Ersteinmal möchte auch ich mich hier bei @ornos, @wamufan, @pyramid, @Cillhanger und @Gumoe bedanken, für euren super Einsatz hier, um uns alles hier mitzunehmen, damit man ein besseres Verständnis für die Verhandlung bekommt, DANKE an euch (hab jetzt bestimmt den einen oder anderen jetzt hier vergessen aufzuzählen und deshalb seht es mir bitte nach).
Ich kann meine gewonnenen Eindrücke nur mit denen der Vorredner teilen, hier hat es eben eine ganz klare Aussage von Bolin zum Insiderhandel gegeben, das Appaloosa vertrauliche Waterfall Informationen vom 26.03.2010 am 29.03.2010 für Verkäufe ihrer besessenen Vorzugsaktien genutzt hat, um hier ganz schnell Kasse zu machen, weil laut dem Therm Sheet (so habe ich es verstanden) klar wurde, das sie kaum oder gar nicht im Plan PoR 6 abgefunden werden sollten.
Für mich ist aber hierbei viel viel wichtiger, das hierzu die Liquidation Analyse seitens der Schuldner (Rosen) für das Waterfall Modell als weitere nicht öffentliche Information an die Hedgefonds geliefert wurde, wodurch nach meiner Ansicht schon durch Rosen indirekt die Hedgefonds dazu aufgefordert wurden, lieber gleich darauf zu reagieren, als wenn ihr euch auf einen Vergleich einlasst, wo ihr Gefahr lauft, weniger oder gar nichts für eure Vorzugsaktien zu bekommen, die ihr von uns haltet. Das ist aus meiner Sicht eine indirekte Absprache zwischen WMI und den Hedgefonds gewesen und wo sich Rosen als Vermittler zwischen Kosturos und JPMC in meinen Augen darstellt.
Es gab am 29.November 2009 telefonischen Kontakt zwischen Appaloosa, Centerbridge und Rosen, zu den Settlement Verhandlungen mit JPMC. Im Dezember hatte dann Kosturos vertrauliche Informationen zu diesen Settlement mit JPMC an die Hedgefonds weitergeleitet, wo den Hedgefonds wahrscheinlich mitgeteilt wurde, was JPMC vor hat, um sich gegen diese Ansprüche seitens der Hedgefonds auszusprechen. Sie waren also vorgewarnt worden. Immerhin hielt Appaloosa 14% an Vorzugsaktien die von WMI auf Senior Notes ausgegeben wurden (ältere Schuldverschreibungen = was wohl 800.000 Aktien ausgemacht hat).
Soweit ich das jetzt richtig zuordne, waren die Hedgefonds zu diesem Zeitpunkt dann auch GSA Partein, die nach dem März 2010 der GSA Verlängerung nicht mehr zugestimmt haben, sich viel mehr einer Zustimmung enthalten haben, weil sie sich jetzt vieler ihrer Vorzugsaktien entledigt hatten und somit keine Ansprüche gegenüber WMI mehr hatten und dadurch auch keine Releaseerteilungen mehr benötigt hatten, um Aktionären eine Abfindung auf ihre gehaltenen Vorzugsaktien von der WMI zu bezahlen. Somit ihnen dann auch die Releaseerteilungen für JPMC und die FDIC auch egal waren, ob sie die erhalten oder nicht. Kann jetzt auch falsch dargestellt sein, aber so in etwa interpretiere ich mal die Situation, wie sie sich mir jetzt darstellt.
Jedenfalls ist es als ein Fakt anzusehen, dass geheime vertrauliche Informationen zwischen WMI und den Hedgefonds geflossen sind, die sich unter anderem auch Appaloosa zu nutze gemacht hat. Ich bin jetzt wirklich sehr gespannt, wie sich der Centerbridge Manager gleich dazu äußern wird, wenn ich es richtig verstanden habe, das dieser heute noch gehört wird. Tendenziell ist hier aber auch sehr auffällig, das Kosturos, als auch Rosen immer mehr ins Fadenkreuz für die Weitergabe dieser Informationen gezogen werden, obwohl Rosen ja immer behauptet hat, das es dazu keine Weitergabe an Informationen, als auch Insiderhandel gegeben hätte und Bolin dies gerade wiederlegt hat.
Ich glaube Rosen hat fertig, asta la vista Rosen ;-))).