei reine Spekulation.

Neue Produkte sollen Congstar nun helfen, die ehrgeizigen Umsatzziele doch noch zu erreichen. So plant das Unternehmen eine Kooperation "im Contentbereich" - wie diese genau aussehen soll, darüber hüllt sich Lautz noch in Schweigen. Lediglich auf bild-mobile verweist er als Beispiel für solche Kooperationen: Ein Discount-Angebot, das die kostenlose Nutzung einer speziellen "Bild"-Newsseite für das Handy beinhaltet. Außerdem will Congstar noch stärker als bisher auf Komplettangebote im DSL-Bereich bauen. In den kommenden Wochen wird deshalb erstmals ein Flatrate-Angebot für DSL und Festnetz gestartet, für das kein Telekom-Festnetzanschluss mehr nötig ist.

MEHR ÜBER...
Congstar Simyo Teltarif vatm Mobilfunk
zu SPIEGEL WISSEN
Der harte Kampf verlangt nicht nur von Congstar Flexibilität - sondern auch von der Konzernmutter Telekom. Die Entscheidung, von Congstar, sich bei DSL nun auch von dem Festnetzanschlüssen der Mutter zu lösen, habe die Kollegen im Konzern sicher "einmal tief durchatmen" lassen, sagt Lautz. "Aber es war eine bewusste Entscheidung, Congstar zu gründen - und wer A sagt, muss auch B sagen", findet er.

Ähnlich sieht das Oppenheim-Analyst Rothauge. So schwierig der Kampf der Zweitmarke auch sei: "Die strategische Idee war auf jeden Fall richtig." Congstar könne Preise senken, ohne dass der ganze Konzern nachziehen müsse - und ein klarer Markenname für relativ komplexe Angebote ist vorteilhaft, findet Rothauge. "Wir leben nicht mehr in einer Welt, in der eine Marke alle Kundengruppen abdecken kann. Vielleicht sind sogar zwei Marken zu wenig."

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,566020,00.html
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steffen71200:

tja die kostenseite gell lautz? :-)

 
16.07.08 13:28
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Thomas_Köln:

Trafelet

5
16.07.08 13:34
also am 11.6.2008 hatte Trafelet & Co  2.933.244 Aktien was vor der KE 3,05% entsprach und am 5.7 3.140.000 Aktien was nach der KE 2,45 % entspricht.

Fakt ist, das Trafelet & Co  206.756 Aktien zugekauft haben !!
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biergott:

Rechnung Moobicent

 
16.07.08 16:59
Bearbeiter: Pascal Choulidis  

Das is ne Familienbude!   ;)
Antworten
cidar:

er

8
16.07.08 17:24
macht das immer mal, imagefördernd und alle sollen sehen, cheffe voll dabei, muss ja auch seine software und die quellcodes kontrollieren, manche findens albern, andere gut.

Hier wirds langsam interessant, morgen letzter Kauftag für stimmrechte, nächste woche müsste gemeldet werden. wird aber wohl nix mehr groß kommen.

Vorsorglich zur erinnerung; selbst bei einem obsiegen bei der HV wird dri nicht von freenet übernommen und schon gar nicht schnell, der kurs würde aber trotzdem wg der Aussichten spürbar anziehen. Es würde dann nämlich nen aktientausch geben, denke 2,5 zu 1 o.ä. rechnet sich blitzschnell für freeenet, da danach eigene aktien entweder eingesackt oder als kaufpreis gegeben werden können. Nicht umsonst hat ja auch die letzte Meldung nicht msp gebracht, sondern dri hat aufgestockt, warum wohl ? komisch, daß das hier noch keinem aufgefallen war, muss ja nen grund haben. Denke, für den Fall des Obsiegens ist alles vorbereitet und danach geht alles blitzschnell. Allerdings müsste der Kurs für ne ordentliche Vergleichsbewertung angefahren werden, denke, da passiert die nächsten wochen noch was. Wer an Sieg glaubt und nocht investieren will, sollte es zeitnah tun, die Zeichen mehren sich, insbes aus tommyfreundeskreisen, servus
Antworten
Bullish_Harami:

Moin zusammen,

 
16.07.08 19:00
eigentlich müsste Spoerr doch am Freitag wissen oder sich zumindest eine Meinung bilden können, wie die HV für ihn ausgehen könnte. An diesem Tag weiß er doch wie viele Stimmrechte auf der HV vertreten sind und wem sie zuzuordnen sind (z.B. Anteile Freefloat).

Oder liege ich da falsch?

Grüße
BH
Antworten
Thomas_Köln:

MSP-Holding

3
16.07.08 21:19
MSP-Holding hat Ihre Webseite aktualisiert, ganz unauffällig !!

MSP hält 18,39 % an Freenet

www.msp-holding.de
ätsch, ich telefoniere für 8 Cent in bester D-Netz Qualität
Antworten
MöpMöp:

Auch mal wieder melden

3
17.07.08 07:38
Eigentlich ist das alles schon lustig, bei wo haben alle Angst, dass für Drillisch bei einer Übernahme viel zu viel bezahlt und hier haben alle Angst, dass zuwenig bezahlt wird.
Wahrscheinlich liegt es dann irgendwo in der goldenen Mitte.

@cidar
Wie kommst du auf ein Tauschverhältnis 2,5 zu 1?
Setzt man Freenet mit 12 € an, dann würde sich für Drillisch gerade mal 4,8 € gerechnet.


Ich rechne das etwas anders: Je Mobilfunkkunde 150 € x 2,2 Mio = 330 Mio; ca. 15 Mio Freenetaktien x 12 € = 180 Mio - 50 Mio Schulden = 130 Mio
Macht zusammen 460 Mio Wert. Bei ca 50 Mio Drillisch-Aktien wären das also ca. 9,2 €/Aktie.
Also ein Tauschverhältnis von 1,3:1 , vielleicht auch 1,5:1. Sonst soll lieber das Freenetpaket veräußert werden, eine SA stattfinden und dann das Geschäft an Freenet gehen. Da wäre ein Tausch von 2,5:1 eher gerechtfertigt.

Jedenfalls nervt diese Warterei und Ungewissheit langsam.

@steffen
leider kann (will) ich HV freenet nicht kommen, ist eine 3-Tagesreise, das ist mir dann doch zu arg.  
Antworten
aktienarthur:

abwarten nervt wirklich

2
17.07.08 07:58
aber ich rechne auch wieder anders:
DRI-Beteiligung 50% MSP = 9,2%
DRI's Direkte FRE Anteile = 7,5%
Macht zusammen etwa 16,7% FRE-Shares zu 12 € = 256 Mio - 50 Mio Schulden = 206 Mio

206 Mio geteilt durch 51 Mio DRI Shares = ca. 4 € (die zum jetzigen DRI -Kurs dazukommen)

Wenn HV-Sieg obliegt, dann steht DRI-Kurs sicher über 5 € und es bietet sich eher ein 1:1 FRE-Tausch an.
Antworten
biergott:

*mit dem Kopf auf den Tisch knall*

 
17.07.08 10:04
Antworten
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