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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.071,82 $ +1,14% Perf. seit Threadbeginn:   +420,09%
 
Tony Ford:

Notenpresse...

 
23.07.10 09:36
Also manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr.

Erst wird rumgejammert, dass der EURO zu schwach wird und Europa in die Krise stürzen wird und der EURO bald irgendwo nur noch Papier fürn Arsch im Vergleich zum Dollar sein wird.

Dann unternimmt die USA etwas dagegen und dämpft die Abwertung des EURO, indem wieder mehr Dollars gedruckt werden.
Der EURO hat sich derweilen stabilisiert, doch wieder ist es niemanden recht und es wird weiter gejammert.

Die Notenpresse arbeitet schon seit Jahrzehnten, denn andernfalls hätten wir eine ständige Deflation, da nunmal die Wirtschaft wächst.
D.h. solange die Notenpresse nicht deutlich mehr Noten als dem durchschnittlichen WWachstum presst, ist alles i.O.

Eben wiedermal viel Panikmache um nix ;-)
Antworten
biomuell:

Tony

3
23.07.10 09:53
also manchmal wunder ich mich schon sehr über deine vereinfachten Interpretationen:

"Erst wird rumgejammert, dass der EURO zu schwach wird und Europa in die Krise stürzen".  Damit legst du uns etwas in den Mund, was wir nicht gesagt haben ! (Dann wundere dich bitte nicht, wenn wir dich jeden Tag nach dem Gold-crash fragen!)

...denn das (deine Annahme in "Erst wird rumgejammert... ")  ist einfach nur falsch und geht völlig daneben, was wir hier breit diskutiert haben.

Das Problem ist nicht die "Schwäche des Euros" per se (was du uns in den Mund legst), denn 1,30 - oder selbst  1,20   an sich ist kein Problem. Das Problem liegt bei den PIIGS, der zunehmenden Verschuldung insgesamt fast aller EU-Länder und der Spannungen, die wegen der Ungleichgewichte und unterschiedlichen Wettbewerbsfähigkeit  > all das hat die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen an eine langfristig stabile und überhaupt existierende Währung (Euro) stark untergraben und geschadet.  Ich denke, das haben wir hier breitest diskutiert.

Zudem nicht zu vergessen: es geht ja nicht nur um die Wechelkurse zwischen USD und Euro - sondern auch darum: was kosten lebenswichtige Rohstoffe - allem voran Öl. Wenn der USD stark abwertet, dann hilft uns auch nicht ein uns "passender Wechelkurs" zum USD - denn haben wir  - obwohl wir eine eigene Währung haben - nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:

a) entweder wir lassen (bei einer USD abwertung) zu, dass der Euro dagegen stark aufwertet.

b) wir werten mit ab und dafür werden dann Öl und andere Rohstoffe stark verteuert.

Daher ist auch dein letzer Einwand "Eben wiedermal viel Panikmache um nix ;-)"  ziemlich daneben, weil sehr oberflächlich, und verkennt/negiert völlig die Bedeutung eines stabilen USD auch für uns Europa.  Es geht hier nicht um Panikmache, sondern um Info. Und der Welt-artikel zur US/GB Notenpresse sollte Alarmsignal sein.

Eine USD-Abwertung wird auch Europa treffen, so oder so. Mach es dir nicht so einfach, und setze die Scheuklappen ab, dann wirst du auch die Zusammenhänge und Folgen eines von der Notenpresse geschwächten USD erkennen, die über den reinen Wechselkurs zwischen USD/EURO hinausgehen.
Antworten
biomuell:

und wieder 1200 USD

7
23.07.10 09:59
Willi würde nun sagen:  

"was für ein Einbruch bzw. Crash. Also ehrlich gesagt, ich hätte von euch Jungs schon ein bisschen mehr erwartet. Ein Ahorblatt kostet noch immer 990 (T)EURO - und eine 1000 Tafel immer noch 30300 (T)EURO. Da gehe ich auf Urlaub, Notenbanken& BIZ werfen 346 Tonnen Gold auf den Markt - und der Goldpreis konsoliert um ein paar lächerliche %chen - nicht mehr er erst im Sommer eine Pause macht...."
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imagine:

#21528 Und irgendwann muss wohl geliefert werden!

12
23.07.10 10:20
Hoffentlich steht es dann nicht nur auf dem Papier.
Antworten
Tony Ford:

@biomüll...

3
23.07.10 10:37
wie wäre es damit,

Die USA werten ihren Dollar etwas ab, indem sie viele Noten drucken und dem EURO hilft es, dass er nicht in wenigen Monaten schon bei 1:1 steht und keine Verwerfungen durch zu schnelle Bewegungen erzeugt werden ;-)

Ich lege dir es nicht in den Mund, dass du herumgejammert hast, sondern beziehe ich es vielmehr auf die Berichte, die man im Web von so manchen Experten findet, die eben niemals zufrieden sein können, weil sie an jeder Sache die Schwachstellen plakatieren.

Seit ich an der Börse tätig bin, habe ich es jedenfalls noch nicht erlebt, dass wir keine Probleme hatten. Auch die Schuldenproblematik ist immer schon ein großes Thema gewesen, doch komischerweise sind wir bis Heute nicht Pleite gegangen, wenn man mal von kleineren Staaten absieht.

Wie leben eben in einer nicht perfekten Welt. Die Börse offenbahrt eben die großen Schwächen und fehlende Intelligenz der Menschheit, denn WIR machen das Geldsystem und WIR bestimmen welche Auswirkungen Schulden haben müssen.
Auch 1929 war es zu der großen Krise gekommen, weil der Mensch eben nicht in der Lage war, sein eigens gestricktes System zu beherrschen. Der Mensch war schlichtweg zu dumm und unterlag seinen instinktiven Schwächen der Gier nach Geld und Macht und hat sich damit sein eigenes Grab geschaufelt.

Die Reichen in unserer Gesellschaft jammern rum, dass sie immer mehr Steuern zahlen müssten und dies nicht mehr einsehen. Würden sie jedoch ihr Geld mit ihren Mitmenschen besser teilen, würde auch der Nachbar mehr Steuern beitragen können und der Reiche weniger steuern zahlen und zudem würde die Wirtschaft besser und stabiler laufen und sich die Einnahmen bei den Reichen erhöhen.

Naja und befinden sich die Menschen in einer Krise, dann sparen sie plötzlich bis die Schwarte knackt und vergessen dabei, dass sie sich damit ihr eigenes Grab schaufeln, wenn sie dies tun.

Der Mensch findet Geiz fast immer geil, doch auch hier verkennt er, je mehr er selbst geizt, desto weniger Lohnsteigerungen kann er zukünftig erwarten und evt. muss er dann vielleicht sogar für niedrigere Löhne arbeiten oder mehr Leistung für gleichen Lohn erbringen.

Vielleicht auch ein Grund, weshalb die Autoindustrie eigentlich immer ganz gute Einnahmen machen konnte, weil ein Auto = Prestige ist und der Mensch hier komischerweise durchaus spendabler ist als BEispielsweise bei den Lebensmitteln und Kleidung, die er selbst bei Aldi und KiK noch zu teuer findet.

Das Finanzsystem zeigt eindrucksvoll wie DUMM der Mensch eben ist. Wie Einstein einst sagte, Nichts ist unendlich! Wobei bei der Dummheit der Menschheit bin ich mir nicht ganz sicher ;-)
Antworten
biomuell:

klar gibt es immer wieder Probleme "an der Börse"

4
23.07.10 10:51
aber bei der EURO-Währungsunion gibt es zunehmend Verspannungen, die früher oder später entweder gelöst werden müssen oder die Währungsunion geht in die Brüche.

Theoretische Lösungen:

a) EU wird gänzlich zu einer Transferunion - politisch mM nicht durchsetzbar.

b) Aus dem "Staatenbund" EU wird ein "Bundestaat", welches a) inkludiert  + Wirtschaftsregierung, Vereinheitlichung der Steuern, sozialer Abgaben etc... Wer mitverfolgt hat, dass der Lissabonner Vertrag fast gescheitert wäre, kann auch b) abschreiben. Zumal immer mehr Staaten sich zu Volksentscheiden bei massgeblichen Änderungen der EU-Verträge entschlossen haben. Völlig unrealistisch meiner Meinung. Dem würden Deutsche, Österreicher, Finnen, Holländer, Schweden nie zustimmen, vermutlich auch nicht Frankreich und selbst Italien nicht.

c) Die Griechen, Spanier, Portugiesen ändern ihre Mentalität und werden zukünftig so produktiv wie Deutsche, Österreicher, Finnen....  

"Lösung" d) ist der Zusammenbruch der Währungsunion.

Das (PIIGS/Euro-wärhungskrise) ist keine vorübergehende Phase/Krise wie zB 11/9 oder der LTCM- Crash. Hier wurden über Jahre Ungleichgewichte aufgebaut, die früher oder später wiegesagt gelöst werden müssen - oder es geht in die Brüche.

Ich sehe die obengennanten Lösungen a-c nicht als realistisch an. Habe ich eine Lösung vergessen ?   Folge:  "Rettungschirme", "Mrd-Kredite", IWF etc et  -alles nur Zeitgewinn, die Ungleichgewichte bleiben bzw. werden weiterwachen in den kommenden Jahren.

Ich sage nicht, dass es den Euro nicht mehr gibt in 1-2 Jahren, aber ich rechne sehr stark damit, dass es binnen der nächsten 5-7 Jahre zu einer Währungsreform kommen wird, bei der dann einige Länder austreten werden müssen. Wie auch immer diese Währungsreform laufen wird, sie wird turbulent werden.

Es wird keinen Bundestaat EU geben. Ein solcher Prozess würde mindest noch 1 ganze, eher 2 Generationen brauchen - sofern überhaupt.
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Palaimon:

Der stille Goldzukauf geht weiter

12
23.07.10 11:29
>>>Während chinesische Offizielle in der westlichen Öffentlichkeit die Bedeutung des Goldes für China bewusst herunterspielen, vermitteln die zugänglichen Zahlen ein ganz anderes Bild. Im Reich der Mitte wuchs die Nachfrage nach Gold im letzten Jahr dramatisch. Verglichen mit den Zahlen für 2009 wuchs die Nachfrage aus der Schmuckindustrie im 1. Quartal 2010 um 11%, jene aus dem Investmentsektor sogar um atemberaubende 57%. <<<
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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pitti.platsch:

Manipulation des Goldmarktes

6
23.07.10 12:24
Interview mit Dimitri Speck unter:

www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/...manipuliert;2622970
"Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!" (Erich Kästner)
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saddysmutter:

Nachgewiesene Manipulationen

8
23.07.10 12:31
Die Weltwährungshüter der damaligen Zeit versuchten in diesen Jahren noch die Einführung der Sonderziehungsrechte (SZR) des Internationalen Währungsfonds (IWF) als Quasi-Leitwährung zu etablieren – vergebens. Die SZR sind eine Kunstwährung, basierend auf einem Korb von Währungen. Das Problem der Goldbindung wird schnell klar: Ist der US-Dollar mit Gold hinterlegt, kann seine Menge nicht beliebig erhöht werden. Doch gerade eine Erhöhung der Geldmenge brauchten die USA und andere Staaten, um sich vermehrt verschulden zu können. Die Golddeckung limitierte also die Handlungsfreiheit der Politiker, der Regierungen und nicht zuletzt der Notenbanker.
„Ich denke, es ist ein schmaler Grat zwischen Intervention und Manipulation“, sagt Erste-Bank-Experte Stöferle. „Dass bei Anleihen und Währungen massiv interveniert wird, ist offiziell und legitimiert. Dass ein steigender Goldpreis nachlassendes Vertrauen in das Finanz- und Währungssystem signalisiert, liegt auf der Hand. Dass daran weder Notenbank noch Politik Interesse haben, ist ebenso logisch. Insofern sind die Motive für ein Drücken des Preises klar und plausibel. Es wäre also naiv zu glauben, dass dies bei Gold nicht stattfinden würde“, so Stöferle.


Tatsächliche Goldmenge

Auf Grund der möglicherweise hohen Goldabflüsse aus den Tresoren der USA gegen Ende der Bretton-Woods-Zeit gehen Gold-Bullen noch einen Schritt weiter: Sie bezweifeln, dass die angegebenen Mengen an Zentralbankgold überhaupt noch in den Kellern etwa von Fort Knox liegen. So wiesen die USA beispielsweise 2007 und 2008 Goldexporte von gut 5000 Tonnen aus. Ob diese Edelmetall-Bestände andere Staaten in den USA eingelagert hatten und nun nur zurückholten, ob es US-Gold oder nur buchhalterisch war, ist bis heute nicht geklärt.

Insgesamt ist sehr schwer zu sagen, ob das offizielle Zentralbankgold tatsächlich in den Tresoren vor sich hin schlummert. „In den USA wurden die Goldbestände seit mehreren Dekaden nicht mehr auditiert“, sagt Stöferle. Nach offizieller Sprachregelung der US-Notenbank wäre solch eine Überprüfung zu teuer. Dies lässt die Gold-Bullen aufhorchen. Wurden die Notenbank-Goldbestände bereits verpulvert, um das Angebot zu steigern und so den Preis des für viele einzig wahren Geldes zu drücken? „Die Zentralbanken stehen bereit, Gold in zunehmenden Mengen zu verleihen, sollte dessen Preis steigen“, erklärte 1998 der damalige US-Zentralbankchef Alan Greenspan.  
Raymond James Die Entwicklung der Goldver- und -ankäufe der Notenbanken zeigen einen Paradigmenwechsel an. Seit 2009 treten vor allem Zentralbanken aus Asien als Goldkäufer auf. Gold als Zuflucht

Doch mittlerweile verlieren die Bremsversuche der Notenbanken an Gewicht. Denn vor allem asiatische Zentralbanken springen auf den Goldzug auf und legen sich vermehrt die Barren in ihre Tresore. Das ist ein weiteres Alarmzeichen für die Gold-Bullen. Denn wenn die Notenbanken nicht mehr an die Werthaltigkeit ihrer Währungsreserven in US-Dollar, Yen und Euro glauben und Gold als bessere Alternative ansehen, dürften die Dämme für den Goldpreis gebrochen sein.

„Als nächstes 12-Monats-Ziel sehen wir die Marke von 1600 US-Dollar“, gibt Stöferle die Erwartungen der Erste-Bank-Analysten an. „Am Ende des Zyklus sollte unser Kursziel von 2300 US-Dollar erreicht werden“, sagt der Goldexperte zudem. Wenn das nicht nach Verschwörung gegen die Notenbanken riecht!
Quelle Focus Money online
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Minespec:

das ham mer davon, dass mer an Hitler

5
23.07.10 12:49
ghabt ham.
Quelle:terra-germania.info
Link:  www.terra-germania.info/...rd-gmbh-hat-keinerlei-hoheitsrechte
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maba71:

@TonyFord

6
23.07.10 14:10

#000000">"Auch die Schuldenproblematik ist immer schon ein großes Thema gewesen, doch komischerweise sind wir bis Heute nicht Pleite gegangen, wenn man mal von kleineren Staaten absieht."

#0000ff">Tony, Du hast Recht mit dieser Aussage, jedoch solltest Du bedenken, WIR SIND DAS ENDE DER FAHNENSTANGE! Das ist das bedenkliche an dieser Aussage! Wenn es bei uns zu brennen anfängt, dann wird nichts mehr so sein wie es vorher war! Wenn Deutschland wankt, gibt es vorher kein Europa mehr in dieser jetzigen Konstellation! Deshalb ist es im Moment ein immer wiederkehrendes "auf Kante genäht!"!

#0000ff">Es muss halten! Wenn nicht, dann überlasse ich Dir das weitere philosophieren! #0000ff">Das ist nur die im Moment nackte Realität, ohne großes Wenn und Aber, und die ganze Finanzwelt wird im Moment nur durch "Blinazierungstricks" und "Verschleierung" bzw. Zusammenwerfen von mehreren "maroden Bilanzen" in "weniger marode Bilanzen" zusammengehalten. Jedoch entscheidet am Ende immer der Markt, und der hat sich bis heute noch nicht eingehend dazu geäußert, nur angedeutet, was er kann!

"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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maba71:

Zum Bankenstress-Test und Tricksereien!

7
23.07.10 14:25
Veröffentlichung heute um 18.00 Uhr!
Aber versprecht Euch nicht zuviel davon!
Das Chaos-Regime in Brüssel stiftet vor der Veröffentlichung mehr Verwirrung als hinterher.
Es kann nach dem Test nur nach oben gehen, dafür wurde gesorgt! Tricksereien wohin man blickt! Eigentlich ein Fall für den Kadi, für mich fast schon eine "vorsätzliche" Manipulation oder Insolvenzverschleppung mit Brüsseler Legitimität!

Wie auch immer, ein wichtiger Abschnitt ist folgender, der eindeutig zeigt, wie korrupt und mächtig die Bankenlobby ist und was Sie hinter den Kulissen ausgehandelt hat.................

...............Unter Bankern sorgte das Chaos nur noch für Kopfschütteln. "In der Bankenbranche wird die Vorgehensweise sehr kritisch gesehen", sagte ein hochrangiger Banker. "Das ist eine mittlere intellektuelle Katastrophe." Noch bevor die Ergebnisse auf dem Tisch liegen, wird ihre Aussagekraft bereits in Zweifel gezogen. So müssen Kreisen zufolge die Banken die in dem Test simulierten Abschläge am Staatsanleihenmarkt nur auf Papiere im Handelsbuch vornehmen - hier sind die zum Verkauf bestimmten Wertpapiere bilanziert. Die Mehrzahl der Staatsanleihen liegt allerdings im Bankbuch - wo die Papiere bis zur Fälligkeit gehalten werden - und bleiben bei dem getesteten Staatsanleihencrash außen vor. Damit halten sich aber auch die Folgen für die Banken in Grenzen; zumal im Handelsbuch die Papiere ohnehin bereits mit kräftigen Abschlägen verbucht sind...........................................

www.n-tv.de/wirtschaft/...estresst-wie-nie-article1115746.html
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maba71:

"Ja geht denn das?"

10
23.07.10 14:36
Im US Staat Michigan breiten sich derzeit Münzen aus, die allen Versuchen, sie als Fälschung zu deklarieren, bisher gut trotzen konnten. Es handelt sich um Parallelwährungen, Medaillen ohne offiziell akzeptierten – also staatlich genehmen – Währungscharakter aber mit Edelmetallkern, die mittlerweile auch dem Sender NBC die ein oder andere Sendung wert waren. Wir bleiben im Folgenden auf Grund des offensichtlichen Währungscharakters übrigens bei der Bezeichnung Münze.

Die Standardmünzen sind aus Silber, aber auch Gold und Kupfermünzen (nicht ganz so edel) für Kleinbeträge setzen sich an Tankstellen, in Lebensmittelgeschäften oder auch Restaurants durch. Bei Wal-Mart dürfte die Zahlung aber  weiterhin schwierig werden, hier regieren nach wie vor die Plastikkarten, in regionalen Systemen aber wächst die Akzeptanz.
Ein Beispiel aus den mehr als 150 in der Regel lokalen Alternativwährungen in den Vereinigten Staaten sind die so genannten Liberty Dollars. Bekannt sind hier vor allem diejenigen, die das Konterfei des Präsidentschaftskandidaten Ron Paul zieren, aber es gibt eine reichhaltige Auswahl. Besonders auf die Nerven geht den Herren der offiziellen US Währung seit jeher die Benutzung des Begriffes Dollar auf den Stücken.

Die dahinter stehende Organisation Norfed (”National Organization for the Repeal of the Federal Reserve Act and the Internal Revenue Code”) emittierte Stücke in einer Reihe von Denominationen, u.a. $1, $5, $10, and $20 in Silber und $500 in Gold. Das offizielle Ziel war es, eine Alternative zum nicht gedeckten US Dollar anzubieten, die jeder der mag als Zahlungsmittel verwenden kann. Freunde macht man sich mit diesem Ansatz nicht, wie die Erfahrungen von Schöpfern anderer, vergleichbarer Währungen zeigen. Die Internetseite, die sich im Zeitraum 1998 – 2006 mit dem Vertrieb der Liberty Münzen beschäftigte, wurde übrigens per gerichtlicher Anordnung geschlossen.

Der Unterschied zu anderen lokalen Währungen ist die Metalldeckung. Andere Alternativen haben z.B. die Einheit „hours“. Sie definieren sich so quasi als eine Art “Arbeitszeitspeicher” und Zeittauschmittel, wenn man so will. Während andere Alternativwährungen oft für eher lokale Zwecke gedacht sind, war es von Beginn an das Ziel der Unterstützer des Liberty Dollars, eine bundesweite Akzeptanz zu schaffen.

Nun gab es nicht wenige, die ein Verbot der Münzen selbst anstrebten und die Verwendung als Zahlungsmittel unter Strafe stellen wollten. Dem steht aber der an sich unselige „Coinage Act“ von 1965 im Wege.

Eigentlich ist dieses Papier dafür bekannt, dass die damals noch offiziellen Silbermünzen geschnitten wurden. Der Silberanteil der US Münzen sank damals von 90% auf rund 40%. Die letzte Prägung des half dollar mit 90%igem Silberanteil trägt übrigens das Antlitz des Präsidenten Kennedy.


Einige Klassiker sehen so aus............................
bankhaus-rott.de/wordpress/...ausRottFeed+(Bankhaus+Rott+Feed)
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 333700
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
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Zini:

Vor einem Jahr gab es ja auch in den USA den

9
23.07.10 14:53
Banken-Stress-Test.

Kurz zuvor war jedoch die Mark-to-Market-Regel außer Kraft gesetzt worden (welch Zufall) nach der Banken ihre Vermögenswerte (Assets, also Aktien, Anleihen, Verbriefungen) zum aktuellen, und damit sehr niedrigen, Marktkurs hätten bewerten müssen.

Durch das Abschaffen der Regel konnten sie jedoch einen beliebigen höheren Kurs, meist den Kaufkurs, bei der Bilanzierung ansetzen.

Somit gelang es vielen Banken den Stress-Test zu bestehen, die eigentlich durchgefallen wären.

Desweiteren konnten eben auch viele Bilanzposten einfach herausgerechnet werden.

Dies erinnert stark an die Repo105-Bilanzierungstricks von Lehman Brothers, also Verschleierungstaktiken zur kurzfristigen scheinbaren Senkung der Verbindlichkeiten vor einem Bilanzstichtag durch Übertragung dieser Verbindlichkeiten an Schattenbanken und Zweckgesellschaften, die dem Institut gehören, von ihm jedoch bilanziell getrennt sind.
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fourstar:

der goldpreis langweilt in den

 
23.07.10 16:26
letzten wochen...keine großen bewegungen..weder nach unten noch nach oben..gähn...meinetwegen korrigiert er nochmal etwas stärker..ist mir lieber als dieses auf der stelle treten..
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TalentfreieZon.:

Sieben Banken in Europa fallen durch

11
23.07.10 20:32
den Stresstest von insgesamt 91 Banken. Jetzt stellt sich nur noch die Frage welche Maßstäbe für die Beurteilung der Banken angesetzt wurden. Es verwundert mich persönlich sehr, wenn die deutschen Landesbanken diesen Test mit Bravour bestanden haben sollen. Allein die HSH Nordbank, um beispielhaft eine Bank zu nennen, ist bereits scheintot und würde trotzalledem eine weitere Krise überstehen? Lächerlich. Da wird dem Volk etwas vorgegaukelt.  Ein totes Rennpferd wird auch nicht durch ein Attest auf beste Gesundheit wieder auf die Füsse kommen. Mit allem gebührenden Respekt, aber dieser Stresstest erscheint mir oberfaul. Ich erinnere an Herrn Ackermann, der vor ca. 3 - 4 Wochen dringend vor der Veröffentlichung der Daten aus dem Stresstest gewarnt hat und nun sind alle Banken doch on top. In letzter Zeit geschehen einfach allzuviele Wunder.

www.welt.de/wirtschaft/article8604720/...opa-fallen-durch.html

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Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)
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EinsamerSam.:

Die Banken im Test ...

5
23.07.10 21:00
BELGIEN: KBC Group, Dexia.

DÄNEMARK: Danske Bank, Jyske Bank A/S, Sydbank A/S.

DEUTSCHLAND: Deutsche Bank, Commerzbank, Hypo Real Estate Holding, Landesbank Baden-Württemberg, Bayerische Landesbank, DZ Bank, Norddeutsche Landesbank, Deutsche Postbank, WestLB, HSH Nordbank, Landesbank Hessen-Thüringen, Landesbank Berlin, Dekabank Deutsche Girozentrale, WGZ Bank.

FINNLAND: OP-Pohjola Group

FRANKREICH: BNP Paribas, Credit Agricole, BPCE, Societe Generale

GRIECHENLAND: National Bank of Greece, EFG Eurobank Ergasias, Alpha Bank, Piraeus Bank Group, Agricultural Bank of Greece(ATEbank), TT Hellenic Postbank

GROSSBRITANNIEN: Royal Bank of Scotland (RBS), HSBC, Barclays, Lloyds Banking Group

IRLAND: Bank of Ireland, Allied Irish Banks

ITALIEN: Unicredit, Intesa Sanpaolo, Monte dei Paschi di Siena, Banco Popolare, Unione di Banche Italiane Scpa (UBI Banca)

LUXEMBURG: Banque et Caisse d'Epargne de l'Etat, Banque Raiffeisen

MALTA: Bank of Valletta (BOV)

NIEDERLANDE: ING Bank, Rabobank Group, ABN/Fortis Bank Nederland, SNS Bank

ÖSTERREICH: Erste Group Bank AG, Raiffeisen Zentralbank Österrreich AG (RZB)

POLEN: Powszechna Kasa Oszczednosci Bank Polski (PKO Bank Polski)

PORTUGAL: Caixa Geral de Depositos, Banco Comercial Portugues Banco Comercial Portugues (BCP oder Millennium BCP), Espirito Santo Financial Group (ESFG), Banco BPI

SCHWEDEN: Nordea Bank, Skandinaviska Enskilda Banken (SEB), Svenska Handelsbanken, Swedbank

SLOWENIEN: Nova Ljubljanska Banka (NLB).

SPANIEN: Banco Santander, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), Jupiter (bestehend aus: Caja de Ahorros y Monte de Piedad de Madrid (Caja Madrid), Caja de Ahorros de Valencia, Castellon y Alicante (Bancaja), Caixa Destalvis Laietana, Caja Insular de Ahorros de Canarias, Caja de Ahorros y Monte de Piedad de Avila, Caja de Ahorros y Monte de Piedad de Segovia, Caja de Ahorros de la Rioja), Caixa (bestehend aus: Caja de Ahorros y Pensiones de Barcelona (La Caixa), Caixa Destalvis de Girona), CAM (bestehend aus: Caja de Ahorros del Mediterraneo (CAM), Caja de Ahorros de Asturias, Caja de Ahorros de Santander y Cantabria, Caja de Ahorros y Monte de Piedad de Extremadura), Banco Popular Espanol, Banco de Sabadell, Diada (bestehend aus: Caixa Destalvis de Catalunya, Caixa Destalvis de Tarragona: Caixa Destalvis de Manresa), Breogan (bestehend aus: Caja de Ahorros de Galicia, Caixa de Aforros de Vigo, Ourense e Pontevedra (Caixanova)), Mare Nostrum (bestehend aus: Caja de Ahorros de Murcia, Caixa Destalvis del Penedes, Caja de Ahorros y Monte de Piedad de las Baleares (SA Nostra), Caja General de Ahorros de Granada), Bankinter, Espiga (bestehend aus: Caja de Ahorros de Salamanca y Soria, (Caja Duero), Caja de Espana de Inversiones Caja de Ahorros y Monte de Piedad (Caja Espana)), Banca Civica, Caja de Ahorros y M.P. de Zaragoza, Aragon y Rioja Antequera y Jaen (Unicaja), Banco Pastor, Caja sol (bestehend aus: Monte de Piedad y Caja de Ahorros san Fernando de Huelva, Jerez y Sevilla (Caja Sol), Caja de Ahorro Provincial de Guadalajara), Bilbao Bizkaia Kutxa, Aurrezki Kutxa eta Bahitetxea, Unnim (bestehend aus: Caixa Destalvis de Sabadell, Caixa Destalvis de Terrassa, Caixa Destalvis Comarcal de Manlleu), Caja de Ahorros y M.P. de Gipuzkoa y San Sebastian, CAI (bestehend aus: Caja de Ahorros y Monte de Piedad del Circulo Catolico de Obreos de Burgos (Caja Circulo), Monte de Piedad y Caja General de Ahorros de Badajoz, Caja de Ahorros de la Inmaculada de Aragon), Caja de Ahorros y M.P. de Cordoba, Banca March, Banco Guipuzcoano, Caja de Ahorros de Vitoria y Alava, Caja de Ahorros y M.P. de Ontinyent, Colonya - Caixa d'Estalvis de Pollensa.

UNGARN: OTP Bank Nyrt.
Erlaubt sind maximal 200 Zeichen und ich darf hier jeden umboxen!
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biomuell:

Stresstest - die Realität würde anders aussehen

9
23.07.10 21:09
was auch nicht berücksichtigt wurde, sind Dominoeffekte und die Psychologie der Sparer/Kontoinhaber.

Denn sollte es nochmal zu einer schweren Finanzkrise kommen und ein paar Banken ausfallen (sagen wir mal 7 von 91 - also etwa 8 %) - dann würde dies die verbliebenen 92 % auch treffen, Dominoeffekte wären die Folge, ebenso wie Menschen massiv Geld von ihren Konten und Spareinlagen abziehen würden - zumidest so stark wie damals bei Lehman.

Und dabei würden für den "Stresstest" gar nicht wirklich pessimistische Szenarien durchgespielt.

Das ganze war ein Theater, Sand in die Augen der Sparer, Berühigungspillen für die Wähler..... nur ein weiterer Akt beim grossen Beschiss - anstatt wirklich etwas zu ändern. Dieses FAKE-Result wird jetzt wohl sogar dafür auch noch missbraucht werden von Politik und Finanzwirtschaft: "Seht her! Ist doch alles ok. Eigentlich brauchen wir ja gar nichts ändern. Das ganze war nur ein dummer Ausrutscher, weil wir einmal so böde waren und eine grössere Bank (Lehman) nicht gerettet haben. Kommt nicht wieder vor. Alles OK !"

Und die Masse wird es wohl auch glauben - bis zum noch grösseren Crash.
Antworten
Sommerer.:

N`abend zusammen

6
23.07.10 21:22
@ fourstar: der goldpreis langweilt

Nach dem " auf der Stelle treten "  kam meist ein schöner großer Schub nach oben.

@ Stresstest

Alles Schmu und Mauschelei, diese Daten sind doch alle relativ ... für die Tonne.
Dient alles nur zur Beruhigung und soll ein stabiles System sugerieren. haha
Wie bio sagte: Und die Masse wird es wohl auch glauben
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,dann richtet das Volk und dann gnade Euch Gott.
Antworten
Sommerer.:

IWF bekommt den Stuhl vor die Tür gesetzt

10
23.07.10 21:32
Ungarn beschließt Bankensteuer

23. Juli 2010 – 09:23

Budapest: Am Abend hat das Parlament der Republik Ungarn mit 301 zu 12 Stimmen eine Steuer auf Kapitalgesellschaften wie Banken, Versicherungen und Leasingfirmen beschlossen (1). Die Bankensteuer erhebt 0.5 Prozent Abgabe auf alle Ende 2009 vermeldeten Aktiva der Konzerne. Ein Novum, weltweit.

Am Wochenende hatten Internationaler Währungsfond (IWF) und “Europäische Union” (EU) noch versucht, Ungarn zur Rücknahme der geplanten Bankensteuer zu erpressen, die Verhandlungen abgebrochen und ausstehende Gelder eines in 2008 gegen Staatsabbaumaßnahmen versprochenen “Hilfspakets” in Höhe von 25.1 Milliarden Dollar auf Eis gelegt. Am Montag früh nach Handelsbeginn an den Geldmärkten in Europa war der ungarische Aktienmarkt zur Eröffnung gleich um 4,3 Prozent abgestürzt. Auch die ungarische Währung Forint verlor drei Prozent, ungarische Staatsanleihen wurden abgestoßen.

www.radio-utopie.de/2010/07/22/...-die-tur-gesetzt/#more-32025
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,dann richtet das Volk und dann gnade Euch Gott.
Antworten
maba71:

Goldbericht für den 23.07.2010

6
24.07.10 08:37
Gold & Gesellschaft: Staatsjournalismus

Zwischen den öffentlich-rechtlichen Anstalten und der Presse tobt ein Streit um die publizistische Deutungshoheit im Internet. Hintergrund dieser Debatte sind die von der ARD und dem ZDF immer stärker ausgeweiteten Internet-Angebote. Diese werden aus den Zwangs-Gebühren, die jeder Bürger mit empfangsbereitem Rundfunkgerät oder Fernseher zu entrichtet hat, finanziert. Zu Recht kritisieren die Verlagsunternehmen diese Ungleichbehandlung, denn deren Online-Angebote können ja nicht durch einen Zwangs-Beitrag beispielsweise auf jede verkaufte Ausgabe ihrer Print-Erzeugnisse refinanziert werden.

Dass die Öffentlich-Rechlichen dabei den Rundfunk-Staatsvertrag - ein Vertragsgebilde, der es verschiedenen gesellschaftlichen Einfluss-Gruppen und Parteien erlaubt, die Medienlandschaft über den Äther zwangszuverwalten – als Rechtfertigung für den eigenen Auftritt im Internet heranziehen, kritisiert der FAZ-Redakteur Michael Hanfeld in einem Kommentar vom 21. Juli unter dem Titel Öffentlich-rechtliche Onlinepräsenz - Bestellte Wahrheiten: Online ist Rundfunk: Plagten sich ARD und ZDF bislang wenigstens pro forma mit der Auflage herum, ihre Angebote im Internet sollten nicht "presseähnlich" sein, sind sie nach der Vorstellung des früheren Verfassungsrichters Papier nun aller Rechtfertigungszwänge ledig.

Nun könnte man diesen Streit um die Vorherrschaft im Internet von zwei einflussreichen Meinungs-Bildnern genüsslich verfolgen, hätte Hanfeld mit seinen Vorwürfen nicht den getroffenen Hund zum Bellen gebracht.

Denn Michael Hanfeld sieht die Gefahr, dass sich ARD und ZDF mit Hilfe des Arguments der Gültigkeit des Rundfunk-Staatsvertrags für das Internet zukünftig auch noch dieses neue Medium einverleiben wollen: Du bist Rundfunk, ich bin Rundfunk, wir alle sind Rundfunk. Sie betreiben einen Blog im Internet? Dann sind Sie Rundfunk. Sie arbeiten für einen Verlag, bei einer Zeitung, einer Zeitschrift, die einen Online-Auftritt unterhält, mit Texten, Bildern, kurzen Filmen? Dann arbeiten Sie für den Rundfunk. Eigentlich ist jeder Rundfunk, der eine Website betreibt. Und eigentlich muss sich jeder dafür rechtfertigen, denn für den Rundfunk braucht man entweder eine Lizenz vom Staat oder muss ihn direkt im Auftrag des Staates betreiben, so wie die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF.

Obwohl selbst die allmächtigen Öffentlich-Rechlichen nicht mächtiger sind als das Internet, muss man auf der Hut sein: Principiis obsta – Wehret den Anfängen!

Denn auch unsere Politiker mögen die Informations-Freiheit, die uns dieses Medium ermöglicht, nicht. Dazu unsere Bundeskanzlerin in einem Interview in der BUNTE:

"Heute wird es durch die Vielzahl der Informationskanäle, und besonders durch das Internet, immer schwieriger, ein Gesamtmeinungsbild zu erkennen", beklagte Angela Merkel erst kürzlich in einem Interview der Illustrierten BUNTE. Durch diesen "sehr großen technischen Wandel" sei es schwerer geworden, "alle Menschen, alle Generationen zu erreichen, denn diese nutzen die einzelnen Medien mittlerweile sehr unterschiedlich. Es gibt nicht mehr nur eine Öffentlichkeit, sondern viele Öffentlichkeiten, die ganz verschieden angesprochen werden müssen."

Klar – das Internet ist für die Politiker ein Problem. Hier können Dinge ungefiltert präsentiert werden und ein Großteil der dort aktiven Autoren ist auch finanziell unabhängig von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und Verlagshäusern, die entweder durch direkte oder indirekte Einflussnahme der Politik zu einer neuen Form des Staatsjournalismus erzogen werden.

Hanfeld schlägt mit seinem Kommentar in der FAZ in dieselbe Kerbe: Die Mitteilung, mit welcher die Gremienchefs der ARD auf das von uns allen bezahlte Papier hinweisen, trägt den Titel "Presse macht Rundfunk". Es verkündet nichts anderes als einen totalen Machtanspruch, das Ende der freien Presse und die Herrschaft des Staatsjournalismus. Das Internet, die Presse werden zum Rundfunk und zu einer hoheitlichen Aufgabe erklärt.

Danke, Michael Hanfeld. Was wir schon lange vermuteten, wird nun von einem Vertreter der Systempresse selbst ausgesprochen: Die Herrschaft des Staatsjournalismus. Alles Journalistische wird nun zu einer hoheitlichen Aufgabe erklärt und die Kommando-Stelle säße dann wohl im Bundeskanzleramt.

Der medien-industrielle Komplex fühlt sich jedoch von diesen Vorwürfen getroffen und kantet heftig zurück. Der SPIEGEL berichtete heute: In der ARD kennen sie den "FAZ"-Redakteur. Bei Pressegesprächen streitet er sich voller Lust mit Intendanten. Er ist gut informiert, auch in den Details. Er macht seinen Job manchmal missionarisch, aber gut. Er nervt die Intendanten oft ziemlich. Und am Mittwoch fanden sie bei der ARD, das Maß sei voll. Und so kam irgendwer auf die kreuzdämliche Idee, der ARD-Vorsitzende solle doch an die "FAZ" schreiben. Doch Peter Boudgoust schrieb nicht etwa an Herrn Hanfeld persönlich. Er schwärzte den nervigen Journalisten öffentlich bei seinem Chef an. Mit einem offenen Brief, veröffentlicht auf ard.de, angekündigt auf der Startseite, gerichtet an "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher.

Bevor man für die ARD oder das ZDF arbeiten darf, bekommt man dort wohl einen Chip im Gehirn eingesetzt, der zur rechten Zeit Signale der totalen Obrigkeits-Gläubigkeit aussendet. Der SPIEGEL weiter: Vermutlich kennen öffentlich-rechtliche Hierarchen solch eine Vorgehensweise aus ihrem Umgang mit Politikern. Die laufen ja auch gern gleich zum Senderboss, wenn ihnen nicht gefallen hat, was so ein kleiner Fernsehredakteur da wieder mal verbrochen hat.

Im Prinzip hilft hier nur eins: Das öffentlich-rechtliche System durch großflächige Abmeldung von Rundfunk- und Fernsehgeräten seiner gebührensaugenden Nahrungsquelle zu entziehen. Denn seien wird doch einmal ehrlich: Der vielbeschworene Qualitäts-Journalismus wird dort immer mehr zurückgedrängt – nämlich von quotengeilen Programm-Chefs mit Trash-TV Produktionen, die mit dem Abstieg der deutschen Gesellschaft zum staatlich alimentierten Leistungs-Empfänger eine neue Generation geistiger Volltrottel hervorbringen wollen.  

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Dass der EU-Bankenstresstest eine Farce werden würde, war allen ernsthaften Beobachtern im Vorfeld schon bewusst. Man muss einfach nur so lange an den Eingangs-Parametern herumspielen, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt.

Nach einem heutigen Bericht bei Bloomberg – das war noch vor der Bekanntgabe der Ergebnisse um 18:00 Uhr MEZ - hat man anscheinend entschieden, dass die von Banken bis zur Endfälligkeit gehaltenen Staatsanleihen nicht unter den Stresstest fallen. Egal ob Anleihen von Griechenland, Spanien & Co: Es wird einfach so getan, dass diese Papiere selbst unter widrigen Umständen die Banken-Bilanzen nicht belasten werden.

Das ist noch nicht einmal eine aufgestellte These – nein hier wird ein Dogma präsentiert. Toll, dass damit die Ergebnisse des Stresstests praktisch keine sinnvolle Aussagekraft mehr bekommen.

Um die Öffentlichkeit trotzdem von der Ernsthaftigkeit der Untersuchung überzeugen zu können, hat man die Hypo Real Estate (HRE) durchfallen lassen. Na ja, das ist bei den periodisch wiederkehrenden Zahlungen, die der Bund für diese very bad Bank zu leisten hat, auch nicht weiter verwunderlich. So dümmlich dreist ist man also mit seinem Stresstest-Modell wohl auch nicht.

Die Überraschung: Die NSH Nordbank, von den Landesbanken am stärksten gebeutelt und die Postbank haben den Stresstest bestanden. Wer es glaubt wird selig.

Nachdem sich Gold im Laufe des Nachmittags oberhalb der Marke von $1.200 etablieren konnte, holten die Manipulatoren pünktlich vor der Verkündung der Stresstest-Zahlen die Goldkeule wieder aus dem Notenbank-Sack. Wieder einmal ging die Drückung vom physischen Handel in London zum wichtigen P.M. Fix aus. $1.190,50 (EUR 928,92) betrug die Notierung – und das nachdem Gold kurz vor dem Beginn der COMEX sich der Marke von $1.205 genähert hatte.

Und so betrug erneut die Drückung zehn Dollar und zeitweise mehr. Wahrscheinlich werden wir dann wieder solche senilen Kommentare lesen, wo von einer negativen Botschaft für Gold als Reaktion auf die überaus positiven Ergebnisse des Banken-Tests gesprochen wird.

Im Schluss-Spurt wurde Gold dann sogar noch unter die Marke von $1.190 gedrückt und ging mit $1.188,70 aus den COMEX-Handel. Mission accomplished – der Goldpreis konnte diese Woche unterhalb der Marke von $1.200 gehalten werden.

Die weißen Edelmetalle konnten dagegen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Platin und Palladium sind eben nicht im Fadenkreuz der Scharfschützen aus Frankfurt und Washington.

Der US-Dollar veränderte sich nach den gestrigen turbulenten Ereignissen nur marginal.

www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
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maba71:

"Wozu eigentlich noch Atombomben?"

8
24.07.10 09:08
Britischer Verteidigungsminister bestätigt Einsatz von Uranmunition im Irak

Der Abgeordneten der Liberaldemokraten Bob Russel aus Colchester fragte den britischen Verteidigungsminister in Form einer schriftlichen parlamentarische Anfrage über den Einsatz von Uranmunition im Irak. Liam Fox antwortete, fast 1 Tonne abgereichtes Uran (depleted uranium oder DU abgekürzt) wurde im Golfkrieg 1991 von britischen Truppen verschossen und 1,9 Tonnen im Irakkrieg 2003.

Damit hat der Verteidigungsminister zugegeben, fast drei Tonnen abgereichtes Uran wurden im Irak eingesetzt und verseucht damit die Landschaft.
Bob Russel stellte am 22. Juli 2010 folgende Fragen an den Verteidigungsminister:

1. Ob er es zu seiner Politik machen wird, die internationalen Bemühungen um Transparenz im Einsatz von Uranmunition im Golfkrieg 1991 und Irakkrieg 2003 sicher zu stellen, um das potenzielle Risiko für Zivilisten zu reduzieren und um die sichere Handhabung zu gewährleisten.

2. Ob er die Orte und die Menge an Uranmunition die von britischen Streitkräften im Irakkrieg verwendet wurden veröffentlicht und welche Schritte er unternimmt um das Beseitigungsprogramm im Irak zu überwachen.

3. Ob er die geografischen und mengenmässigen Angaben über den Einsatz von Uranmunition im Golfkrieg 1991 und Irakkrieg 2003 die sein Ministerium hat veröffentlicht. Ob er die NATO-Partner dazu auffordert ähnliche Informationen die diese Länder haben herauszugeben.

Liam Fox, Verteidigungsminister und Abgeordneter der Konservativen aus North Somerset antworte:

Das Verteidigungsministerium hat bereits Informationen über den sehr geringen Einsatz von Munition aus abgereichten Uran durch britische Streitkräfte während des Golfkriegs 1991 veröffentlicht: weniger als eine metrische Tonne DU wurde verbraucht mit dieser Munition.
Ungefähr 1,9 metrische Tonnen der DU-Munition wurde im Irakkrieg 2003 durch britische Streitkräfte verwendet. Das MOD (Verteidigungsministerium) hat die Koordinaten der angegriffenen Ziele wo DU-Munition angewendet wurde 2003 dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN) zur Verfügung gestellt.
Das MOD hat auch mit der UNO und der Regierung des Irak die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Beurteilung die im Juni 2003 durchgeführt wurde geteilt, welche die sehr geringe DU-Konzentration in der Nähe von Fahrzeugen die durch DU-Munition getroffen wurden zeigt.
Verantwortlich für die Säuberung nach einem kriegerischen Konflikt fällt in die Zuständigkeit der zivilen Administration mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Die Weltgesundheitsorganisation und die Internationale Atomenergieagentur sagen, dass das Risko durch DU mit simplen Gegenmassnahmen durch nationale Behörden kontrolliert werden kann.

Im Irak haben die britischen Streitkräfte die Munitionsentsorgung und die Entfernung von DU-Fragmenten an der Oberfläche so wie sie gefunden wurden durchgeführt. Sie haben auch Informationen mit den humanitären Organisationen ausgetauscht und die Iraker mit Tafeln und Handzettel gewarnt, sie sollten nicht in die Nähe von Trümmerteilen gehen oder diese auf den ehemaligen Schlachtfeldern anfassen.

Grossbritannien hat auch UNO und irakischen Wissenschaftlern die Resultate der Überwachung der DU-Verseuchung im Irak zur Verfügung gestellt und Ratschläge für das Risikomanagement und die langfristige Überwachung des DU in der Umwelt angeboten, einschliesslich des Wassers.
Das MOD hat klargestellt, dass wir die Sorgen über die Auswirkung der Anwendung von DU-Munition ernst nehmen. Aber, die wissenschaftliche Literatur und der UNO-Bericht vom 24. Juli 2008 zeigen, dass DU sehr unwahrscheinliche oder sogar keine signifikante Auswirkung auf die lokale Bevölkerung oder auf Veteranen hat.

Es ist alleine die Entscheidung der anderen Länder die Informationen über diese Angelegenheit freizugeben oder nicht.

Kommentar:
Es ist gut, dass der neue britische Verteidigungsminister zugibt, fast drei Tonnen an abgereicherten Uran wurde von den britischen Streitkräften im Irak verschossen. Damit haben wir endlich Klarheit. Jetzt kann man sich vorstellen, wie viel erst die Amerikaner dort verballert haben. Es müssen mindestens 100 Tonnen sein, manche Experten sprechen sogar von bis zu 2'000 Tonnen, der sich als feiner Staub über das ganze Land gelegt hat und den Boden, die Nahrung und das Wasser verseucht.
Es ist eine Frechheit, dass der Irak die Entseuchung des Landes durchführen muss. Das Opfer muss die Schäden welche die Kriegsverbrecher angerichtet haben selber tragen. Das ist typisch für die skrupellose Einstellung des Westens.
Und unerträglich ist die völlige Verharmlosung der Auswirkung dieses radioaktiven Giftstoffs durch Liam Fox. Es ist ein Skandal, dass sogenannte Wissenschaftler und die UNO behaupten, DU hätte keine gesundheitlichen Schäden zur Folge. Dabei sind die Spitäler im Irak voll von Krebskranken die langsam sterben und es werden sehr viele Babys mit schrecklichen Missbildungen und Gesundheitsschäden geboren.......................
alles-schallundrauch.blogspot.com/
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maba71:

Toller Fund! Gold ist einfach "ewig"!

7
24.07.10 09:13
Er lag 2500 Jahre unter der Erde - über seinem Torso Gold in Hülle und Fülle. Forscher haben in Kasachstan die Überreste eines skythischen Kriegers entdeckt. Der sogenannte Sonnenherrscher lebte etwa zur gleichen Zeit wie der berühmte "Goldene Mensch".

Astana - Der griechische Geschichtsschreiber Herodot nannte sie die Pferdemelker, doch übermäßig viel weiß die Menschheit nicht von den Skythen, die im ersten vorchristlichen Jahrtausend als Reiternomaden mit ihren Pferden und Zelten durch die Steppen Eurasiens fegten. Weil es keine Schriftdokumente von ihnen gibt, sind Archäologen auf den Spuren der kriegerischen Völker allein auf Funde angewiesen. Jetzt ist ihnen in Kasachstan ein solcher gelungen: Sie fanden einen Krieger, dessen Oberkörper vollständig in Gold gehüllt war.
Das Grab entdeckten die Forscher in einer Anlage mit insgesamt sieben Grabhügeln in der Region Karaganda östlich der Hauptstadt Astana. Die reiche Ausstattung des Toten zeige, dass es sich um einen Krieger, zugleich aber um einen Herrscher gehandelt haben muss, sagte der Expeditionsleiter Arman Bejsenow dem Onlinedienst "Eurasianet". "Sein gesamter Torso war mit Gold bedeckt. Eine solche Führungspersönlichkeit wurde mit der Sonne in Verbindung gebracht." Die Forscher haben dem Toten inzwischen den Spitznamen "Sonnenherrscher" gegeben.

Vermutlich sei der Krieger im vierten oder fünften Jahrhundert vor Christus begraben worden. Er soll zum Volk der Saken gehört haben, die zu den Skythen gezählt werden. In dem Grabhügel stießen die Archäologen auf insgesamt 130 Goldobjekte, darunter die Figur einer Raubkatze, einen Anhänger, Teile von Schwertgürteln, Hunderte Goldkügelchen und 14 Pfeilspitzen aus Bronze.

"Es ist schwer, ein intaktes Grab zu finden"

Das Grab war bereits vor rund 50 Jahren entdeckt worden - doch die Ausgrabungen begannen erst 2009. Die Gräber seien mehrfach geplündert worden, sagt Bejsenow. "Es ist schwer, ein intaktes Grab zu finden", bestätigt auch der Berliner Archäologe Hermann Parzinger, Chef der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Weil die Grabhügel über der Erde leicht sichtbar seien, hätten sie Räuber angezogen. Immerhin seien aber einige Funde zurückgeblieben.

Parzinger hatte vor neun Jahren in Südsibirien ein riesiges Skythengrab aufgespürt - gefüllt mit insgesamt 20 Kilogramm Goldschmuck. Die Entdeckung hatte für weltweites Aufsehen gesorgt. Vor allem ein rund drei Kilo schwerer und mit Tierornamenten verzierter Halsreif aus Massivgold hatte das Interesse auf sich gezogen. Derzeit gräbt der Forscher wieder in Kasachstan. Zusammen mit einem Team untersucht er im Osten des Landes eine Fundstelle aus der Übergangsphase von der Bronzezeit zur Skythen-Ära.............................................
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,707764,00.html
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alexpoe:

Stresstest und Goldpreisdrückung

5
24.07.10 11:10
Nach dem Bankenstresstest kann ich endlich wieder gut schlafen. Schön, dass wieder alles "Eitel Wonne Eierkuchen" ist. Da ich auch schon vor dem Bankenstresstest gut geschlafen habe, dürfte dieser Umstand mit dem Test nichts zu tun haben. Bei den nächsten gröberen Finanzproblemen (Staatsanleihen, Wirtschaftsstagnation, Immobilienblase, wer weiss was noch alles möglich ist), bin ich beruhigt, dass die Banken den Stresstest bestanden haben, und somit alles zu bewältigen ist.

Ich glaube nicht, dass die oft zitierte "Goldpreisdrückung" stattfindet um den Goldpreis zu drücken bzw auf einem bestimmten Niveau zu halten. Ich nehme an, dass zu bestimmten Zeitpunkten einfach größere Mengen Gold physisch verkauft werden. Der Verkäufer, vielleicht eine Notenbank eines hochverschuldeten Staates, macht dies bis auf ein bestimmtes Preisniveau herunter um das Spiel nach kurzer Preiserholung wieder fortzusetzen.
Ich kann dies nur vermuten, da mir tatsächliche Mengenumsätze beim Verkauf von physischem Gold nicht bekannt sind.
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Tony Ford:

Bankenstresstest...

5
24.07.10 12:49
Sicherlich ist es mehr oder weniger eine Beruhigungspille, doch auf der anderen Seite welch ein Test hätte die Marktteilnehmer und vor allem "Angsthasen" ruhig stimmen können?

Ich denke das Vertrauen ist nunmal beschädigt und Banken können eigentlich machen was sie wollen, große Teile der Anlerschaft werden pessimistisch bleiben.

Realistisch gesehen kann man ein solches System nicht von heut auf morgen völlig umstricken, wobei ich die Maßnahmen seitens der Politik bisher auch viel zu dürftig finde.

Würde man das System umstricken wollen, dann genügt es nicht nur das Eigenkapital zu erhöhen, sondern dann muss sich auch in unserer Gesellschaft etwas bewegen, wieder hin zu mehr Nachhaltigkeit.
Und da sind wir u.a. eben bei der zunehmenden Einkommensungleichverteilung, Ungleichverteilung der Vermögen und der Bildung von 2-Klassengesellschaften uvm.

Diejenigen die hier so manches Gold im Tresor haben, würde ich mal zur schon etwas betuchteren Mittelschicht zählen und da meine Frage, würdet ihr dabei zustimmen, wenn die Regierung etwas gegen die Ungleichverteilung unternehmen und somit indirekt Kapital von oben nach unten verteilen würde?
Würdet ihr zustimmen, wenn man eine 5%ige Vermögenssteuer beschließen und z.B. Dumpinglöhne abschaffen auf Kosten der Obirgkeit (denn wo sonst soll es herkommen) würde, so dass die Leute auch wieder Geld verkonsumieren können und die Kreditausfallraten sinken bzw. mehr Leute wieder "liquide" sein können?

Und da fängt das große Problem an, nämlich dass jeder über die Politik und Banken schimpft, doch selbst eigentlich nicht bereit ist "Opfer" für ein neues ausgewogeneres nachhaltigeres System zu geben. Und so ist es auch bei den Banken, die sich natürlich gegen Einschnitte und stärkere Regulierungen wehren.

Ich jedenfalls würde sofort "JA" schreien, wenn man eine Vermögenssteuer, Transaktionssteuer oder man auch die Erbschaftssteuer erhöhen würde, denn dies finde ich gerecht, nämlich dass "erarbeitetes" Geld wieder eine höhere Wertigkeitkeit bekommt und Geldvermehrung am Kapitalmarkt erschwert wird, denn wenn man mal ehrlich ist, so ist der Kapitalmarkt eine moderne Plattform zur Ausbeutung kleiner und mittelgroßer Anleger, denn Fakt ist, dass die Milliardengewinne der Banken und z.B. HedgeFonds andere Anleger mit Verlusten bezahlen müssen.
Damit ist der Kapitalmarkt seiner ursprünglichen Bedeutung eigentlich beraubt, denn einst galt der Kapitalmarkt zur Kapitalbeschaffung, wo Anleger Geld investiert, ein gewisses unternehmerisches Risiko mitgetragen haben und wenn es gut lief, gab es 10% Performance im Jahr und 2% Dividende oben drauf.

Fazit:
Wir alle tragen eine gewisse Mitschuld, dass sich am System nichts ändert. Erst wenn wir bereit sind, selbst "Opfer" zu bringen und uns für ein besseres System auch einzusetzen, statt immer nur zu meckern, erst dann wird sich auch etwas ändern.
Dies fängt unter Anderem schon mit der "Geiz ist geil"-Mentalität an und geht weiter über "Solange es mich nicht betrifft, ist es mir egal!"

U.a. gibt es eine Bewegung Reicher Leute, die für eine Vermögenssteuer plädieren, weil sie eben der Meinung sind, dass nur die Reichen in der Lage sind, den Dreckskarren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Ich jedenfalls unterstütze soetwas und jeder der sich an soetwas beteiligt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Politik solche Maßnahmen auch ergreifen kann.

Vor diesen reichen Leuten ziehe ich persönlich den Hut und gönnen Ihnen auch ihre Vermögen, weil ich weiß, dass sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung wohl bewusst sind und Ihnen die Gesellschaft nicht am Arsche vorbei geht.
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