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Wamu WKN 893906 News !

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Passende Knock-Outs auf Deutsche Bank AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Bank AG-Kurs 4,98 9,99 14,70
Fallender Deutsche Bank AG-Kurs 5,04 6,71
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY1DES0 , DE000VY04H04 , DE000VY47ZC5 , DE000VH0XFS8 , DE000VJ52930 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Mr. Cooper Group. kein aktueller Kurs verfügbar
 
tokatci:

LOTTO

2
03.04.10 18:28

Wahnsinn.

6Richtige +SZ UND Zusatzzahl. Man o man. Gleich alle 7 Zahlen von 6aus 49 treffen und dann noch die letzte Ziffer von Spiel77. Ich glaub dann gehste leer aus da du 7 Zahlen angekreutzt hast.

;o)

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Albert61:

Ist,dies Wichtig?

 
03.04.10 19:49
Mutual First Financial.Inc Declares Cash Divident
Antworten
Albert61:

Sieht so aus,gehört hier nicht hehr!

 
03.04.10 20:31
Trotzdem  immer Quelle angeben.article.wn.com/...Mutual First Financial Inc Declares Cash Dividend .Oder WAMU Googel Seite 38.
Antworten
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#53154

tunisia2010:

Zahlen Part 2

22
03.04.10 21:10
Also so wie ich in den Ami-Foren mitbekommen habe, werden WMI Inc. und WMi Corp. nicht zusammengrechnet! Also ergibt sich ein Assetvermögen von ca. 6.9 Milliarden!

Die Schulden hast du selber mit 8.3 Milliarden richtig angegeben macht also 1.4 Milliarden zu wenig

Die 4 Milliarden werden nicht noch draufgerechnet, diese sind unter dem Punkt "Unrestricted cash and cash equivalents" enthalten womit sich dann die eben erwähnten 6.9 Milliarden ergeben. In welchem Umfang Zinsen dazu kommen, weiß ich nicht!

Mit den 5.6 Milliarden Steuern bin ich mit dir einer Meinung, dass WMI die komplett erhalten wird.

Der Kaufpreis müsste meines Erachtens an WMI gehen, rechne aber damit, dass die FDIC diese für die WMB Bondolder behalten wird ( wie auch immer das legal zu schaffen sein mag).

Also ergeben die Assets von 6.9 Milliarden ( SJ enthalten) + 5.6 Milliarden Steuern = 12.5 Milliarden Dollar

Davon werden die WMI Bondholder bezahlt ( das sind die im MOR genannten 8.3 Milliarden an Verbindlichkeiten) sowieso die Prefs.
Werden die Prefs. mit ihrem Facevalue übernommen ( es besteht auch die Möglichkeit, dass sie nicht ausbezahlt werden, sondern in JPM Prefs gewandelt werden mit laufender Verzinsung ect.) dann sind das nochmal 3.5 Milliarden Dollar.

Also: 12.5 Milliarden Dollar (SJ + Steuerrückstattungen) - WMI Bonds (8.3 Milliarden)- Face Value der Prefs.(3.5 Milliarden) = 0.7 Millionen für Commons

Jede Summe die darüber hinaus reinkommt durch Klagen geht unmittelbar den Commons zu. Du hast selber den Umfang der D.C Klage gegen die FDIC angege. Ich weiss nicht wo die FDIC im Spiel steht, da diese noch das Problem der WMB Bondholder haben (siehe meinen vorherigen Beitrag zu corprate veil)

Dann ist da noch die Klage gegen JPM, es wird alles rein auf Zahlen basieren und verschieden Hearing zur Wertermittlung von WMI vor und nach dem Seizure stattfinden.

Ich persönlich ( Disclaimer: Ich bin eher der hardcore typ was WMI angeht) gehe von einem Verhandlungsstartpunkt ab 52 Milliarden Dollar aus.
Diese 52 Milliarden Dollar sind der 2x Buchwert des beim BK Filling angelemdeten Wert des Holding ( damals 26 Milliarden Dollar)

Entscheiden wird, falls es dazu kommt, welche Wertermittlungsmethode das Gericht heranziehen wird. Es gibt die DFC-Methode, die On Going Value Methode ect. und diese führen zu teils unterschiedlichen Bewertungen.

PS: Nur damit man nicht denkt ich sei verrückt ;), in den Usa gibt es eine nicht zu beachtende Anzahl an User die soweit gehen und ein TRIAl fordern, was natürlich nochmal mindesten 2 Jahre dauert ;), aber in der Endsumme die 100 Milliarden überschreiten könnte!
Antworten
f5taste:

Also wenn

8
03.04.10 21:28
der erste Teil deiner obigen Rechnung hinkommt, tunisia, dann liegen wir schon mal bei 41 $ Cent pro Wamuq. Find ich beruhigend ;)
Börse ist einfach genial - man kann 1000% Gewinn erzielen und nur 100% verlieren!
Antworten
Winner2010:

@f5taste......hmmm..

7
03.04.10 22:59
"41 $ Cent pro Wamuq. Find ich beruhigend ;)...

ich auch......aber wieso steht der kurs derzeit dann nur bei 0,169$...??

sicherlich ist der jetzige kurs nicht so relevant, sondern was am ende
der geschichte für uns investierte heraus schaut !!

trotzdem müsste der kurs doch demnächst auf diese zahlen reagieren....

auf welchen level dann dies endet, kann man derzeit sowieso nur spekulieren,
dafür gibt es noch zuviele unbekannte komponenten in diesen börsenkrimi !!

eines ist jedoch schon jetzt für mich fakt.....wer hier noch etwas geduld aufbringt,
wird bei den gewinnern sein....

winner
Antworten
msvd:

Wamu Tempel

 
03.04.10 23:28
die Chartanalysen vom User Benginok sind interessant.
Schaut mal da rein.

Frohes Fest
Antworten
Stanley76:

@all

34
03.04.10 23:46
erstmal großen DANK an alle die sich mit viel Energie und Zeit hier rein hängen und mit aufschlußreichen Postings Licht ins dunkle bringen...allen voran  id_payback, leverage, aworai, f5, winner... u.s.w....(auch Frischling tunisia) :-)

DANKE AN EUCH!!! MACHT WEITER SO!!!

Nun noch ein Bericht von User "GAP" auf Sharewise.

MfG Stanlay

Strong BUY !
UPDATE 30.03.2010


Aufgrund neuester Entwicklungen bin ich immer noch davon überzeugt, das hier langsam aber sicher eine Neubewertung ansteht.

1. Der Reorgansisationsplan liegt nun zwar vor, aber er bringt die Altaktionäre nicht direkt ins Spiel. Die FDIC hat diesen aber auch noch nicht unterzeichnet und will auch der Steuererstattung von 1,4 Mrd. an JPM nicht zustimmen, da JPm steuergelder zur eigenen Rettung erhalten hat.

2. Das Aktionärsforum (EC) bereitet eine Hauptversammlung mit möglichst vielen Stimmanteilen vor, damit die alte Vorstandsriege abgelöst werden kann, welche bisher nicht im Sinne der Anteilseigner agiert hat. Der neue Vorstand könnte dann auch Vorstand der auferstandenen WAMU sein und Schadenersatzforderungen in Höhe von bis zu 50 MRD $ geltend machen.

3. In verschiedenen Dokumenten (eines davon am Schluss dieser Aufzählung) werden nun  die Aktionäre bereits in die Betrachtung mit einbezogen - nicht ganz zu Unrecht!

4. Je nach Standpunkt rechnet man bereits mit zwischen 10 $ und 36 $, welches eigentlich WAMU wert sein müsste (selbst wer hier 90% Rabatt abzieht, kommt immer noch auf 1 $ Minimum)

5. Es ist bereits über finanzstarke (Beteiligungs)Investoren als Garant an die Ausgabe neuer Aktien, also eine kapitalerhöhung gedacht, um den Bankbetrieb über eine Tochter oder den WAMU Mantel selbst weiterzubetreiben- Bankgeschäfte stehen also bei WAMU weiterhin im Vordergrund.

6. Sollte das EC hier wirklich nachvollziehbare Forderungen an JPM Stellen, die damals gebotenen 8$ pro Share sind hier wohl das Mindeste an Anstand, könnten tatsächlich Milliardenvon JPM an WAMU fliessen.

7. Mittlerweile bekommt der Fall immer mehr Publicity- bis hin zur amerikanischen Regierung und Senat. Die Stimmung dreht immer Mehr Richtung WAMU und gegen JPM. Will JPM hier das Gesicht wahren, sollte schnell ein nachgebessertes Angebot Richtung Aktionäre kommen- von denen eine Menge Wahlvolk sein dürfte. Es sieht also auch aus dieser Richtung nicht gut aus- für JPM. Und das schönste daran: das amrikanische Volk hätte seine Sparkasse wieder zurück;-)

8. Mit den noch zu erhaltenden Steuerrückzahlungen und dem steuerlichen Verlustvortrag liese sich der Firmenmantel wiederbeleben und ein Weiterbestehen der größten amerikanischen Sparkasse wäre bereits aus diesen Gründen mehr als wahrscheinlich. An den Börsen gelistet ist WAMU bereits. Unter Umständen gibt JPM sogar WAMU komplett an die Eigentümer zurück und erstattet die aus dem peinlichen Geschäft gewonnenen Vorteile.

9. Selbst JPM musste nun schon offiziell zugeben, das es 25 Mrd. Rückstellungen für angebliche Verluste aus den zum Spottpreis erworbeben WAMU- Verträgen überhaupt nicht benötigt hat- im Gegenteil die WAMU Verträge erwirtschafteten sogar Gewinne. Lies sich in der JPM Bilanz leider schlecht verstecken;-)

Hier nun die Übersetzung:


Wilmington, Delaware, 29. März (Reuters) - Washington Mutual Inc, der größten Sparkasse des Landes und der größten Bankenpleite in der Geschichte könnte ein zweites Leben nach dem Konkurs bevorstehen.

Das scheint zwar nahezu unmöglich – denn die Mehrheit der bankrotten Finanzunternehmen werden einfach liquidiert – bei WAMU wäre aber ein Weiterleben als eine Folge der steuerlichen Vorteile durch den Verbleib in der Wirtschaft durchaus denkbar.

Was will man mehr- rund 5,6 Milliarden Dollar Steuererstattungen aus Verlusten- das ist  der größte Trumpf von Washington Mutual.

Die Steuererstattungen sollen von der Federal Deposit Insurance Corp, JPMorgan Chase & Co und Washington Mutual, das gab man im Rahmen einer Vereinbarung Anfang des Monats bekannt, geteilt werden.

Am Freitag meldete Washington Mutual einen vom Gericht geforderten Sanierungsplans zur Umsetzung der Vereinbarung, welchen die FDIC noch unterzeichnen muss.

Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass Washington Mutual in der Lage wäre, als eigenständiges Unternehmen aus diesem Reorganisations-Plan hervorzugehen, und eine Reihe von Investoren sind bereits dabei, darauf zu wetten.

Washington Mutuals Plan zur Aufhebung der Insolvenz nach Chapter 11 beinhaltet eine Bezugsangebot über eine bisher unbestimmte Menge frisches Geld an das Unternehmen, welches als Investition an eine Tochtergesellschaft zum Weiterbetrieb der Geschäfte dienen könnte und gleichzeitig könnte man eine Hypothek auf die eigenen Rückversicherung nehmen.

Auch nachdem es die Steuerrückzahlungen erhält, wird Washington Mutual genügend finanzielle Mittel haben, weiter auflaufende Betriebsverluste als Verlustvortrag für künftige Erträge anwenden zu können.

Der Plan zu Ausgabe neuer Aktien wird durch finanzielle Mittel von Appaloosa, Centerbridge, Owl Creek und Aurelius Backstop unterstützt.

Das kleine Geld hier( die neuen Aktien) schaut nach vorn- und nicht nur zurück", sagte Kevin Starke, Senior Vice President von CRT Capital Group in Stamford, Connecticut.

Es ist aber das Geld der Vergangenheit, dass möglicherweise Stein des  in Anstoßes sein könnte.

Starke sagte, es sei doch überraschend, das die FDIC den Plan der Reorganisation nicht unterstützen würde, aber er ist davon überzeut, das Washington Mutual alles in ihrer macht stehende tun werde, um diese um diese Unterstützung zu gewinnen.

Die FDIC erklärte in einer Mitteilung, das sie mit allen Beteiligten daran arbeitet, eine Einigung in Bezug auf alle Bestimmungen der vorgeschlagenen Lösung im Reorganisationsplan zu erlangen. "

JPMorgan ist aber weiterhin mit den Beteiligten Parteien im Streit darüber, wie der Plan umgesetzt werden könnte, so ein Sprecher.

Die FDIC verkaufte damals die aus heutiger Sicht scheinbar insolvente Washington Mutual der Bank JPMorgan für 1,9 Milliarden Dollar, nachdem die Regulierungsbehörden im September 2008 den Beginn einer Schlacht über verschiedene Aspekte des Kaufvertrags und die Vermögenswerte verursacht hatte.

Es gibt aber auch noch andere Fragen – die nach wie vor offen sind:

In den Plänen des Unternehmens zur Neuorganisation fehlen die konkreten Angaben über die Möglichkeiten, welche sich bieten würden. Es sagt ebenfalls nichts darüber aus, was es heißt, aus dem Verkauf von Beteiligungen die Liquidität zu erhöhen und rechnet auch nicht  mit einen Wert für das Unternehmen nachdem es umorganisiert wird oder  vergleicht verschiedene  Analysen bzw. Möglichkeiten der Liquidation.

Und Washington Mutual ist nach wie vor Schuldner der Inhaber von Anleihen, die von ihrer Bank ausgestellt wurden. Die Anwaltskanzlei Brian Rosen von Weil, Gotshal & Manges, hat gesagt, wenn diese ihre Forderungen zulässig wären, wäre die Vereinbarung über die Streitschlichtung Schall und Rauch.

Washington Mutual dagegen hat gesagt, die Anleihegläubiger müssten ihre Forderungen gegenüber der FDIC geltend machen.

Auch die Washington Mutual Aktionäre werden wahrscheinlich im Plan zur Neuorganisation Gegenstand der Verhandlungen sein. Es wurde festgestellt, das das Unternehmen bis zu 20 Milliarden Dollar an Vermögenswerten an die Gläubiger verteilen könnte. Das Unternehmen dagenen sagte, es sei eher wahrscheinlich mit bis zu 7 Milliarden Dollar zu rechnen, welche verteilt werden könnten..

Starke, sagte JPMorgan hat die verbrieften Darlehen von WAMU zu einem Spottpreis gekauft und die Erlöse daraus wurden sogar noch mit Steuerrückerstattungen versüsst.


"Sie bekamen es also kostenlos. Jetzt bekommen wir es kostenloszurück- plus eine Mail-In Rabatt. "

Washington Mutual könnte durchaus reorganisiert werden, sagte Starke, weil die Aufwendungen ins Unternehmen und die daraus resultierenden Investition zwar hart sein würden, um sich schnell zu erholen aber auch, weil es wertvolle Verlustvorträge verwenden könnte, um gegen künftige Steuerzahlungen gewappnet zu sein.

"Ich glaube wirklich, dass abgesehen von der Zerschlagung von Vermögenswerten, Washington Mutual über die Verwendung des Firmenmantels und mit den daraus resultierenden steuerlichen Vorteilen daran denken könnte, anderen Unternehmen zu erwerben.", sagte Starke, der Bankgeschäfte als ein mögliches Ziel des künftigen Unternehmens genannt hatte.

 Die  Aktien von Washington Mutual wurden um die 15 Cent gehandelt am Montagnachmittag.
  Washington Mutual und JPMorgan nicht sofort wieder Aufforderungen zur Stellungnahme.

 Der Fall wird in re Washington Mutual Inc, US Bankruptcy Court, District of Delaware (Wilmington), Nr. 08-12229 verhandelt.



Hier gibt es die Übersetzung der wichtigsten Dokumente und eine erläuterung der Beitrittserklärung zur "Streitgemeinschaft".

rs538.rapidshare.com/files/365558421/index.pdf

Und hier ist die auszufüllende Erklärung

wamuequityrights.org/images/stories/authorizationletter.pdf

Nach meiner Einschätzung ist hier also das letzte Wort noch nicht gesprochen, und wer sich vorgestern Abend den Kursverlauf in Amerika angeschaut hat- von MINUS 15 % auf + 19,23 % !!! wird sich den nachfolgenden Schlußfolgerungen nicht entziehen dürfen.

Das im Sinne von JPM ein niedriger Kurs vorteilhaft wäre, darf man bezweifeln, denn das gilt nur, wenn JPM selbst als " Aufkäufer" auftreten würde. Was bei der aktuellen Gesetzeslage und der Stimmung unter den Amerikanern ( in Bezug auf Böse Banken !) nicht ganz einfach sein dürfte. Im Gegenteil - will JPM ohne große Kosten aus dem Settlement herauskommen, ist sogar ein recht hoher Kurs der Shares mit Fortführung der Geschäfte nach Reorg-Plan (26.03.2010) vorteilhaft. Denn nur dann beschränken sich eventuelle Ausgleichszahlungen an die Shareholder auf die Differenz zwischen aktuellem und Firmenwert zum Insolvenzzeitpunkt. Und Verschwörungstheorien zum Kursverlauf halte ich nicht für plausibel. Gestern wurden Millionen Aktien gehandelt, gekauft nach meiner Einschätzung nicht nur von Daytradern- verkauft aber überwiegend von schlecht informierten ängstlichen Sharholdern. Hieralso noch einmal die neue Faktenlage.

1. Es gibt nun eine Art Sammelklage der Aktionäre bzw. deren Vertreteranwälte wegen Betruges von JPM und das eingesetzte EC (die amerikanische Form der Vertretung der Aktionäre) hat der Einigung zwischen JPM, FDIC und WAMU vom letzten Freitag nicht zugestimmt (17.03.2010) bzw. diese ausdrücklich missbilligt, da die Interessen der Aktionäre nicht oder nur sehr unzureichend berücksichtigt wurden. Es wurd darüberhinaus ein sehr rennommierter Anwalt mit der Interessenvertretung der Aktionärsvertretung beauftragt. Und amerikanische Anwälte- insbesondere mit sehr gutem Ruf- werden nicht für jeden und jede kleine Streitigkeit tätig. Hier geht es aber um Milliarden Streitwerte- von denen die Anwälte ein nicht geringes Stück abbekommen dürften, sollten sie es schaffen, JPM juristisch in die Knie zu zwingen und ein Settlement für die Aktionäre zu erreichen.

Vorausgegangen war die Gründung dieses EC mit ausdrücklicher Zustimmung des Gerichtes und dem Hinweis, doch eine Hauptversammlung einzuberufen, welche bereits 2 x nicht stattgefunden hat auf dieser HV eine Neuwahl des Board of Directors per Stimmenmehrheit zu erwirken, welche dann im Sinne der Aktionäre für den Werterhalt des Unternehmensim Verkaufsfall eintreten.

2. WAMU hat bereits 1x Recht bekommen und die 4 Mrd.+Steuerrückzahlung zugesprochen bekommen

3. Die Richterin hat die Sharholder ( Commons) bisher (absichtlich?) noch nicht erwähnt

4. In Amerika herrscht eine andere Aktienkultur als hier - es ist überwiegend so, das Firmen in Chapter11 nicht wertlos ausgebucht werden (siehe GM), sondern entweder weitermachen - deswegen auch der Reorganisationsplan am 26.03.2010 - oder aber die Aktionäre eine Entschädigung bzw. Shares des neuen Unternehmens erhalten. Grund: Die Altersvorsorge vieler Amerikaner steckt in Aktien. Sollten diese durch wessen Verschulden auch immer, an Wert verlieren, oder wie bei WAMU, durch Fremdverschulden wertlos "gemacht" werden, wäre der Staat in der Pflicht.

5.Mir ist kein Unternehmen wie WAMU bekannt, bei dem offensichtlich so viel verkehrt lief, ein Teileingeständnis von Schuld- nichts anderes sind die 4Mrd.+ Steuerrückerstattung!- vorliegt und die Shareholder trotzdem leer ausgegangen sind.

6.Bis zum 26.03.2010 muss JPM einen Reorgplan bei Richterin M.Walrath vorlegen, das EC( Aktionärsvertreter) hat anschliessend 60 Tage Zeit, den Plan anzuerkennen, Nachbesserung im Sinne der Aktionäre zu fordern oder aber den Plan ganz abzulehnen. Anschliessend muss Richterin Walrath dieser Einigung noch zustimmen.

7. Das EC wird- wie immer der Deal mit JPM auch aussehen mag- niemals zustimmen, sollten die   Commons -Shareholder nicht das erhalten, was Ihnen am Tag der " Scheininsolvenz" auch zugestanden bzw. gehört hätte. Ob nun 8 $ oder nur 5 $- eine Frage des Standpunktes. Das eine große Bank sich hier im Trubel der Finanzkrise einen unliebsamen Wettbewerber zu deutlichen Dumpingpreisen einverleiben wollte- sogar mit Hilfe derFDIC-um den Anschein von Seriosität zu wahren-liegt auf der Hand. Da sich die Haltung derAmerikaner zu derartigen Praktiken erheblich verändert hat, wird es für JPM sehr schwer, ohne den eigenen Ruf zu ruinieren, kostenfrei aus der Affäre herauszukommen.

8. Mein Favorit: Mary fordert JPM auf, sich nun auch mit den Commons zu einigen, ansonsten gibt es ein Urteil, was eine Ausgleichszahlungin Höhe von X$  beinhaltet ( Gesichtverlust für JPM). Alternativ könnte das Geschäft rückabgewickelt werden. das heisst, alle Leistungen beiderseits sind zurückzugewähren (Schritt 1. ist bereits erfolgt!) und WAMU wird so gestellt, als hätte es die Insolvenz nach Chapter 11 nicht gegeben (ebenfalls peinlich für JPM). Der Geschäftsbetrieb wird mittels Reorganisationsplan wieder aufgenommen, eine Kapitalerhöhung sichert den Operativen Betrieb der Sparkasse. Oder: JPM darf WAMU behalten,muss den Shareholdern,wie bei Übernahmen üblich, für die Shares eine SUMME X$ anbieten, welche dann entweder in JPM- Aktien im Verhältnis gewandelt werden oder aber WAMU besteht unter JPM- Leitung als eigenständige Tochter weiter.



Und hier noch mal für alle die Übersetzung der Aktionärsvereinigung:


In den vergangenen  Gesprächen ist die Initiative einer Gruppe von Aktionären  entstanden, eine "Streitgenossenschaft" zum gerichtlichen Vorgehen im Konkursgerichtsverfahren zu gründen und mit dieser dann WMI dazu zu zwingen, eine hauptversammlung zum  frühestmöglichen Datum einzuberufen Die Aufforderung der „Streitgenossenschaft“ und die Anstrengung der Aktionäre heisst: Handeln Sie!

WamuEquityRights.org ist eine Basisvereinigung von Aktionären von Washington Mutual, Inc (WMI), welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Shareholder über ihre Rechte als Eigentümer von WMI und den Schritten zu informieren, die sie vornehmen können, um die Ihnen zustehenden Rechte als Aktionär auszuüben und ihr verbrieftes Eigentumsrecht- Interesse an WMI zu schützen.

Die Website wurde von Freiwilligen geschaffen, die selbst WMI Aktionäre sind,  mit der zusätzlichen Unterstützung von Hunderten von Personen, welche Information über den Insolvenz -Fall des Kapitels 11 von WMI teilen und Informationen darüber herausfinden wollen, wie der Fall WMI sich im Delaware Konkursgericht im Laufe der letzten 18 Monate entwickelt hat.

Diese Website enthält Information, abgeleitet größtenteils von öffentlichen Dokumenten, die mit den Konkurs -Verhandlungen von WMI verbunden sind, in der Absicht,  zu helfenund alle WMI Aktionäre über ihre Rechte aufzuklären.

Außerdem wird die Website dazu verwendet, um Aktionäre über Handlungen zu informieren, die sie vornehmen können, um ihre Interessen als Aktionäre zu schützen. Die Site wird ständig mit neuen Information aktualisiert, sobald diese verfügbar wird.

Wir, die Aktionäre und Eigentümer von WMI, sind erfreut,  mitteilen zu können, dass eine ähnliche Anstrengung, die Mitte 2009 bereits begann, auf die Ernennung eines Offiziellen Aktionärsschützerkomitees (EC) in den Konkurs -Verhandlungen von WMI hinausläuft.

Die alleinige Mission des Aktionärsschützerkommitees ist, die Interessen der Rechte von uns Aktionärenin den Konkurs-Verhandlungen von WMI mit JPM und dem Konkursgerichtzu vertreten. Diese Gründung scheint von hoher Wichtigkeit zu sein, weil Sie auf dieser Website lesen können, das WMI, unter der Führung und Leitung seiner bisherigen Vorstände, nicht scheint, die Interessen seiner Aktionäre aufrichtig und ehrlich zu vertreten oder vertreten zu wollen.

WMI gab im Konkursgericht am 12. März 2010 bekannt, dass es eine vorgeschlagene Ausgleichszahlungsvereinbarung mit seinen zwei Hauptgegnern, JP Morgan(JPM) und der FDIC getroffen hatte. Die Details dieser vorgeschlagenen Ausgleichszahlungsvereinbarung lassen erkennen, dass WMI nicht versucht, den eigenen Wert zu Gunsten Aktionäre zu maximieren.

Statt dessen scheint diese Vereinbarung ein fast ganzes Aufgeben der Aktionäre von WMI zu sein. Eine Gruppe von WMI Aktionären hat die vorgeschlagene Ausgleichszahlungsvereinbarung eine "beispiellose Übergabe" oder ein Verschenken genannt.

Was können Aktionäre in dieser Situation tun, in welchem Ausschuss von Direktoren einen Kurs gewählt hat, der es den Aktionären überlässt, diese Treuhandaufgabe selbst wahrzunehmen? Im Zuge dieser  Bewegung will die „ Streitgenossenschaft“, WMI dazu zu zwingen, eine Hauptversammlung der Aktionäre einzuberufen um auf dieser Versammlung dann einen neuen Board of Direktor ( Vorstand) zu wählen.

Der Untersuchungsausschuss hat darauf geantwortet: Wenn die Aktionärsvertretung WMI erfolgreich zwingen könnte, eine Hauptversammlung einzubereufen, können die Aktionäre und Eigentümer von WMI, dafür stimmen, das gegenwärtige Board of Directors abzuwählen und mit Personen zu besetzen, die wirklich die Treuhandaufgabe der  Aktionären wahrnimmt.

Kontakt: www.WamuEquityRights.org
Antworten
Winner2010:

ein vehementer verteidiger von jpm...

10
04.04.10 07:33
ist user Pfandbrief aus W.O......gibt sich nach aussen hin,
aber immer etwas neutral ....ein schelm, wer böses denkt


"In dem Satz steht...

Our fortress balance sheet enabled us to buy
Bear Stearns in March 2008, adding $289
billion in assets; then we acquired Washington
Mutual just six months later, adding a further
$264 billion of assets."

dass es der -- insbesondere im Vergleich zu anderen Banken -- starken Bilanz von JPM zu verdanken war, dass man in 2008 sowohl bei Bear Stearns als auch bei Washington Mutual enorme Bilanzverlängerungen in Kauf nehmen konnte. Andere konnten das eben nicht. Bei beiden Übernahmen hat JPM auch Verbindlichkeiten mitübernommen (wenn auch im Fall von Washington Mutual Bank nicht alle Verbindlichkeiten).

Selbst geschenkt ist das zuerst Mal ein Risiko für die übernehmende Bank, insbesondere wenn es in einer Zeit passiert, wo alle versuchen, ihre Bilanzen zu verkürzen. Deswegen war auch die monströse Kapitalerhöhung bei JPM notwendig, die viel höher als der Kaufpreis war. Um diese längere Bilanz hinreichend mit Eigenkapital zu unterlegen.

Wieso daraus folgt, dass irgendwer "beklaut" wurde, bleibt unklar. Entgegensetzen könnte man zu Recht jedoch, dass JPM von den TARP-Mitteln profitiert hat. Hätte es das nicht gegeben, wäre es selbst für JPM eng geworden. Das wird natürlich von Dimon nicht erwähnt. Aber JPM hat die TARP-Mittel mit Zinsen zurückgezahlt..."
Pfandbrief


Antwort von user Jump auf dieses posting...

"Wenn jemand eine (wie die JPM-Anwälte bei der 4 Milliarden-Klage letztlich indirekt zugegeben haben) SOLVENTE Bank quasi vom Staat (FDIC) für gerade mal 1,9 Millairden US-Dollar geschenkt bekommt, dann wahrscheinlich sogar noch 1,4 Milliarden US-Dollar Steuern zurückbekommt (Kaufpreis somit gerade mal 0,5 Milliarden USD !) und dann im selben Geschäftsjahr dieser angeblich so unrentablen "Pleite-Bank" ~30 Milliarden USD Gewinn macht, brauche ich nicht nachzudenken ... DA STINKT ETWAS GANZ GEWALTIG ZUM HIMMEL !!! Da kannst Du (Pfandbrief) Dir den Mund noch so fusselig reden wie Du willst ! Das sieht und versteht sogar ein Fünfklässler mit Mathe-Note 5 !

Soviele Zufälle gibt es im normalem Leben einfach nicht ! Da hat jemand ganz gewaltig nachgeholfen ... und sehr wahrscheinlich mit NICHT LEGALEN Mitteln !! Du schreibst ja selbst, dass das Risiko für JPM (gerade zu dieser Zeit der Krise) riessig gewesen wäre. So ein "Alles-oder-Nichts-Spiel" geht nicht einmal JPM ein ! Ein Blinder kann hier sehen, dass jemand das "Risiko" für JPM "minimiert" und vor allem kalkulierbar gemacht hat ! Ein Schelm wer dabei Böses denkt !!..."
Antworten
f5taste:

Schöne Reaktion

 
04.04.10 08:59
von Jump auf Pfandbriefs raffinierte Profi-Basherei!
Börse ist einfach genial - man kann 1000% Gewinn erzielen und nur 100% verlieren!
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#53162

Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#53163

wamu wolle:

aktienhasen

 
04.04.10 12:05
hallo investierte osterhasen....

schönes osterfest, bleibt entspannt...

frohe ostern wünsch eucht wolle
Antworten
Winner2010:

und noch eine draufgabe...

2
04.04.10 12:10
von unseren "profibasher" Pfandbrief aus W.O....

Ist auch kein Problem wenn man 17 Milliarden von Lehman und 20 Milliarden von Wamu einfach einfriert und einsteckt.

"Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Leichtigkeit hier Tatsachen verdreht werden, damit man ein Feindbild nähren kann. Leute, Ihr solltet Politiker werden...Boulevardjournalisten...was weiß ich...überall könntet Ihr mit so einer Einstellung Erfolg haben, aber nicht an der Börse.

Lehman war platt. Natürlich hat sich JPM -- wie viele andere auch -- unmittelbar vor dem Zusammenbruch versucht abzusichern. Was hättet Ihr getan?? Noch schnell was an Lehman überwiesen, wie die KfW??? Oder collateral zur Bedienung eigener Forderungen eingefroren, wie JPM? Wie es jeder verantwortungsvolle Banker in so einer Situation tun muss?

Ich für meinen Teil würde meine Kohle nie und nimmer in so ner VERBRECHERBANK lassen.

Im Gegensatz zu Lehman und zu Washington Mutual bedient diese "Verbrecherbank" ihre Schulden. Man würde meinen, dass das mal das erste ist was bei einer Bank zählt.

Bin es langsam leid...nachher heißts wieder, Pfandbrief ist ein "JPM-Freund"...was überhaupt nicht stimmt...aber hier wird die Wirklichkeit derart verzerrt, es ist unglaublich.

Durch die Einsetzung des EC steht für mich fest, das Shareholder nicht mehr leer ausgehen werden,

Ich wiederhole nochmals meine Rechercheaufgabe, da das, tausende Postings nach meiner ersten Aufforderung, niemand getan hat. Nennt Beispiele für chapter 11 Verfahren mit EC, bei denen die Aktionäre (common) nicht leer ausgingen. Wer behauptet, es "stünde dann fest", dass sie nicht leer ausgingen, müsste eigentlich zeigen, dass sie nie leer ausgingen. Ich zeigte bereits anhand von Calpine dass das nicht stimmt. Jetzt wärt Ihr am Zuge und könntet wenigstens zeigen, dass die Aktionäre manchmal nicht leer ausgehen.

Würde mich echt mal interessieren! Ich behaupte nach wie vor, das beste was ECs bisher erreicht haben sind CVRs (oder ähnliche out-of-money Optionen wie Bezugsrechte) für die Aktionäre.

Basta!!!

Basta reicht eben nicht...."
Antworten
Winner2010:

übrigens.....

2
04.04.10 12:21
dieser user pfandbrief legt sich ganz schön ins zeug über die oster-feiertage.....

vielleicht bekommt er extra feiertagszulage von JPM  ??

naja, was solls....da ich weder feiertagszulage kassiere, vereinsamt oder sonst was bin,
sondern nur in wamu investiert bin, eine familie und freunde habe...
gehe ich jetzt einfach mal an die sonne und geniesse die freizeit !!

schönen sonntag allen...

winner
Antworten
holger.winter:

Frohe Ostern

 
04.04.10 12:25
alle zusammen !
Antworten
msvd:

Sehr gutes Posting auf W-O

4
04.04.10 12:36

vom User Gauner1

 Zitat

Sehr geehrter Pfandbrief es gibt auch Firmen, die dem Chapter 11 entkommen sind. Den Aktionären wurde nach einem ersten Reorganisationsplan kein Erlös versprochen. Ein zweiter Reorganisationsplan, der vorgelegt wurde, sah nach einer Neubewertung der Assets eine "recovery" für die commons vor.

Und nun das beste für dich: Das Beratungshaus Solomon hat im Auftrag für diese Firma und das EC gearbeitet und die Aktionärsrechte erfolgreich verteidigt. Wamu WKN 893906 News ! 7763823

 

Quelle: "Mirant's contentious bankruptcy case was marked by a rare victory for shareholders after Lynn forced Mirant to immediately ramp up its valuation by $450 million. Investment house Blackstone Group LP calculated the initial valuation. The revision led to negotiations with shareholders and a second reorganization plan that enabled them to carve out a 3.75% recovery. The shareholders were due to be wiped out under the first plan before Lynn made his revision ruling after a record 27 days of valuation hearings. Shareholders won their uncharacteristic victory when Mirant was told to update its value by using current natural gas prices after the equity holders argued that the utility was using outdated data in their valuation. Unsecured creditors will reap the 96.25% balance while the shareholders also receive half of the proceeds from pending litigation upon Mirant's exit. "Edward Weisfelner was equity committee counsel in New York from Brown Rudnick Berlack Israels LLP, while Eric Taube was Austin, Texas-based co-counsel at Hohmann, Taube & Summers LLP. Anders Maxwell was financial adviser to the equity committee from New York investment bank Peter J. Solomon Co." Source: The Deal: Mirant emerges from Chapter 11 http://www.google.com/url?url=http://...NFmgXIwjDJyU6gMknOj3ePflQhEmQ "It's not as simple as 'Gas moved into our favor,' " Maxwell says. "Clearly, [we] benefited, but if you go back and look at our valuation analysis and 27 days of court hearings, there were a lot of issues that had to do with errors and biased analysis that were detrimental to the interests of the common stock holders. And the judge more or less concurred with our conclusion, and subsequently the market has borne out the efficacy of the analysis." ...The deal is a gamble on the bankrupt flatware maker and is the kind of transaction that professionals say is representative of where some hedge funds are seeking returns. Some point out that while the most risk is at the equity level, today's market also gives it, as one lawyer says, "the most bounce." "How much gain can you make on a bond taking out at par"? says Maxwell. "In this market, where there's so much money chasing securities, in many cases there's nowhere else to go to look for a real substantial gain [than equity]." Source: The Deal: Been down so long, it looks up to me http://docs.google.com/...&sig=AHIEtbQA49ehUfe3kHfp1P1cEk-9JVttBA So wünsche allen Frohe Ostern und dicke dicke Eier :-)

Antworten
SCHNAPSI:

Vieleicht hat ja Pfandbrief recht !

5
04.04.10 12:38
Aber kann er den irgendein chapter 11  Beispiel geben wo die vorausetztzung so klar für die Aktien Besitzter sprechen wie in diesem Fall . Ich würde mal sagen Nein , dieses Chaper 11 Verfahren ist meiner Meinung nach mit keinem andere zu vergleichen.  Das ist für mich eine noch nie dargewesen Geschichte die alle möglichkeiten offen läst und sogar als wegweiser der Gerchtigkeit in der Finanzwelt der USA dienen könnte !

Nur mal meine Meinung !

Gruß SCHNAPSI !
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St-Jean-Cap-F.:

Wirklich überzeugend, was pfandb hier bietet

7
04.04.10 12:42
http://www.ariva.de/...WKN_893906_News_t364286?page=2126#jumppos53165

Für mich hat er mit diesem Beitrag überzeugend die Maske fallengelassen.

Gruss, St. JCF
Ich denke gerne das Undenkbare
Meine Meinung. Keine Handelsempfehlung

Suchmaschinen ohne google-Kontrolle
excite.de, dmoz.org, ixquick.com, yahoo.de,askjeeves.de,ecosia.org,lycos.de,fireball.de!
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#53171

msvd:

Aus dem Yahoo Board

 
04.04.10 13:51
Someone write a Kristin Grind type article that we can send to our local newspapers  
Here's a nicely organized site for a novice to get a grasp on the heist of Washington Mutual-





www.finmire.com/Home
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icetea:

User @Pfandbrief

12
04.04.10 14:04
Diesem User ist sicherlich eine gute Fachkenntnis zuzusprechen, jedoch schreibt er konsequent an der "Wamu Story" vorbei!

Als Pref-Holder geht Pfandbrief davon aus, das im Zuge der dramatischen Ereignisse in 2008 alles in einem vertretbaren gesetzlichen und moralisch unbedenklichen Rahmen stattgefunden hat.

..."Die Zeiten waren halt so..."

Pfandbrief sieht eine gewisse Chance, dass die Prefs ins Geld kommen, aber auch nur diese...Neben den in seinem Bild natürlich nicht mehr existenten und somit zu verteilenden Assets, sieht er darüber hinaus auch >grundsätzlich<  keine Anspruchsgrundlage aus der Sicht der common-Holder. In seinen Augen sollen allein diejenigen eine "Entschädigung" erfahren, welche damals auch tatsächlich einen Schaden erlitten haben (was natürlich Quatsch ist und in der Praxis auch nicht darstellbar)...

Diese Sichtweise von Pfandbrief enspricht  aber nicht der Story, welche in den Boards dieser Welt behandelt wird, oder?

Auch ist die Bezeichnung "Entschädigung" ein eher irreführender Begriff, schließlich wollen die common-Holder, als Eigentümer der Wamu, keine Entschädigung, sondern lediglich die Assets, welche ihnen unrechtens genommen wurden...Werden diese zurückgeführt, egal in welcher Form, ist der Begriff "Entschädigung" doch wohl eher unpassend -> Rechtmäßige Rückgabe, egal in welcher Form, trifft des Pudels Kern doch wohl eher?!

Daneben drängt sich mir zunehmend der Gedanke auf, gerade auch wenn ich mir den Brief an die Aktionäre von JPM anschaue, dass die "Beschlagnahme" von Wamu vielmehr der Stabilisierung von JPM selbst diente...

We will see




An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil. (A.K.)
Antworten
ID_payback:

@icetea: User Pfandbrief mit Fachkenntnissen ?

10
04.04.10 15:37
Hallo und einen schönen Ostersonntag!

Schon lange bin ich kein Leser des W:O-Boards mehr. Abgesehen davon, dass ich früher mal dort gepostet habe, bin ich der Meinung, dass sich dort eine gewisse Klique etabliert und AUCH GEFUNDEN hat.
....von der Front nichts Neues, wer von dort wissenswerte Infos erwartet.

Wenn jemand mit angeblichen Fachkenntnissen die Unterschiede zwischen
* Assets (=Kapital, Vermögen, Wirtschaftsgut), das in einer AG grundsätzlich durch Stammaktien einzelnen EIGENTÜMERN (= Aktionär der Stammaktie) zugeschrieben ist,
* Preferreds (=bevorzugte Gläubiger einer Kreditverschreibung) deren Bürgschaft durch Vorzugsaktien gedeckt werden und den Liabilities (=Verbindlichkeiten) zuzurechnen sind, und
* Obligationen (=Anleihen) die (nur) der Bank zuzurechnen sind, die von JPM gekauft wurde,
so durcheinander wirbelt, dass man zu dem Schluss kommen könnte, die wahren Besitzer seien die "Prefs", der versteht davon soviel wie "eine Kuh vom Radfahren"!

Icetea hat das eigentlich richtig erkannt und auf den Punkt gebracht und ich kann dem nur zustimmen.
Mich stören dabei auch die folgende Begriffe, die man aber durchaus STRENGER beurteilen sollte:

"Entschädigung": IMO ist hier das Wort Schadenswiedergutmachung eher angebracht. Unter Entschädigung verstehe ich einen Ausgleich auf Basis eines legal entstandenen Nachteils eines Anderen, während eine Schadenswiedergutmachung doch das Kind beim Namen nennt: "...die Wiedergutmachung eines willfährig verursachten Schadens"  

"Beschlagnahme": IMO ist dieses Wort auch damit  verbunden, dass damit gerechnet werden kann, dass das "beschlagnahmte" Gut unversehrt zurückgegeben wird(/werden kann). Im Falle der WAMU ist die durchgeführte Massnahme eher mit "Enteignung" richtig zu definieren, wobei die "betrügerische Übergabe" (noch immer) nicht durch ein Gericht bestätigt wurde (was durch das SJ passieren könnte). An dem SJ hängt sehr viel und mich wundert wie lasch damit derzeit umgegangen wird.

LG ID_pb
Antworten
Leverage1:

WaMu

17
04.04.10 15:40
@icetea

Ich bin ein grosser Verfechter der Theorie dass man JPM mit WaMu sozusagen sogar "saniert" hat um über die Krise ab 2008 hinweg zu kommen.

www.welt.de/welt_print/article1910119/...ch_bei_JP_Morgan.html

Um das Übel bei der Wurzel auch gleich zu packen, ich denke man wollte auf keinen Fall dass ein ausländischer Investor sich WaMu unter den Nagel reissen konnte. Man muss sich überlegen, Solomon soll jetzt die Arbeit der FDIC machen von 2008? Die FED hat auch schön mitgespielt damals und innerhalb von ein paar Tagen waren die Sache vorerst mal unter Dach und Fach.
Man hat hier sozusagen in den "Wettbewerb" meiner Meinung nach eingegriffen indem man einen Mitbewerber, komplett zu Unrecht, das Licht ausgeknipst hat um damit eine andere Bank soweit zu stützen dass sie auf jeden Fall unbeschadet durch diese Krise kommt!
Meine eigene Meinung dazu geht hier sogar soweit dass das ein geschickter Schachzug war, und für das amerikanische Finanzsystem die "billigste" Lösung war einfach eine solvente Bank zu "opfern". Die Amerikaner können es sich erst gar nicht leisten JPM an den Rand des Ruins fahren zu lassen, bzw reicht deren Verstrickung soweit dass das nicht passieren wird.


Weiterhin wurde gestern auf i-hub der Fall Mirant diskutiert, leider kann man das pdf nicht mehr anschauen, aber in der einfachen Html Ansicht kann man noch den zeitlichen Ablauf gut sehen:

docs.google.com/...&sig=AHIEtbS-8Ty2pxyIULMRw1oQfQwsh6MWAg

Man sollte auch mit einplanen bei unserem Fall hier dass selbst ein Gutachten von Solomon noch genügend Material und Einsprüche ergeben würde für einige Hearings. Ich selbst rechne nicht damit dass nach Vorlage des Gutachtens sofort absolute Klarheit herrschen wird.

Letztens wurde auch darüber diskutiert welche "Materialwerte" wohl noch überall in diesem Fall versteckt sein könnten. Anscheinend gehören dazu auch noch ein paar Flugzeuge die wohl nicht gerade billig sein werden:

investorshub.advfn.com/boards/read_msg.aspx?message_id=48561119
north-carolina.aircraftdata.net/records/wm-aviation-llc.aspx

Man sieht also bereits von welchen Umfang wir hier eigentlich sprechen, und vor allem was waren diese Sachen 2008 wert und heute? Wenn Solomon den Stand von 2008 ermitteln muss, unter anderem natürlich, und dann noch die Steuerrückzahlung mit drauf rechnen müsste um den Gesamtschaden/Gesamtwert zu ermitteln von WaMu, werden hier langsam wohl einige Herrschaften auf einem Pulverfass sitzen...

Auch "darf" man sich langsam auch fragen wer oder was JPM überhaupt noch bremsen kann? Kaum wurde von seitens der Politik angedacht die Banken in ihrer Grösse ein wenig zu reduzieren, versucht sich JPM bereits in einem anderen Markt, Rohstoffe.
JPM interessiert der Fall WaMu schon gar nicht mehr so wie wir vielleicht im Moment noch annehmen, im Gegenteil vielleicht eher wenn man sich sowas hier durchlesen "darf":

investorshub.advfn.com/boards/read_msg.aspx?message_id=48570509

JPM to rule the world? Ich finde das sehr treffend weil man daran schon sieht was JPM als Nächstes vor haben könnte alles. J.D. macht keinen Hehl mehr daraus dass WaMu eigentlich ein "Krisengeschenk" war und spielt immer mehr mit offenen Karten, oder er will Alle erst mal wieder in Sicherheit wiegen.
Egal wie es kommt, JPM steht im Moment nicht genug unter Druck um die Sache schnell zu beenden mit WaMu, nebenbei wird hier mit dem "Geld" erst mal weiter verdient und bis sich der Rest der Welt beruhigt hat über diesen Fall, hat JPM schon Wurzeln in den Rohstoffmarkt gegraben.

Wünsche allen noch Frohe Ostern

Leverage
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