die für andere Länder ein Vorbild sein sollten. Die meisten Staaten der Welt und ihre Aufsichtsorgane (ein besonders schlimme, arrogante und unfähige Beispiele sind der Sanio vom Bafin und der Cox von der SEC), haben es unter dem Einfluss der kriminellen Wallstreet-US-Finanzministerium-Milton-Friedman-Gang zugelassen, dass die Banken den Anteil des Eigenkapital auf ein unerträgliches Maß zurückgeschraubt haben, damit kriminelle raffgierige Bängster die Rendite des Eigenkapitals in guten Zeiten hochtreiben konnten, die maßgebend für ihre Gehälter waren. Daher ist jetzt auch normal, dass der Staat einspringt und das fehlende Eigenkapital über eine Beteiligung ersetzt. Aber das wird sogar ein gutes Geschäft, denn der Staat bzw. die Notenbanken können die jetzt eingegangen Beteiligungen später mit an die Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit teurer verkaufen.
ROUNDUP/Presse: Britischer Staat wird Großaktionär bei RBS und HBOS
19:56 12.10.08
LONDON (dpa-AFX) - Nach der Vorlage des Rettungspakets im Volumen von 500 Milliarden Pfund wird die britische Regierung schon am Montag nach Medienberichten Hauptanteilseigner zweier Großbanken. Die Royal Bank of Scotland (RBS) (Profil) (RBS) brauche im Tausch gegen Vorzugsaktien 15 Milliarden Pfund (19 Milliarden Euro) Steuergelder, die größte Hypothekenbank Halifax Bank of Scotland (HBOS) (Profil) benötige 10 Milliarden Pfund frisches Kapital, wie die "Sunday Times" berichtete. RBS-Chef Fred Goodwin steht nach Informationen der BBC vor dem Rücktritt.
Wie der Sender am Sonntag weiter berichtete, arbeiten Finanzministerium und Banken an einer Ankündigung, die noch vor Öffnung der Börse am Montagmorgen verbreitet werden soll. Darin soll auch festgelegt werden, wozu sich die Banken im Gegenzug zu der Kapitalspritze aus Steuergeldern verpflichten müssen. Unklar ist, inwiefern die Regierung künftig über den Aufsichtsrat Einfluss auf die betroffenen Banken nehmen wird.
AUCH LLOYDS UND BARCLAYS SOLLEN HILFE BENÖTIGEN
Finanzminister Alistair Darling hatte bei der Präsentation des Rettungspakets bestritten, dass der Staat die Kontrolle über die Banken übernehmen wolle. Allerdings dürften die Banken dazu verpflichtet werden, die Gehälter von Topmanagern zu beschneiden und auch kleine Unternehmen mit Krediten zu versorgen
Das Rettungspaket sieht unter anderem den Einstieg des Staates bei den Banken im Tausch gegen Vorzugsaktien vor. Dafür stellt die Regierung 50 Milliarden Pfund Steuergelder zur Verfügung. Neben einer Geldspritze von 200 Milliarden Pfund der Notenbank verpflichtete sich der Staat ferner, mit 250 Milliarden Pfund für Leihgeschäfte zwischen den Banken geradezustehen.
Wie die "Sunday Times" weiter berichtete, würde die Großbank Lloyds TSB Group (Profil) ihre Kapitalausstattung mit Hilfe des Staats um 7 Milliarden Pfund erhöhen, die Bank Barclays (Profil) benötige 3 Milliarden Pfund./pf/DP/he
ROUNDUP/Presse: Britischer Staat wird Großaktionär bei RBS und HBOS
19:56 12.10.08
LONDON (dpa-AFX) - Nach der Vorlage des Rettungspakets im Volumen von 500 Milliarden Pfund wird die britische Regierung schon am Montag nach Medienberichten Hauptanteilseigner zweier Großbanken. Die Royal Bank of Scotland (RBS) (Profil) (RBS) brauche im Tausch gegen Vorzugsaktien 15 Milliarden Pfund (19 Milliarden Euro) Steuergelder, die größte Hypothekenbank Halifax Bank of Scotland (HBOS) (Profil) benötige 10 Milliarden Pfund frisches Kapital, wie die "Sunday Times" berichtete. RBS-Chef Fred Goodwin steht nach Informationen der BBC vor dem Rücktritt.
Wie der Sender am Sonntag weiter berichtete, arbeiten Finanzministerium und Banken an einer Ankündigung, die noch vor Öffnung der Börse am Montagmorgen verbreitet werden soll. Darin soll auch festgelegt werden, wozu sich die Banken im Gegenzug zu der Kapitalspritze aus Steuergeldern verpflichten müssen. Unklar ist, inwiefern die Regierung künftig über den Aufsichtsrat Einfluss auf die betroffenen Banken nehmen wird.
AUCH LLOYDS UND BARCLAYS SOLLEN HILFE BENÖTIGEN
Finanzminister Alistair Darling hatte bei der Präsentation des Rettungspakets bestritten, dass der Staat die Kontrolle über die Banken übernehmen wolle. Allerdings dürften die Banken dazu verpflichtet werden, die Gehälter von Topmanagern zu beschneiden und auch kleine Unternehmen mit Krediten zu versorgen
Das Rettungspaket sieht unter anderem den Einstieg des Staates bei den Banken im Tausch gegen Vorzugsaktien vor. Dafür stellt die Regierung 50 Milliarden Pfund Steuergelder zur Verfügung. Neben einer Geldspritze von 200 Milliarden Pfund der Notenbank verpflichtete sich der Staat ferner, mit 250 Milliarden Pfund für Leihgeschäfte zwischen den Banken geradezustehen.
Wie die "Sunday Times" weiter berichtete, würde die Großbank Lloyds TSB Group (Profil) ihre Kapitalausstattung mit Hilfe des Staats um 7 Milliarden Pfund erhöhen, die Bank Barclays (Profil) benötige 3 Milliarden Pfund./pf/DP/he
