Hallo Forum,
das Posting von Qash ist wieder mal ellenlang und punktgenau.
Das Posting von Pinot bringt ebenfalls eines der Probleme auf den Punkt.
Aber ich habe mir auch meine Gedanken über den Fortgang von United gemacht und finde es schade, diese Wahnsinns Arbeit im Nirvana verschwinden zu lassen.
Aber das eigentliche Problem der Fortführung liegt vielleicht ganz woanders.
Nämlich in den Grundzügen.
Verantwortung und Bearbeitung von den von C_P_ angesprochenen 900 Mitgliedern,
übersetzen, durchdenken und ins Forum einstellen von gefundenen Docs verschiedener Mitglieder,
evtl. Korrespondenz in englischer Sprache mit Amerikanern,
führen der Homepage,
verwalten der Konten für Spendengelder,
beantworten irgendwelcher Fragen von Mitgliedern und dies alles
ehrenamtlich, kostenlos und unter dem Druck der Familie, Beruf und Freizeit zu leisten ist eigentlich keinem zumutbar.
Aaaaber dies würde sich grundlegend ändern, wenn hierbei ein lohnenswerter Verdienst-unabhängig vom Wamuausgang- stehen würde.
Die Ehefrau würde sicherlich einem Nebenverdienst zustimmen, das eigene Denken und der eigene Antrieb gerät in andere Prioritäten und der Beruf? Naja, hier sollte schon jemand stehen, dessen Beruf genug Zeit für andere Dinge zulässt.
Dies alles ist auch keine Aufgabe für eine Person, sondern Arbeit für eine Gruppe.
Diese sollte aus kompetenten Personen bestehen, also einem Webdesigner, Rechtsanwalt, Steuerberater, sich in Rechtslagen auskennenden Amerikaner, und natürlich Bürofachkräften und anderen. Diese verwalten, organisieren und koordinieren verschiedenes wie z.B. Konten, Schriftverkehr, etc.
Interessierte werden nicht mehr zum Deppen für alle, sondern verrichten Ihre Arbeit, bekommen dafür Ihr Geld und gut ist. Kann mal einer nicht oder hat keinen Bock, springt halt ein anderer ein, macht den anstehenden Job, wird ebenfalls genau so entlohnt und das Rad dreht sich für alle weiter.
Allerdings entstehen hier nicht unerhebliche Kosten und diese müssen von den Mitgliedern gestemmt werden.
Nicht-Mitglieder, und somit nicht-Zahlende sollten hier allerdings vom Infostand ausgeschlossen sein, damit die neue United nicht zum Deppenunternehmen mutiert.
Einwahl in die Seite für Mitglieder nur per Zugangscode!
Wenn hier wirklich jedes Dokument z.B. von pjöngjang auch durchgelesen, analysiert und den anderen Mitgliedern in deutscher Sprache und evtl. mit eigenen Worten übersetzt zur Verfügung gestellt wird, wenn hier Gerichtstermine live übersetzt und aufgezeichnet werden, wenn hier nicht nur Vermutungen und Thesen, sondern anwaltlich klare Aussagen zu Diskussionspunkten gepostet werden, dann bekommt die neue United eine ganz andere Qualität und vielleicht auch ein ganz anderes Ansehen. (Das soll keine Diffamierung gegenüber den drei jetzigen Machern sein).
Hier ziehen ALLE an einem Strang.
Evtl. Maulwürfe können durch Angabe von ihrem Beruf und Nachweis dessen ausgeschlossen werden.
Ausschlüsse durch unfähige Mods fallen ebenso weg.
Anfeindungen und Beleidigungen werden trotzdem gesperrt.
Die Forumskultur ist auf oberstem Niveau.
Wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel. Erfolg im Ausgang von Wamu; eine Zahlung im Vorkommabereich.
Dafür müssen wir vielleicht etwas zahlen. Ist nicht anders als Lottospielen.
Keine richtigen Zahlen - kein Gewinn - eingesetztes Geld weg – Punkt
Sicherlich kann nicht jeder hier jeden Monat 50 € einzahlen, aber das währen einmalig ja auch bei 450 Mitgliedern immerhin 22500 € Kasseneingang und damit ließe sich schon eine ganze Menge anstellen und so manche erledigte Aufgabe entlohnen. Also: Beitritt nach Zahlung von 50 €. Weiteres nach Bedarf, verzinstes Konto (Hausbank oder Aktien?) und bei Auflösung von United Auszahlung zu gleichen Teilen. Also kein weggeworfenes Geld.
Ich halte diesen Betrag für nicht zu hoch!
Bezahlt wird nach geleisteter Arbeit. Ein Kostenplan für zu leistende Arbeiten gibt der jeweilige Dienstleister vor seinem Dienst ab. Diese Kosten sollten im vernünftigen realistischem Rahmen zum Markt und mit ehrenamtlichem Anstrich stehen. Also ein Preis, der etwas bringt, aber nicht zum Ferrari in drei Monaten verhilft. Ein Durchschnittspreis für alle Dienstleistungen ergibt sich im laufe der Zeit und steht irgendwann als gegeben fest. Jeder weiß also vorher, was er verdienen kann. Interessierte werden nach Bewerbungseingang behandelt. Nichtgeeignete werden durch Abwahl für weitere Dienstleistungen ausgeschlossen.
Auch hier demokratische Handhabung.
Der Buchhalter veröffentlicht monatliche Eingaben-Ausgaben.
Alle wissen wo United finanziell steht, alle sind auf dem neusten Stand.
Und sollte der Fall Wamu irgendwann doch mal abgeschlossen sein, dann geht’s anderswo weiter. Möglichkeiten gibt’s da bestimmt.
So - jetzt bin ich auf Resonanz gespannt.
Zeit über Ostern zum Nachdenken und diskutieren ist in den nächsten paar Tagen genug vorhanden.
Wünsche allen schon mal paar schöne Erholungstage.
Ecki07