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Meldung des Tages: Milliarden aus Washington? Dieser kritische Rohstoff könnte der nächste Profiteur sein

Zeiten der Neuorientierung:


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Bronco:

Zeiten der Neuorientierung:

10
15.08.07 13:33
Strategie: Dass ich zum Value-Ansatz neige, ist bekannt. Jetzt mal wieder als dringende Empfehlung an Alle.

Branchen: Zykliker raushauen, defenisve Werte suchen, namentlich, da der China-Boom dort ungebrochen weiterläuft.

Länder: Es ist interessant, wie auch die Meldungen der verschiedenen Börsengurus ihren Fokus nun wieder über den Erdball schweifen lassen - jeder mit einer vermeintlichen Entdeckung (Kolumbus häte seine wahre Freude daran).
Den Erdteil Afrika möchte ich hier besonders herausgreifen. Das es dort interessant wird, hat sich vermutlich schon lange herumgesprochen. Die Kohle, mit denen die Chinesen von uns zugeschüttet werden, geben diese nämlich vermehrt in Afrika aus: Sowohl für die Deckung ihres wachsenden Rohstoffhungers als insbesondere für Investitionen in die Erschließung derselben (schließlich reden wir - vielleicht mit Ausnahme von Südafrika - von Entwicklungsländern, denen die Infrastruktur und bisher das nötige Kapital fehlte). - Soweit zu den Nicht-Neuigkeiten. Was hingegen neuerdings kursiert, ist die Story, dass Südafrika nun weitestgehend ausgelutscht sei und nun der Fokus auf weitere afrikanische Staaten zu legen sei. - Dem möchte ich massiv widersprechen:

Richtig ist, dass Südafrika nicht nur für den Normalverbraucher-Kapitalanleger das Tor nach Afrika ist, mit einer der westlichen Welt vergleichbaren Rechtslage, mit entwickelten Kapital- und Finanzwerten, mit Infrastruktur und vor allem mit einem betrieblichen Berichtswesen und Investor-Relations, von denen sich hier einige eine Scheibe abschneiden könnten. Damit erfüllen südafrikanische Firmen eine gewisse Mittlerrolle: Sie kennen den weiten afrikanischen Markt mit all seinen Eigenheiten weit besser als jeder auswärtige Investor, sie verfügen gleichzeitig selbst über das nötige Equipment, um dort erfolgreich tätig zu werden und es stimmt "die Chemie" für die jeweiligen Deals - man ist als Afrikaner unter sich. Somit kommt heute Südafrika die Rolle zu, die Österreich nach der Öffnung des eisernen Vorhangs spielte. Zusätzlich aber hat Südafrika gewisse Alleinstellungsmerkmale in der Region - am Platzhirsch kommt keiner vorbei: Seien es SAB (Bier), NAMPAK (Verpackungen), MTN (Telekommunikation), ESKOM (Elektrischer Strom) oder SASOL (weltweit führend bei CTL, GTL und allgemein XTL)... jeweils Beispiele für Unternehmen, die den schwarzafrikanischen Markt so gut wie allein "im Griff" haben.
Antworten

bauwi:

Gute Threaderöffnung! Mach weiter so!

 
15.08.07 13:43
Vielleicht mal ein paar Links zu einzelnen Werten?

#33cccc" color=#ffffff>MfGZeiten der Neuorientierung: 3499139

#33cccc" color=#ffffff>Zeiten der Neuorientierung: 3499139$Zeiten der Neuorientierung: 3499139

#33cccc" color=#ffffff>Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

Antworten
Bronco:

Für Bauwi nochmal reingestellt:

2
15.08.07 14:28
(das war mal ein eigenes Posting hier im Board - vielleicht interessiert es dich)

In mittelfristige Energieperspektiven investieren:

Infos zur südafrikanischen SASOL:

Derzeit sind alternative Energieträger, Klimawandel, Abhängigkeit von politischen Krisenregionen die Themen, die, namentlich im Umfeld des G8-Medienrummels, in keiner Nachrichtensendung fehlen dürfen. Die Investoren und Zocker an den weltweiten Börsen wurden von diesem Rausch schon vor längerer Zeit erfasst und haben die Kurse von Solar-, Wind- und Bioethanolaktien in astronomische Höhen getrieben. Das Risiko, hier noch mitspielen zu wollen, ist enorm: Bei aller Euphorie und lobenswertem Idealismus darf nicht übersehen werden, dass dieser Bereich größtenteils „am Tropf“ der jeweiligen Staaten hängt, da Konkurrenzfähigkeit zu konventionellen Energieträgern nach wie vor nur durch massive Subventionen erreicht wird und das für viele Jahre auch so bleiben wird. Mit einer drohenden Eintrübung am Konjunkturhimmel wachsen berechtigterweise auch die Ängste, dass die „Schönwetterpolitik“ auf diesem Gebiet ein jähes Ende finden könnte. Ist also bei den Energiealternativen schon alles abgegrast ?

Man sollte meines Erachtens die mittelfristigen Perspektiven nicht unbeachtet lassen:

Der Abschied von Öl, Kohle und Gas wird keinesfalls von heute auf morgen passieren. Angesichts der Knappheit von Öl und Gas sowie der Konzentration der Erzeugerstandorte auf Staaten und Regionen, die durch politische Instabilität glänzen, bzw. den westlichen Industrienationen nicht eben übermäßig freundlich gesonnen sind, wird auch niemand den Abschied von der Kohle erklären. Im Gegenteil: Ohne viel „Tamtam“ wird man deren Anteil möglichst stillschweigend wieder hochfahren und begleitend versuchen, durch umweltfreundlichere und effizientere Nutzungstechniken die CO2-Bilanz neutral zu halten. Ebenso sind China und Russland Staaten mit reichhaltigen und wirtschaftlich förderbaren Kohlevorkommen, die sich den Luxus eines Verzichts auf diesen Energieträger gar nicht leisten können und die USA ein Staat der sich diesen Verzicht angesichts versiegender eigener Ölreserven nicht leisten will (egal, ob uns das jeweils passt oder nicht).

Die mittelfristige Perspektive lautet einerseits „Kohlevergasung“: dabei wird glühende Kohle mit Wasserdampf im wesentlichen zu Kohlenmonoxid und Wasserstoff umgesetzt, eine Brenngasmischung, die mit modernen GuD-Turbinen verstromt werden kann. Vorteil: Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt mit über 55% deutlich höher als bei der direkten Verbrennung in Dampfkraftwerken (33%) und überkompensiert dabei den Energieaufwand für die Kohlevergasung. Insgesamt ist der Verbrennungsprozess deutlich umweltfreundlicher und die CO2-Bilanz unter dem Strich günstiger als bei herkömmlicher Kohleverbrennung.
Der zweite Teil der mittelfristigen Perspektive ist die Umsetzung von Kohle- oder Erdgas-stämmigen Kohlenmonoxid-/Wasserstoffmischungen zu flüssigen Kohlenwasserstoffen nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren (FT-Verfahren). Man nennt diese Prozesse CTL (Coal To Liquid) bzw. GTL (Gas to Liquid), wobei sich ein kombiniertes Verfahren in besonderer Weise eignet, da hier auch die Mengenverhältnisse von Kohlenmonoxid zu Wasserstoff richtig eingestellt werden können, ohne zusätzlichen Wasserstoff durch „Konvertierung“ von Kohlenmonoxid gewinnen zu müssen (CO+H2O wird umgesetzt zu CO2 + H2).

Die südafrikanische SASOL ist das weltweit größte und erfahrenste Unternehmen auf all den genannten Gebieten der „Kohleveredelung“. Während der Apartheid-Zeit, in der Südafrika aufgrund des weltweiten Boykotts konsequent auf Autarkie setzte, wurden die in Deutschland in der ersten Hälfte des 20.Jh. entwickelten Kohleveredelungstechniken konsequent weiterentwickelt, während der Rest der Welt (einschließlich Deutschland) die Entwicklung im wesentlichen wieder einschlafen ließ. Damit besitzt die SASOL heute ein weltweites Alleinstellungsmerkmal, hat Zugriff auf besonders wirtschaftlich zugängliche Kohlereserven, baut diesen Zugang auch weltweit aus, deckt 28% des Treibstoffbedarfs Südafrikas und ist der Kooperationspartner für alle weltweiten CTL- und GTL-Aktivitäten (darunter Katar, Russland, China). Zahlreiche Kohleveredelungsprodukte der SASOL sind auch als Additive zu gewöhnlichen Erdöl-stämmigen Treibstoffen interessant, so z.B. zur Verbesserung der Cetanzahl bei Dieseltreibstoffen (Verbesserung der Verbrennungseigenschaften; weniger Ruß und krebserregende PAK im Abgas; z.B. für diverse „Power-Diesel“, zu denen heute schon entsprechende Additive zugesetzt werden). Internationale Konkurrenzfähigkeit (einschließlich Transportkosten) erreicht das südafrikanische „Synthoil“ bereits ab einem Rohölpreis von 50 US$ p.b. – der Breakevenpoint ist also auch im internationalen Wettbewerb schon geknackt.

Zahlen:

KGV (06/07): 7,9; Eigenkapitalrendite (06/07): 43,7%; Gesamtkapitalrendite (06/07): 30,5%; KUV (06/07): 2,8; Dividendenrendite (06/07): 3,3%
KBV: 3,45; Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme: 54%; Bilanzsumme 12,1 Mrd. US$;

Bezogen auf das KBV entspricht die Bewertung der SASOL der Bewertung diverser Öl- und Gaskonzerne. Insbesondere in der Eigenkapital- und Gesamtkapitalrendite steckt heute schon „Musik“. Die Wachstumsperspektiven sind enorm. Aufgrund des für westliche Industrienationen immer noch bescheidenen Gesamtvolumens des gesamten Unternehmens ergeben sich zahlreiche Begehrlichkeiten, namentlich da Südafrika auch „politisch geostrategisch“ eine hervorragende Alternative zur Abhängigkeit vom nahen und mittleren Osten bietet. Die Kooperation mit China läuft bereits. China pumpt derzeit Milliarden in die verschiedensten afrikanischen Energieprojekte, um sich seinen künftigen Rohstoffmarkt zu sichern. Von der derzeitigen Erschließung afrikanischer Erdgasvorkommen, wie der des „Kudufield Offshore“ in Namibia oder der Fields Temane und Pande in Mozambique, aus denen SASOL bereits heute Gas bezieht, werden sowohl kombinierte CTL-/GTL-Aktivitäten profitieren als auch der Southern African Power Pool (SAPP) der Southern African Development Community (SADC) mit der Republik Südafrika an der Spitze (in diesem Zusammenhang lohnt die Beobachtung des Elektrokonzerns Eskom sowie der irischen TullowOil and Gas).

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astrid isenberg:

Bronco, super , deine einschätzung teile ich

 
15.08.07 14:32
uneingeschränkt.... bin  auch in sasol invest.....toller thread....
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Bronco:

Hier noch so ein "Oldie" meinerseits:

 
15.08.07 14:36
Öl und Gas: Eine mittelfristige Perspektive

Hat eigentlich – von rasant gestiegenen Zuckerpreisen und ins Kraut geschossenen Aktienspekulationen abgesehen – schon irgendjemand eine Auswirkung der „Biokraftstoffe“ auf unseren Erdgas- und Erdölverbrauch bemerkt ? Während auf der Erzeugerseite bereits das Angebot knapp wird, für einige Entwicklungsländer bereits eine Konkurrenzsituation zur Nahrungsmittelversorgung ansteht und in wieder in steigendem Maße Regenwald vernichtet wird – diesmal für die Gewinnung „umweltfreundlicher Biokraftstoffe“ aus Zuckerrohr und Ölpalme, bewirken diese extremen Veränderungen am „Energiemix“ der Industriestaaten derart geringe Veränderungen, dass diese noch innerhalb des konjunkturellen Schwankungsbereichs des jeweiligen Gesamtenergieverbrauchs liegen. Betrachtet man die Ausbeute an „Biokraftstoff“ pro Hektar und Jahr, so erübrigt sich jeder weitere Kommentar dazu. Soweit in den Industriestaaten tatsächlich an der CO2-Bilanz gearbeitet wird, geschieht das im Wesentlichen durch die Ausweitung des Erdgasanteils zu Lasten der Kohle, während in den „aufstrebenden“ Staaten wie China solche Betrachtungen völlig irrelevant sind und dort allein der steigende Kohleverbrauch den Einsparungseffekt auf europäischer Seite mehr als kompensiert, von den übrigen Energieträgern ganz zu schweigen. Für den mittelfristigen Erfolg des Kapitalanlegers ist es ziemlich irrelevant, welche Zukunft der Energieversorgung er selbst gerne hätte – entscheidend ist die tatsächliche und für die nahe Zukunft absehbare Entwicklung.

Der Markt verlangt nach Öl und Gas, also wird alle Anstrengung unternommen, Öl und Gas zu liefern. Bezüglich Öl sind Reserven (derzeit nachgewiesen und mit konventionellen Verfahren wirtschaftlich gewinnbar) und Ressourcen (vermutet, bzw. nur mit erheblichem Aufwand und z.T. noch unerprobter Technologie gewinnbar) knapp, so dass die Ölkonzerne selbst fieberhaft an Alternativen arbeiten. Die Erschließung neuer Erdölreserven kann mit dem Verbrauch nicht mehr mithalten, es werden in immer abenteuerlicheren Gegenden Anstrengungen unternommen, um an das schwarze Gold zu gelangen und es wird die Story vom Ölschiefer verbreitet, ohne zu erwähnen, dass – je nach Vorkommen – die Konkurrenzfähigkeit erst ab deutlich dreistelligen Beträgen für das Barrel erreicht werden könnte und auch die CO2-Bilanz aufgrund des erheblichen Aufwandes zur Gewinnung dieser Ressourcen in die Nähe der CO2-Bilanz gewöhnlicher Steinkohleveredelung (CTL = Coal to liquid) rückt.
Ähnlich stellt sich bezüglich der Reserven die Situation beim Erdgas und Erdölgas dar, weniger abenteuerlich allerdings bei den Ressourcen: Es darf von nennenswerten Erdgasressourcen ausgegangen werden, die auch mit konventioneller Technik erschließbar und gewinnbar sind, nur eben am A... der Welt. Ähnlich wie beim Erdölgas bieten sich für den Transport über tausende Kilometer zu den Verbraucherregionen nur Verflüssigungstechniken an, um diesen Transport, sei es via Pipeline oder mit Tanker, einigermaßen wirtschaftlich zu gestalten. Die beiden Zauberkürzel heißen LNG (liquid natural gas) oder GTL (gas to liquid):
Bei der LNG-Technologie wird das Erdgas (im wesentlichen Methan) auf –261C abgekühlt und verflüssigt. Hierzu werden ca. 25% des Energieinhaltes des Gases für das Verflüssigungsverfahren benötigt. Am Zielort wird dieses Gas wieder verdampft und in das gewöhnliche Gasnetz eingespeist. Problematisch ist mit dieser Technik die Substitution von Kraftstoffen auf Erdölbasis: es müsste ein flächendeckendes Tankstellennetz für verflüssigtes Methan eingerichtet werden und ein nennenswerter Anteil der Kraftfahrzeuge auf diesen Kraftstoff umgestellt werden – ein insgesamt gewaltiger Investitionsaufwand. Für die Erzeugerländer ein problematischer Pfad, da ihnen als Abnehmer für LNG nur wenige globalisierte Konzerne gegenüberstehen würden, die in einer Hand über die entsprechenden Verteilerwege verfügen würden.
Bei GTL handelt es sich um eine altbekannte Technologie, bei der das Methan zunächst mit Wasserdampf zu Kohlenmonoxid und Wasserstoff umgesetzt wird (so genanntes Synthesegas), das nach dem so genannten Fischer-Tropsch-Verfahren (FT-Verfahren) zu Erdöl-ähnlichem Syntheseöl umgesetzt wird. Synthesegas für den FT-Prozess kann ebenso aus allen anderen Brennstoffen gewonnen werden, z.B. Kohle (CTL) oder auch Biomasse (BTL) oder diverse brennbare Abfälle (man spricht ganz allgemein von XTL-Verfahren für all die verschiedenen Syntheseölprozesse, die von Synthesegas ausgehend nach dem FT-Verfahren arbeiten). Bezogen auf Kohle oder Erdgas benötigt der XTL-Prozess ca. 40% des Energieinhaltes des zu verarbeitenden Energieträgers, also einen um ca. 25% höheren Erdgasverbrauch im Vergleich zum LNG-Prozess. Bezüglich der CO2-Bilanz ist ein Vergleich zum LNG-Prozess schwierig: Methan hat einen um einen Faktor 35 wirksameren Effekt auf das Klima als CO2. Gehen auf dem gesamten Transportweg des Flüssiggases einschließlich der Flüssiggasfahrzeuge nur 0,5% verloren, so überwiegt der Klimaeffekt bereits den der GTL-Variante. Ein Umbau der Infrastruktur für Logistik und Nutzung ist bei der GTL-Variante nicht erforderlich – der weitere Weg entspricht dem des Erdöls (speziell für Dieselkraftstoffe bieten die entsprechenden Synthoilkraftstoffe einen deutlich höherwertigen Ersatz – aufgrund ihrer Cetanzahl sind sie bereits als Additiv geeignet, um gewöhnlichen Dieselkraftstoff zu heute erhältlichem „Powerdiesel“ aufzuwerten). Für die Erzeugerländer resultiert aus der GTL-Variante eine größere Bandbreite möglicher Abnehmer. Speziell für Staaten, die sowohl über reichhaltige Erdgas- wie über Kohlevorkommen verfügen, ergibt sich ein besonderer Synergieeffekt, durch den eine enorme Aufwertung des Energieträgers Kohle induziert wird (ein „gemischtes“ Synthesegas aus Kohle und Erdgas hat die „ideale“ Zusammensetzung für den XTL-Prozess).
Der Kapitalanleger, der die LNG-Variante favorisiert, liegt mit Unternehmen richtig, die in den entsprechenden Technologien zuhause sind, z.B. Linde, die auf diesem Gebiet bezüglich jeder Art von Gasen eine erste internationale Adresse sind (also auch interessant für Anleger, die von der Wasserstofftechnologie träumen, aber auch für XTL-Technologien, bei denen Flüssigsauerstoff und verschiedene Gasreinigungstechniken benötigt werden) – allerdings ist diese Nachricht nicht besonders neu und hat sich bereits herumgesprochen: Linde ist im DAX und damit ein viel beachteter Wert. Ich empfehle einen Einstieg erst, wenn sie wieder auf 76,- € zurückkommen sollten.
Wer auf XTL-Technologie setzt, schaut sich die südafrikanische SASOL an. Vorteil: Noch wurde sie auf dem breiten Markt nicht „entdeckt“ – ich habe dazu bereits gepostet. Wen es interessiert:

Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Aktie von Sasol (ISIN ZAE000006896/ WKN 865164) per Abstauberlimit bei 28,50 Euro zu kaufen. Die Fantasie für den Petrochemiekonzern entzünde sich daran, dass die Anlagen des Unternehmens zur Gewinnung synthetischer Treibstoffe aus Kohle in Zukunft in aller Welt stehen könnten. Der Konzern baue zu diesem Zweck Dependancen in China, Indien und in den USA auf. Zudem sei kürzlich in Quatar eine Raffinerie eingeweiht worden, um Dieseltreibstoff aus Gas zu gewinnen. Das Ergebnis sei zuletzt durch Sondereinflüsse beeinträchtigt worden. Diese Schwierigkeiten scheinen ausgestanden. Daher könnte der Überschuss im Geschäftsjahr 2006/2007 die Marke von 2,50 Euro je Aktie übersteigen. Anfang September würden die Zahlen veröffentlicht. Die Experten würden Sasol in Zukunft Wachstumsraten von 20% p. a. zutrauen. Mit der Kohle- und Gasverflüssigung verfüge der Konzern über eine interessante Technologie. Der Titel eigne sich als Langfristinvestment. Den Experten von "Fuchsbriefe" zufolge sollten Anleger die Sasol-Aktie mit einem Abstauberlimit bei 28,50 Euro kaufen. Das Kursziel sehe man bei 40 Euro. Den Stoppkurs sollte man bei 24,50 Euro platzieren. (Ausgabe 30 vom 26.07.2007) (27.07.2007/ac/a/a)
Antworten
duftwasser:

Sehr guter Thread!

 
15.08.07 14:42
Gibt es auch ein Fonds der in Deutschland zugelassen ist? Oder soll man eher Stockpicking betreiben?

Grüße aus der Pfalz

duftwasser
--------------------------------------------------
Früher dachte ich, Erfolg habe was mit Ausbildung und Wissen zu tun, heute weiß ich, dass es verdammt viele gebildete Versager gibt.
(Daniel Shahin)
Antworten
Bronco:

Den hier hatte ich kurz nach meiner Südafrikareise

 
15.08.07 14:47
reingestellt: (wenn ich schon mal in der Oldie-Kiste krame)

Die schönsten Blumen

stehen immer am Wegesrand und nicht mitten auf der Autobahn. - Die noch schöneren Blumen stehen am Wegesrand der kleinen Nebenstraßen ...
Deshalb habe ich immer noch eine Vorliebe dafür, mich für die Aktien zu interessieren, die vom "Mainstream" vergessen werden: Unscheinbare Nebenwerte und diverse "Exoten".

Hallo Leute, heute habe ich mal wieder Zeit, meinen Senf dazu zu geben (selten genug).

Das was ich da eben formuliert habe, kann man auch ins Börsenlatein übersetzen: Da, wo die Stampede der Bullen schon drübergetrampelt ist, wächst garantiert nichts mehr. Honig findet man da, wo es still und beschaulich zugeht und wo ab und zu mal neugierig ein Bär vorbeistrolcht.
Konkreter: Ein Leitindex wie der DAX interessiert mich höchstens, wenn ihn andere schon seit langem verschmähen und wenn ich die Papiere dort noch unter dem Liquidationswert des Unternehmens einsammeln kann. - Davon ist der DAX weit entfernt. Wenn nun auch noch darüber philosophiert wird, nach welchem Berechnungsschema man ihn wenigstens noch als fair bewertet ansehen kann, nachdem er schon eine stolze Wertentwicklung hinter sich hat, dann weiß ich gaaaanz sicher, dass ich mir die Veranstaltung besser von aussen ansehe.

Ich denke, dass es gerade jetzt mal wieder lukrativ ist, sich solche Nebenwerte anzugucken, die noch nicht durch die großen Fonds und Börsenzeitschriften versaut sind. Alle Spatzen pfeifen vom Dach, dass deutscher Maschinenbau weltweit wieder gefragt ist und je nach Spezialsparte in den nächsten Jahren zweistellige Wachstumsraten zu erwarten hat. Dennoch gibt es da Papiere, die, obwohl sie in den letzten Jehren in Bilanz und GUV deutlich gezeigt haben, wo es lang geht und obwohl sie mit Eigenkapital und Cash gesegnet ein zukünftiges Wachstum auch realisieren können, noch UNTER ihrem Buchwert zu haben sind. Gemeint sind B. Hermle sowie König & Bauer. Schaut einfach mal selber rein ...

Stichwort Exoten: Ich wurde vor kurzem auf die südafrikanische NAMPAK angespitzt (wobei ich selber noch nicht den Mut gefunden habe, mitzuspielen). Dieses Verpackungsunternehmen für jegliche Art von Verpackungen scheint im ganzen südlichen Afrika sowas wie der Platzhirsch für jegliche Art von Verpackungen zu sein. Der Markt soll dort boomen, zum einen, weil sie voll dabei sind, wenn Weinexporte mit zweistelligen Raten wachsen, zum anderen, weil dort Fast food erst beginnt, so richtig zum Thema zu werden. Dabei ist offensichtlich sch...egal, ob die Leute lieber Dose oder Pfandflasche oder Tetrapack wollen - sie kriegen alles aus der selben Hand. Ich bin daraufhin mal in die Zahlen gegangen (nampak.com) - sieht tatsächlich gut aus. Nun ist das Papier für mich tatsächlich erstmal etwas exotisch, zumal es hier nicht übermäßig liquide ist. Daher möchte ich mir hier gerne mal ein Meinungsbild einholen:
Weiß jemand was über das Unternehmen oder hat jemand eine Meinung zu Südafrika an sich als Markt ?

Gruß Bronco

Danach habe ich mich bei NAMPAK noch etwas umgetan und prompt auch gekauft. Sie sind seitdem sogar noch zurückgekommen - egal: ich halte, weil ich davon überzeugt bin. Allerspätestens die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wird das Papier nach oben ziehen.
Antworten
Bronco:

Sorry Duftwasser, ich befasse mich leider nicht

 
15.08.07 14:51
mit Fonds, habe daher keine Ahnung. Ich kauf mir immer lieber die Aktien selber. Da weiß ich wirklich, wo ich invetiert bin und muss keinen Fondsmanager mitfüttern. Ist aber natürlich Geschmacksache.
Solltest du dich auch für Anleihen interessieren:
Eskom kriege ich hier nicht als Aktie, aber es gibt von denen zwei interessante Zeros. Sind im allgemeinen Sog mit runtergekommen - gute Einstiegchance. Einfach mal bei Onvista reinschauen.
Antworten
Bronco:

Ach ja, MTN:

 
15.08.07 15:17
Auf die bin ich in Südafrika erstmal als Kunde gestossen: Ein nicht uninteressantes Geschäft mit dem zweistellig wachsenden Tourismus - aber auch mit Inlandskunden:
"Rent a mobile" . Schöne Sache: Wer in Südafrika unterwegs ist, liegt zum einen gern auf der sicheren Seite, wenn mal was passieren sollte - auf der großen weiten Strecke mit dem Auto liegenbleiben o.ä. . Es ist aber auch einfach praktisch: Reservierung, Mietwagen, Flug bestätigen ... - alles bequemer und deutlich billiger als vom Hotel aus.
Wegen diesem Kunden-Aspekt kauft natürlich noch niemand eine Aktie. Ich habe aber die persönliche Erfahrung gemacht, dass dort mit deutlich mehr "Herz" und Service an die Sache herangegangen wird als von den internationalen Konkurrenten wie Vodaphone etc. . Bezogen auf das eigentliche Geschäft als Mobilfunkanbieter sind sie im südlichen Afrika eine echte Größe und sie genießen den eindeutigen Heimvorteil als afrikanische Gesellschaft. Die Zahlen sprechen eh für sich - dort bitte selbst nachsehen. Die Investor-relations sind wie bei anderen Firmen des Landes auch, einfach vorzüglich.

Kleine Zusatzinfo: Ich selbst bin noch nicht investiert. Liegt im wesentlichen daran, dass ich schon einen sehr hohen Südafrikaanteil in meinem Portfolio habe, den ich auch nicht reduzieren möchte.
Antworten
Bronco:

Auf die Gefahr hin, dass dies hier ein Südafrika-

 
16.08.07 10:26
Thread wird:

Derzeit ist der Rand sehr schwach. Die Marke von 10 ZAR für einen € wurde gesprengt. Die derzeitigen weltweiten Finanzkapriolen schlagen zu, bieten aber auch günstige Einstiegsgelegenheiten.
Interessanterweise hält sich SASOL trotz des allgemeinen Kursrutsches an der JSE.
Antworten
Ommea:

Südafrica? Gefällt mir gut ...

 
16.08.07 10:33
da fällt mir immer mein IShares SouthAfrica ETF ein ...
und unten mal die STocks in denen er drin steckt ...

Zeiten der Neuorientierung: 114744chart.finance.yahoo.com/c/2y/e/eza" style="max-width:560px" >
___________________________________________


:-))

Ommea
(Verkleinert auf 66%) vergrößern
Zeiten der Neuorientierung: 114744
Antworten
NoTax:

wird der IShares South Africa ETF auch

 
16.08.07 10:51
hier irgendwo gehandelt??
Antworten
Ommea:

der SBroker hat ihn freigeschaltet ... ansonsten

 
16.08.07 16:21
bei jedem Broker, mit dem du über NY handeln kannst ... ich musste bei der Sbroker Hotline anrufen; nach 5 Tagen gings dann ... über die steuerlichen Probleme bzgl. eines nicht in D zugelassenen Fonds bist du dir im Klaren, oder?

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:-))

Ommea
Antworten
Ommea:

A0MU3W South Afirca ETF ist in Deutschland zugela

 
17.08.07 13:42
ssen ...

na das ist doch schon mal was ...
___________________________________________

"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

Albert Einstein


:-))

Ommea
Antworten
Bronco:

Heute war eine gute Gelegenheit,

 
17.08.07 16:20
SASOL nachzukaufen. Die Panikreaktion ist nun wieder weitestgehend ausgeglichen.

Noch was für Interessierte: (soll kein Push sein - für mich sind die Aktien interessanter)

Optionsscheine auf MTN und Telkom
ABN AMRO emittiert erstmals Optionsscheine auf die beiden größten südafrikanischen Telekommunikationsunternehmen.
MTN (Mobile Technology Networks) ist, gemessen an der Marktkapitalisierung, das größte Mobilfunkunternehmen des afrikanischen Kontinents. Zusätzlich betreibt der Konzern im Nahen und Mittleren Osten eine aggressive Wachstumsstrategie und will sich vor allem im arabischen Raum eine Vormachtstellung sichern. Diese Region weist laut Experten im Bereich Mobilfunk eine der größten Wachstumsraten der Branche auf.
Telkom SA Limited ist Afrikas größte integrierte Kommunikationsfirma. Noch erzielt das Unternehmen den Großteil des Umsatzes aus der Festnetzsparte, allerdings zahlen sich die Investitionen in den Mobilfunkbereich langsam aus. Vor allem mit attraktiven Gesamtpaketen bindet die Firma nicht nur die individuellen Nutzer, sondern auch Unternehmen inner- und außerhalb Südafrikas. Um eine langfristige Nachhaltigkeit im eigenen Lande zu erzielen, investiert der südafrikanische Konzern um weiteres Wachstum zu generieren.
Mit den neuen Optionsscheinen der ABN AMRO können Anleger von weiter steigenden Preisen an der Johannesburger Börse partizipieren.

Antworten
astrid isenberg:

bronco, bei sasol sollte man mit dem

 
17.08.07 16:21
nachkauf warten, denn ich denke, wir haben den boden noch nicht erreicht.......
Antworten
Bronco:

Sasol hat gewisse Probleme, die

 
17.08.07 16:41
andere Unternehmen derzeit umtreiben, nicht. Sie haben keinen nun wackelnden Finanzierungsbedarf, entgegen der ersten Einschätzungen einiger Marktbeobachter würde der Ölmarkt sich auch bei abkühlender Konjunktur nicht entspannen, da die Fördermengen der bisherigen Felder bereits rückläufig sind, und die Investitionen in CTL-Technologien sind langfristigerer Natur, somit gegenüber diversen kurzfristigen Konjunkturbetrachtungen sogar relativ robust, namentlich, da seitens der Investoren jede Menge staatliche Initiative drinsteckt. Der Breakeven für Synthoil hat einen beruhigenden Abstand zu den derzeitigen Weltmarktpreisen, so dass auch von dieser Seite kein Ungemach droht. - Ich denke, die Kugel wird nach dieser kurzen Delle relativ ruhig wieder weiterrollen.
Antworten
Bronco:

OSAKA Gas meint zu GTL:

 
20.08.07 08:40
Natural gas is an energy resource occurring in abundance around the globe. Its estimated proven gas reserves surpass those of petroleum. However, in its gas form, natural gas is difficult to handle and transport. For reasons of production cost and profitability, to date natural gas has been explored mostly from large-scale gas fields for reasons of cost.
Yet, small- and medium-sized gas and oil fields make up half of the total volume of proven reserves remain unutilized due to the difficulty of creating and developing such business. Moreover, the associated gas released during the oil production process is not utilized.
The need therefore exists for GTL (gas-to-liquid) conversion technology that promotes the utilization of natural gas.
GTL technology is used for converting natural gas into a highly reactive synthetic gas, from which diesel oil, kerosene and DME are produced. The technology offers a number of significant benefits. Products made by the application of GTL technology can be transported and stored at normal temperatures. Furthermore, GTL products are cleaner than petroleum-based fuels, since the effluent gas contain considerably lower levels of NOX and no SOX. The benefit of cleaner energy realized by GTL technology are drawing wide attention.

Das Unternehmen selbst arbeitet an verbesserten Verfahren zur Gewinnung des Synthesegases aus Erdgas, das dann mit FT-Verfahren zu Synthoil umgesetzt werden kann.
Dies, obwohl derzeit ihre Hauptaktivitätetn noch bei LNG liegen.
Antworten
Bronco:

FRANCONOFURT 637262

2
23.08.07 10:30
Jetzt haltet Ihr mich vielleicht für völlig bescheuert, ausgerechnet jetzt mit einem Immo-Push daherzukommen - aber wie sagt Mao schon: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Zu den Daten:

Auf genau jetztigem Stand (10:20 Uhr) liegen die bei einem KBV von ziemlich genau 1. Die in Aussicht gestellte Dividende liegt über 7%, gesunde Eigenkapitalstruktur - und jetzt kommt´s - mit USA haben die überhaupt nichts am Hut, sondern investieren weitestgehend in Deutschland, dort hauptsächlich in den alten Ländern und in Top-Lagen. Die derzeitige Situation begünstigt das Unternehmen, da große Pensionsfonds nach wie vor nach langfristigen Anlagen suchen und in Deutschland zwar die Rendite der Toplagen nur unwesentlich höher liegt als in so manchen anderen Topadressen der Welt, aber die Quadratmeterpreise immer noch nur einen Bruchteil davon ausmachen - also Platz für Kapitalflucht AUS dem Ausland bieten. Wie siehts auf der Nachfrage-Seite aus ? - Nun könnte man ja meinen, in der BRD nimmt die Bevölkerung ab, also Immos sell. Weit gefehlt: Man muss die Sache stark differenzieren. Es findet gleichzeitig eine massive Landflucht und damit sogar ein Druck auf die Städte statt - dies bedingt die Arbeitsplatzsituation genauso, wie die explodierenden Kosten für Pendler, die weiterhin ZUNEHMENDE Anzahl von Haushalten (und das ist die relevantere Größe) sowie vor allem der größere Infrastrukturbedarf (Einkaufsmöglichkeit, Therapie, Pflege) für die immer ÄLTER WERDENDE Gesellschaft, den nur die Städte bieten können.
Antworten
Bronco:

Zahlen:

2
23.08.07 10:37
Franconofurt AG: Halbjahreszahlen der Franconofurt AG: Gewinn vor Steuern von
EUR 9,2 Mio. zum Halbjahr 2007 erreicht fast das gesamte Vorjahresergebnis von
2006




Franconofurt AG / Halbjahresergebnis

22.08.2007

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
--------------------------------------------------

- Vorsteuergewinn steigt von EUR 1,7 Mio. im 1. Halbjahr 2006 auf EUR 9,2
Mio. im 1. Halbjahr 2007
- Dividendenprognose pro Aktie für 2007 EUR 0,80
- Bestand von EUR 300 Mio. zum Jahresende 2007 geplant

Frankfurt am Main, 22. August 2007 - Die Franconofurt AG ( WKN 637262  ) ist
im ersten Halbjahr 2007 weiter mit hohem Tempo profitabel gewachsen und hat
ein Ergebnis vor Steuern von EUR 9,2 Mio. erreicht. Somit hat die Gruppe
schon zum Halbjahr bereits fast das gesamte Vorjahres-Ergebnis in Höhe von
EUR 9,4 Mio. erzielt und das Vorsteuerergebnis des Halbjahres 2006 von EUR
1,7 Mio. signifikant übertroffen. Der Jahresüberschuss nach Anteilen
Dritter zum ersten Halbjahr 2007 belief sich auf EUR 5,2 Mio. (H1 2006: EUR
0,8 Mio.)

Das für die Dividendenbemessung maßgebliche HBG Ergebnis der Franconofurt
AG beträgt zum Halbjahr 2007 EUR 4,2 Mio. In Anbetracht der Tatsache, dass
der Vorstand der Franconofurt auch für das zweite Halbjahr eine profitable
Performance insbesondere durch den saisonal steigenden Abverkauf von
Aufteiler-Objekten in Frankfurt erwartet, ist bereits jetzt eine solide

Basis für eine Dividendenausschüttung von EUR 0,80 pro Aktie gelegt. Somit
würde die Franconofurt AG auch im dritten Jahr ihrer Börsennotiz eine
jährlich kontinuierlich steigende Dividende zahlen.

Das nachhaltige Wachstum der regionalen Immobilienportfolios spiegelt sich
auch in einem deutlichen Anstieg der Mieteinnahmen wider. Das Ergebnis aus
der Vermietung erhöhte sich um das fünffache und kletterte von EUR 0,4 Mio.
im 1. Halbjahr 2006 auf insgesamt EUR 2,2 Mio. im 1. Halbjahr 2007.

Das Ergebnis sonstiger betrieblicher Erträge belief sich auf EUR 3,3 Mio.
und resultierte hauptsächlich aus der planmäßigen Veräußerung von Anteilen
an der FranconoRheinMain AG an institutionelle Investoren.

Das Bewertungsergebnis von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien
betrug EUR 7,1 Mio. (Q1 2007: EUR 3 Mio., Q2 2007: EUR 4,1 Mio.) und
reflektiert den preislich attraktiven Einkauf der Wohnimmobilien.

Im Zuge der geschäftlichen Expansion in die Regionen NRW und Ostdeutschland
mit neuen Büros in Düsseldorf und Leipzig sowie einem Akquisitionsbüro in
Mannheim und durch den mit dem Wachstum einhergehenden Personalaufbau sind
die Verwaltungsaufwendungen zum Halbjahr 2007 auf 3,1 Mio. gestiegen (2006:
EUR 2,6 Mio., H1 2006: EUR 0,6 Mio.).

Die Franconofurt AG hat zum Halbjahr kontinuierlich den
Wohnimmobilien-Bestand ausgebaut. So hat das Volumen der im
Bestandsgeschäft gehaltenen Immobilien (FranconoRheinMain AG und
FranconoWest AG) mit EUR 102 Mio. die EUR 100 Mio. Marke übertroffen.
Zusammen mit dem Aufteiler-Bestand (FranconoResidence) ergibt sich ein
Volumen von EUR 136 Mio. (Ende 2006: EUR 71 Mio.).

Nach der erfolgreichen Platzierung der Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 24
Mio. im zweiten Quartal 2007 stieg das Eigenkapital der Gruppe im 1.
Halbjahr 2007auf EUR 99,2 Mio. (Ende 2006: EUR 67,2 Mio.). Die aktuelle
Eigenkapitalquote von 40 Prozent ist zusätzlicher Garant für das weitere
Wachstum der Francono-Gruppe.

Die sehr positiven Entwicklungen der Tochtergesellschaften
FranconoRheinMain AG, FranconoWest AG und FranconoOst AG versprechen für
das laufende Geschäftsjahr ein weiteres starkes Wachstum der Franconofurt
AG. Die Franconofurt AG plant zum Jahresende 2007 einen
Wohnimmobilienbestand von EUR 300 Mio. zu erreichen und mittelfristig das
Volumen konsequent weiter zu steigern.

Disclaimer: Die o.g. Zahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt,
dass sie von den endgültigen, testierten Zahlen abweichen können.

Die Franconofurt AG ist eine seit September 2005 im Entry Standard notierte
Emissionsplattform für Immobilien-Portfolios mit Sitz in Frankfurt am Main.
Im September 2006 wurde die FranconoRheinMain AG, die in Wohnimmobilien in
Süd-West-Deutschland mit Schwerpunkt Rhein-Main-Region investiert,
erfolgreich an der Börse platziert. Das Geschäftsmodell der Franconofurt AG
sieht Börsengänge weiterer regionaler Porfolios vor: Die FranconoWest AG,
die über ein handverlesenes Portfolio aus Wohnimmobilen in
Nordrhein-Westfalen verfügt, soll bis Ende 2007 an die Börse geführt
werden. Der Portfolioaufbau im Gebiet der neuen Bundesländer wird durch die
FranconoOst AG getätigt. Mit Hilfe mehrerer Service-Gesellschafen stellt
die Franconofurt AG eine skalierbare Plattform zum Aufbau der
Immobilien-Portfolios im Bereich Akquisition, Vertrieb, Baumaßnahmen und
Hausverwaltung zur Verfügung.


GlobalCommunication GmbH
Julia Trunkwalter
Börsenstraße 2-4
60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 920 374 462
Fax: +49 (69) 920 374 461
trunkwalter@franconofurt.de
www.franconofurt.de

Franconofurt AG
Metehan Sen, CFO
Börsenstraße 2-4
60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 920 374 105
Fax: +49 (69) 920 374 101
sen@franconofurt.de
www.franconofurt.de

22.08.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die
DGAP


--------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Emittent: Franconofurt AG
Börsenstraße 2-4
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 920 374 100
Fax: +49 (0)69 920 374 101
E-mail: info@franconofurt.de
Internet: www.franconofurt.de
ISIN: DE0006372626
WKN: 637262
Indizes:
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart; Open
Market (Entry Standard) in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

--------------------------------------------------  
Antworten
Bronco:

ADCAPITAL 521450 ; Heliad 604729 ;

 
23.08.07 10:52
Und noch was gegen den Strom: Heuschrecken !

Adcapital wieder fast auf Jahreshoch, gesunder Chart, Eigenkapitalrendite über 9%, Eigenkapitalquote bei 80% - und liegt IMMER NOCH unter dem Buchwert !

Heliad hatte ich schon an verschiedenen Stellen gepostet - schaut selber nach !
Antworten
Bronco:

Value-Holdings 760040:

 
23.08.07 10:59
Wer selber keine mittelständischen Unternehmen aufkaufen kann, sich aber beteiligen möchte: Die Freunde hier haben den gleichen Ansatz wie ich selbst - machen also meinen Job da, wo ich ihn nicht selber machen kann.
Derzeit mit abgerutscht und noch leicht unter Buchwert zu haben. Knapp 50% Eigenkapitalquote, über 8% Eigenkapitalrendite.
Antworten
Bronco:

Ceterum censeo:

 
23.08.07 11:12
Sasol ist wieder im grünen Bereich: 28,60 €.
Antworten
DeadFred:

Bewertung Südafrika

 
27.08.07 09:33
Hi miteinand,

zur Bewertung der Lage in Südafrika nutze ich auch ein Zertifikat von AbnAmro, den "Real Estate Index". Meine Theorie: In Boomzeiten wurden auch die Immobilien teurer. Die entwicklung seht ihr hinter der wkn ABN4B5

regards

Fred
Antworten
Bronco:

Nach kurzem Rücksetzer nochmals

 
28.08.07 14:31
Durchbruch durch die 38d-Linie. Ich denke SASOL dürfte jetzt aus dem Loch raus sein und wieder gemütlich in seinen moderaten (dafür aber hoffentlich stabilen) Aufwärtstrend einschwenken. - Auch generell scheint man sich in Südafrika wieder auf die eigenen Vorteile zu besinnen.
Antworten
Bronco:

Gold und Silber:

 
30.08.07 11:51
Es ist doch in der letzten Zeit sehr interessant, den Goldpreis zu beobachten: Wir sehen, dass wir nichts sehen. Es sollten doch eigentlich - wie üblich - Alle in den sicheren Hafen flüchten und deshalb der Goldpreis steigen. Ist die Krise vielleicht gar nicht mehr so schlimm ? - Die Erklärung ist ziemlich simpel: Tatsächlich flüchten viele kleine Anleger in die TYPISCHEN Edelmetalle Gold und Platin. Die Preise dafür steigen aber nicht, weil zahlreiche Institutionelle, einschließlich STAATLICHER Institutionen, die Gelegenheit nutzen, um an Liquidität zu gelangen. Dabei räumen einige Goldstaaten ihre überbordenden Goldreserven, die sie bisher zurückgehalten haben, um sich nicht ihren eigenen Markt kaputt zu machen. - Der Goldumlauf steigt. Ähnliches gilt für Platin. Andere wertvolle Rohstoffe mit Industriemetallcharakter wie Silber und Palladium bekommen hingegen die Aussichten auf einen sinkenden Absatz infolge möglicher Rezession bereits zu spüren. Öl kann sich dem weitestgehend entziehen, weil selbst bei in Zukunft sinkender Nachfrage aufgrund des zu erwartenden ebenfalls sinkenden Angebotes mit weiterer VERKNAPPUNG zu rechnen ist. Nahrungsmittel / nachwachsende Rohstoffe sehen sogar neuen ATHs entgegen - diese Güter sind zum einen defensiv, zum anderen steigt die Nachfrage aufgrund des massiven Landfluchtproblems in Staaten wie China u.ä., aber auch bereits merklich aufgrund der Konkurrenz Nahrungsmittel versus nachwachsender Rohstoff, aber auch aufgrund der sich weiter eintrübenden Aussichten in vielen Gegenden wg. der fortschreitenden Klimaproblematik. Was heißt das nun für den Anleger ?

Zunächst ist DEUTLICH zu unterscheiden zwischen den Rohstoffen und den Rohstoffaktien: Viele Explorationsunternehmen laufen nur auf der Basis von FINANZIERUNG. Diese wird aber nun rasant teuerer. Es kann uns passieren, dass wir sogar eine Pleitewelle bei den Exploratoren sehen werden, während genau diese eine weitere Verknappung der von ihnen anvisierten Rohstoffe zur Folge haben wird. Bei den Rohstoffgiganten mag sich dieses Problem weniger stellen - dafür sind diese aber wie andere Global Player genauso diverifiziert und haben zahlreiche Leichen in ihrem Finanzanlagenkeller (da könnte sukzessive noch einiges ans Tageslicht gezerrt werden). Bezüglich der ROHSTOFFE Gold und Platin bin ich auch für die Zukunft vorsichtig: Nachdem die Krise ausgestanden sein wird, werden die Institutionellen m.E. nicht einfach ihre Reserven wieder zurückkaufen - ganz im Gegenteil: Sie werden danach (und anch einer Pleitewelle im Explorationsbereich) massiv in die Exploration investieren - wahrscheinlich eher in den industriell wichtigen Bereich als in Gold oder Platin (je nach Standort und Wahlmöglichkeit). Es könnte also sogar passieren, dass auf die Kapitalflucht der Privatanleger ein Kursrutsch beim Gold einsetzt, nämlich wenn entweder die Krise in eine Rezession mündet und die irgendwann an ihre Kohle heran wollen, oder, wenn die Krise ausgestanden ist und sie wieder in progressivere Anlagen investieren wollen, aber sich jeweils kein Interessent für das Gold findet. Interessant bleibt m.E. der naheliegendste Erdölersatz, nämlich Erdgas - dessen Exploration wird mit jeweils massivem staatlichen Interesse aller Beteiligten vorangetrieben werden - und insbesondere die Technologien zu dessen Weiterverarbeitung bzw. Logistik (Stichwörter GTL bzw. LNG). Erdölkonzerne sollte man sich mit großer Vorsicht ansehen: Sind noch Leichen im Keller der Finanzanlagen ? Wie sieht es mit den bestehenden Erdölreserven des Unternehmens aus - sind die schon fast am Ende und geht die Förderung bereits zurück ? Uran bedürfte selbst bei einem plötzlichem Pro-Kernenergie-Schwenk eines langen Zeitraumes, bis dort ein substanzieller Nachfrageeffekt zu erkennen wäre. Der Markt ist hier relativ undurchsichtig. Keiner weiß, wie groß die Reserven der einzelnen Staaten wirklich sind und wie lange sie noch "von der Substanz" bzw. aus dem Lager leben können, bevor sie massive Preissteigerungen wirklich akzeptieren müssen. Es weiß auch keiner, wie schnell das Angebot noch vor der Nachfrage anwachsen kann, wenn sich eine solche abzeichnen sollte - es gibt weltweit zahlreiche Uranvorkommen "auf der Hinterhand", die derzeit aus wirtschaftlichen Gründen einfach noch nicht angepackt werden. Die Nachfrage nach Kohle wird weltweit steigen, allerdings möglicherweise ohne großen Effekt auf den Weltmarktpreis: Der Anstieg wird dort erfolgen, wo große Kohlevorkommen zur Verfügung stehen und die Förderung schnell ausgebaut werden kann. Von den Regionen bleibt Afrika mit großem Abstand am interessantesten: Dort gibt es noch die "weissen Flecken" auf der Landkarte, die noch nicht zwischen den großen Machtpolen des Nordens aufgeteilt sind. Der Kampf um die Rohstoffe wird dort massiv mit Geld geführt (Stichwort China). Dieses zieht in den Zielstaaten jeweils deren ganze Volkswirtschaft mit. Asien ist, dort wo es noch was gibt, aufgeteilt (große Reserven / Ressourcen in Russland und China) oder es toben blutige Kriege, die nicht zu einem Investment einladen. Lateinamerika ist im Kommen - es sei aber darauf hingewiesen, dass namentlich in den Rohstoff-reicheren Regionen Lateinamerikas sich eine Hinwendung zu einer Staatswirtschaft abzeichnet, die dort, wo das noch nicht der Fall ist, sogar zur Kapitalfalle werden könnte.  
Antworten
Ommea:

seit dem Ruecksetzer 15% im EZA ...

 
30.08.07 17:46
___________________________________________



:-))

Ommea
Antworten
Bronco:

Nach nun einigen Wochen Krise

 
06.09.07 19:07
an den Finanzmärkten mag es interessant sein, einen Blick auf die Energierohstoffe zu werfen: Während Erdgas auf das Risiko einer weltweiten Eintrübung der Konjunktur konsequent mit nachgebenden Preisen reagiert - jetzt sogar beginnt, den seit 2003 ungefähr mit Ausbrüchen nach oben gehaltenen Schnitt zu unterschreiten -, bewegt sich Öl aufwärts zu neuen ATHs, völlig unabhängig von Wachstum oder nicht Wachstum, also in Größenordnungen, die selbst bei allen bisherigen weltweiten Kriegsszenarien im mittleren Osten noch nicht erreicht wurden. Wir haben es also mit fundamentalen Veränderungen zu tun. Die Schaffung von Alternativen wird ein immer drängenderes Problem. Dabei geht es um Alternativen, die in RELEVANTEN MENGEN schon innerhalb der nächsten paar Jahre zur Verfügung stehen sollen.
Antworten
Bronco:

Sasol dürfte nun endlich den Widerstand bei

 
18.09.07 07:27
30 bis 31 € überwinden können - nicht nur aus charttechnischer Sicht. Wie gestern gemeldet bestellen die Chinesen nun tatsächlich. Der Bedarf ist schier unermesslich.
Antworten
Bronco:

Aufgrund aktueller Nachfrage im Board nochmals

 
21.09.07 14:18
hochgeholt.
Antworten
Ommea:

neuer South Africa ETF von Lyxor in Deutschland

 
06.11.07 18:01
für alle Soputh Africa Fans hat Lyxor einen neuen ETF aufgelegt ...

Daten siehe unten ...

--------------
und zum Nachdenken für längerfristige Anleger, denen Casino fatal ein Fremdwort ist:
2010 ist die Fußball-WM in Afrika ...

------------------

Der EZA (SouthAfrica) seit meiner Empfehlung 30% im Plus ...

:-))



___________________________________________

"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

Albert Einstein



:-))

Ommea
Zeiten der Neuorientierung: 129706
Antworten
Ramses II:

@bronco

 
20.02.08 17:58
Nampak ist nun günstiger zu bekommen.

was hältst du aktuell von dem wert?

grüße
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
Antworten
Ramses II:

bronco, schau mal

 
21.02.08 17:31
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
Antworten
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