@VanDelft: Ich bin zwar nicht Dein Freund, aber antworte Dir trotzdem:
Sicherlich ist Dir nicht entgangen und es war auch schon vor ca. 6 Monaten zum Thema, dass die Kanzlei Weil&Gotshal bereits einschlägig von der Ethik-Kommission der Bar-Association (US-RA-Kammer) beobachtet wird und auch bereits Untersuchungen im Hinblick auf die Praktiken dieser Kanzlei stattfinden. Das Verhaltensmuster dieser "Gang" ist beinahe immer dasselbe. An und für sich ist ihnen das bekannt, aber wie heißt es so schön: "...der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!"
Nachdem J. Hochberg schon mehrmals als Examiner tätig war, wo er es mit dieser Kanzlei aber auch mit A&M zu tun hatte, liegt es an der Natur der Sache, in seinen Untersuchungen auch herauszufinden, warum gerade dort, wo Weil&Gotshal "am Werke" ist/war, zunächst nur die Befriedigung der Gläubiger im Vordergrund steht/stand und nach Abschluss des Konkursverfahrens
(1) die Haupt-Gläubiger im Besitz der liquidierten Firma waren und
(2) plötzlich Vermögenswerte auftauchten, die im ordentlichen Verfahren nicht berücksichtigt wurden (weil angeblich nicht vorhanden!).
(3) Berichte in dieser Richtung haben bereits auch andere US-Trustees und Examiner verfasst.
Sicherlich ist auch den aufmerksamen Lesern der diversen Boards aufgefallen, dass bereits M. Goldstein, aber auch andere Mitarbeiter dieser Kanzlei auf Distanz gehen, da ihnen diese Praktiken in ihrer Karriere sicherlich nicht dienlich sind.
Sollte sich nach einem offensichtlichen Meineid, B. Rosen auf seine Mandantentätigkeit berufen und das Gretchen vom Dorfe spielen, dann hat er sicherlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das BOD vertreten durch A&M geht ganz sicher auf Distanz und liefert B. Rosen ans Messer, um nicht selbst zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Ich vertraue darauf, dass J. Hochberg weiß, wie er mit Typen dieser Art umzugehen hat und wie er beweiskräftig nachweisen kann, dass B. Rosen nicht Mandanten vertritt, sondern selbst zu solch einem Betrug anstiftete.
In diesem Zusammenhang macht mich die von THJMW gesetzte Frist zur Nachbessserung des DS stutzig. Normalerweise kann ein DS jederzeit zur Bewilligung eingereicht werden und solange die Mindestvoraussetzungen darin erfüllt sind, ist dieses DS auch zu bewilligen (ob dann der POR auch genehmigt wird, steht auf einem anderen Blatt). IMO ist diese Fristsetzung ein Schuss vor dem Bug des B. Rosen, mit dem unausgesprochenen Hinweis, er möge doch noch einmal überdenken, was er da von sich gibt. IMO ist THJMW vermutlich auch (über andere Kanäle) bereits darüber informiert, wie der Bericht des Examiner ausfallen wird.
Die Ablehnung des DS durch Nelson und den US-Trustee bezogen sich ausschließlich auf die Aussage, dass man doch zunächst einmal den Bericht des Examiner abwarten sollte, bevor dieses DS amtlich wird. IMO ebenfalls ein Warnsignal an B. Rosen, den Bogen nicht zu überspannen.
Wie man lesen konnte, haben letztlich die vor Gericht anwesenden Anwälte widerstandslos die Bewilligung ohne weiteren Kommentar zur Kenntnis genommen.
...und wenn B. Rosen das als Sieg betrachtet, dann sollte er mal sehen wie alt er in 14 Tagen aussieht: ...sehr alt!
Also theoretisch hat Van Delft natürlich Recht mit seiner Aussage, aber im speziellen Fall geht es B. Rosen p e r s ö n l i c h an den Kragen. Er hätte in erster Linie dafür zu sorgen, dass das Equity soviel an Vermögenswerten bereitstellt, dass das Ch11 ALLE Klassen befriedigt. ...er aber spielt WMI in die Hände von JPM! Das schreien bereits die Spatzen überall von den Dächern: was B. Rosen hier praktiziert ist im weitesten Sinne als Mandantenverrat oder "Unwürdigkeit" zu bezeichnen.
...und dafür trägt er die persönliche Verantwortung.
LG ID_pb