Strategie: Dass ich zum Value-Ansatz neige, ist bekannt. Jetzt mal wieder als dringende Empfehlung an Alle.
Branchen: Zykliker raushauen, defenisve Werte suchen, namentlich, da der China-Boom dort ungebrochen weiterläuft.
Länder: Es ist interessant, wie auch die Meldungen der verschiedenen Börsengurus ihren Fokus nun wieder über den Erdball schweifen lassen - jeder mit einer vermeintlichen Entdeckung (Kolumbus häte seine wahre Freude daran).
Den Erdteil Afrika möchte ich hier besonders herausgreifen. Das es dort interessant wird, hat sich vermutlich schon lange herumgesprochen. Die Kohle, mit denen die Chinesen von uns zugeschüttet werden, geben diese nämlich vermehrt in Afrika aus: Sowohl für die Deckung ihres wachsenden Rohstoffhungers als insbesondere für Investitionen in die Erschließung derselben (schließlich reden wir - vielleicht mit Ausnahme von Südafrika - von Entwicklungsländern, denen die Infrastruktur und bisher das nötige Kapital fehlte). - Soweit zu den Nicht-Neuigkeiten. Was hingegen neuerdings kursiert, ist die Story, dass Südafrika nun weitestgehend ausgelutscht sei und nun der Fokus auf weitere afrikanische Staaten zu legen sei. - Dem möchte ich massiv widersprechen:
Richtig ist, dass Südafrika nicht nur für den Normalverbraucher-Kapitalanleger das Tor nach Afrika ist, mit einer der westlichen Welt vergleichbaren Rechtslage, mit entwickelten Kapital- und Finanzwerten, mit Infrastruktur und vor allem mit einem betrieblichen Berichtswesen und Investor-Relations, von denen sich hier einige eine Scheibe abschneiden könnten. Damit erfüllen südafrikanische Firmen eine gewisse Mittlerrolle: Sie kennen den weiten afrikanischen Markt mit all seinen Eigenheiten weit besser als jeder auswärtige Investor, sie verfügen gleichzeitig selbst über das nötige Equipment, um dort erfolgreich tätig zu werden und es stimmt "die Chemie" für die jeweiligen Deals - man ist als Afrikaner unter sich. Somit kommt heute Südafrika die Rolle zu, die Österreich nach der Öffnung des eisernen Vorhangs spielte. Zusätzlich aber hat Südafrika gewisse Alleinstellungsmerkmale in der Region - am Platzhirsch kommt keiner vorbei: Seien es SAB (Bier), NAMPAK (Verpackungen), MTN (Telekommunikation), ESKOM (Elektrischer Strom) oder SASOL (weltweit führend bei CTL, GTL und allgemein XTL)... jeweils Beispiele für Unternehmen, die den schwarzafrikanischen Markt so gut wie allein "im Griff" haben.
Branchen: Zykliker raushauen, defenisve Werte suchen, namentlich, da der China-Boom dort ungebrochen weiterläuft.
Länder: Es ist interessant, wie auch die Meldungen der verschiedenen Börsengurus ihren Fokus nun wieder über den Erdball schweifen lassen - jeder mit einer vermeintlichen Entdeckung (Kolumbus häte seine wahre Freude daran).
Den Erdteil Afrika möchte ich hier besonders herausgreifen. Das es dort interessant wird, hat sich vermutlich schon lange herumgesprochen. Die Kohle, mit denen die Chinesen von uns zugeschüttet werden, geben diese nämlich vermehrt in Afrika aus: Sowohl für die Deckung ihres wachsenden Rohstoffhungers als insbesondere für Investitionen in die Erschließung derselben (schließlich reden wir - vielleicht mit Ausnahme von Südafrika - von Entwicklungsländern, denen die Infrastruktur und bisher das nötige Kapital fehlte). - Soweit zu den Nicht-Neuigkeiten. Was hingegen neuerdings kursiert, ist die Story, dass Südafrika nun weitestgehend ausgelutscht sei und nun der Fokus auf weitere afrikanische Staaten zu legen sei. - Dem möchte ich massiv widersprechen:
Richtig ist, dass Südafrika nicht nur für den Normalverbraucher-Kapitalanleger das Tor nach Afrika ist, mit einer der westlichen Welt vergleichbaren Rechtslage, mit entwickelten Kapital- und Finanzwerten, mit Infrastruktur und vor allem mit einem betrieblichen Berichtswesen und Investor-Relations, von denen sich hier einige eine Scheibe abschneiden könnten. Damit erfüllen südafrikanische Firmen eine gewisse Mittlerrolle: Sie kennen den weiten afrikanischen Markt mit all seinen Eigenheiten weit besser als jeder auswärtige Investor, sie verfügen gleichzeitig selbst über das nötige Equipment, um dort erfolgreich tätig zu werden und es stimmt "die Chemie" für die jeweiligen Deals - man ist als Afrikaner unter sich. Somit kommt heute Südafrika die Rolle zu, die Österreich nach der Öffnung des eisernen Vorhangs spielte. Zusätzlich aber hat Südafrika gewisse Alleinstellungsmerkmale in der Region - am Platzhirsch kommt keiner vorbei: Seien es SAB (Bier), NAMPAK (Verpackungen), MTN (Telekommunikation), ESKOM (Elektrischer Strom) oder SASOL (weltweit führend bei CTL, GTL und allgemein XTL)... jeweils Beispiele für Unternehmen, die den schwarzafrikanischen Markt so gut wie allein "im Griff" haben.
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