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Dax-Sturz vernichtet 200 Milliarden Euro


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das Zentrum d.:

Dax-Sturz vernichtet 200 Milliarden Euro

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01.10.02 09:37
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Höchster Quartalsverlust am deutschen Aktienmarkt seit 1959 / Nur der Bovespa verliert mehr


ham. FRANKFURT, 30. September. Dieses Quartal werden auch ganz hart gesottene Aktionäre nicht so schnell vergessen. Vom 1. Juli bis zum 30. September rutschte der Dax um 36 Prozent. Das ist der höchste Quartalsverlust am deutschen Aktienmarkt seit 1959, wie der Finanzdienstleister Bloomberg berechnet hat. 200 Milliarden Euro wurden allein von den dreißig Dax-Gesellschaften vernichtet. Zwei weitere Tatsachen machen den Rutsch für deutsche Aktionäre noch gravierender. Zum einen ging dem Quartal schon eine mehr als zwei Jahre andauernde Baisse voraus. Zum anderen schnitt unter den wichtigsten Aktienindizes der Welt nur der brasilianische Bovespa im abgelaufenen Quartal noch schlechter ab als der Dax.

Die Gründe für die ausgeprägte Schwäche des Dax im Vergleich zu anderen Indizes liegen zunächst auf der Hand. Die durch die Flutkatastrophe entstandenen Schäden wecken Befürchtungen, daß das Aufschieben der zugesagten Steuerentlastungen von 2003 an nicht ausreicht. Vielmehr geht die Angst vor Steuererhöhungen um, die eine weitere Belastung für die darniederliegende Konjunktur wären. Und seitdem die Bundesregierung im Irak-Konflikt einen eigenen Weg eingeschlagen und Amerika verprellt hat, ziehen amerikanische Investoren ihre Gelder aus deutschen Aktien ab.

Auch mit der Zusammensetzung des Dax läßt sich der Sturz erklären. Durch die Siemens-Familie (Siemens, Infineon, Epcos) sowie SAP ist der Dax vergleichsweise technologielastig. Auch wenn die Blase der Technologieaktien weltweit schon seit längerem geplatzt ist, sind diese Titel angesichts der nach wie vor vorhandenen Überkapazitäten in den computernahen Branchen immer noch eine Belastung für einen Index. Darüber hinaus sind in diesem Quartal Versicherungsaktien und zuletzt Bankenaktien besonders unter Druck geraten. Mit Allianz, Münchener Rück sowie Deutscher Bank, Hypo-Vereinsbank und Commerzbank sind auch die Finanzwerte sehr stark im Dax. Zusammen machen Finanz- und Technologietitel rund 46 Prozent des Dax aus. In Großbritannien und Frankreich kommen diese Branchen zusammen nur auf ein Gewicht von 20 bis 35 Prozent in den führenden Indizes. Hinzu kommt, daß die deutschen Banken im internationalen Vergleich besonders schlecht dastehen. Wegen eines durch öffentliche Banken verzerrten Wettbewerbs leiden sie auch in guten Zeiten unter einer ausgeprägten Ertragsschwäche im Inland. In diesem Jahr geraten die Banken wegen einer Rekordzahl an Insolvenzen dort zusätzlich unter Druck. Zudem könnte Brasilien, das am Wochenende einen neuen Präsidenten wählt, die Bedienung ausstehender Kredite verweigern und zu einer noch größeren Belastung des internationalen Finanzsystems werden. Am Montag zeigten sich Börsianer überrascht, daß die Commerzbank ihre Risikovorsorge wegen weiter notwendiger Wertberichtigungen nur leicht erhöht.

Offenbar rechnet kaum jemand am Aktienmarkt damit, daß die deutschen Banken ihre Dividende, die sie in diesem Jahr gezahlt haben, auch im kommenden Frühjahr zahlen werden. Wer nämlich jetzt darauf setzt, erhielte im Fall gleich bleibender Dividenden von der Hypo-Vereinsbank und der Commerzbank eine Dividendenrendite von fast 6 Prozent. Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit rentieren derzeit nur bei 4,3 Prozent.

Eine der wenigen stabilisierenden Aktien im Dax ist derzeit die Deutsche Telekom. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, daß die Blase der Telekommunikationsaktien weltweit nun leer ist. Gleichzeitig zeigt der Kurs der Telekom-Aktie mit einem Rutsch um mehr als 90 Prozent von ihrem Höchstkurs, was anderen noch blühen könnte. Den Bankaktien könnte noch eine längere Talfahrt bevorstehen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2002, Nr. 228 / Seite 21
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ecki:

Auch die Pleite ist eine Form der Umverteilung.

 
01.10.02 12:41
Zieh einen Kreis ums System und schau was rein odr rausfliesst. Dann wirds dir vielleicht klar.

In BWL ist das eine Bilanz mit GuV.

Genau die Summe, auf die ein Gläubiger bei Insolvenz verzichtet, gewinnt ein anderer. Nämlich das Unternehmen. Das ist am Ende sogar wieder lebensfähig.

Und wenn du di Bilanzen von beiden anschaust wirst du sehen, dass insgesamt nichts verschwunden ist.
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satyr:

Nein es ist nicht weg die habens dann vorher

 
01.10.02 12:41
ausgegeben an wen auch immer.Geld verschwindet nicht es wandert.
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satyr:

Ecki bist du Bwler? o.T.

 
01.10.02 12:43
Antworten
ecki:

Nein ich bin weder Bwler noch der BWLer. :-) o.T.

 
01.10.02 12:46
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altmeister:

satyr

 
01.10.02 12:49
Eine weitere Überlegung, die den Aktienmarkt betrifft: Vor sieben Jahren hat der Aktienmarkt kein Vermögen der Anleger in Höhe von 5,5 Billionen US- Dollar vernichtet. Daher ist in dieser Börsenphase ein Mehr an Zinssenkungen nötig, um die Wirtschaft und damit den Börsenzug wieder ins Rollen zu bringen. Ausgehend vom letzten FOMC-Meeting in der letzten Juni-Woche hat die Fed die Zinsen bisher um 38 % gesenkt. Wenn man sich aber einmal näher ansieht, in welchem Ausmaße in der Vergangenheit in einem Zinszyklus die Zinsen zurückgenommen wurde, so betrug die durchschnittliche Zinssenkung der Fed seit 1969 in einem Zyklus 64 %.

satyr bin ein schlechter erklärer aber guter versteher glaube mir einfach das geld ist weg!

mfg altmeister
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josua1123:

ich denke

 
01.10.02 12:55
wir sollten gründlich zwischen Geld(physisch)
und Wert unterscheiden
daher müßte es in der Headline
Dax-Sturz vernichtet 200 Milliarden an WERT
und nicht an EURO heißen

jo.
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Ding:

Ich hab's auf jeden Fall nicht. o.T.

 
01.10.02 12:57
Antworten
ecki:

Nur weil irgendein Optimist für 10Stück

 
01.10.02 13:03
Telekomaktien das ATH bezahlt hat, war in dem Moment die Telkom sonundsoviel mrd wert? Und der nächste Deal danach um 10cts billiger hat 10ct mal 1000 mio Aktien genau 10mio€ vernichtet?

Die Börse ist eine Wechselstube. Papier-Geld. Hin und her.

Grüße
ecki  
Antworten
satyr:

Gut schauen wir uns die Zinsen an

 
01.10.02 13:12
Wenn ich Geld brauche muß ich es mir irgendwo leihen und dafür Zinsen bezahlen.
Ok soweit so gut,warum leihe ich mir Geld weil ich mit dem Geld irgendwas machen will,einen Gewinn erziehlen.Es muß also nach Abzug der Zinsen ein Gewinn bleiben.Die andere Möglichkeit die ich habe ist ich tue garnichts und verzichte auf den Gewinn weil mir das Risiko zu groß ist.
Also wie bekomme ich die Leute dazu ich muß die Zinsen weiter senken doch irgendwann kann ich sie nicht weitersenken da ich bei null bin.
Also wir die Zinssenkung etwas bringen oder nicht?
Und das Geld ist nicht weg weil es niemals da war.
Es ist ähnlich wie bei der Inflation,als die Reichsmark abgeschafft wurde
war das verältnis ich weiß es nicht genau ich glaub 100 oder 1000 zu 1
Es wurde also Kapital vernichtet das gar nicht da war,weil das Geld gedruckt wurde ohne Gegenwert zu haben.
Augenscheinlich hatte man eine Mio aber im realen Wert eigentlich nichts.
Ähnlich ich sage bewußt ÄHNLICH verhält es sich im Aktienmarkt es sind Luftnummern und es werden Luftnummern bleiben.
Bei allen Werten auch bei Dax oder Dow.
Denn bei Aktien wird die Zukunft gehandelt und ob die Zukunft so wird wie vorausgesagt steht in den Sternen.
Antworten
wetty:

Die Banken verleihen _mehr_ als sie haben

 
01.10.02 13:35

Wenn eine Bank 1Mio hat, dann kann sie 8-12Mio verleihen. In Deutschland.
Dadurch wird die am Markt verfuegbare Geldmenge um das 8-12fache gesteigert.
In einer Marktphase in der das Kreditvolumen zurueck geht, weil niemand investieren will, schrumpft die Geldmenge dann wieder.
Eben weil mehr Kredite platzen/auslaufen, als neue aufgenommen werden.



mfg
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satyr:

Zur Geldmenge und den Zinsen

 
01.10.02 14:17
Nikkei Index bei 100.000 Punkten!

In der Euphorie sind die Anleger nicht nur geschwindelten Gewinnprognosen, sondern auch falschen Wirtschaftstheorien auf den Leim gegangen. Die Wissenschaft ist hier sicherlich nicht völlig unschuldig, doch wirklich verantwortlich hierfür sind die Vorbeter an den Finanzmärkten, deren Vorbeten schließlich zum Allgemeingut wird. Denn letztlich unterscheiden sich Finanzmärkte und Religionen nur äußerst marginal voneinander.

Eine Theorie lautet beispielsweise, dass Geldmengenerhöhungen positiv auf die Börsen wirken, da von dem neu emittierten Geld Teile an die Börse fließen. Nun ist Geld jedoch im volkswirtschaftlichen Zusammenspiel gar keine Stromgröße, sondern vielmehr eine Bestandsgröße. Und Bestandsgrößen können im Unterschied zu Stromgrößen gar nicht fließen. Was die Finanzmarkt-Einflüsterer allerdings gar nicht wissen und sich daher auch nicht stören lassen.

Oder soll ich es anders sagen: Wenn tatsächlich eine expansive Geldpolitik die Aktienmärkte dadurch beflügeln würde, dass plötzlich „überschüssiges“ Geld in die Märkte fließen würde, dann stünde der Nikkei-Index derzeit nicht hart an der 9.000er-Marke, sondern bei 100.000, der Dow nicht unter 8.000, sondern über 10.000 und der Dax auch deutlich höher.

Doch die meisten Geldmengenhörigen haben jetzt, so scheint es, eine neue Religion gefunden, die jedoch ein konsequentes Konvertieren zum Pessimismus erfordert. Kein Wunder natürlich, wenn man gerade vor kurzem so heftig enttäuscht wurde. Diese Religion nennt sich „neo-österreichisch“, wohinter sich die Konjunkturtheorie von F.A. von Hayek und Ludwig Mises verbirgt. Also: Tu felix neo-austria? Quintessenz dieser Theorie ist: Im Aufschwung werden die Banken dazu verleitet, zu viel Kredit zu vergeben, so dass Investitionen, die eigentlich gar nicht rentierlich sind, trotzdem angegangen werden und mithin eine gesamtwirtschaftliche Situation der Überinvestition eintritt. Im Abschwung bedeutet das schließlich, dass diese Kredite notleidend werden und im Zuge eines Zwangssparmechanismus´ gleichsam so lange „abgetragen“ werden müssen bis alle Kreditierungen nicht rentabler Produktion abgeschrieben und wertberichtigt werden. Entscheidender Parameter ist hier die Menge an Kredit, die zwangsläufig abnimmt und damit der Wirtschaft Schaden zuführt.

Nach dieser Interpretation kommen also schwere Zeiten auf uns zu, denn nicht einmal die Zentralbank kann hier etwas ausrichten, da sie zwar illiquide Aktiva liquide machen, jedoch selbst keinen Kredit vergeben kann. Was mich sofort zurückbringt zur Geldmenge: Denn Kredit hin und Kredit her, entscheidend ist, dass derjenige, der etwas kaufen will, dazu nicht primär Kredit, sondern vielmehr Geld braucht. Und wenn dem so ist, dann können die Zentralbanken in der Krise auch durchaus helfen. Sie können zwar nicht erreichen, dass auf irgendwelchen geheimnisvollen Wegen „Geld an die Märkte fließt“, sie können jedoch gewährleisten, dass die Sätze für kurzfristige Ausleihungen, die in den Zeiten des Goldstandards und vor dem aktiven Management durch die Zentralbanken, bei Krisen stets senkrecht in die Höhe geschossen sind, moderat bleiben.

Der Prozess des Abschreibens notleidender Kredite kann damit verlängert, ein Wirtschaftsabschwung abgemäßigt und eine Börsenkrise gemildert werden. Einen Automatismus, nach dem wir jetzt in eine große Wirtschaftskrise hineinlaufen, gibt es also nicht. Es gibt ihn deswegen nicht, weil jeder behauptete Automatismus immer sein Spiegelbild in der ihm zugrundegelegten Theorie findet. Von den Fakten können wir uns nicht befreien, von ihrer Interpretation hingegen schon. Der Dogmatiker sieht das zukünftige Schicksal der Welt immer nur deshalb als so sicher an, nicht weil die Welt vorbestimmt ist, sondern weil sein Weltbild zwanghafte Züge trägt.

Dogmatisch müssen wir jedoch nicht zwangsläufig sein. Es bleibt also selbst bei den aktuellen neuen Tiefstkursen noch eine ganze Menge mehr als nur Hoffnung.
Boerse de  
Antworten
Karlchen_I:

@Satyr: Schon richtig....

 
01.10.02 14:37
An den Geldmengen-Quark glaubt leider aber auch die EZB, die FED allerdings nicht.


Wie dem aber auch sei: Eine Überinvestition hat es offenkundig gegeben. Schon stellt sich die Frage, wie da rauszukommen ist. Das Beispiel Japan ist ja nun nicht gerade ermunternd.
Antworten
Stox Dude:

@all

 
01.10.02 15:12
Geld wird im bid/ask gewonnen und verloren
Jedem Verlierer steht ein Gewinner gegenueber.

Bgzl. Bill Gates kann nicht seine Milliarden realisieren ist
absoluter Quatsch. Paul Allan hat ueber Jahre Aktien auf den Markt
geschmissen (Optionspakete) und Gewinne realisiert, so auch Gates.
Gates koennte locker, wenn er wollte, Anteile seiner Firma an Dritte
veraeussern, die dann die Finanzierung sicherstellen wuerden.
Antworten
Ding:

Solange es möglich ist,

 
01.10.02 15:31
daß Unternehmen wie Microsoft keine Dividende zahlen müssen,
kann Herr Gates seine Aktien in den Markt tröpfeln lassen.

Ich würde auf jeden Fall meine Altersversorgung nicht mit Aktien
von Microsoft sichern wollen.

(Wann waren eigentlich diese Jahre gewesen, in denen Paul Allan
die Aktien auf den Markt geschmissen hat?)
Antworten
satyr:

@stox klar kann er das aber sich nicht alle auf

 
01.10.02 16:33
einmal.Er kann sie im Paket an dritte veräußern keine Frage nur zu welchem Preis.Falls er sie auf dem freien Markt verkauft wird der Preis fallen.
Es ging nicht darum ob man sie verkaufen kann sondern zu welchem Preis.
Vor 3 Jahren wo stand MS so bei 100§,nun etwa bei 50 sagen wir mal ,hat er dann die hälfte seines Vermögens verloren oder wie.
Oder hatte er das nur auf dem Papier.Und wenn sie wieder bis 100 steigen hat er dann verdoppelt oder ist er wieder da wo er war.
Antworten
Ding:

Kleine Ergänzung

 
01.10.02 21:41
Das ändert nichts daran, das Microsoft ein tolles Unternehmen ist,
hat Bill Gates geschickt gemacht. Aber bei der momentanen Marktkapitalisierung
irgendwann mal eine Dividende erwirtschaften, die in einer akzeptablen
Relation dazu steht, wird nicht so einfach sein. Meiner Meinung nach
unmöglich. Da müßten noch einige Geschäftsfelder in Internet-Größenordnung
aufgetan werden.


Antworten
ecki:

Allein aus der Barkasse könnten die lange

 
01.10.02 21:44
Dividende zahlen. Und das werden sie auch müssen. In 10-20 Jahren ist Software eine Branche wie andere auch.

Letzlich elektronische Werkzeughersteller.
Antworten
satyr:

Man fragt sich sowieso ist es

 
01.10.02 21:45
clever eine kleine oder große Dividende zu zahlen,oder in Wachstum zu investieren.Damit der Aktienkurs steigt.
Antworten
ecki:

satyr, da gibts Theorien dazu.

 
01.10.02 21:51
Im Prinzip: Im Wachstumsmarkt zahlt man keine Dividende, da Marktdurchdringung Priorität hat.
Im gesättigten Markt zahlt ein solides Unternehmen Dividende.

Aber in 20 Jahren ist Software wirklich nichts neues mehr. Man braucht sie halt und benützt sie. In sehr vielen Bereichen des Lebens. Bewusst und unbewusst. Aber eben eine normale Branche von vielen.
Antworten
satyr:

Und nun wo ist die Kohle weg oder

 
01.10.02 22:39
was oder wie,wo sind die Banker die Spezialisten die uns Unwissenden sagen wo
das Geld bleibt.Oder ist es auch der Sockeneffekt,man tut 3paar Socken in die Waschmaschine und wenn es fertig ist sind nur noch 3 einzelne da und niemand hat die anderen.
Antworten
mod:

Ich halt mich da mal raus. Nur ein Artikel

 
01.10.02 23:02
Geldmenge M3 nimmt um 7,1 Prozent zu


Das für die EZB-Zinspolitik relevante Geldmengenwachstum in der Euro-Zone hat sich im Juli auf hohem Niveau stabilisiert.
In der Jahresrate habe die Geldmenge M3 im Juli wie schon im Vormonat um 7,1 % zugenommen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit.


Reuters FRANKFURT/MAIN. Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt von Mai bis Juli schwächte sich etwas ab auf 7,3 % von 7,4 % im April bis Juni - lag damit aber weiter deutlich über dem EZB-Referenzwert von 4,5 %. Analysten hatten im Schnitt einen geringen Anstieg der Jahresrate auf 7,2 % und einen unveränderten Dreimonatsdurchschnitt von 7,4 % prognositiziert.

Die Kreditvergabe in der Euro-Zone nahm im Juli den EZB-Angaben zufolge um 4,1 (Juli 4,5) % zu. An den privaten Sektor seien 4,9 (5,4) % mehr Kredite vergeben worden als vor Jahresfrist.

Starkes Geldmengenwachstum kann zu steigender Inflation führen und ist für die EZB, deren oberstes Ziel ein stabiles Preisniveau ist, normalerweise ein Zeichen für die Notwendigkeit von Zinserhöhungen. Neben dem Wachstum der Geldmenge richtet die EZB ihre Geldpolitik an einer umfassenden Beurteilung der Inflation aus. M3 umfasst nach Definition der Zentralbank Bargeld, Einlagen auf Girokonten bei Banken, Einlagen und Schuldverschreibungen bis zu zwei Jahren, Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und -fonds sowie Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 28. August 2002, 10:52 Uhr

Antworten
satyr:

Und was heißt das ich versteh das nicht so

 
01.10.02 23:09
ganz.
Antworten
satyr:

Also wenn die M3 Geldmenge zunimmt

 
01.10.02 23:15
wo fließt dieses Geld ab.
Antworten
mod:

satyr, das ist auch verdammt schwer o.T.

 
01.10.02 23:17
Antworten
josua1123:

Aus der Börse

 
01.10.02 23:18
so wie es aussieht

jo.
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