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Was meint ihr zu dieser Dax-OS-Strategie


Beiträge: 15
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börsenfüxlein:

Was meint ihr zu dieser Dax-OS-Strategie

 
11.12.02 14:19
nachdem ich mit meiner Dax-Ausverkaufsstrategie doch extrem zufrieden bin

http://www.ariva.de/board/133814/...%F6rsenf%FCxlein&search_full=&370

habe ich mir gedacht, ich könnte diese noch erweitern und auch von fallenden Kurse profitieren. Ich habe mir darüber in den vergangenen Tagen ziemlich viele Gedanken gemacht und möchte nun meine "erweiterte" Strategie vorstellen und hoffe natürlich auf einige Meinungen dazu:

Die richtige Strategie bedeutet für mich vor allem ein gutes Gewinn/Risiko- Verhältnis zu bekommen und vor allem Totalverluste zu vermeiden!

Meine Theorie steht und fällt damit, dass ich von einer längerfristigen Seitwärtsphase der Märkte ausgehe (Tradingmarkt).
Nach langem Überlegen habe ich mich im Dax für eine Tradingrange zwischen 2500 und 4200 entschieden (sind immerhin 68%). Alles was über bzw. unter diese Range hinausgeht, sehe ich als kurzfristige Übertreibungen, welche meist ziemlich schnell "ausgeglichen" werden...

Meine Strategie ist auch mittelfristig orientiert (3-6 Monate), also nichts für kurzfrist Zocker! (Ich habe auch zu Beginn versucht, die täglichen Richtungen an den Börsen "vorherzusehen" und danach zu handeln, aber damit nur mäßigen Erfolg gehabt)

Also angenommen wir haben eine Range zwischen 2500-4200 so liegt es natürlich nahe, am unteren Ende Calls und am oberen Ende Puts zu kaufen. In meinem bisherigen Thread habe ich das Ganze mit 3 Calls gespielt, ab jetzt möchte ich 4 Calls bzw. 4 Puts verwenden....

Also Beispiel:

3950 4 Put (mit jedem Put wird der Betrag erhöht, da das Risiko immer geringer wird)

3800 3 Put
3650 2 Put
3500 1 Put

3500-3250 (Tradingfreie Zone)

3250 1 Call zB. 668027 bzw. 680428
3100 2 Call zB. 668026 bwz. 680427
2950 3 Call ....
2800 4 Call ....

OS: 6-8 Monate LZ 25% aus dem Geld; Bsp. 668027 für den ersten Call

1) Risiko eines Totalverlustes sowohl für die Calls als auch für die Puts ist extrem begrenzt, (für mich oberste Priorität; darum kaufe ich auch keine Zertifikate)
2) Mann kann sehr gut innerhalb der einzelnen Calls/Puts handeln (Dax fällt auf 3100 (Kauf) steigt auf 3160 (Verkauf)...fällt dann wieder auf 3100 (Kauf)....uws.
3) Natürlich kann man auch die 4 Calls / Puts kaufen und dann abwarten bis man wieder in die "tradingfreie Zone" bzw. in den Putbereich kommt, aber das ist mir zu nervenaufreibend...

Natürlich könnte man die Calls/Puts an anderen Marken kaufen bzw. die Tradingbox verkleinern, aber das ist dann jedem selbst überlassen

freue mich auf Meinungen

mfg
füxlein


Antworten
börsenfüxlein:

keiner eine Meinung? o. T.

 
11.12.02 14:43
Antworten
Tradingman:

@Füxlein

 
11.12.02 14:45
Das wir in den nächsten Jahren einen Tradingmarkt haben, darüber sind sich viele einig. Es wird keine großen Trends mehr geben, in welche Richtung auch immer, es sei denn, es werden wieder große Events auf uns hereinprasseln, wie etwa 1989 die Ostphantasie oder die Erfindung des Internets...

Was deine Strategie anbelangt:

Du hast Angst vor Totalverlusten und handelst deshalb keine Zerties. Mit einem ordentlichen Riskmanagment sähe das ganz anders aus: Wenn du etwa 3% deines Gesamtkapitals pro Trade riskierst, kannst du dir auch mal einen Totalverlust leisten. Wichtig dabei ist nur, dass du nach einem k.o. bzw. SL an der nächsten Unterstützung wieder einsteigst (hier spielt vielen Tradern die Psychologie, d.h. die Angst einen Streich). Somit hast du nicht den gesamten downmove mitgemacht, kannst aber im Gegenzug den gesamten upmove mitnehmen.

Psychologisch schwieriger als Verluste zu begrenzen (Zerties machen das ja automatisch) ist es jedoch, Gewinne laufen zu lassen und einen Trailing-Stopp nachzuziehen. Wer dazu die Nerven hat, kann mit etwa 3x mehr Gewinn aus den Gewinntrades seine Verlusttrades mehr als ausgleichen.

In Sachen Anlagehorizont habe ich mich mittlerweile auch in Richtung Daycandle orientiert. Wenn ich hier eindeutige techn. Signale erkenne, steige ich ein, ansonsten bleibe ich auch mal glatt, man muß ja nicht alles handeln.

Was deine Tradingbox angeht: Sowas würde ich eher nach charttechn. Linien festlegen (wie z.Z. zw. 2970 und 3500). Wenn die Box nachhaltig verletzt wurde, dann muß ich mir eine neue suchen und kann daran nicht dogmatisch festhalten.
Antworten
börsenfüxlein:

@Tradingman

 
11.12.02 14:51
danke für deine Meinung! Der Unterschied zwischen uns liegt darin, dass du ein Daytrader bist und ich eben mittelfristige (wenns sein muss; natürlich ist es mir lieber, wenn ich kurz nach dem Kauf Gewinne mitnehmen kann) Bewegungen ausnützen möchte...

Aber deine Argument sind alle einleuchtend ! Es ist ja nicht so, dass ich nur diese Strategie traden möchte; kann mir sehr gut vorstellen, meine Strategie (weil sie einfach bewiesen hat, dass sie funktioniert!) weiterzuführen bzw. mit den Puts zu erweitern und gleichzeitig Intradaybewegungen (mit deinen beschriebenen Regeln) auszunützen

mfg
füxlein
Antworten
altmeister:

damit dir wenigstens einer antwortet

 
11.12.02 14:52
würde ich os spielen fände ich deine strategie so schlecht nicht.
allerdings ist börse eben börse und der dax kann genauso im nächsten jahr auf 500 punke gehen oder auf 10000 punkte mal im ernst stell dir vor du hättest mit deiner strategie im januar 2001 begonnen der dax stand glaube bei etwa 6500 punkten .vermutlich hättest du die obergrenze bei 7500 und die untergrenze bei 5500 gewählt.
nochmal börse ist nicht ausrechenbar und notfals mußt du bereit sein deine meinung bei 2500 zu ändern oder bei 4200.
Antworten
börsenfüxlein:

@Altmeister

 
11.12.02 14:58
danke für deine Meinung. Die Festlegung der "Tradingbox" ist natürlich nicht einfach, aber:

Ich glaube schon, dass alle aus den vergangenen Jahren gelernt haben und deshalb der Spielraum nach oben aus fundamentalen Gründen schon ziemlich begrenzt ist.

Ich bin deshalb auch am überlegen, nicht den Dax, sondern den S&P500 bzw. Dow in dieser Form zu traden. Die Schwankungsbreiten in diese Indizes sind nicht so extrem wie im Dax und deshalb erscheint mir dies dort noch lukrativer zu sein (vor allem S&P500 gefällt mir, nach oben aufgrund des jetzt schon hohen KGV´s begrenzt, nach unten aufgrund der Wichtigkeit (Pensionen...) auch begrenzt...)

mfg
füxlein

Antworten
Tradingman:

@Füxlein

 
11.12.02 15:03
Mittlerweile bin ich auch nicht mehr der Daytrader. Meine Indikationen hole ich mir wie schon gesagt erst mal aus dem Daycandle, auch die Widerstände und Unterstützungen. Danach schaue ich auf den Stundencandle ob sich Konvergenzen, d.h. Indikationen in die gleiche Richtung ergeben. Das "Gezappel" im 5-minute-candle regt mich dann auch nicht mehr auf...

Ich handle jetzt auch mal overnight, dafür aber nicht mehr mit dem hohen Einsatz wie beim intraday-Handel.

Tradinggrüsse
Antworten
first-henri:

Meine Meinung kommt morgen !

 
11.12.02 15:07
Wenig Zeit heute !

Greetz f-h
Antworten
Reinyboy:

Dax über 3300 putten, und bei

 
11.12.02 15:09
3000 callen, da könnte man in den letzten Wochen auch nix falsch machen.

Wobei alle Kurse über 3300 zum putten, die wohl sicherere Seite, bei der weltpolitischen Lage sind.


Übrigens Ende 2003 dürften es 5 Mill. Arbeitslose in Deutschland sein. Wer da an einen DAX Ende 2003 zwischen 3800 und 4200, wie manche Analysten meinen, glaubt dürfte eine weitere Entäuschung erleben.



Grüße      Reiny
Antworten
börsenfüxlein:

@Reinyboy

 
11.12.02 15:13
1) Kaufst du dir 1 Position und wartest dann, oder kaufst du (ähnlich wie ich) mehrere Postition bzw.
2) verkaufst du, wenn der Schein mehr als x% ins Minus läuft (Dax zB. auf 3400+) oder hältst du weiter?

mfg
füxlein
Antworten
Reinyboy:

@börsenfüxlein

 
11.12.02 15:21
Bei den Puts kauf ich nach,wenns ins minus geht,

bei calls setze ich einen Stopp und kaufe nicht nach.





Grüße        Reiny  
Antworten
börsenfüxlein:

@all

 
11.12.02 15:25
den größten Vorteil dieser Strategie sehe ich darin, dass die Emotionen einfach eine untergeordnete Rolle spielen!

Oft kauft man einfach nicht, weil die Stimmung rundherum zu schlecht ist (bzw. umgekehrt bei den Puts, weil sie einfach zu gut ist) und gerade dann drehen die Märkte meistens....

Mit den Limits, kann einem so etwas nicht passieren....

mfg
füxlein
Antworten
deepgreen:

gute idee, füxlein

 
11.12.02 15:26
ich orientiere mich am momentum, wenn der trigger geschnitten wird, wende ich meine positionen, mit zertis habe ich mich zuletzt verkühlt (bin aber immer erst bei hebel über 20 eingestiegen ... ), bei hohen volatilitäten sind os besser, nachteil: man wird von den emittenten manchmal abgezockt.
deine range mußt du aber laufend anpassen, die erwartungen ändern sich ja wöchentlich und auch die os bedürfen eines laufenden austausches, da steckt ein haufen arbeit dahinter, der sich aber lohnen kann - entsprechenden fleiss vorausgesetzt. also kein gambeln, sondern erarbeiten ...  
Antworten
Tradingman:

Noch mal was zur Psychologie

 
11.12.02 15:30
Mit dem verbilligen ist es immer so eine Sache. Es gibt keinen "Homo Ökonomicus", diesen könnte nur ein rein mechanisches System darstellen. Jeder Mensch hat immer eine andere Meinung zur Börse wenn er Long, Short oder glatt ist. Sobald du z.B. long bist, filterst du alle Meldungen, die fallende Kurse auslösen könnten, aus und Meldungen für steigende Kurse werden von dir überbewertet. Du belügst dich quasi selbst. Deshalb sollte man immer versuchen, über den Dingen zun stehen. Ganz wird das sicherlich nie funktionieren, den der Mensch hat nunmal Emotionen.

Deshalb sollte man vor dem Einstieg z.B. schon wissen, wo man sich ausstoppen lässt und wo die Zielmarke ist, wenn der Grund, warum man den Trade eingegangen ist, sich erfüllt hat. Dabei sollte man sich nicht belügen. Wenn die Indikation des Trades nicht mehr da ist (die charttechn Formation sich z.B. aufgelöst hat), muß man die Reißleine ziehen und sich eine neue Indikation suchen.

Tradinggrüsse
Antworten
börsenfüxlein:

@deepgrenn

 
11.12.02 15:32
wie gesagt: dieses "starre" System + Dow/Nasi/S&P500 + ab und zu Einzelaktien....denke ein guter Mix

werde morgen eine ähnliche Strategie für den S&P500 bwz. Dow hereinstellen...Sehe dort noch bessere Chancen mit dieser Strategie als im Dax...

mfg
füxlein
Antworten
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